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Studentenwohnheime müssen Schritt halten

Zu dem Mangel an Wohnungen für Studentinnen und Studenten sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Wenn auch Studierende keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden, dann bedeutet das vor allem eins: Jugendliche ohne reiche Eltern haben es immer schwerer, ein Studium zu finanzieren. Immer mehr Menschen werden vom Studium abgeschreckt, die soziale Selektion im Bildungssystem wird weiter verstärkt.

Das liegt auch daran, dass die Studentenwerke, die über den Bau von Studentenwohnheimen hier ausgleichen sollten, das im Moment nicht bewältigt bekommen. In den letzten 10 Jahren ist die Zahl der Einschreibungen um 650.000 gestiegen, es wurden aber nichtmal 18.000 Wohnheimplätze gebaut. Dass da der allgemeine Mietenwahnsinn voll auf die Portemonnaies der Studierenden durchschlägt, ist logisch.

Wir brauchen mindestens 50.000 neue Wohnplätze in Studentenwohnheimen – und zwar im Jahr. Dafür muss der Bund die nötige Förderung bereitstellen. Außerdem brauchen wir dringend einen Mietendeckel nach Berliner Vorbild in den Hochschul-Metropolen. Die Wohnungsfrage ist an dieser Stelle auch eine Bildungsfrage.

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Quelle: https://www.die-linke.de/?id=3665&tx_news_pi1%5Bnews%5D=76707


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Von Bernd Riexinger
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