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Bernd Riexinger beim Kreisverband DIE LINKE. München

(rst)

Europa zwischen Solidarität und Ausplünderung

Am 26.4.2014 besuchte Bernd Riexinger den Kreisverband München. Er hielt in der Gaststätte "Olympia" einen Vortrag "Europa zwischen Solidarität und Ausplünderung".

Am 26.4.2014 besuchte Bernd Riexinger den Kreisverband München. Er hielt in der Gaststätte "Olympia" einen Vortrag "Europa zwischen Solidarität und Ausplünderung".

Ursprünglich zusammen mit Catarina Principe vom Linksblock Portugal geplant, musste die Veranstaltung aus gesundheitlichen Gründen von Bernd Riexinger allein bestritten werden.

Unter dem Motto: "Keine Steuergelder für die Zocker-Banken! Europa geht anders: sozial, friedlich, demokratisch!" ging er zunächst auf die Bedeutung der Arbeit in Europa im Kontext eines kapitalistischen Systems ein, wobei DIE LINKE bzw. die Europäische Linke die einzige aussichtsreiche Kraft bei den anstehenden Europawahlen ist, die eine grundlegende Systemfrage stellt.

Desweiteren widmete sich Bernd Riexinger dem Thema Schulden, die durchaus ein elementarer Bestandteil staatlichen Handelns sind. Schließlich werden staatliche Investitionen speziell in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten benötigt. Ein Bundeshaushalt funktioniert eben nicht, wie Merkel gern als Vergleich heranzieht, nach den Weisheiten einer Schwäbischen Hausfrau. (Deren Kompetenzen unser Referent nach eigenen Aussagen jedoch anderweitig sehr zu schätzen vermag!)

Im Gegensatz zur ursprünglichen Veranstaltungsankündigung verzichtete Bernd Riexinger jedoch weitgehend auf Referenzen auf Erkenntnisse von FAZ und CDU/CSU, dass das derzeitige Schattenbankensystem und Bankensubventionierung durchaus zu hinterfragen sind.

Stattdessen appellierte er an das Selbstbewusstsein DER LINKEN, sich von anderen, vermeintlich wirtschaftskompetenteren Organisationen, nicht die "Butter vom Brot" nehmen zu lassen, sondern mit Wirtschaftskompetenz offensiv in der Öffentlichkeit aufzutreten:
Es gibt keinen Grund, sich für seine "linke Weltsicht" zu entschuldigen. Ganz im Gegenteil sollte diese etwas völlig selbstverständliches sein!

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