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DIE LINKE: Riexinger zu Gehaltsprognose Pflege & Einzelhandel

Angesichts der Bertelsmann-Studie, die prognostiziert, dass Arbeitnehmer in der Pflege und im Einzelhandel bei Gehaltserhöhungen in den kommenden Jahren das Nachsehen haben werden, sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

"Die Beschäftigten in der Pflege und im Einzelhandel haben mehr verdient. Schon vor der Corona-Krise haben die Beschäftigten in diesen Berufen zu wenig verdient. Jetzt in der Krise leisten sie unter enormem persönlichem Einsatz noch mehr als sonst schon. Die Gehaltsaussichten sind aber düster. Das darf nicht hingenommen werden.
Die mageren Gehaltsaussichten im Einzelhandel sind auch eine Folge des Umstandes, dass es noch immer keinen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag im handel gibt. Wie lange will die Bundesregierung noch warten, um dafür die nötigen Voraussetzungen zu schaffen?
Im Bereich der Pflege muss der Bund zudem ein besonderes Interesse daran haben, den Beruf, auch mit einer saftigen Gehaltserhöhung, attraktiver zu machen. Nur wenn mehr Menschen den Pflegeberuf ergreifen und wenn viele Menschen in den Beruf zurück kommen oder ihre Stunden erhöhen, kann dem Pflegenotstand abgeholfen werden."