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            <title>DIE LINKE. Bernd Riexinger: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Bernd Riexinger</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 00:39:52 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 18 Aug 2026 00:39:52 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-117139</guid>
                <pubDate>Sun, 01 Dec 2013 14:26:00 +0100</pubDate>
                <title>Weder Kooperastionsangebot noch Politikwechsel 2017</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/weder-kooperastionsangebot-noch-politikwechsel-2017/</link>
                
                <description>Bernd Riexinger in der Zeitschrift &quot;Sozialismus&quot; Heft 12/2013</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In die politische Linke kommt Bewegung. Auf der einen Seite rückt die  SPD von Positionen der Nicht-Kooperation mit der LINKEN ab,  unterstreicht jedoch grundsätzliche inhaltliche Differenzen. Auf der  anderen Seite wollen die beiden Vorsitzenden der LINKEN eine Debatte  über die »strategische Orientierung« ihrer Partei anstoßen. Unseres  Erachtens müsste der strategische Kern eines inner- wie<br>überparteilichen  Verständigungsprozesses die Domestizierung oder Zurückdrängung jenes  finanzmarktdominierten Akkumulationsregimes sein, das seit 2008 für die  größte Krise seit der Great Depression der 1930er Jahre ursächlich ist.  Für die Sozialdemokratie stellt deren Vorsitzender Gabriel erhebliche  Defizite in der Kompetenz seiner Partei in Sachen »zweite Bändigung des  Kapitalismus« fest. Was bringt die LINKE in die Debatte ein? Wo könnten  strategische Schnittmengen bestehen?
</p>
<p><br>Bernd Riexinger: Ich glaube nicht, dass die Aufgabe der  grundsätzlichen Ablehnung von Koalitionen durch den SPD-Parteitag mit  einem wirklichen Kooperationsangebot verwechselt werden kann, geschweige  denn mit einem inhaltlichen Projekt, 2017 einen Politikwechsel zu  vollziehen. Die LINKE sollte sich nicht als Regierungspartei in  Wartestellung definieren.<br>Wahrscheinlich ist, dass die Grünen noch  stärker in die Mitte rücken und die SPD offensiv ihre Rolle als soziales  Gewissen in der großen Koalition einnehmen wird. DIE LINKE ist daher  gut beraten,<br>wenn sie ihre Rolle als politische Opposition schärft  und klare Alternativen zur vorherrschenden Politik formuliert. Ein  linkes Projekt mit Aussicht auf Mehrheitsfähigkeit muss in erster Linie  ein gesellschaftliches Projekt sein, das über starke  außerparlamentarische Zustimmung und Unterstützung verfügt, z.B. durch  die Gewerkschaften und die Akteure der sozialen »Bewegungen«. Ein  solches Projekt würde nur Erfolg haben können, wenn die politische Linke  in der Lage wäre, ihre Politik gegen die herrschende Phalanx von  Kapital und bürgerlichen Parteien sowie der sie tragenden  gesellschaftlichen Institutionen, also der vorherrschenden ökonomischen  und politischen Hegemonie,<br>durchzusetzen. Wir konnten ja vor den  Bundestagswahlen mit Interesse beobachten, wie hilflos die Grünen einer  Kampagne der Wirtschaftslobby und der Springerpresse gegenüberstanden,  nur weil sie ein bescheidenes Stück Umverteilung in ihrem Programm  hatten. Die Fähigkeit zur Hegemonie ist<br>nicht nur eine Frage der  ökonomischen Kompetenz, sondern auch der Verankerung in der  Gesellschaft, der Verbindung mit den anderen Akteuren, die an einer  Bändigung und Überwindung des<br>Kapitalismus interessiert sind. 
</p>
<p><a href="/fileadmin/lcmsbriexinger/Dokumente/Sozialismus_Heft_12-2013_Riexinger-Interview.pdf" title="SONSTIGES, Sozialismus Heft 12-2013 Riexinger-Interview, Sozialismus_Heft_12-2013_Riexinger-Interview.pdf, 589 KB">Ganzer Artikel&nbsp;als PDF</a>:</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Wahl 2013</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-116685</guid>
                <pubDate>Fri, 29 Nov 2013 11:34:00 +0100</pubDate>
                <title>Schwarz-Roter Koalitionsvertrag</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/schwarz-roter-koalitionsvertrag/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der von Union und SPD beschlossene Koalitionsvertrag ist „sozialpolitisch substanzlos, gerechtigkeitspolitisch feige und ökologisch rückwärtsgewandt“, so Katja Kipping. Und ohne Kontrollen ist der Mindestlohn ein zahnloser Tiger. Da ist im Koalitionsvertrag ein blinder Fleck. 
</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WyK9uY9j6_g&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Medienstatement</a> von Katja Kipping und Gregor Gysi:
</p>
<p><a href="http://dokumente.linksfraktion.net/download/20131128-koalition-des-stillstandes-fin.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Flugblatt der Bundestagsfraktion</a>:
</p>
<p><a href="/fileadmin/lcmsbriexinger/Dokumente/20131127_LV_NdS_-_GroKo-Flyer.pdf" title="Leitet Dateidownload ein" class="download">Flugblatt des Landesverbandes Niedersachsen</a>:</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Wahl 2013</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-115992</guid>
                <pubDate>Mon, 11 Nov 2013 16:01:00 +0100</pubDate>
                <title>Pressekonferenz im Karl-Liebknecht-Haus</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/pressekonferenz-im-karl-liebknecht-haus/</link>
                
                <description>&quot;Das Theaterstück um die Koalitionsverhandlungen hat eindeutig Längen&quot;, kommentierte der Parteivorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger, auf seiner heutigen Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus die end- und ergebnislosen Koalitionsverhandlungen von Union und SPD zur Regierungsbildung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Theaterstück um die Koalitionsverhandlungen hat eindeutig Längen", kommentierte der Parteivorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger, auf seiner heutigen Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus die end- und ergebnislosen Koalitionsverhandlungen von Union und SPD zur Regierungsbildung. Das entscheidende Problem dieser kommenden Regierung sei schon jetzt sichtbar: Es sind zu wenige, die etwas wollen, und zu viele, die etwas werden wollen.
</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sFb7AS4VQbA&amp;feature=c4-overview&amp;list=UUA95T5bSGxNOAODBdbR2rYQ" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Video der PK</a> auf Youtube ansehen:</p>]]></content:encoded>
                <category>Video</category><category>Presse</category><category>Wahl 2013</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-107327</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Oct 2013 10:48:00 +0200</pubDate>
                <title>Große Koalition: im Osten kein Mindestlohn bis 2015</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/grosse-koalition-im-osten-kein-mindestlohn-bis-2015/</link>
                
                <description>„Bereits im ersten Koalitionsgespräch von Union und SPD über einen allgemeinen, gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohn zeichnet sich ein ungeheurer Wahlbetrug ab“, kommentiert der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger, die avisierte sogenannte Stufenregelung zwischen Ost- und Westtarifgebieten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Bereits im ersten Koalitionsgespräch von Union und SPD über einen allgemeinen, gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohn zeichnet sich ein ungeheurer Wahlbetrug ab“, kommentiert der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger, die avisierte sogenannte Stufenregelung zwischen Ost- und Westtarifgebieten.
</p>
<p>Die von der SPD als Kern für die Koalitionsgespräche mit der Union bezeichnete Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde ist bereits in der ersten Verhandlungsrunde über Bord geworfen worden. Wer 23 Jahre nach der Einheit in den neuen Bundesländern weiter ein Niedriglohngebiet mit nur 7,50 Euro will,&nbsp; zementiert eine sozialpolitische Mauer. Wer Lohndumping ernsthaft bekämpfen will, kommt an einem flächendeckenden Mindestlohn nicht vorbei.&nbsp; DIE LINKE hat in ihrem Wahlprogramm begründet einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde gefordert.&nbsp;Nach Berechnungen der Bundesregierung ist ein Stundenlohn von 10 Euro erforderlich, um nach 45 Jahren Vollzeitbeschäftigung eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu erhalten. Wer heute für Hungerlöhne arbeiten muss, hat keine Chance, sich mit Erwerbsarbeit eine Rente zu erarbeiten, die das Existenzminimum im Alter sichert.<br> <br> Wer Altersarmut vorbeugen will, muss daher eine gesetzliche Lohnuntergrenze oberhalb des Niedriglohnsektors ansiedeln. Das Mindestlohnkonzept der SPD ist bereits heute Makulatur. </p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Wahl 2013</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106372</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Oct 2013 14:22:00 +0200</pubDate>
                <title>Widersprechen, Mobilisieren, Einladen, Verändern – Mehr Opposition wagen!</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/widersprechen-mobilisieren-einladen-veraendern-mehr-opposition-wagen/</link>
                
                <description>Die Bundestagswahl 2013 hat für DIE LINKE Licht und Schatten gebracht. Wir haben Wählerinnen und Wähler verloren, aber DIE LINKE hat ein Ergebnis erreicht, das ihr noch vor einem Jahr kaum jemand zugetraut hätte. Unsere Fraktion ist kleiner geworden, aber im 18. Deutschen Bundestag wird abermals links von SPD und Grünen eine Partei sitzen, die zu 100 Prozent für eine soziale, friedliche und demokratische Politik steht. 
Erste Stellungnahme der Parteivorsitzenen Katja Kipping und Bernd Riexinger zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Erste Stellungnahme der Parteivorsitzenen Katja Kipping und Bernd Riexinger zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD
</p>
<p>Die Bundestagswahl 2013 hat für DIE LINKE Licht und Schatten gebracht. Wir haben Wählerinnen und Wähler verloren, aber DIE LINKE hat ein Ergebnis erreicht, das ihr noch vor einem Jahr kaum jemand zugetraut hätte. Unsere Fraktion ist kleiner geworden, aber im 18. Deutschen Bundestag wird abermals links von SPD und Grünen eine Partei sitzen, die zu 100 Prozent für eine soziale, friedliche und demokratische Politik steht. Wir haben gelernt, dass auf stürmisches Wachstum eine schwierige Phase der Konsolidierung folgt, aber der weitere Aufbau unserer Partei kann sich auf eine stabile parlamentarische Basis stützen. Wir haben 2005 gesagt: Wir sind gekommen, um zu bleiben. Inzwischen kann niemand mehr leugnen, dass DIE LINKE ein stabiler politischer Faktor in der Bundesrepublik ist. Die neue Linksfraktion hat den Auftrag, unseren im Wahlkampf formulierten Anspruch einzulösen: Wir wollen Stimme des sozialen Protests bleiben und Ideenwerkstatt für eine soziale Gesellschaft sein.
</p>
<p>Die Bundestagswahl 2013 hat im Parlament eine Situation geschaffen, die es erlauben würde, Angela Merkel als Bundeskanzlerin abzulösen und ihre falsche Politik zu beenden. Wenn man nur die Wahlprogramme vergleicht, dann steht es im Bundestag 320:311 für einen gesetzlichen Mindestlohn, für höhere Renten, für höhere Reichensteuern, für eine soziale Gestaltung der Energiewende und für eine konsequente Verfolgung der Steuerflucht. Wir erleben im Moment die absurde Situation, dass die SPD bei der Union um Zugeständnisse in Fragen bettelt, die in einem Sondierungsgespräch mit LINKEN und Grünen prinzipiell nicht strittig wären. Die SPD macht noch nicht einmal den Versuch, mit einer anderen Mehrheit den Politikwechsel zu beginnen und Merkel aus dem Kanzleramt zu vertreiben.
</p>
<p>Alles spricht dafür, dass DIE LINKE im neuen Bundestag erneut auf der Oppositionsbank sitzt. Unsere neue Fraktion hat weniger Abgeordnete, aber unter den Bedingungen einer Koalition zwischen Unionsparteien und SPD eine gewaltig gestiegene Bedeutung. Wir sind die stärkere der beiden Oppositionsparteien. Auf uns kommt daher die Aufgabe zu, die Opposition im Bundestag politisch zu führen. Unsere Oppositionsarbeit wird auf fünf Pfeilern ruhen: </p><ul class="list-normal"><li>Opposition des Widerspruchs: Die Große Koalition manifestiert die investitionsfeindliche Austeritätspolitik. Sie blockiert die notwendige Generierung von staatlichen Mehreinnahmen durch eine angemessene Besteuerung der Vermögens- und Einkommensmillionäre. Notwendige Investition in Bildung, in die Verkehrsinfrastruktur, in die Energiewende werden nicht finanziert werden können. Von der Schaffung sozialer Gerechtigkeit durch die Einführung einer sanktionsfreien Mindestsicherung, einer Rente, die vor Armut schützt, ganz zu schweigen. Gegen diese Austeritätspolitik, die Investitionen blockiert und soziale Gerechtigkeit verhindert, werden wir unseren Widerspruch geschlossen und entschlossen einlegen.<br><br></li><li>Opposition der Transparenz: Wir werden unsere parlamentarische Präsenz und unsere parlamentarischen Rechte auch weiter dafür nutzen, um Missstände und Skandale aufzudecken, um Debatten zu beginnen und Themen auf die politische Tagesordnung zu setzen, auch wenn es die Bundesregierung nicht will. Wir sind die Whistleblower des Bundestags.<br><br></li><li>Opposition der Mobilisierung: Auf uns kommt die gewaltige Aufgabe zu, politischer Anker, medialer Verstärker und organisatorisches Rückgrat für gesellschaftliche Mobilisierung zu sein, wenn die große Koalition wie nach 2005 Angriffe auf die sozialen und demokratischen Rechte der Bevölkerung plant. Dieser Aufgabe muss eine sehr viel kleinere Opposition durch einen offenen Politikstil gerecht werden. Mehr Demokratie wagen heißt in der Opposition: mehr Einmischung zulassen, mehr Mitwirkung organisieren, mehr Aktion ermöglichen. Dazu werden wir mit den Gewerkschaften, den Nichtregierungsorganisationen und den sozialen Bewegungen in einem Dialog darüber beraten, um gemeinsam den Abbau sozialer Rechte zu verhindern oder dort, wo es möglich wird, soziale Rechte durchzusetzen.<br><br></li><li>Opposition der Einladung: Wir haben vom ersten Tag nach der Wahl an daran festgehalten, dass es für die SPD eine Alternative zum Gang in die Große Koalition gibt. Die SPD ist über diese Brücke nicht gegangen. Aber die Bauchschmerzen an der Basis und im Funktionärskörper der Partei sind unüberhörbar, und sie werden nicht kleiner. Für die SPD wird dieser erneute Gang in eine Regierung unter Merkel zu einer Zerreißprobe mit offenem Ausgang. Wir werden als führende Oppositionspartei immer wieder neu Brücken für all diejenigen bauen, die im Herzen einen sozialen und friedlichen Politikwechsel wollen, egal ob sie die SPD nur gewählt haben oder für sie im Bundestag Verantwortung tragen. Unsere Alternativen müssen Anschlusspunkte zu diesen Menschen haben, damit sie sich von unseren Ideen und Vorschlägen begeistern lassen und sie uns als glaubwürdige politische Alternative wahrnehmen können.<br><br></li><li>Opposition der Veränderung: Der Kurs der Öffnung zur Mitwirkung an einem Politikwechsel hat bereits im Wahlkampf 2013 die Debatten geöffnet. Es wird keinen Bundestagswahlkampf mehr geben, in den SPD und Grüne mit einem selbstzerstörerischen Abgrenzungskurs nach links ziehen können. Das stellt auch uns vor hohe Herausforderungen. Wir denken über den Kapitalismus hinaus, definieren soziale und ökologische Reformen und entwickeln Transformationsprojekte. Wir stehen für den Widerstand gegen und für Alternativen zu Sozialabbau, Krieg und Demokratieschwund. Wir sehen, dass sich eine Kultur der Angst in der Gesellschaft immer weiter verbreitet. Aber wo sich eine Kultur der Angst entwickelt, kann sich der Citoyen nicht entfalten. Dort gedeiht der autoritäre Wettbewerbsstaat. Deshalb kommt es mehr denn je darauf an, dass wir die Schrittfolgen in eine sozialere, friedlichere und demokratischere Republik beschreiben und auch für die ersten Schritte mit der Radikalität und der Entschlossenheit kämpfen, die die Menschen von uns kennen. Wir werden in der Opposition als Ideenwerkstatt arbeiten und wollen in spätestens vier Jahren den Menschen ein klares Bild vom Gebrauchswert der LINKEN für einen Politikwechsel vermitteln, von unseren Zielen, von den Schritten, die wir gehen wollen, und von den Erwartungen, die wir an eine soziale Mobilisierung als zwingende Voraussetzungen für einen erfolgreichen Politikwechsel haben. Wir sind gekommen, um zu bleiben, wir bleiben, um zu gestalten.</li></ul><p><a href="/fileadmin/lcmsbriexinger/Dokumente/20131015_Stellungnahme_Koalitionsverhandlungen.pdf" title="SONSTIGES, 20131015 Stellungnahme Koalitionsverhandlungen, 20131015_Stellungnahme_Koalitionsverhandlungen.pdf, 39 KB">Stellungsnhame als PDF:</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Wahl 2013</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-107328</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Oct 2013 12:57:00 +0200</pubDate>
                <title>Rot-Rot-Grün – von der rechnerischen Mehrheit zur gesellschaftlichen Veränderung </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/rot-rot-gruen-von-der-rechnerischen-mehrheit-zur-gesellschaftlichen-veraenderung/</link>
                
                <description>Mitschnitt der Podiumsdiskussion mit Bernd Riexinger, Christian Ströbele und Jan Stöß.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<div id="watch-description-text"><p>Von der rechnerischen Mehrheit zur gesellschaftlichen Veränderung. Mitschnitt der Podiumsdiskussion mit Bernd Riexinger, Christian Ströbele und Jan Stöß.</p></div>]]></content:encoded>
                <category>Video</category><category>Gute Arbeit</category><category>Wahl 2013</category><category>Tagebuch</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106265</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Oct 2013 10:42:00 +0200</pubDate>
                <title>Probleme: Pressekoneferenz im Karl-Liebknecht-Haus</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/probleme-pressekoneferenz-im-karl-liebknecht-haus/</link>
                
                <description>Auf seiner heutigen Pressekonferenz kommentierte der Vorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger, den Koalitionspoker von Union und SPD mit deutlichen Worten: &quot;Große Koalition ist großer Mist. Das heißt halbe Lösungen für große Probleme und gewinnen werden nur die Postenjäger.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Auf seiner heutigen Pressekonferenz kommentierte der Vorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger, den Koalitionspoker von Union und SPD mit deutlichen Worten: "Große Koalition ist großer Mist. Das heißt halbe Lösungen für große Probleme und gewinnen werden nur die Postenjäger."</b>
</p>
<p><b></b> Das zentrale Problem sei, dass weder die Union noch die SPD an das Thema Umverteilung angehen werden. DIE LINKE werde im Bundestag ihre Führungsrolle nutzen, um Opposition sozial zu definieren! Und das heißt: Gerechtigkeit durch Umverteilung! <a href="http://www.die-linke.de/nc/mediathek/audios/" target="_self" title="Link" class="more">Audio</a> und <a href="http://www.die-linke.de/nc/mediathek/videospressekonferenzen/" target="_self" title="Link" class="more">Video</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Wahl 2013</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106038</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Oct 2013 09:41:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Chance nutzen: Brief an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/die-chance-nutzen-brief-an-die-partei-und-fraktionsvorsitzenden-von-spd-und-gruenen/</link>
                
                <description>Katja Kipping, Bernd Riexinger und Gregor Gysi haben sich mit einem Brief an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen gewandt. Angesichts der Tatsache, dass die Regierungsbildung noch einige Zeit benötigen wird, haben sie vorgeschlagen, &quot;das vorhandene Zeitfenster und unsere gemeinsame parlamentarische Mehrheit zu nutzen, um Projekte umzusetzen, die wir den Wählerinnen und Wählern im Wahlkampf fast gleichlautend versprochen haben.&quot; Konkret geht es um die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns und um die Abschaffung des Betreuungsgeldes. Der Brief hat folgenden Wortlaut:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Roth, sehr geehrte Frau Künast, <br> sehr geehrter Herr Gabriel, sehr geehrter Herr Steinmeier, <br> sehr geehrter Herr Özdemir, sehr geehrter Herr Trittin, 
</p>
<p>Deutschland hat gewählt. Gleichwohl zeichnet sich bis zum heutigen Tag nicht die Bildung einer neuen Bundesregierung ab. Vieles spricht hingegen dafür, dass das Zeitfenster, in dem der neu gewählte Bundestag konstituiert, aber die alte Regierung noch im Amt ist, mehrere Monate dauern könnte. Wir sind der festen Überzeugung, dass diese Zeit nicht ungenutzt verstreichen darf. Wir können zusammen 319 Stimmen im Deutschen Bundestag mobilisieren, um zügig wichtige Projekte umzusetzen, die den Mehrheitswillen der Bevölkerung abbilden. Wir schlagen Ihnen deshalb vor, das vorhandene Zeitfenster und unsere gemeinsame parlamentarische Mehrheit zu nutzen, um Projekte umzusetzen, die wir den Wählerinnen und Wählern im Wahlkampf fast gleichlautend versprochen haben. 
</p>
<p> Wir möchten Ihnen zwei Projekte vorschlagen:</p><ul class="list-normal"><li>Die Einführung eines bundesweit einheitlichen gesetzlichen Mindestlohns. </li><li>Die Abschaffung des Betreuungsgelds, um eine Umleitung der dafür im Bundeshaushalt geblockten Mittel in den Ausbau der Kindertagesstätten zu ermöglichen.</li></ul><p>Die Abschaffung des Betreuungsgelds ist in unseren drei Parteien Konsens und könnte ohne weiteres in eine gemeinsame parlamentarische Initiative münden. Uns ist bewusst, dass zwischen Ihnen und uns unterschiedliche Vorstellungen über die Höhe eines gesetzlichen Mindestlohns existieren. Wir sind uns aber sicher, dass diese einer Einigung über eine schnell abstimmungsfähige Gesetzesvorlage nicht im Weg stehen würden. Wir bauen auf Ihre Bereitschaft, den Wählerinnen und Wählern zu signalisieren, dass wir dort anpacken, wo ein Gerechtigkeitsstau existiert und Mehrheiten für Veränderungen vorhanden sind. Gern sind wir bereit, über weitere Vorschläge für Reformprojekte von Ihnen zu diskutieren, die eine soziale Veränderungsmehrheit im Bundestag vor einer Regierungsbildung in Angriff nehmen könnte. Wir begründen eine Stunde des Parlaments. Diese Chance sollten wir nutzen. 
</p>
<p>In Erwartung Ihrer Antwort verbleiben wir mit freundlichen Grüßen, 
</p>
<p><i>Katja Kipping, Bernd Riexinger, Gregor Gysi</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Wahl 2013</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105663</guid>
                <pubDate>Mon, 23 Sep 2013 09:47:00 +0200</pubDate>
                <title>Vielen Dank – 8,6 Prozent für DIE LINKE</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/vielen-dank-8-6-prozent-fuer-die-linke/</link>
                
                <description>Vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler sowie insbesondere die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer sowie die Kandidatinnen und Kandidaten – ihr habt der LINKEN vor Ort ein Gesicht gegeben und in einem engagierten Wahlkampf um jede Stimme gekämpft.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> <b>Vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler sowie insbesondere die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer sowie die Kandidatinnen und Kandidaten – ihr habt der LINKEN vor Ort ein Gesicht gegeben und in einem engagierten Wahlkampf um jede Stimme gekämpft.</b>
</p>
<p>Wir ziehen zum dritten Mal mit einer starken Fraktion in den Deutschen Bundestag ein und können zum dritten Mal in Hessen eine Fraktion bilden. 
</p>
<p>»Die LINKE ist zu Gesprächen bereit«, betonte Parteichef Bernd Riexinger. Eine große Koalition von Union und SPD bedeute »weitere Stagnation von vier Jahren«, so der Vorsitzende. Rein rechnerisch ist Rot-Rot-Grün möglich. Doch sowohl SPD als auch Grüne hatten ein Zusammengehen mit der LINKEN vor der Wahl kategorisch ausgeschlossen. Doch die Kampagne der SPD zur Ausschlusspolitik sei gescheitert, <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/834055.linke-haelt-tueren-offen.html" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">urteilte Riexinger</a> gegenüber der Tageszeitung »neues deutschland«.&nbsp;
</p>
<p>Unsere neue <a href="http://linksfraktion.de/abgeordnete18wp/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">Fraktion im Bundestag</a>:
</p>
<p>Pressekonferenz <a href="http://www.die-linke.de/nc/mediathek/audios/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Audiostatement</a>:
</p>
<p><a href="http://www.die-linke.de/nc/dielinke/nachrichten/detail/zurueck/aktuell/artikel/vielen-dank-fuer-euer-engagement-im-wahlkampf/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Brief der Vorsitzenden</a>: </p>]]></content:encoded>
                <category>Wahl 2013</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105629</guid>
                <pubDate>Sun, 22 Sep 2013 07:51:00 +0200</pubDate>
                <title>Wahlabend</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/wahlabend/</link>
                
                <description>»Wer hätte gedacht, dass wir uns mit den Grünen ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern? Ich finde: wir haben dieses Ergebnis mindestens verdient.« so Bernd Riexinger am Wahlabend im Kesselhaus der Kulturbrauerei in Berlin.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wer hätte gedacht, dass wir uns mit den Grünen ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern? Ich finde: wir haben dieses Ergebnis mindestens verdient« so Bernd Riexinger am Wahlabend im Kesselhaus der Kulturbrauerei in Berlin.
</p>
<p>Zur <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NOxEfN0c6g0&amp;feature=c4-overview&amp;list=UUA95T5bSGxNOAODBdbR2rYQ" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Rede der Vorsitzenden</a> Katja Kipping und Bernd Rixinger auf Youtube:</p>]]></content:encoded>
                <category>Wahl 2013</category><category>Tagebuch</category><category>DIE LINKE</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105458</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Sep 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Endspurt! Der 48h Wahlkampf beginnt</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/endspurt-der-48h-wahlkampf-beginnt/</link>
                
                <description>Pünktlich zu Beginn der heißesten Phase des Wahlkampfs ruft Bernd Riexinger noch einmal zum Endspurt auf. Nützliche Tipps und Hinweise finden sich im Video.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zu Beginn der heißesten Phase des Wahlkampfs ruft Bernd Riexinger noch einmal zum Endspurt auf. Nützliche Tipps und Hinweise finden sich im Video. 
</p>
<p><span style="font-size:11.0pt;font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family:Calibri;mso-fareast-theme-font:minor-latin;mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:DE;mso-bidi-language: AR-SA"><a href="http://www.die-linke.de/wahlen/linksaktiv2013/ueberlinksaktiv2013/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Mach mit! Linksaktiv 2013</a>:&nbsp;</span>
</p>
<p><span style="font-size:11.0pt;font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family:Calibri;mso-fareast-theme-font:minor-latin;mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:DE;mso-bidi-language: AR-SA"><a href="http://www.die-linke.de/wahlen/wahlhilfe/dasabcdeswaehlens/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Wahlhilfe: Das ABC des Wählens</a></span>
</p>
<p><span style="font-size:11.0pt;font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family:Calibri;mso-fareast-theme-font:minor-latin;mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:DE;mso-bidi-language: AR-SA"><a href="/termine-alt/" title="Öffnet einen internen Link in diesem Fenster" class="interner-link">Wahlkampftermine</a> Bernd Riexinger: <br></span>
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Video</category><category>Aktuell</category><category>Wahl 2013</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105394</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Sep 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Aufruf zum Wahlkampfendspurt</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/aufruf-zum-wahlkampfendspurt/</link>
                
                <description>Zwei Wochen vor der Wahl verspürt DIE LINKE Rückenwind. Legt deshalb jetzt nochmal richtig los.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Wochen vor der Wahl verspürt DIE LINKE Rückenwind. Legt deshalb jetzt nochmal richtig los. 
</p>
<p>Videostatement der beiden Vorsitzenden der LINKEN Katja Kipping und Bernd Riexinger.<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Video</category><category>Wahl 2013</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105056</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Sep 2013 09:37:00 +0200</pubDate>
                <title>Sozial. gerecht. machbar. Politikwechsel mit der LINKEN</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/sozial-gerecht-machbar-politikwechsel-mit-der-linken-1/</link>
                
                <description>In einem Papier, das auf dem Konvent der LINKEN am 9. September 2013 im Umweltforum in der Berliner Auferstehungskirche vorgestellt wurde, hat die Partei zehn Kernziele und Einstiegsprojekte für die kommende Legislaturpreriode des Deutschen Bundestages formuliert:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>In einem Papier, das auf dem Konvent der LINKEN am 9. September 2013 im Umweltforum in der Berliner Auferstehungskirche vorgestellt wurde, hat die Partei zehn Kernziele und Einstiegsprojekte für die kommende Legislaturpreriode des Deutschen Bundestages formuliert:</b>
</p>
<p>Die bevorstehende Wahl könnte ein Wendepunkt sein. Ein Anlass für eine demokratische Debatte, wohin das Land steuern soll: Wollen wir, dass dieses Land gerechter wird oder dass wenige durch Arbeit vieler reich werden? Wollen wir, dass dieses Land keinen Menschen zurück lässt oder soll Armut von Kindern, Beschäftigten und Rentnerinnen und Rentnern weiterhin Millionen zählen? Wollen wir, dass die Bundesrepublik zum Motor eines sozialen Aufbruchs für Europa wird oder soll auch die nächste Bundesregierung den Kontinent weiter in die wirtschaftliche und soziale Depression treiben? Wollen wir, dass dieses Land endlich wieder zum Grundsatz zurückkehrt, nach dem von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen soll oder sollen deutsche Soldaten und Waffen weiter in aller Welt Krieg führen? Und wollen wir schließlich, dass dieses Land endlich erste Schritte auf dem Weg in eine neue solidarische, demokratische und nachhaltige Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft geht oder sollen wir uns weiter das Nachdenken über Alternativen zum neoliberalen Kapitalismus verbieten lassen.
</p>
<p>Doch zwei Wochen vor der Bundestagswahl versinken diese Fragen in einer bleiernen Stimmung: Angela Merkel und Peer Steinbrück führen an der Spitze der großen Parteien einen Wahlkampf, der nicht mal so tut, als würde um unterschiedliche Lager gerungen. Immer wenn die SPD sich von der CDU absetzen will wird deutlich, dass sie tief in die negativen Entwicklungen der letzten Jahre verstrickt ist. Glaubwürdig würde ihre Orientierung hin zu einer sozialen Politik nur, wenn sie aufhörte, auf eine große Koalition zu schielen. Doch mit Blick auf die Regierungsbildung wollen die anderen Parteien es sich untereinander nicht verderben. Ein wirklicher Politikwechsel ist so nicht möglich. Die drängenden Fragen unserer Zeit werden dabei umgangen.
</p>
<p>Die LINKE im Parlament wird Ideenwerkstatt für den sozialen Fortschritt und Motor für den Politikwechsel sein. Unsere Partei wird in der kommenden Wahlperiode zehn konkrete Kernziele eines Politikwechsels in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen und dafür politische Einstiegsprojekte definieren, die unsere neue Fraktion in den ersten Monaten auf die politische Tagesordnung setzen wird:
</p>
<p><b>1. Wir wollen den Niedriglohnsektor abbauen und das Reallohnniveau erhöhen: </b> 
</p>
<p>Wir halten es für falsch und ungerecht, dass die Löhne langsamer als die Profite steigen. Unser Ziel ist es, dass am Ende niemand, der oder die voll erwerbstätig ist, auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen ist. Ein Vollzeitlohn bei 45-jähriger Beitragszahlung muss immer eine Rente oberhalb der Grundsicherung garantieren.</p><ul class="list-normal"><li>Unsere Einstiegsprojekte in eine Lohnoffensive werden ein <em>flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 10 Euro pro Stunde</em> mit einer stetigen Dynamisierungsperspektive und gleicher Lohn für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter verbunden mit einer Flexibilitätszulage sein.</li></ul><p>Arbeit darf nicht krank machen! Stressbedingte Krankheiten nehmen zu. Befristung, Werkverträge, Leiharbeit, Überstunden – diese Arbeitsformen machen es unmöglich, ein Leben zu planen. Das wollen wir ändern.</p><ul class="list-normal"><li>Als ersten Antrag werden wir ein <em>Verbot der sachgrundlosen Befristungen</em> fordern.</li><li>Um Arbeitszeitverkürzung zu befördern, werden wir zu Beginn der Wahlperiode beantragen, dass die zulässige wöchentliche Höchstarbeitszeit von derzeit 48 auf 40 Stunden gesenkt wird. Ausnahmeregelungen müssen deutlich reduziert, Überstunden effektiv begrenzt werden.</li></ul><p>Frauen sind besonders häufig von unfreiwilliger Teilzeit, geringfügiger Beschäftigung und unverhältnismäßig schlechter Entlohnung betroffen. Entlohnung und Arbeitssituation für Erzieherinnen und Erzieher, Krankenschwestern und Pfleger und im Einzelhandel wollen wir deutlich verbessern.</p><ul class="list-normal"><li>Zu Beginn der Legislaturperiode werden wir einen Antrag einbringen, Mini- und Midijobs in sozialversicherungspflichtige reguläre Beschäftigung zu überführen.</li></ul><p><b>2. Wir wollen Altersarmut abbauen und das Rentenniveau erhöhen:</b> 
</p>
<p>In vier Jahren soll kein Mensch im Alter mehr arm sein, die Rente muss wieder den Lebensstandard sichern.</p><ul class="list-normal"><li>Wir werden zu Beginn der Wahlperiode ein <em>Rentenkonzept</em> einbringen. Der erste Schritt: Die <em>Rente erst ab 67 soll rückgängig gemacht werden.</em></li><li>Wir kehren zur paritätischen Finanzierung der Renten zurück. Wir beantragen im Laufe der Legislaturperiode, eine Mindestrente von 1.050 Euro, um die Notwendigkeit zur privaten Vorsorge zu beenden. Die in der Riester-Rente erworbenen Ansprüche sollen in die gesetzliche Rentenversicherung überführt werden. Das Rentenniveau von 53 Prozent wird wieder hergestellt, indem alle Erwerbs-Einkommen an der Rentenfinanzierung beteiligt werden. Jeder und jede muss nach 40 Beitragsjahren ohne Abschläge in Rente gehen können.</li></ul><p><b>3. Wir wollen die Lohn- und Renteneinheit vollenden:</b> 
</p>
<p>Mehr als 20 Jahre nach der Einheit muss es endlich für die gleiche Leistung den gleichen Lohn, und für die gleiche Lebensleistung die gleiche Rente geben.</p><ul class="list-normal"><li>Als Einstiegsprojekt werden wir ein Konzept für die schrittweise <em>Angleichung des Rentenwerts Ost an das Westniveau</em> bis 2017 vorlegen.</li><li>Wir bereiten eine Initiative vor, die niedrigeren Branchenmindestlöhne in Ostdeutschland auf Westniveau anzugleichen.</li></ul><p><b>4. Wir wollen eine Gerechtigkeitswende im Steuersystem:</b> 
</p>
<p>Unser Ziel ist es, dass am Ende der Legislatur <i>Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen weniger Steuern bezahlen, hohe Einkommen und Vermögen aber deutlich höher besteuert werden</i> und dass der Staat durch Nettomehreinnahmen dauerhaft an Handlungsfähigkeit gewinnt.</p><ul class="list-normal"><li>Als erste Schritte werden wir beantragen, den Spitzensteuersatzes auf 53 Prozent, den Grundfreibetrag auf 9.300 Euro und das Kindergeld auf 200 Euro anzuheben (ab dem dritten Kind entsprechend mehr).</li><li>Reichtum verpflichtet: Die Vermögensteuer wurde vom Verfassungsgericht ausgesetzt, weil nicht alle Vermögensarten gleichermaßen einbezogen waren. DIE LINKE wird zu Beginn der Legislatur ein Modell vorlegen, in dem hohe Vermögen einer Vermögensteuer unterzogen werden.</li></ul><p><b>5. Wir wollen ein Land ohne Armut:</b> 
</p>
<p>Wir wollen Hartz IV abschaffen und perspektivisch durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung in Höhe von 1.050 Euro ersetzen.</p><ul class="list-normal"><li>Als Einstieg werden wir im Bundestag beantragen, die Hartz-IV-Sätze sofort auf 500 Euro zu erhöhen, so dass sie das soziokulturelle Existenzminimum abdecken. Die Sanktionen sind abzuschaffen.</li><li>Gleichzeitig starten wir eine Initiative für mehr öffentliche Beschäftigung. Die so genannten Ein-Euro-Jobs würden damit überflüssig werden.</li></ul><p><b>6. Wir wollen die Zwei-Klassen-Medizin abschaffen:</b> 
</p>
<p>Unser Ziel ist es, dass niemand mehr wegen seines Einkommens unterschiedliche medizinische Behandlung erfährt. Wir wollen eine solidarische Gesundheitsversicherung.</p><ul class="list-normal"><li>Als Einstieg werden wir beantragen, die <em>Beiträge</em> der gesetzlichen Krankenversicherungen wieder <em>paritätisch</em> von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern und Beschäftigten zu finanzieren. So wird der Beitrag für die Versicherten um rund 0,3 Prozent gesenkt.</li><li>Zudem werden wir umgehend die <em>Abschaffung der Zuzahlungen</em> beantragen. Brillen und Zahnersatz müssen wieder in die Regelversorgung aufgenommen werden.</li><li>Als nächsten Schritt werden wir beantragen, die <em>Beitragsbemessungsgrenzen abzuschaffen</em>. Es ist nicht einzusehen, warum Menschen mit hohem Einkommen prozentual weniger zahlen sollten als Menschen mit niedrigem oder mittlerem Einkommen.</li></ul><p><b>7. Wir wollen, dass Demokratie für alle erfahrbar wird:</b> 
</p>
<p>Die Demokratie in unserem Land ist auf unterschiedliche Weise ausgehöhlt worden: Die informationelle Selbstbestimmung der Menschen wurde durch Überwachung und Ausspähung untergraben. Millionen Menschen dürfen in Deutschland nicht wählen, obwohl sie bereits seit Jahren hier leben. Ganze Lebensbereiche sind demokratischen Entscheidungen entzogen und dem Markt untergeordnet worden. Die sozialen Grundlagen der Demokratie wurden durch Privatisierung öffentlichen Eigentums untergraben – und durch den Druck von steigenden Mieten und Energiepreisen.</p><ul class="list-normal"><p>Wir wollen die <em>Persönlichkeitsrechte</em> der Menschen stärken.</p></ul><ul class="list-normal"><li>Als ersten Schritt werden wir ein Moratorium und eine unabhängige Evaluation aller seit 2001 verabschiedeten Sicherheitsgesetze bzw. der laufenden Verhandlungen einbringen, insbesondere zum Safe-Harbor-Abkommen über die Weitergabe personenbezogener Daten aus der EU an Wirtschaftsunternehmen der USA und zum Verzicht auf die Vorratsdatenspeicherung.</li></ul><p>Wir wollen die <i>demokratische Beteiligung</i> aller fördern.</p><ul class="list-normal"><li>Als ersten Schritt werden wir das Wahlrecht für alle seit fünf Jahren in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten beantragen.</li></ul><p>Wir wollen, dass das Bildungssystem allen einen gleich guten Start ins Leben ermöglicht. Die frühe Zuteilung unterschiedlicher Lebenschancen durch das gegliederte Bildungssystem wollen wir überwinden. Bildung muss als öffentliche Aufgabe öffentlich finanziert und demokratisch organisiert sein. <i>Gute Bildung für alle</i> zu sichern ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern.</p><ul class="list-normal"><li>Als ersten Antrag im neuen Bundestag werden wir das Kooperationsverbot für Bund und Länder in der Bildung rückgängig machen.</li></ul><p>Wir wollen die <i>Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge stoppen</i> und durchgeführte Privatisierungen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern rückgängig machen.</p><ul class="list-normal"><li>Als ersten Schritt werden wir ein Gesetz einbringen, dass alle Privatisierungsvorhaben der öffentlichen Infrastruktur – z.B. von Wasser oder Stromnetzen - an die Zustimmung der betroffenen Bevölkerung in Form einer Volksabstimmung bindet.</li></ul><p>Wir wollen die <i>soziale Entmischung von Wohngebieten stoppen</i>. In den vergangenen Jahren sind die Mietpreise in Ballungszentren, Groß- und Universitätsstädten explodiert. Wir wollen verhindern, dass immer mehr Menschen ihre Miete nicht mehr bezahlen können und aus Stadtteilen vertrieben werden, in denen sie z.T. über Jahrzehnte gelebt haben.</p><ul class="list-normal"><li>Dafür werden wir einen Antrag einbringen, der Mieterhöhungen ohne Wohnwertsteigerungen oberhalb der Inflationsrate für unzulässig erklärt und Mieterhöhungen allein wegen Neuvermietungen ausschließt.</li></ul><p><b>8. Wir wollen eine Energiewende mit Sozialsiegel:</b> 
</p>
<p>Wir wollen die Energieversorgung umbauen, Alternativen zu umweltschädlichen Produktionszweigen schaffen und umweltverträgliche, für alle zugängliche Formen der Mobilität entwickeln. Dazu gehört ein sozial ausgewogenes Konzept für eine Energiewende.</p><ul class="list-normal"><li>Wir bringen ein Konzept für die <em>Regulierung der Strompreise</em> ein. Zu den ersten Maßnahmen gehört, unberechtigte Rabatte für die Industrie zu streichen. Wir wollen ein gebührenfreies Grundkontingent und einen teureren hohen Verbrauch.</li></ul><p><b>9. Wir wollen einen kategorischen Gewaltverzicht in der deutschen Außenpolitik verankern und das Geschäft mit dem Tod ächten:</b> 
</p>
<p>Die Bundeswehr soll am Ende der nächsten Legislatur auf den Auftrag der Landesverteidigung zurückgeführt sein. Wir wollen, dass der Einsatz der Bundeswehr im Ausland – wieder – untersagt wird.</p><ul class="list-normal"><li>Als erstes werden wir einen Antrag einbringen, der <em>alle Soldatinnen und Soldaten aus Afghanistan</em> nach Deutschland zurückberuft.</li></ul><p>Jede Waffe findet ihren Krieg. Rüstungsexporte gehören verboten.</p><ul class="list-normal"><li>Wir werden zu Beginn der Legislatur beantragen, dass die Bundesregierung <em>keine Hermes-Bürgschaften für Rüstungs- und Waffenexporte</em> mehr übernimmt.</li></ul><p><b>10. Wir wollen, dass Deutschland zum Motor einer sozialen Wende in Europa wird:</b> 
</p>
<p>Gute Nachbarschaft und eine gemeinsame, solidarische und demokratische Entwicklung sind unsere Perspektive. In vier Jahren soll es in Europa keine Troika-Diktate mehr geben, und die europäischen Verträge sollen um einen Sozialpakt ergänzt sein, der gemeinsame soziale Mindeststandards für alle Bürgerinnen und Bürger garantiert.</p><ul class="list-normal"><li>Als erste Anträge werden wir einbringen, dass private Banken nicht mehr ohne Gegenleistungen (in Form von Anteilen und Einfluss auf die Geschäftspolitik) aus Steuergeldern gerettet werden.</li></ul><p>Weitere Rettungspakete wollen wir an zwei Bedingungen knüpfen:</p><ol><li>Sie müssen mit einer <em>Sozialstaatsgarantie</em> verbunden werden: Lohn- und Rentenkürzungen sowie der Abbau von Sozialleistungen werden ausgeschlossen.</li><li>In den betreffenden Ländern wird eine <em>Vermögensabgabe</em> auf hohe Vermögen erhoben, um die Reichen an der Finanzierung der Krise angemessen zu beteiligen.</li></ol><p>Mit diesen zehn Kernzielen und Einstiegsprojekten sagen wir den Wählerinnen und Wählern, in welche Richtung wir das Land verändern wollen, und woran wir unser politisches Handeln in der kommenden Legislaturperiode ausrichten werden. Wir sagen, wohin wir wollen und was wir auf den Weg bringen wollen. Wir beginnen mit einzelnen entschlossenen Schritten – aber dabei kann es nicht bleiben. Die LINKE steht für eine Alternative. Dafür ringen wir um politische Mehrheiten. Wer für einen Politikwechsel ist, sich an diesen Kernzielen orientiert, ist dazu eingeladen, <b><i>der LINKEN am 22. September beide Stimmen</i></b> zu geben. Wer unsere Unterstützung für ein Regierungsbündnis haben will, muss sich auf den Boden dieser Ziele stellen.
</p>
<hr>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Wahl 2013</category><category>Tagebuch</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105397</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Sep 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Farbe Rot muss in diesem Land wieder Mode werden </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/die-farbe-rot-muss-in-diesem-land-wieder-mode-werden/</link>
                
                <description>Sozial. gerecht. machbar. Politikwechsel mit der LINKEN
Rede von Bernd Riexinger auf dem Konvent der LINKEN am 9. September 2013 im Berliner Umweltforum Auferstehungskirche.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sozial. gerecht. machbar. Politikwechsel mit der LINKEN
</p>
<p>Rede von Bernd Riexinger auf dem Konvent der LINKEN am 9. September 2013 im Berliner Umweltforum Auferstehungskirche.
</p>
<p><a href="http://www.bernd-riexinger.de/nc/misc/politik/presse/detail/zurueck/tagebuch/artikel/sozial-gerecht-machbar-politikwechsel-mit-der-linken/" target="_blank" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Tagebucheintrag zum Konvent</a>:<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Video</category><category>Wahl 2013</category><category>Tagebuch</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104658</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Sep 2013 13:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Acht Jahre Angela Merkel: Schadensbilanz einer Kanzlerin</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/acht-jahre-angela-merkel-schadensbilanz-einer-kanzlerin-1/</link>
                
                <description>Katja Kipping und Bernd Riexinger haben auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus eine Bilanz von acht Jahren Regierung Merkel vorgelegt. Das Bilanzpapier hat folgenden Wortlaut:

    Katja Kipping und Bernd Riexinger: Satements auf der Pressekonferenz als Audio und Video</description>
                <content:encoded><![CDATA[<div class="csc-textpic-text"><p class="bodytext">Katja Kipping und  Bernd Riexinger haben auf einer Pressekonferenz im Berliner  Karl-Liebknecht-Haus eine Bilanz von acht Jahren Regierung Merkel  vorgelegt. Das Bilanzpapier hat folgenden Wortlaut:</p>
<p class="bodytext">Schwarz-Gelb ist die erfolgreichste Regierung seit der  Wiedervereinigung und ein Stabilitätsanker in Europa, sagt  Bundeskanzlerin Angela Merkel selbstbewusst. Diese mutigen Aussagen  widersprechen der Wahrnehmung, bei dieser Bundesregierung handele es  sich um eine ziemlich desolate Mannschaft, die durch die vergangenen  vier Jahre gerumpelt ist. Wer sicher gehen will, wie diese Regierung in  der letzten Legislaturperiode agiert hat, was sie zu verantworten hat -  und wie die Kanzlerschaft Angela Merkels auch unter Einbeziehung der  Großen Koalition zwischen 2005 und 2009 zu bewerten ist -, kommt an  einer ehrlichen Bilanz von acht Jahren Merkel nicht vorbei. Diese fällt  erschreckend aus und gleicht einer Schadensbilanz in allen wichtigen  Politikfeld. </p>
<p>Nach acht Jahren Merkel ist das Land sozial ungerechter, immer mehr  Menschen sind trotz Arbeit arm, die Renten wurden gekürzt, die Kluft  zwischen Arm und Reich vertieft sich, Gesundheit, Energie und Wohnen  werden immer teurer, von einer »Bildungsrepublik« kann keine Rede sein,  unter der »Klimakanzlerin« gibt es wieder einen Anstieg der  CO2-Emissionen, Deutschland ist unrühmlicher Waffenexport-Europameister  und die Sparpakete gefährden die Zukunft Europas. 
</p>
<p>Die Bilanz ist eindeutig: Acht Jahre Merkel sind genug! ... 
</p>
<p><a href="http://www.die-linke.de/fileadmin/download/nachrichten/2013/130828_schadensbilanz_merkel.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Download" class="download">Download des vollständigen Bilanzpapiers als PDF-Datei (197 kB)</a>
</p>
<p>Katja Kipping und Bernd Riexinger: Satements auf der Pressekonferenz als <a href="http://www.die-linke.de/nc/mediathek/audios/" target="_self" title="Link" class="internal-link">Audio</a> und <a href="http://www.die-linke.de/nc/mediathek/videospressekonferenzen/" target="_self" title="Link" class="internal-link">Video</a></p></div>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Wahl 2013</category><category>Aktuell</category>
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 02 Sep 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Acht Jahre Angela Merkel: Schadensbilanz einer Kanzlerin</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/acht-jahre-angela-merkel-schadensbilanz-einer-kanzlerin-1-1/</link>
                
                <description>Katja Kipping und Bernd Riexinger haben auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus eine Bilanz von acht Jahren Regierung Merkel vorgelegt. Darin stellten sie fest: Schwarz-Gelb ist die erfolgreichste Regierung seit der Wiedervereinigung und ein Stabilitätsanker in Europa, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel selbstbewusst. Diese mutigen Aussagen widersprechen der Wahrnehmung, bei dieser Bundesregierung handelt es sich um eine ziemlich desolate Mannschaft, die durch die vergangenen vier Jahre gerumpelt ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Katja Kipping und Bernd Riexinger haben auf einer Pressekonferenz im  Berliner Karl-Liebknecht-Haus eine Bilanz von acht Jahren Regierung  Merkel vorgelegt. Darin stellten sie fest: Schwarz-Gelb ist die  erfolgreichste Regierung seit der Wiedervereinigung und ein  Stabilitätsanker in Europa, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel  selbstbewusst. Diese mutigen Aussagen widersprechen der Wahrnehmung, bei  dieser Bundesregierung handelt es sich um eine ziemlich desolate  Mannschaft, die durch die vergangenen vier Jahre gerumpelt ist.</b> 
</p>
<p>Wer  sicher gehen will, wie diese Regierung in der letzten Legislaturperiode  agiert hat, was sie zu verantworten hat - und wie die Kanzlerschaft  Angela Merkels auch unter Einbeziehung der Großen Koalition zwischen  2005 und 2009 zu bewerten ist -, kommt an einer ehrlichen Bilanz von  acht Jahren Merkel nicht vorbei. Diese fällt erschreckend aus und  gleicht einer Schadensbilanz in allen wichtigen Politikfeldern.
</p>
<p><a href="/fileadmin/lcmsbriexinger/Dokumente/20130828_Schadensbilanz_Merkel.pdf" class="download">Bilanzpapier:</a><br>
</p>
<p><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Video</category><category>Wahl 2013</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104654</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Aug 2013 10:56:00 +0200</pubDate>
                <title>Auf Wahlkampftour in Thüringen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/auf-wahlkampftour-in-thueringen/</link>
                
                <description>Am 28. Und 29. August besuchte Bernd Riexinger den Norden und Süden Thüringens. In Sömmerda wurde er gemeinsam mit der thüringischen Spitzenkandidatin Kersten Steinke vom LINKEN Bürgermeister Ralf Hauboldt empfangen und besuchte ein Mehrgenerationenhaus. Beim abendlichen Bürgerforum standen aktuelle Fragen wie die Krise in Syrien oder die Schwerpunkte der LINKEN zur Bundestagswahl im Vordergrund. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Am 28. Und 29. August besuchte Bernd Riexinger den Norden und Süden Thüringens. In Sömmerda wurde er gemeinsam mit der thüringischen Spitzenkandidatin Kersten Steinke vom LINKEN Bürgermeister Ralf Hauboldt empfangen und besuchte ein Mehrgenerationenhaus. Beim abendlichen Bürgerforum standen aktuelle Fragen wie die Krise in Syrien oder die Schwerpunkte der LINKEN zur Bundestagswahl im Vordergrund.</b>
</p>
<p>Der nächste Tag führte in den Süden Thüringens, nach Hildburghausen. Empfangen vom LINKEN Bürgermeister Steffen Harzer stand Bernd Riexinger auf dem Marktplatz Rede und Antwort für die Bürgerinnen und Bürger.  </p>]]></content:encoded>
                <category>Wahl 2013</category><category>Tagebuch</category><category>Aktuell</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104149</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Aug 2013 12:37:00 +0200</pubDate>
                <title>Für eine starke LINKE im Bundestag</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/fuer-eine-starke-linke-im-bundestag/</link>
                
                <description>Aufruf: Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wählen links!
Die Gewerkschaften kämpfen für gute Arbeit, sichere Renten, ein soziales Europa und einen aktiven Staat. Dabei können sie auf usnere Unterstützung zählen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Aufruf: Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wählen links!
</p>
<p>Die Gewerkschaften kämpfen für gute Arbeit, sichere Renten, ein soziales Europa und einen aktiven Staat. Dabei können sie auf usnere Unterstützung zählen:
</p>
<p><a href="/fileadmin/lcmsbriexinger/Dokumente/Flyer%20GewerkschafterInnen-Aufruf%202013.pdf" class="download">Zum Aufruf:</a><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Wahl 2013</category><category>DIE LINKE</category><category>Gewerkschaftspolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104225</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Aug 2013 10:25:00 +0200</pubDate>
                <title>Gelungener Wahlkampfauftakt in Darmstadt</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/gelungener-wahlkampfauftakt-in-darmstadt/</link>
                
                <description>Am 21. August hatten wir den Vorsitzenden der LINKEN, Bernd Riexinger, bei der Kundgebung zum hessischen Wahlkampfauftakt auf dem Ludwigsplatz in Darmstadt zu Gast. Außerdem sprachen Janine Wissler als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl und Jochen Nagel als hessischer Kandidat für ein Mandat im deutschen Bundestag.
Vor 100 Dauergästen und viel Laufpublikum machten die Hauptredner/innen deutlich, warum es wichtig ist, dass DIE LINKE im Hessischen Landtag und mit einer starken Fraktion im deutschen Bundestag vertreten ist. Es wurde nochmal deutlich gemacht, dass DIE LINKE sich der Zusammenarbeit mit anderen Parteien nicht verweigern wird, wenn dadurch Selbstverständliches wieder die Grundlage unseres Gemeinwesens wird. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;color:black"><b>Am 21. August hatten wir den Vorsitzenden der LINKEN, Bernd Riexinger, bei der Kundgebung zum hessischen Wahlkampfauftakt auf dem Ludwigsplatz in Darmstadt zu Gast. Außerdem sprachen Janine Wissler als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl und Jochen Nagel als hessischer Kandidat für ein Mandat im deutschen Bundestag. Vor 100 Dauergästen und viel Laufpublikum machten die Hauptredner/innen deutlich, warum es wichtig ist, dass DIE LINKE im Hessischen Landtag und mit einer starken Fraktion im deutschen Bundestag vertreten ist. Es wurde nochmal deutlich gemacht, dass DIE LINKE sich der Zusammenarbeit mit anderen Parteien nicht verweigern wird, wenn dadurch Selbstverständliches wieder die Grundlage unseres Gemeinwesens wird. Nämlich:</b> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;color:black">- dass ein jeder von seiner Rente, seinem Lohn oder Einkommen Leben können muss,<br>- dass von deutschen Boden kein Krieg ausgehen darf,<br>- dass eine jede*r im Alter würdig gepflegt wird und wenn sie oder er krank ist, die gesundheitliche Versorgung bekommt die notwendig ist - ohne Abstriche und Zuzahlungen,<br>- dass die Banken und die Finanzwirtschaft so an die Kette gelegt werden, dass sie Volkswirtschaften und Gesellschaften nicht mehr mit in den Ruin ziehen können,<br>- dass die Reichen und Vermögenden an der Finanzierung des Gemeinwohls beteiligt werden müssen.<br><br>Bernd Riexinger äußerte sich zufrieden, dass die SPD ihre im Wahlkampf wiederentdeckten sozialen Forderungen im Programm der LINKEN abgekupfert habe. Denn auch in der Schule sei es so gewesen, dass schlechtere Schüler von den besseren abschrieben, und diese das auch gern zuließen, weil dadurch das Niveau der Klasse erhöht wurde. Allerdings sei Peer Steinbrück nicht der richtige Kanzlerkandidat, um dieses Programm nach der Wahl umzusetzen. <i>Nur DIE LINKE ist <a href="http://www.die-linke.de/wahlen/positionen/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">100% sozial </a>- auch nach der Wahl!</i><br><br>Janine Wissler ist überzeugt, dass es auch diesmal gelingt, die 5-Prozent-Hürde für dein Einzug in den hessischen Landtag zu nehmen. Auch vor den letzten beiden Hessenwahlen hätten die Institute DIE LINKE bei 4 Prozent gesehen. Im Wahlkampf gehe es darum, dass die Betroffenen von Sozialabbau und Hungerlöhnen ihre Resignation und Ohnmachtsgefühle überwinden und sich wenigstens an den Wahlen beteiligen. Jede Stimme für DIE LINKE ist eine rote Karte gegen die herrschende unsoziale Politik und ein Votum für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Demokratie.<br></span></p>]]></content:encoded>
                <category>Bernd Riexinger</category><category>Aktuell</category><category>Wahl 2013</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104004</guid>
                <pubDate>Mon, 19 Aug 2013 09:59:00 +0200</pubDate>
                <title>&quot;DIE LINKE ist die härteste Oppositionspartei&quot;</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/aktuell-aelter/detail/news/die-linke-ist-die-haerteste-oppositionspartei/</link>
                
                <description>Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus
&quot;Ein Politikwechsel scheitert nicht an uns&quot;, betonte der Parteivorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger, auf seiner heutigen Pressekonferenz im Karl-Liebknecht-Haus. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Ein Politikwechsel scheitert nicht an uns", betonte der Parteivorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger, auf seiner heutigen Pressekonferenz im Karl-Liebknecht-Haus. Aber wir registrieren auch, dass die SPD sich von ihrem Wahlziel verabschiedet hat und mit rasendem Tempo auf eine große Koalition zusteuert. Davor ist uns nicht bange: Wir sind die härteste Oppositionspartei dieses Landes. Wir sind die einzigen, die in diesem Wahlkampf die grassierende Ungerechtigkeit in diesem Land offensiv thematisiert. Wir sind die einzigen, die sagen: Wir müssen mehr Gleichheit wagen. <a href="http://www.die-linke.de/nc/mediathek/audios/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Audio</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5h7w3_gh5Os&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Video&nbsp;</a>
</p>
<p><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Aktuell</category><category>Wahl 2013</category>
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