Diskussionsveranstaltung „prekäre Beschäftigungsverhältnisse für junge Beschäftigte“ in Kassel

Soziale Gerechtigkeit - das ist das Motto des Wahlprogramms, das die mehr als 500 Delegierten des LINKEN-Parteitages am Wochenende mit großer Mehrheit beschlossen haben. Wichtige Forderungen sind beispielweise ein Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde, eine sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV, eine Mindestrente von 1.050 Euro und eine höhere Besteuerung von großen Einkommen und Vermögen. Mehr...

"Liebe Genossinnen und Genossen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Gäste, bis vor wenigen Tagen war unklar, ob dieser Parteitag stattfinden würde oder nicht. Die Wassermassen standen nur noch Zentimeter vor diesem wunderschön an der Elbe gelegenen Kongresszentrum. Aber viele Menschen hier in Sachsen, in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Bayern, Thüringen und Niedersachsen haben zum zweiten Mal viel, manche alles verloren. Wir schlagen Euch deshalb vor, dass wir auf diesem Parteitag eine Resolution für mehr und effektiveren Hochwasserschutz verabschieden. Ihr findet sie in Euren Unterlagen und ich würde mich freuen, wenn sie nach meiner Rede Eure Zustimmung fände. ..." - Rede von Bernd Riexinger auf dem Dresdner Parteitag Mehr...

Im Rahmen eines Seminars der Linksfraktion für junge Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter diskutierten zwanzig Kolleginnen und Kollegen mit Bernd Riexinger. Als ehemaliger Geschäftsführer des ver.di Bezirks Stuttgart und jetziger Parteivorsitzender der LINKEN ein besonders interessanter Gesprächspartner. So konnte Bernd Riexinger auch sehr authentisch über seinen Weg als Gewerkschafter zur WASG und zur LINKEN sprechen. Mehr...
Zur heute vorgestellten Umfrage der IG Metall mit dem Titel: «Arbeit sicher und fair», der zufolge mehr als 90 Prozent der 500 000 Befragten prekäre Jobs strikt ablehnen, erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger: IG Metall-Umfrage belegt: Niedriglohnsektor stoppen Die Beschäftigtenbefragung der IG-Metall zeigt überdeutlich: Die Menschen wollen gute Arbeit und dafür auch eine gute Entlohnung. Doch seit der Agenda 2010 haben alle Bundesregierungen dafür gesorgt, dass der Niedriglohnsektor konsequent ausgebaut wird. Mehr...

Berlin/Stuttgart - Es ist nach wie vor keineswegs so, dass er den Raum mit seinem Gestus füllt. Wenn Bernd Riexinger eintritt, ist er halt da. Der Vorsitzende der Linkspartei trägt eine rote Plastiktasche mit sich. Aufschrift: „Hier kommt die Linke“. Während vielen Volksvertretern jeglicher Couleur die Selbstherrlichkeit aus den Knopflöchern dringt, ist Riexinger noch der Alte geblieben: sachlich, uneitel und seine Gesprächspartner ernst nehmend. „Vielen Dank, dass ich mit euch diskutieren darf“, begrüßt er in den Bundestagsräumen neben dem Reichstag 18 junge Gewerkschafter aus dem Bundesgebiet, die bei einem Seminar erfahren, wie die Linksfraktion so tickt. Auch seine Themen sind noch die alten: Riexinger verlangt, dass die Gewerkschaften politisch mehr mobilisieren sollen und dass linke Politik an die Alltagswelt der Menschen andocken muss. Und er will die Jugend stärker ansprechen. Der Parteichef kann und will den Gewerkschaftsfunktionär nicht abschütteln. Mehr...
Die Vorsitzenden der LINKEN, Katja Kipping und Bernd Riexinger, und der Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Gregor Gysi erklären anlässlich des 60. Jahrestags des Aufstands am 17. Juni 1953: Erinnerung ermutigt die Kämpfenden und mahnt die Herrschenden Am 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu Massenstreiks und Massendemonstrationen, an denen vor allem Arbeiterinnen und Arbeiter beteiligt waren. Aus einem Protest gegen die schlechte Versorgungslage, gegen übersteigerten Leistungsdruck und Lohndrückerei wurde eine Manifestation bis hin zur Forderung nach freien Wahlen, Meinungsfreiheit und einer gerechten Versorgung der Bevölkerung. Viele Arbeiterinnen und Arbeiter fanden den Mut für diesen letzten großen politischen Streik der Nachkriegszeit. Der Aufstand wurde blutig unterdrückt, und die Eskalation der Gewalt forderte viele Opfer. Viele, die ein besseres Deutschland wollten, waren um eine Hoffnung beraubt. Die Opfer mahnen uns. Sozialismus geht nur demokratisch oder es ist keiner. Die Kraft der Ideen von Demokratie, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit ist bis heute eine Quelle neuer Kämpfe. Mehr...
Interview mit der Stuttgarter Zeitung: Herr Riexinger, am Wochenende stimmt der Parteitag über das Bundestagswahlprogramm ab. Will die Linke, dass Deutschland aus dem Euro aussteigt? Oder Griechenland? Nein. Wir sind nicht für einen Austritt aus dem Euro. Aber diese extreme Spar-, Kürzungs- und Armutspolitik, wie sie Bundeskanzlerin Merkel von den Ländern verlangt, gefährdet den Euro. Mehr...