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Wer Europa will muß es den Reichen nehmen – Wahlkampfveranstaltung am 15. Mai in Bielefeld

600 Menschen waren gekommen, um im Saal der Ravensberger Spinnerei den Reden von Sarah Wagenknecht und Bernd Riexinger zu lauschen. Und sie waren begeistert. Gleich zu Beginn nahm sich Sarah Wagenknecht die aktuelle Politik der Bundesregierung gegenüber dem Konflikt in der Ukraine vor. Gegen diese Politik der Bundesregierung, die auf eine wirtschaftliche und politische Ausweitung des deutschen Einflusses setzt und dabei die Lage in der Ukraine nicht beruhigt, sondern anheizt stellte Sarah Wagenknecht die Alternative der LINKEN "Wir wollen, dass Diplomatie und Gespräche stattfinden. Wir sagen nein zum Krieg. Wir sagen NEIN zu Auslandseinsätzen. Diplomatie ist der einzige Weg. Keine Sanktionen, keine Drohgebärden, keine Eskalationsspirale sondern Gespräche."

600 Menschen waren gekommen, um im Saal der Ravensberger Spinnerei den Reden von Sarah Wagenknecht und Bernd Riexinger zu lauschen. Und sie waren begeistert. Gleich zu Beginn nahm sich Sarah Wagenknecht die aktuelle Politik der Bundesregierung gegenüber dem Konflikt in der Ukraine vor. Gegen diese Politik der Bundesregierung, die auf eine wirtschaftliche und politische Ausweitung des deutschen Einflusses setzt und dabei die Lage in der Ukraine nicht beruhigt, sondern anheizt stellte Sarah Wagenknecht die Alternative der LINKEN "Wir wollen, dass Diplomatie und Gespräche stattfinden. Wir sagen nein zum Krieg. Wir sagen NEIN zu Auslandseinsätzen. Diplomatie ist der einzige Weg. Keine Sanktionen, keine Drohgebärden, keine Eskalationsspirale sondern Gespräche." 

Bernd Riexinger nannte es einen Skandal, dass in einem so reichen Land wie in Deutschland Millionen Menschen nicht von ihrem Lohn leben können. "Die soziale Kluft geht immer mehr auseinander", rügte Bernd Riexinger. Immer mehr Menschen sind von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen, während die wenigen Reichen sich Luxuswohnungen in aller Welt zulegen und immer dickere Yachten. Die Besserung am Arbeitsmarkt genügt ihm keineswegs: "Viele Menschen haben von diesem Wunder nichts gemerkt." Und was den Mindestlohn angeht: Zehn Euro müssten's pro Stunde schon sein – mindestens.

Die gesellschaftlichen Verwerfungen der letzten dreißig Jahre könnten nur rückgängig gemacht werden, wenn wir den Reichen endlich dazu gebracht werden ihren Anteil an der Finanzierung des Gemeinwesens zu leisten. Die LINKE ist die einzige Kraft, der die Menschen zutrauen, den Reichen in die Tasche zu greifen. Der Markt, so Riexinger, habe in der öffentlichen Daseinsvorsorge, bei Bildung und Gesundheit nichts zu suchen. "Ich will nicht, dass mein Kind wettbewerbsfähig erzogen wird."

Es ist ein Unding, dass Millionen Menschen über Arbeitsüberlastung und Stress am Arbeitsplatz klagen, während viele andere keine Arbeit haben. "Wir brauchen endlich wieder eine gesellschaftliche Debatte über Arbeitszeitverkürzung", forderte Bernd Riexinger. Anders läßt sich auf Dauer das Problem der Arbeitslosigkeit nicht lösen.

Die Reden von Sahra Wagenknecht und Bernd Riesinger wurden regelmäßig von begeistertem Beifall der zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer unterbrochen.