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Aktionstag "Reichtum umverteilen": Schluss mit dem Kuschelkurs mit Reichen und Superreichen

Im Rahmen des Aktionstags "Reichtum umverteilen" fordert das Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!" mit Protestaktion am heutigen Freitag und morgigen Samstag die Parteien auf, mit einen rigorosen steuer- und finanzpolitischen Kurswechsel für den Abbau sozialer Ungleichheit und eine gerechtere Vermögensverteilung zu sorgen. In dem Bündnis "Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle" setzen sich 33 Organisationen, darunter Attac, OXFAM, ver.di, GEW, Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Paritätische Wohlfahrtsverband, für soziale Gerechtigkeit ein. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, erklärt dazu:

Ich begrüße die Forderungen des Bündnisses "Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle" nach Renten- und Sozialreformen, Investitionen in das Gemeinwesen und stärkerer Besteuerung sehr hoher Einkommen, Vermögen und Erbschaften ausdrücklich. DIE LINKE setzt sich als einzige Partei entschlossen für soziale Gerechtigkeit ein und ist bereit, sich dafür mit Superreichen und Konzernen anzulegen. Es muss Schluss sein mit dem Kuschelkurs mit den Reichen und Superreichen. Denn ohne Umverteilung gibt es keine soziale Gerechtigkeit.

Während sich DIE LINKE auf den Euro genau klar positioniert und die Menschen wissen woran sie bei uns sind, drücken sich die meisten anderen Parteien in Steuerfragen vor klaren Ansagen. Wir brauchen ein gerechtetes Steuersystem, das mit den Steuergeschenken Schluss macht und die Reichen stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranzieht, u.a. mit der Wiedereinführung der Vermögensteuer, einer angemessenen Erbschaftssteuer und einem Spitzensteuersatz von 53 Prozent. Bei gleichzeitiger Entlastung von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen.