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Zu den Streiks bei Ryanair

Zu den Streiks der Beschäftigten von Ryanair erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

DIE LINKE ist solidarisch mit den Beschäftigten an Bord, die seit Monaten für ihre Rechte streiken. Flugbegleiter und Piloten werden systematisch ausgebeutet. Ryanair muss kapieren, dass das nicht länger von den Beschäftigten toleriert wird. Der Konzern muss unter Druck gesetzt werden – die Streiks sind hierfür wichtig und notwendig. Das Bordpersonal bei Ryanair ist größtenteils bei irischen Leiharbeitsfirmen in sogenannten Flexi-Verträgen gebunden, die minimale Stundenzahlen bei schlechter Bezahlung vorschreiben. DIE LINKE unterstützt die Forderungen von ver.di und der Vereinigung Cockpit nach Löhnen und Tarifverträgen, die ihr Leben existenzsicher und planbar machen.

Billigfluglinien wie Ryanair bereichern sich auf Kosten der Beschäftigten und der gesamten Menschheit. Wenn Fliegen weniger kostet als eine Tageskarte für den Nahverkehr, befeuert das den Klimawandel massiv. Dabei sind nicht Familien, die einmal im Jahr eine Flugreise unternehmen, das Problem, sondern Konzerne wie Ryanair, die durch ihre Preisdrückerei immer mehr Menschen auf das umweltschädlichste Verkehrsmittel der Welt umsteigen lassen.