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Tarifliche Ausbildungsvergütung für eine faire Entlohnung

Zu den Ergebnissen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI), hinsichtlich der Unterschiede von Ausbildungsvergütungen, erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Die vorgelegten Zahlen belegen, dass ein sicherer Garant für eine faire Ausbildungsvergütung eine tarifliche Bindung ist. Was es jetzt also braucht, ist eine stärkere Tarifbindung, um flächendeckend faire Ausbildungsvergütungen zu ermöglichen. Auch müssen Unternehmen die nicht ausbilden in die Pflicht genommen werden und sich mit einer solidarischen Umlagefinanzierung an den Ausbildungskosten beteiligen. Es ist ein Gebot des Anstands, Auszubildenden faire Löhne zu zahlen und gute Arbeitsbedingungen zu bieten.
Ich erachte es als einen guten Schritt, dass nächstes Jahr eine Mindestausbildungsvergütung eingeführt werden soll. Mit 515 Euro ist diese aber zu knapp bemessen, um ein Leben unabhängig von den Eltern zu finanzieren. Dahingehend ist die Forderung der DGB-Jugend, eine Mindestausbildungsvergütung in Höhe von 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung einzuführen, ein guter Ansatz für eine gerechtere Bezahlung.
Problematisch ist das starke Ost-West-Gefälle: Die regionalen Unterschiede in Westdeutschland liegen bei maximal ca. 100 Euro, in Ostdeutschland sind es hingegen zwischen 200 und 300 Euro. Das größte Manko sind aber weiterhin nicht-tarifgebundenen Unternehmen, welche eine deutlich schlechtere Ausbildungsvergütung zahlen.


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Hurra, das Grundgesetz wird 70!
Als Sozialist liegt mir besonders am Herzen, dass das Grundgesetz hinsichtlich des Wirtschaftssystems der Bundesrepublik keine Festlegung trifft.
Von Bernd Riexinger
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