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            <title>DIE LINKE. Bernd Riexinger: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Bernd Riexinger</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 23:54:23 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 17 Aug 2026 23:54:23 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-437050</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 12:26:00 +0100</pubDate>
                <title>VW Beschäftigte haben klare Perspektive verdient – Die Linke im Bundestag legt ein Positionspapier zur Zukunft von VW und der Automobilindustrie vor.</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/vw-beschaeftigte-haben-klare-perspektive-verdient-die-linke-im-bundestag-legt-ein-positionspapier-zur-zukunft-von-vw-und-der-automobilindustrie-vor/</link>
                
                <description>Der verkehrspolitische Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag Bernd Riexinger kritisiert die unklare Haltung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Weil zur geplanten Schließung von Standorten und Entlassungen bei VW: „Ministerpräsident Weil soll sich endlich klar auf die Seite der Beschäftigten, des Betriebsrates und der IG-Metall stellen. Es ist unverantwortlich, sich auf Appelle an die Tarifpartner zu beschränken. Muss man ihn ernsthaft daran erinnern, dass er Mitglied des Aufsichtsrats von VW, mit einer Sperrminorität im Rücken ist und nicht Zuschauer von der Seitenlinie“. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bernd Riexinger fordert auch Kanzler Scholz auf, sich um die Beschäftigungsicherung und Standortsicherung zu kümmern: <em>„VW und die gesamte Automobilbranche brauchen eine Zukunftsperspektive und eine klare Strategie für die anstehende Transformation. Die Autoindustrie steckt in einer strukturellen Krise, die nicht mit Lohnabsenkungen, Entlassungen und Standortschliessungen gelöst werden kann“</em>, erklärt Riexinger.</p>
<p>Unter anderem wird in dem Positionspapier der Linken vorgeschlagen, mit einem öffentlichen Beschaffungsprozess die Produktion von Elektroautos anzukurbeln und gleichzeitig von der Automobilindustrie zu verlangen, dass sie ein bezahlbares Elektroauto zum Preis von maximal 20.000 € auf den Markt bringt. Außerdem wird vorgeschlagen, die Automobilregionen in Mobilitätsregionen umzubauen.</p>
<p>Riexinger: <em>„Es gibt massenhaft Bedarfe an Elektrobussen, Elektro Kleinbussen, Lade Säulen, Straßenbahnen und Bahnen, Bahn, Zubehör und digitale Umrüstung des ÖPNV. Es ist absurd, wenn Beschäftigte der Automobilindustrie mit weitreichende industriellen Know-how vor dem Jobverlust stehen, während die dringend nötige Ausrüstung für die Mobilitätswende nicht geliefert werden kann“.</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-436130</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 14:17:00 +0200</pubDate>
                <title>Rede im Bundestag: Flugverkehrsstandort: Gute Beschäftigung statt Profitmaximierung</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/flugverkehrsstandort-gute-beschaeftigung-statt-profitmaximierung-1/</link>
                
                <description>CDU/CSU Forderungen zielen einseitig darauf ab, die Profite von Flughäfen und Airlines zu erhöhen. Wer die Klimaziele erreichen will, darf den Luftverkehr nicht weiter ausdehnen. Weniger Flüge durch mehr Videokonferenzen ist eine gute Nachricht, keine schlechte. Wer den Personalmangel beklagt, muss auskömmliche Löhne, gute Arbeitsbedingungen, Tarifverträge und gewählte Betriebsräte sicherstellen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin/ sehr geehrter Herr Präsident,</p>
<p>sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Der Antrag der Union wirkt merkwürdig aus der Zeit gefallen. Die Klage über zu hohe Standortkosten in Deutschland ist faktisch falsch. Die Kosten im Flugverkehr haben sich gerade einmal um etwa 3 Euro pro Passagier seit 2019 erhöht. Die Differenz zu anderen europäischen Flughäfen hat sich nicht geändert. Damit eine vermeintliche Standortschwäche zu diagnostizieren ist lächerlich.</p>
<p>Wer ernsthaft im Verkehrssektor die Klimaziele erreichen will, darf den Luftverkehr nicht weiter ausdehnen. Im Gegenteil muss er im Idealfall reduziert werden. Weniger Flüge durch mehr Videokonferenzen ist eine gute Nachricht, keine schlechte. Es ist sinnvoll und klimagerecht, wenn mehr Menschen vom Flugzeug auf die Schiene wechseln. &nbsp;</p>
<p>Würden nicht zwei politische Parteien auf dem Antrag stehen, könnte man den Eindruck bekommen, dass sich ein Lobbyverband der Luftverkehrswirtschaft einen Antrag geschrieben hat. Ihre Forderungen zielen einseitig darauf ab, die Profite von Flughäfen und Airlines zu erhöhen. Das ist jedoch ein seltsames Politikverständnis.</p>
<p>Die Abwägung mit anderen Interessen wie der Beschäftigten oder Fragen des Gesundheits-, Klima- und Umweltschutzes tauchen nicht auf. Die jahrzehntelange Deregulierung im Flugverkehr bedeutet für viele Beschäftigte, bei den Bodenverkehrsdiensten, der Gepäckabfertigung, &nbsp;Niedriglöhne, häufig prekäre Arbeitsverhältnisse, fehlende Tarifverträge und betriebsratslose Betriebe. Wer den Personalmangel beklagt muss drei Dinge sicherstellen: Auskömmliche Löhne, gute Arbeitsbedingungen, Tarifverträge und gewählte Betriebsräte. Davon reden Sie nicht, aber wir.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>DIE LINKE</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-418162</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jan 2024 12:56:00 +0100</pubDate>
                <title>Deutschlandticket muss günstiger werden</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/deutschlandticket-muss-guenstiger-werden/</link>
                
                <description>Die Verkehrsministerkonferenz am 22. Januar hat entschieden, dass der Preis für das Deutschlandticket im Jahr 2024 weiterhin bei 49 Euro sein wird. Die Finanzierung für das Jahr 2024 sei auskömmlich. 

MdB Bernd Riexinger, Sprecher für nachhaltige Mobilität für Die Linke im Bundestag erklärt dazu:
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Die Entscheidung der Verkehrsminister ist zu begrüßen. Es wäre ein fatales Zeichen gewesen, wenn nur ein Jahr nach Einführung des Deutschlandtickets der Preis von 49 Euro auf 54 oder 59 Euro steigen würde. Das wäre nach kurzer Zeit eine Preissteigerung um mehr als 10 Prozent gewesen. Dennoch schwingt weiter das Damoklesschwert einer Preissteigerung über dem Deutschlandticket. Die Weigerung von Verkehrsminister Wissing und der Bundesregierung die notwendige eine Milliarde Euro den Ländern und Verkehrsverbünden zusätzlich zur Verfügung zu stellen ist unverständlich. </em></p>
<p><em>Die Debatte muss stattdessen darüber geführt werden, wie der Preis für das Deutschlandticket auf maximal 29 Euro sinkt und für Schüler:innen, Azubis, Studierende und Empfänger:innen von Bürgergeld zum Nulltarif mit Bus und Bahn fahren können. Die ersten Erfahrungen beim Deutschlandticket haben gezeigt, dass mehr Menschen mit dem ÖPNV fahren als noch vor der Corona-Pandemie. </em></p>
<p><em>Jetzt gilt es die Finanzierung des ÖPNV zu sichern. Die Bundesregierung hat im Haushalt bei der Finanzierung des ÖPNV insbesondere die Mittel für die Kommunen gekürzt. Das Gegenteil ist notwendig. Es braucht mehr Geld für den Ausbau des ÖPNV an die Kommunen. Im Frühjahr stehen die Tarifverhandlungen im Nahverkehr an und eine deutliche Steigerung der Tarife für Bus- und Straßenbahnfahrer:innen wird zu Recht das Ziel der Beschäftigten sein. Eine klimagerechte Mobilitätswende ist nur möglich mit mehr und gut bezahlten Bus- und Straßenbahnfahrer:innen.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-417026</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Nov 2023 11:43:00 +0100</pubDate>
                <title>Rede im Bundestag - verdrängen, kleinreden, schönreden - Nationales Reformprogramm wird Herausforderung nicht gerecht</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/rede-im-bundestag-verdraengen-kleinreden-schoenreden-nationales-reformprogramm-wird-herausforderung-nicht-gerecht/</link>
                
                <description>Das Nationale Reformprogramm 2023 wird seinem Anspruch nicht gerecht, zu beschreiben, wie die Bundesregierung die Ziele der Europäischen Union umsetzt. UN-Nachhaltigkeitsziele- nur aufgeführt, was sie im milden Licht dastehen lässt. Umsetzung Säule Sozialer Rechte- Lippenbekenntnisse. Es braucht eine sozialere und gerechtere Politik. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin/ sehr geehrter Herr Präsident,</p>
<p>sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>das nationale Reformprogramm liest sich wie eine wohlige Sonntagsrede. Das ist inzwischen das Spezialgebiet der Ampel: Verdrängen, kleinreden, schönreden.</p>
<p>Dabei wird verschleiert, dass das Nationale Reformprogramm 2023 seinem Anspruch nicht gerecht wird, nämlich zu beschreiben, wie die Bundesregierung die Ziele der Europäischen Union umsetzt.</p>
<p>Die EU weist zum wiederholten Male daraufhin, dass niedrige und mittlere Einkommen in Deutschland zu hoch besteuert werden. Wie schon die Vorgängerregierungen ignoriert die Ampel-Regierung diese Aufforderung. Das Nachsehen haben Millionen von Beschäftigten und ihre Familien.</p>
<p>Im Kapitel zu den Nachhaltigkeitszielen der UN werden dann, kaum zufällig, die Aspekte aufgegriffen, die die Bundesregierung in einem milden Licht dastehen lassen. Die Realität spricht eine andere Sprache. &nbsp;Bei einem Achtel der Indikatoren werden die Ziele nicht erreicht. Rund jeder vierte Indikator entwickelt sich so schwach, dass eine Zielerreichung nicht zu erwarten ist. Das ist eine kräftige Klatsche für eine Regierung die ständig von Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit redet, bei den Taten jedoch meistens versagt.</p>
<p>Auch das Bekenntnis der Bundesregierung zur Säule Sozialer Rechte ist lediglich ein Lippenbekenntnis. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege stellt in ihrer Stellungnahme zusammenfassend fest: „Insbesondere fehlen Maßnahmen zur Stärkung der sozialen Dienstleistungen und zur Bekämpfung von struktureller Armut.“</p>
<p>Es ist höchst Zeit, dass die Bundesregierung die Stellungnahme der Sozialverbände nicht länger ignoriert und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut auf dem Weg bringt. In einem reichen Land darf es keine Armut und keine Kinderarmut geben.</p>
<p>Die hervorgehobene Bedeutung des Klima- und Transformationsfonds zur Finanzierung der Zukunftsinvestitionen ist zwischenzeitlich Makulatur.</p>
<p>Es glich schon die ganze Zeit der Quadratur des Kreises, die dringend notwendigen Investitionen in die sozialökologische Transformation, die Kosten bei der Verteuerung der Energie und die gewaltige Aufrüstung unter Beibehaltung der Schuldenbremse und dem Verzicht auf Steuererhöhungen zu finanzieren. Den Tricksereien beim Haushalt hat nun das Bundesverfassungsgericht einen Riegel vorgeschoben. Wenn die selbsternannte Fortschrittskoalition nicht den Sozialstaat schleifen und sehenden Auges in eine Investitionskrise stolpern will, muss sie die Schuldenbremse aussetzen, die Aufrüstung stoppen und endlich Superreiche und Milliardäre gerecht besteuern. Ich bezweifle jedoch, dass sie den Mut dazu aufbringen werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-428769</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 11:23:00 +0100</pubDate>
                <title>Rede im Deutschen Bundestag am 08.11.2023 - AfD entlarvt sich als unsozial, beschäftigtenfeindlich und klimafeindlich</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/rede-im-deutschen-bundestag-am-08112023-afd-entlarvt-sich-als-unsozial-beschaeftigtenfeindlich-und-klimafeindlich/</link>
                
                <description>Was die AfD unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus vorlegt, ist unsozial, beschäftigten- und klimafeindlich. Wer die Deindustrialisierung stoppen will, braucht vor allem eine aktive Industriepolitik. Leider macht es die Bundesregierung durch ihre ungenügende Politik der AfD leicht mit vermeintlichen Alternativen aus der rechten Ecke zu kriechen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin/ sehr geehrter Herr Präsident,</p>
<p>sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Was die AfD unter dem Deckmantel des Bürokratieabbau vorlegt, ist unsozial, beschäftigten- und klimafeindlich</p>
<p>Tarifbindung und soziale Kriterien bei Ausschreibung sollen abgeschafft werden. Das heißt Lohndumping für Beschäftigte. Und das ist absolut unsozial.</p>
<p>Menschenrechte in Lieferketten ignorieren ist unsozial.</p>
<p>Energieeffizienz, klimapolitische Vergabekriterien sollen ausgehebelt werden. Einmal mehr zeigt die AfD, dass sie den Klimaschutz aktiv bekämpft, die sich anbahnende Klimakatastrophe ignoriert und Milliardenschäden durch den Klimawandel in Kauf nimmt. Dabei ist vollkommen klar, dass der Klimawandel vor allem Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen am härtesten treffen wird. Dieses Vorgehen ist klimapolitisch katastrophal und zutiefst unsozial.</p>
<p>In großer Offenheit wird im Antrag der marktradikalen Ideologie gefrönt.</p>
<p>Der Markt wird aber kein einziges der drängenden Probleme lösen. Er schafft keine bezahlbaren Mieten, keine vernünftige Gesundheitsversorgung, keine guten Löhne und Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Wer die Deindustrialisierung stoppen will, wie es die AfD vorgibt, braucht eine aktive Industriepolitik mit klaren Zielsetzungen. Aber genau das lehnt die AfD ab. Die dringend nötige Verdoppelung des ÖPNV und Ausbau der Bahn könnte beispielsweise bis zu 400 000 neue industrielle und gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen; für die Produktion von Elektro- und Kleinbussen, Bahnzubehör, ÖPNV-Ausrüstung, digitale Verkehrsinfrastruktur.</p>
<p>So kann den Beschäftigten in der jetzigen Automobilindustrie eine sichere Zukunft in einer nachhaltigen Mobilitätsindustrie gewährleistet werden. Eine vernünftige Energiewende könnte massenhaft Arbeitsplätze sichern und schaffen, gerade bei klein- und mittelständigen Betrieben und beim Handwerk.</p>
<p>Leider macht es die Bundesregierung durch ihre ungenügende Politik der AfD leicht mit vermeintlichen Alternativen aus der rechten Ecke zu kriechen. Das Gebäudeenergiegesetz beispielsweise war katastrophal aufgesetzt und ist nicht ausreichend sozial ausgestaltet. Ja, man kann und muss an der ein oder anderen Stellen über Bürokratieabbau reden. Doch wenn die entsprechenden Behörden nicht mit ausreichend Personal ausgestattet sind, wird das nicht viel helfen. Trotz aller schön klingenden Sonntagsreden ist die Digitalisierung der Verwaltung weit hinter den Erfordernissen zurück. Für uns gilt: Verbesserungen gibt es nur mit sozialer Sicherheit, Klimagerechtigkeit, ausreichenden Löhnen und guten Arbeitsbedingungen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>DIE LINKE</category><category>Frieden und Internationales</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-415705</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 13:16:00 +0200</pubDate>
                <title>Rede im Bundestag am 19.10.2023 - Hochlauf Elektromobilität durch aktive Industriepolitik sichern</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/rede-im-bundestag-am-19102023-hochlauf-elektromobilitaet-durch-aktive-industriepolitik-sichern/</link>
                
                <description>Wir haben kein Nachfrageproblem bei Elektroautos, sondern Mangel an Angeboten. Der Hochlauf der Elektromobilität braucht Industriepolitik statt Umweltboni. Die Verdoppelung des ÖPNV und Ausbau der Bahn könnte bis zu 400 000 neue industrielle und gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen; für die Produktion von Elektro- und Kleinbussen, Bahnzubehör, ÖPNV-Ausrüstung, digitale Verkehrsinfrastruktur.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin/ sehr geehrter Herr Präsident,</p>
<p>sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn wir zurecht über den Hochlauf der Elektromobilität sprechen, müssen wir uns auch mit dem Zustand der Automobilindustrie auseinandersetzen. Mein Wahlkreis in Stuttgart liegt in einer Automobilregion. Ich mache mir große Sorgen um die Arbeitsplätze. Wir sehen die Automobilindustrie nicht gut aufgestellt für die aktuelle Transformation hin zur Herstellung von Elektroautos. Weitgehend tatenlos haben Bund und Land zugeschaut, wie wichtige Zulieferer ihre Produktion, zum Teil auch ihre Entwicklung, überwiegend in osteuropäische Länder verlagert und Tausende von gut bezahlten Arbeitsplätzen vernichtet haben. Standorte, die geschlossen sind, können nicht mehr transformiert werden und sind weg, mitsamt den Arbeitsplätzen.</p>
<p>Ich bleibe dabei: Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Betriebsräte keine Mitsprache bei Standortschließungen oder -verlagerungen haben. Das muss dringend geändert werden. Wo bleibt da eigentlich die Initiative der SPD?</p>
<p>Im Gegensatz zu den vollmundigen Ankündigungen ihrer Manager, haben die traditionellen Automobilkonzerne wichtige technologische Entwicklungen verschlafen und hinken der asiatischen Konkurrenz um Jahre hinterher.&nbsp; Chinesische Anbieter sind längst auf der Überholspur. Tesla produziert mehr E-Autos als alle traditionellen Autokonzerne zusammen.</p>
<p>Die Förderung der Elektromobilität allein durch Umweltboni wird uns nicht weiterbringen. Wir haben kein Nachfrageproblem bei Elektroautos, sondern Mangel an Angeboten. Vor allem an kleineren und preiswerten Autos.</p>
<p>Die Automobilkonzerne produzieren zu teure, zu große und zu PS-starke Autos</p>
<p>Das geht an den Bedürfnissen breiter Schichten in der Bevölkerung vorbei, erhöht kurzfristig die Profite, sichert aber langfristig nicht die Arbeitsplätze. Außerdem sind sie ressourcenfressend und keinesfalls klimagerecht.</p>
<p>Die Krankenpflegerin und der Schichtarbeiter auf dem Land brauchen kein Elektroauto, das erst ab 45000 Euro zu haben ist.</p>
<p>Das gilt auch für viele gewerbliche Nutzerinnen und Nutzer, wie Sozialstationen, Pflegedienste, Essenslieferanten und viele andere.</p>
<p>Wer ernsthaft, wie die CDU, Planungssicherheit für die Fahrzeughersteller fordert, müsste über Industriepolitik reden. Die Verdoppelung des ÖPNV und Ausbau der Bahn könnte bis zu 400 000 neue industrielle und gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen; für die Produktion von Elektro- und Kleinbussen, Bahnzubehör, ÖPNV-Ausrüstung, digitale Verkehrsinfrastruktur. Diese Chancen zu sehen und politische Rahmenbedingungen zu schaffen wäre zukunftsträchtig, nicht aber der Antrag der Union.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-415704</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 13:08:00 +0200</pubDate>
                <title>Rede im Bundestag am 12.10.2023 - UNO-Nachhaltigkeitsziele endlich umsetzen – wir brauchen ein neues Wohlstandsmodell</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/rede-im-bundestag-am-12102023-uno-nachhaltigkeitsziele-endlich-umsetzen-wir-brauchen-ein-neues-wohlstandsmodell/</link>
                
                <description>Die Uno-Nachhaltigkeitsziele sind ein wahrer Lichtblick der Menschheitsgeschichte. Würden sich die 193 Mitgliedsstaaten an diese Vorgaben halten, wäre es um den Zustand der Welt und Deutschlands besser bestellt. Dies schafft weder der Markt noch ein grün angestrichener Kapitalismus. Die Richtung und das Tempo der politischen Maßnahmen der Ampel-Regierung müssen sich grundlegend ändern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte/r Herr Präsident/Frau Präsidentin,</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>die 2015 verabschiedeten Nachhaltigkeitsziele sind ein positives Beispiel dafür, was weltweite Kooperation leisten kann. Die Nachhaltigkeitsziele sind ein wahrer Lichtblick in der Menschheitsgeschichte: Armut beenden, kein Hunger, gesundes Leben für alle Menschen, hochwertige Bildung gewährleisten, Geschlechtergleichstellung, Verfügbarkeit von Wasser und nachhaltiger Energie für alle, menschenwürdige Arbeit, Ungleichheit verringern, Maßnahmen gegen den Klimawandel und seine Auswirkungen, friedliche und inklusive Gesellschaften fördern. Die globalen Entwicklungsziele überzeugen auch deshalb, weil sie keine eindimensionalen Antworten geben. Die Agenda 2030 erkennt an, dass ein Ziel nicht ohne das andere zu erreichen ist. Ohne friedliche Entwicklung, keine effektive Bekämpfung des Hungers in der Welt. Ohne Bekämpfung der Armut wird es schwer hochwertige Bildung zu gewährleisten.</p>
<p>Würden sich die 193 Mitgliedsstaaten tatsächlich an diese Vorgaben halten, wäre es um den Zustand in der Welt und in Deutschland besser bestellt. Die Welt befindet sich seit einigen Jahren im Dauerkrisenmodus. Verschiedene Krisen, wie Gerechtigkeitskrise, Klimakatastrophe, wirtschaftliche Stagnation und hegemoniale Krisen mit erhöhter Kriegsgefahr treten gleichzeitig auf, verschränken und verstärken sich gegenseitig. Verschiedene Wissenschaftler*innen warnen mittlerweile vor der Gefahr einer globalen Polykrise, bei der die lebenswichtigen natürlichen und sozialen Systeme der Erde durcheinandergeraten und sich die Aussichten der Menschheit irreversibel verschlechtern.</p>
<p>Es ist offensichtlich, eine auf Profit und grenzenlosem Wachstum aufgebaute Weltwirtschaftsordnung, die die vorhandenen Ressourcen plündert, in vielen Teilen der Welt keine Rücksicht auf das Klima und die Gesundheit der Menschen nimmt und die Aneignung des erarbeiteten Reichtums in wenigen Händen konzentriert, kann die Krisen unserer Zeit nicht lösen kann. Der traurigste und tragischste Ausdruck davon ist, dass der Hunger in der Welt nicht besiegt wird. 735 Millionen Menschen auf der Welt hungern. Eine Weltwirtschaftsordnung, die es trotz ausreichend vorhandener Nahrungsmittel nicht einmal schafft, dass kein Mensch hungern muss oder ständig unterernährt ist, hat kein moralisches Recht fortzubestehen.</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>leider ist auch der jüngste Weltnachhaltigkeitsbericht ein Ausweis des Scheiterns. Beseitigung extremer Armut: „wenig oder gar keine Fortschritte“, Ernährungssicherheit: verschlechtert. Zugang zur Schulbildung: Rückschritt. Klimaschutz, biologische Vielfalt: negative Entwicklung. Geschlechtergerechtigkeit: keine Bewegung.</p>
<p>Sieht es zumindest in Deutschland besser aus. Leider Nein. Der letzte Indikatorenbericht zur Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland spricht ebenfalls eine erschreckende Sprache. Rund eine Achtel der Indikatoren stagnieren bzw. verschlechtern sich bei der Zielerreichung. Rund 40 Prozent der Indikatoren entwickeln sich so schwach, dass eine Zielerreichung nicht zu erwarten ist</p>
<p>Die Krisen auf globaler Ebene taugen dafür nicht als Ausrede. Krisen bieten auch Chancen ungeeignete Politik zu beenden neue Entwicklungspfade aufzumachen.</p>
<p>Wer die Preisgestaltung von Energie dem Markt und wenigen großen Konzernen überlässt, muss sich über sich über den rasanten Preisanstieg bei Energie, über hohe Inflation und zunehmende Armut nicht wundern.</p>
<p>Wer lieber 100 Milliarden Euro in Militär investiert, statt in Mobilitätswende, Energiewende und sozial-ökologische Transformation darf sich über das Verfehlen der Klimaziele nicht wundern.</p>
<p>Wer zu wenig Geld in Bildung und Erziehung investiert, nicht rechtzeitig und nicht genügend Lehrer*innen und Erzieher*innen ausbildet verantwortet den Bildungsnotstand und das Rekordhoch von 2,64 Millionen junger Menschen zwischen 20 und 35, ohne Berufsausbildung. Das ist komplettes Bildungsversagen, meine Damen und Herren.</p>
<p>Ich bin überzeugt, ohne eine grundsätzliche Änderung unserer Wirtschafts- und Lebensweise werden wir auch in den nächsten Jahren die Nachhaltigkeitsziele nicht erreichen. Wir brauchen eine Wirtschaftsweise, bei der nur so viele Ressourcen verbraucht werden als nachwachsen, bei der die Emissionsziele erreicht werden, die vor allem nicht an Profit und Wachstum orientiert ist, sondern am guten Leben für alle. Dazu gehören vor allem gute Löhne, gute Arbeitsbedingungen und sinnvolle Arbeit. Es müsste bei der Debatte um Nachhaltigkeit klar sein, dass die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes nicht gleichbedeutend mit Wohlstand für alle ist.</p>
<p>Verkehrsunfälle erhöhen das Bruttoinlandsprodukt, wohl aber kaum die Lebensqualität. Neue Autobahnen führen zu Wirtschaftswachstum, aber nachweislich zu keinem Zeitgewinn bei der Mobilität, zerstören die Natur und verursachen den Ausstoß von noch mehr Emissionen.</p>
<p>Wir brauchen keine Steigerung des Konsums von schnell verschleißbaren und ressourcenfressenden Waren. Stattdessen müssen wir langlebige und reparaturfreundliche Güter produzieren. Das schont Energie und Ressourcen und schafft qualifizierte Arbeit für die Reparatur von Handys, Elektrogeräte, Kleidung, Möbel u.v.a.m.</p>
<p>Wir können und müssen Wohlstand anders definieren. Gutes Leben hängt nicht an den Versprechungen der Werbung, sondern am Zugang aller, zu guter Erziehung und Bildung, zu wohnortnaher Gesundheitsversorgung, bezahlbarem Wohnraum. Gutes Leben braucht eine gute öffentliche Infrastruktur, Kultur und Sport, eine Garantie für nachhaltige Mobilität, ohne ein Autor besitzen zu müssen. Das Recht auf saubere Luft, eine gesunde Umwelt, Energieversorgung, sauberes Wasser, die Gestaltung und Ausdehnung des öffentlichen Raumes und geschützte Räume für Kinder und Jugendliche, einen pfleglichen Umgang mit alten und kranken Menschen. Gutes Leben heißt gleichberechtigte Beteiligung und gleichberechtigte demokratische Aneignung der Gesellschaft.</p>
<p>Einige der Nachhaltigkeitsziele enden in der Überschrift mit zwei Wörtern: Für alle. Es geht um ein gutes Leben, um vielfältige Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten in einer intakten Umwelt für alle Menschen. Nicht nur für die oberen 10 oder 30 Prozent, nicht nur für sog. Inländer, auch für Migrant*innen und Geflüchtete, nicht nur für die Menschen in den reichen Ländern, auch für die Menschen im globalen Süden, nicht nur für die jetzigen, auch für die künftigen Generationen. Alle heißt alle und ist das Gegenteil von sozialdarwinistischem oder rassistischem Ausschluss großer Teile der Menschheit.</p>
<p>Die politisch Gewählten haben die Aufgabe dafür die gesellschaftlichen Bedingungen zu schaffen. Diese Bedingungen schafft nicht der Markt und schafft auch kein grün angestrichener Kapitalismus. Die Ampel macht gerade das Gegenteil: Statt den Sozialstaat krisenfest zu machen werden erstmals wieder Mittel im sozialen Bereich gesenkt. Statt die unerträgliche Kinderarmut zu beseitigen, wird eine nur unzureichende Kindergrundsicherung auf den Weg gebracht. Statt armuts- und Altersarmutsfester Löhne wird der Mindestlohn real in Kaufkraft abgesenkt. Statt einer nachhaltigen Verkehrswende werden im Beschleunigungsverfahren neue Autobahnen und Bundesstraßen gebaut. Statt geeignete Maßnahmen auf den Weg zu bringen, um die verfehlten Klimaziele im Verkehr und bei Gebäuden zu korrigieren wird das Klimaschutzgesetz verschlechtert.</p>
<p>Ich fürchte die Geschichte des 21. Jahrhunderts wird kein gutes Urteil über die Entscheidungsverantwortlichen sprechen, wenn nicht die Richtung und das Tempo der politischen Maßnahmen grundlegend verändert wird.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Das muss drin sein!</category><category>DIE LINKE</category><category>Frieden und Internationales</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Umwelt</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-415713</guid>
                <pubDate>Fri, 12 May 2023 13:43:00 +0200</pubDate>
                <title>Rede im Bundestag am 12.05.2023 - Straßenbau auf den Prüfstand – Vorrang für den Ausbau der Schiene</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/rede-im-bundestag-am-12052023-strassenbau-auf-den-pruefstand-vorrang-fuer-den-ausbau-der-schiene/</link>
                
                <description>Eine Beschleunigung bei Modernisierung und Ausbau der Schieneninfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Mobilität. Eine Verlagerung vom PKW- und Güterverkehr von der Straße auf die Schiene und die Vermeidung von Verkehr sind Stichworte für eine nachhaltige und klimagerechte Mobilität. Eine Beschleunigung beim Aus- und Neubau von Autobahnen hingegen, lehnen wir ab.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte:r Präsident:in,</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren.</p>
<p>Eine Beschleunigung bei der Modernisierung und dem Ausbau der Schieneninfrastruktur ist geradezu eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Mobilität ohne auf ein Auto angewiesen zu sein. Klima- und Naturschutz müssen dabei verbessert werden. Kein Aspekt, wie z.B. der Tierschutz darf dabei unter die Räder geraten. Eine Beschleunigung beim Aus- und Neubau von Autobahnen hingegen, die der FDP so sehr am Herzen liegt, lehnen wir vehement ab. Es ist enttäuschend, dass die Grünen hier eingeknickt sind. Aus dem Umweltbericht zum Bundesverkehrswegeplan 2030 geht hervor, dass der geplante Straßenbau eine Zunahme der CO2-Emissionen um 545.000 Tonnen pro Jahr verursacht. Ein Moratorium beim Autobahnbau wäre also dringend angesagt, wenn die Regierung ihre eigenen Klimaziele auch nur halbwegs ernst nehmen würde.</p>
<p>Der fehlende Klimaschutz im Verkehrssektor ist und bleibt die große Leerstelle in der Deutschen Klimapolitik. Es ist deshalb völlig richtig, wenn gerade junge Menschen&nbsp; gegen die Verkehrs- und Klimapolitik der Regierung auf die Straße gehen. Und wenn der Verkehrsminister mit dem kleinsten Teil davon spricht, ist das allemal besser als zivilen Ungehorsam zu kriminalisieren, wie es gerade Parteien auf der rechten Seite des Hauses tun. Noch besser wäre es, wenn endlich eine klimagerechte Verkehrspolitik auf den Weg gebracht würde.</p>
<p>Der Maßstab bei der Verkehrsplanung muss die Einhaltung der Pariser Klimaziele sein. Eine Verlagerung vom PKW- und Güterverkehr von der Straße auf die Schiene und die Vermeidung von Verkehr sind Stichworte für eine nachhaltige und klimagerechte Mobilität.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-415712</guid>
                <pubDate>Fri, 12 May 2023 13:38:00 +0200</pubDate>
                <title>Rede im Bundestag am 12.05.2023 - Häfen fit machen für die Herausforderungen der Zukunft</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/rede-im-bundestag-am-12052023-haefen-fit-machen-fuer-die-herausforderungen-der-zukunft/</link>
                
                <description>Die Häfen leiden unter einem Investitionsstau. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um sie fit zu machen für die Herausforderungen der Zukunft. Wir wollen den Einstieg des Bundes in die Häfen verbunden mit einer übergreifenden öffentlichen Hafen- und Investitionspolitik. Öffentliche Investitionen müssen mit der Sicherung von guter Arbeit und Ausbildung und konkreten Klimazielen verknüpft werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin/ sehr geehrter Herr Präsident,</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>die Häfen leiden unter einem jahrelangen Investitionsstau. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um sie fit zu machen für die Herausforderungen der Zukunft.</p>
<p>Klar ist, dass der sich Bund bei den Häfen nicht weiterhin einen schlanken Fuß machen kann. Es ist fahrlässig, wenn der Bund zwar strategische Beteiligungen an großen Flughäfen hält, sich jedoch bei den Häfen, die überregionale, ja bundesweite Bedeutung haben, vornehm zurückhält. Zur Erinnerung: Zwei Drittel des deutschen Außenhandels werden über die Seehäfen abgewickelt.</p>
<p>Was ist zu tun:</p>
<p>1.Es braucht einen konkreten Maßnahmenkatalog um die größten Defizite bei der Infrastruktur zu beheben. 2.&nbsp; Das muss finanziell abgesichert werden. Konkret: Aufstockung der finanziellen Mittel auf jährlich 400 Millionen Euro.&nbsp;&nbsp; &nbsp;3. Die dringend nötige Hafenkooperation muss angegangen werden. 4. Wir wollen den Einstieg des Bundes in die Häfen verbunden mit einer übergreifenden öffentlichen Hafen- und Investitionspolitik. &nbsp;5. Auch die Profiteure, &nbsp;also die Reeder, müssen an den Kosten für den Infrastrukturausbau beteiligt werden. Und 6. Öffentliche Investitionen und steuerliche Subventionen müssen mit der Sicherung von guter Arbeit und Ausbildung und konkreten Klimazielen verknüpft werden.</p>
<p>Es ist schon bezeichnend, dass die Union in ihrem Antrag nahezu nichts zu Beschäftigten, Ausbildung und Umwelt sagt. Wir wissen doch, dass die gesamte Hafenwirtschaft ein Fachkräfte- und Nachwuchsproblem hat. Die Zauberwörter zur Lösung des Problems heißen: Auskömmliche Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen, familien- und lebensfreundliche Arbeitszeiten, Tarifbindung. Und es braucht dringend eine Ausbildungs- und Weiterbildungsoffensive.</p>
<p>Herr Wissing: Eine nationale Hafenstrategie, die das nicht in den Mittelpunkt stellt, taugt höchstens für den Papierkorb. Die Naturschutz- und Umweltverbände haben kluge und richtige Konzepte erstellt, wie die Häfen einen Beitrag zum Klimaschutz und für die Natur leisten können. Dafür braucht es Platz am Wasser statt ihn für Millionärsvillen zu vergeuden. Ich weiß, dass das besonders für die FDP schwer zu verkraften ist.</p>
<p>Wenn es um Verkehr geht, schlägt das Herz der CDU meisten für Autobahnen und Straßen. Herr Ploß hat es in einer Rede zur Schifffahrt sogar geschafft nahezu ausschließlich über Autobahnen und Straßen zu reden. Da muss irgendeine Fehlsteuerung vorliegen. Dass die CDU jetzt bei den Hinterlandanbindungen ausschließlich auf die Straße fokussiert ist, statt stärker auf Schienenanbindung und Binnenschifffahrt zu setzen ist einfach aus der Zeit gefallen. Deshalb müssen wir ihren Antrag leider ablehnen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-408899</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 15:38:15 +0200</pubDate>
                <title>Teil 5 - Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/teil-5-brueche-und-krisen-der-gesellschaftlichen-entwicklungen/</link>
                
                <description>Für eine gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus. Wir können uns dieses System nicht mehr leisten, wenn unsere Kinder und Enkel eine Zukunft haben wollen. Dafür wird DIE LINKE gebraucht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Text "Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen" habe ich mehrere Thesen für das Verständnis und die Politik der Partei DIE LINKE formuliert, die ich hier in den letzten Tagen veröffentlicht habe. Im fünften und letzte Teil befasse ich mich mit der Partei DIE LINKE als Mitglieder- und Bewegungspartei:</p>
<p>Die Partei hat seit den Bundestagswahlen über 5000 Mitglieder verloren. Wie schnell das Zusammenwirken verschiedener Krisenfaktoren (schlechte Wahlergebnisse und innere Konflikte) zu Austritten aus der Partei führen, drückt aus, wie fragil die Bindung eines Teils der Mitglieder immer noch ist. Ein einziger Anlass, wie eine umstrittene Rede von Wagenknecht, führte zu 800 Austritten. Es ist verständlich, dass dieser Konflikt viele Mitglieder nervt, dass er sogleich Anlass für Austritte ist, macht die Partei nicht krisensicherer. Gerade in Krisen wäre es wichtig zu seiner Partei zu stehen und sie zu stützen. Politische Grundlagenbildung kann hier sicherlich helfen und sollte möglichst viele der neuen Mitglieder erfassen. Gleichzeitig gilt es den Charakter als Mitgliederpartei zu stärken. Im Unterschied zur populären Linken, die auf die öffentliche Wirkung bekannter Persönlichkeiten und deren zum Teil populistisches Auftreten setzt, betont die Bewegungslinke die Bedeutung der Mitglieder und deren Aktivitäten. Dass DIE LINKE erfolgreich Wahlkämpfe organisieren kann ist wichtig. Die andere Seite ist das Verständnis der Partei als außerparlamentarische Kraft zu stärken, die sich in der Gesellschaft verankert, aktiv in Gewerkschaften mitarbeitet, in fortschrittlichen Bewegungen aktiv ist und im außerparlamentarischen wie parlamentarischen Raum als Träger und Verstärker deren Forderungen und Positionen wirkt. Gesellschaftliche Veränderungen werden in aller Regel nicht ohne Bewegungen und soziale Kämpfe herbeigeführt. Die von Lauterbach angekündigte teilweise Abschaffung der Fallpauschalen wäre kaum ohne die Streiks in den Kliniken möglich gewesen. Fridays for Future hatte mit einer großen Mobilisierung erreicht, dass sich alle politischen Parteien, mit Ausnahme der AfD, mit der Klimakrise auseinandersetzen müssen. Die erfolgreiche Volksabstimmung zur Enteignung großer Immobilienkonzerne in Berlin braucht einen parlamentarischen Arm im Berliner Senat, um dem Mehrheitswillen zum Durchbruch zu verhelfen. Die Chancen dafür verbaut gerade die SPD, indem sie sich für Koalitionsverhandlungen mit der CDU entschieden hat.</p>
<p>Hundertausende von Hausbesuchen haben die Linke verankert und in vielen Fällen organisierende Stadtteilarbeit befördert. Um die organisierende Arbeit, die Verankerung in Gewerkschaften, die positiven Beziehungen zu sozialen und ökologischen Bewegungen herzustellen bzw. auszubauen braucht es aktive, selbstbewusste und gefestigte Mitglieder. Deren Bindung wird gefördert, wenn die Partei nach innen demokratisch ist und nach außen einladend auftritt. Der Charakter einer linkspluralistischen Partei ist das Ringen um gemeinsame Positionen unterschiedlicher Strömungen und Richtungen, auf der Basis eines gemeinsamen Programmes. Minderheiten können ihren Standpunkt jederzeit vertreten und um Mehrheiten kämpfen. Sie müssen jedoch die Mehrheitsbeschlüsse anerkennen und vertreten, sonst ist es weder möglich, konsistent die eigenen Positionen öffentlich zu verstärken, noch eine gemeinsame Praxis zu organisieren. Die u.a. von Teilen der SL verbreitete Aussage, der Parteivorstand würde nicht mehr die Basis widerspiegeln, eine Strömung, die Bewegungslinke, hätte durchgezogen und würde die Partei dominieren ist falsch. In zwei Parteitagen hintereinander hatten die Delegierten mit überzeugender Mehrheit Vertreter*innen der Bewegungslinken als stärkste Kraft und Vertreter*innen der Reformer*innen in den Parteivorstand gewählt. Keine Vertreter konnte das Lager um Wagenknecht stellen. Die sozialistische Linke hat ihre Kandidaten*innen zurückgezogen. Das ist ein eindeutiger Auftrag der gewählten Vertreter*innen der Basis, dass die BL zusammen mit eher linken Reformern das Zentrum der Partei stellt und dieser Verantwortung gerecht wird.</p>
<p>Die meisten Delegierten teilen das Selbstverständnis einer Mitglieder- und Bewegungspartei und haben sich u.a. deshalb die aktuelle Führung gewählt. Die Gründung einer neuen Partei ist noch lange nicht vom Tisch. Auf die Entscheidung derjenigen, die dieses Projekt verwirklichen wollen haben wir weitgehend keinen Einfluss. Umso wichtiger ist es, die Erzählung, welche Partei wir sind, stark zu machen und zu verdeutlichen, worin die Unterschiede zu einer linkspopulistischen/linkskonservativen „Parteigründung“ bestehen. Nach dem angekündigten Rückzug von Sahra Wagenknecht gilt es umso mehr das Selbstverständnis einer modernen sozialistischen Partei, die auf ihre eigenen Mitglieder setzt mit großem Selbstbewusstsein zu vertreten und in der Praxis zu leben. Wir laden alle Interessierten, die sich bisher daran gehindert sahen ein, uns bei diesem wichtigen Projekt zu unterstützen.</p>
<p>Unterstützung linker Intellektueller</p>
<p>Um aus der Krise herauszukommen braucht es intellektuelle Unterstützung. Intellektuelle, die die Partei kritisch und solidarisch unterstützen, wichtige politische Debatten anstoßen, an der Verbesserung von Programmatik und Kommunikation mitarbeiten und als Multiplikatoren für linke Politik wirken. Die gesellschaftliche Entwicklung bestätigt die linke Theorie der Mehrfachkrisen des Kapitalismus. Gerechtigkeitskrise, Wirtschaftskrise, Hegemoniekrise mit verstärkten Kriegsgefahren und die Klimakatastrophe verschränken und verstärken sich gegenseitig. Linke Intellektuelle können die Partei darin unterstützen grundlegende gesellschaftliche Alternativen zum Kapitalismus und Einstiege in Zukunftsentwürfe herauszuarbeiten.</p>
<p>Die Partei kann linken Intellektuellen anbieten kritische und solidarische Beiträge zu leisten, Debatten in der Partei und in der Gesellschaft anzustoßen, helfen die eigenen Positionen zu schärfen und einen Raum für politische Diskurse zu schaffen. Dazu bedarf es eines organisierten Diskussionszusammenhanges mit den uns wohlgesonnenen linken Intellektuellen. Auch gibt es im Umfeld der Rosa Luxemburg Stiftung nicht Wenige, die darauf warten von der Partei angesprochen zu werden.</p>
<p>Konsistente Politik</p>
<p>Der Weg um aus dem Umfragetief herauszukommen führt über konsistenten Politik, die über längere Zeit mit glaubwürdigen und begründeten Positionen, Forderungen und Lösungen vertreten wird. Hierfür hat die Parteispitze eine besondere Verantwortung die dazu notwendige politische Führung zu übernehmen. Nach wie vor leiden wir darunter, dass zu Krieg, Sanktionen, Klimagerechtigkeit, Mobilitätswende, besonders von Mitgliedern der Fraktion unterschiedliche, zum Teil gegensätzliche Positionen öffentlich vertreten werden. Das ist in einer pluralistischen Partei nicht zu verhindern. Mit dem schlechten Wahlergebnis ist erschwerend verbunden, dass die Fraktion nicht mehr die gesamte Partei widerspiegelt.</p>
<p>Bei der an uns interessierten Öffentlichkeit führt das jedoch zu erheblicher Verwirrung und bestärkt die Wahrnehmung einer zerstrittenen Partei. Nicht selten handelt es sich um Richtungsauseinandersetzungen, die in der Partei längst durch Beschlüsse geklärt sind. Deshalb liegt die Möglichkeit für eine konsistente Politik eher bei der Partei als in bei der Fraktion. Sie muss auf jeder Ebene immer wieder und kontinuierlich ihre Positionen öffentlich vertreten, selbstbewusst auftreten, ihre programmatische und inhaltliche Führungsrolle annehmen, verdeutlichen dass der Parteivorstand die Autorität besitzt die Positionen zu vertreten, die mehrheitlich vereinbart und beschlossen sind. Natürlich darf nichts unterlassen bleiben um auch die Fraktion einzubinden und die Misstöne einzuschränken, damit das gesamte Orchester nicht ständig aus dem Takt geworfen wird.</p>
<p>Dabei liegen die Themen für eine konsistente Politik auf der Straße:</p>
<p>DIE LINKE ist die einzige Partei, die Waffenlieferungen an die Ukraine ablehnt, die militaristische Sprache von Teilen der Grünen, CDU und FDP nicht übernommen hat und auf eine Verhandlungslösung im Ukrainekonflikt drängt. Es war klug Indien und China als Vermittler vorzuschlagen, die in der Lage wären Druck auf Russland auszuüben, ebenso wie die Vermittlungsangebote von Lula aufzugreifen. Auch lehnt die Partei das größte Aufrüstungsprogramm in der Nachkriegsgeschichte ab. Wir erleben aktuell eine Einstellungsverschiebung bei der Bevölkerung. Verschiedene Umfragen ermittelten, dass 35 Prozent der Befragten die Lieferung schwerer Waffen ablehnt, lediglich 30 Prozent sind dafür. Eine deutliche Mehrheit ist für die schnelle Aufnahme von Verhandlungen.</p>
<p>Die hohe Inflation, besonders die Verdoppelung und Verdreifachung der Energiepreise treibt Millionen Menschen in die Armut oder bringt sie an den Rand existenzieller Krisen. Die Entlastungspakete der Regierung tragen zwar zu einer teilweisen Entlastung bei, weisen aber eine nicht unerhebliche soziale Schieflage auf. Stärker entlastet wird die vergleichsweise gut ausgestattete Mittelschicht, während die einkommensschwachen- und die Schichten mit mittlerem Einkommen deutlich weniger entlastet werden. Der etwas voreilig ausgerufene heiße Herbst ist ausgeblieben, weil viele ihre Energierechnung noch gar nicht erhielten, die wenigsten ermessen können, was die Entlastungspakete der Bundesregierung bringen, die einkommensarmen Schichten viel Energie aufbringen müssen um über die Runden zu kommen und die Gewerkschaften als gewichtiger Akteur erst einmal ausgefallen sind. Die Position der Linken „Entlasten, Energiepreise deckeln und umverteilen“ kann im Laufe der Zeit, wenn mehr und mehr Menschen spüren, dass die Entlastungen nicht ausreichen, Resonanz finden. Außerdem kann die Linke Proteste und Aktivitäten auf den Weg bringen, die dem wachsenden Unmut Ausdruck verleihen. Das wird in vielen Orten und Städten auch gemacht.</p>
<p>Deutschland erreicht im letzten Jahr zum wiederholten Male die selbstgesteckten Klimaziele nicht. Verantwortlich ist die Reaktivierung von Kohle, der Verkehrssektor und Gebäude. Die Grünen verlieren an Glaubwürdigkeit. DIE LINKE kann hier offensiv ihr Konzept für eine sozialökologische Transformation in eine emissionsfreie Wirtschaft stark machen und ein Bezugspunkt für die Klimabewegung werden.</p>
<p>Die FDP propagierte auf ihrem Dreikönigstreffen in Stuttgart weiteres Wirtschaftswachstum und warnte vor Umverteilung. Um Unterschied zu vielen europäischen Ländern findet die Ampel nicht einmal die Kraft etwas so einfaches zu verabschieden wie eine Übergewinnsteuer. Inzwischen plädieren sogar bürgerliche Ökonomen für eine stärkere Belastung einkommensstarker und vermögender Bevölkerungsgruppen. Der Club Of Rome forderte, dass die reichsten 10 Prozent die Kosten der Klimakrise bezahlen müssen. Es gibt ein weit verbreitetes Bewusstsein, dass es nicht gerecht zugeht. Bei diesen Fragen hat die Partei ein Alleinstellungsmerkmal, welches sie von allen anderen Parteien unterscheidet.</p>
<p>Im Alltagsleben werden die Verwüstungen der neoliberalen Ära für mehr und mehr Menschen erfahrbar. Unpünktliche Bahnen, mangelhafter ÖPNV, Personalmangel und Unterfinanzierung bringen Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Altenheime, Schulen und weitere Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge an den Rand des Zusammenbruchs. Die Bedeutung des Öffentlichen und der Gemeingüter bekommt größere Beachtung. DIE Linke kann deutlich machen, dass es für den gesellschaftlichen Wohlstand und Teilhabe entscheidend ist, in welchem Zustand die Daseinsvorsorge und die Gemeingüter sind und ihre klaren Positionen zum Ausbau und zur Finanzierung stärken. Hier geht es auch um Einstiege in ein anderes Wohlstandsmodell und die Stärkung öffentlichen oder genossenschaftlichen Eigentums. Das sind Schlüsselfragen beim sozialökologischen Umbau.</p>
<p>Sowohl während der Coronakrise, als auch in Zeiten der allgemeinen Verteuerung steigen die Mieten weiter. Die Partei hat schon vor Jahren eine Mietenkampagne auf den Weg gebracht. Die Forderungen nach einem bundesweiten Mietendeckel und dem vermehrten Bau von Sozialwohnungen in öffentlicher oder genossenschaftlicher Hand sind hoch aktuell im Kampf um bezahlbare Wohnungen. Dazu kommen noch die gewaltigen Kosten für die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes, die in aller Regel auf die Mieter*innen abgewälzt werden.</p>
<p>Der nicht erwartete Erfolg beim 9-Euro-Ticket zeigt die enorme Nachfrage nach einem funktionierenden, gut ausgebauten und günstigen ÖPNV. Die Partei konnte sich auf diesem Feld durchaus profilieren. Die Mobilitätswende ist ein wesentlicher Baustein zum Erreichen der Klimaziele. Die Bundesregierung droht dabei zu scheitern. Die Linke verfügt über ein gutes Konzept für eine Mobilitätswende und für den Umbau der Automobilindustrie in eine Mobilitätsindustrie. Arbeitsplätze und Klima sollen gleichermaßen geschützt werden. Wir reden hier also über ein wichtiges Zukunftsprojekt, indem sich die Linke profilieren kann.</p>
<p>Es stimmt, dass wir schon mal bessere Zeiten für die Linke hatten. Das schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl hängt uns immer noch nach. Wir sind nicht weiter abgesunken, aber wir kleben gerade bei den 5 Prozent fest. Wenn man mal unten drinhängt dauert es einfach bis man wieder herauskommt. Aber es gibt uns und wir haben keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken oder zu verzweifeln. Gerade jetzt wollen wir uns zeigen, gerade jetzt machen wir deutlich für was wir stehen.</p>
<p>Für eine gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus, der mit seinen Dauer- und Mehrfachkrisen längst destruktiv geworden ist. Wir können uns dieses System nicht länger leisten, wenn unsere Kinder und Enkel eine Zukunft haben wollen. Für eine Gesellschaft für die es sich zu kämpfen lohnt. Dafür werden wir gebraucht.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Das muss drin sein!</category><category>DIE LINKE</category><category>Flüchtlingspolitik</category><category>Frieden und Internationales</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Pflege/Gesundheitspolitik</category><category>Rentenpolitik</category><category>UmFAIRteilen</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-408842</guid>
                <pubDate>Thu, 13 Apr 2023 15:34:30 +0200</pubDate>
                <title>Teil 4: Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/teil-4-brueche-und-krisen-der-gesellschaftlichen-entwicklungen/</link>
                
                <description>Es geht darum verbindende Interessen, Forderungen und Konzepte zu formulieren, die der Zersplitterung und Ausgrenzung entgegenwirken und gemeinsame Klasseninteressen herstellen können.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Text "Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen" habe ich mehrere Thesen für das Verständnis und die Politik der Partei DIE LINKE formuliert, die ich hier in den nächsten Tagen in 5 Teilen veröffentliche. Im vierten Teil befasse ich mich mit verbindender Klassenpolitik und unserem Verhältnis zu den Gewerkschaften:<br> <br> Der Begriff der verbindenden Klassenpolitik hat längst Eingang in unsere Partei gefunden. In den letzten Monaten, besonders in Zusammenhang mit den unterschiedlichen Interpretationen der Wahlniederlage bei den Bundestagswahlen, wird am Konzept der verbindenden Klassenpolitik Kritik geäußert. Alban Werner bezeichnete den Begriff im Sozialismus als Buzzwort (Schlagwort) in einem Artikel unter der Überschrift „Eine Partei in schrittweiser Auflösung“ siehe auch Antwort von Bernd Riexinger in Sozialismus 2/2023). Jan Richter, Susanne Ferschl und Ulrike Eifler (ebenfalls in Sozialismus) bezeichneten das Konzept als beliebig. Eine nähere Begründung hatten sich die genannten Autoren erspart (s. auch die sehr gute Erwiderung von Thomas Goes in Links aktiv). Hinter dem Konzept der verbindenden Klassenpolitik steht der Ansatz einen stärkeren Bezug zu den Lohnabhängigen, ihren Interessen und Kämpfen herzustellen. Gleichzeitig wurde analysiert, dass die lohnabhängige Klasse, befeuert durch die Agenda 2010, stark gespalten und zersplittert ist, besonders in einerseits prekär und andererseits noch sozial und tariflich regulierter Beschäftigungsverhältnissen. Diese Spaltung hat die Gewerkschaften geschwächt und ihre Fähigkeit Tarifverträge für die Mehrheit der Beschäftigten abzuschließen eingeschränkt. Das Konzept der verbindenden Klassenpolitik fand darin seinen Ursprung. Es geht darum verbindende Interessen, Forderungen und Konzepte zu formulieren, die der Zersplitterung und Ausgrenzung entgegenwirken und gemeinsame Klasseninteressen herstellen können. Statt Abgrenzung nach Unten (Prekär Beschäftigte und prekär Lebende) und Außen (Geflüchtete, Migranten*innen) ist der Gegnerbezug zum Kapital entscheidend. Der Begriff der Solidarität ist vor diesem Hintergrund weiter zu entwickeln. Ausfluss dieses Verständnisses war (2017 Becker/Riexinger, Supplement der Zeitschrift Sozialismus) ein Vorschlag für ein neues Normalarbeitsverhältnis, also für eine umfassende Neuregulierung der Arbeitsbeziehungen. In Anlehnung an die Kommunistische Partei Italiens (KPI) in den 60er Jahren beschränkt sich das Konzept nicht nur auf das direkte Lohnarbeitsverhältnis in den Betrieben, sondern auch auf die reproduktiven Bereiche, wie Wohnen/Miete, Gesundheitsversorgung, Erziehung und Bildung usw. Die KPI und linke Gewerkschaften in Italien nannten das den zweiten Scheck. Damit wurde gleichzeitig die Idee der verbindenden Partei aufgegriffen, die die direkten Kämpfe um Löhne und Arbeitsbedingungen mit den sozialen Kämpfen und Bewegungen verknüpft. Es ist schon eine Frechheit, den Begriff der verbindenden Klassenpolitik als nichtssagendes, „weil letztlich alles umfassendes Buzzword“ abzutun.<br> <br> Wir tun gut dran dieses Konzept weiter zu verfolgen und praktisch auszufüllen. Indirekt geht es den Kritikern um die Orientierung auf ein Bündnis von Klimabewegung, Gewerkschaften und Linken, das sie, meist unausgesprochen, fragwürdig finden. Praktisch haben das Ver.di und Friday for Future bereits umgesetzt, indem sie auf der Basis gemeinsamer Interessen ein Bündnis zwischen Gewerkschaft und Klimabewegung geschlossen haben (dazu eine interessante Broschüre der RLS „Mein Pronomen ist Busfahrerin“). Sowohl beim Klimaschutz, wie auch bei den Kämpfen um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen der Verkehrsbeschäftigten handelt es sich um Klassenauseinandersetzungen. Bündnisse mit der Mieter*innenbewegung, mit den Kämpfen der Beschäftigten im Gesundheitsbereich und der Pflege sind weitere Beispiele für diesen Ansatz, der weit über das gewinnen von Wähler*innenstimmen hinausgeht.<br> <br> Beim Streik der Verkehrsbetriebe Anfang März wurde von den Arbeitgeberverbänden die Gewerkschaft ver.di heftig kritisiert, weil sie gemeinsam mit Friday for Future gestreikt hat und auf die Straße gegangen ist. Gerade linke Aktivisten hatten erheblichen Anteil daran, dass diese Bündnisse vor Ort gelebt wurden. Das ist in der Praxis gar nicht so einfach, weil es von Teilen der Betriebsräte und Vertrauensleuten Vorbehalte gibt. Es gibt jedoch viele positive Beispiele. So wurden z.B. in Stuttgart Aktivisten von FfF Zugang zu den Betriebshöfen ermöglicht. Am internationalen Frauentag streikten besonders die überwiegend weiblichen Belegschaften in der sozialen Arbeit und gingen mit vielen feministischen Frauengruppen und Bündnissen auf die Straße. Ich bin noch ganz beeindruckt von der Kundgebung und Demonstration in Stuttgart mit über 5000 Teilnehmer*innen. Das ist eine wichtige Öffnung von ver.di und teilweise anderen Gewerkschaften gegenüber den sozialen, feministischen und ökologischen Bewegungen. Diese Ansätze zu verfestigen und vor Ort stabile Bündnisstrukturen aufzubauen, ist eine wichtige Aufgabe unserer Partei. Hilfreich ist, wenn es regionale Gruppen der Bundesarbeitsgemeinschaft BAG(Betrieb und Gewerkschaft) gibt. Deshalb sollten die Kreisverbände deren Aufbau aktiv unterstützen.<br> <br> Für kämpferische Gewerkschaften und offensive Wahrnehmung des politischen Mandates<br> <br> Als Alternative zur verbindenden Klassenpolitik wird dann die stärkere Hinwendung oder auch Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften genannt. Das ist kein wirklicher Widerspruch. Natürlich sollen Mitglieder der Linken auch Mitglied der Gewerkschaften werden und sich dort für die Interessen der Lohnabhängigen stark machen. Gewerkschaften sind in besonderen Maße Bezugspunkt für Linke, gerade weil sie Interessen der Lohnabhängigen gegen das Kapital direkt in den Betrieben vertreten. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie das tatsächlich immer tun oder die vorhandene Kampfkraft in ausreichendem Maße einsetzen, geschweige denn, dass sie selbst verbindende Klassenpolitik praktizieren. Es gibt in erheblichem Maße Co. Management, eine starke Orientierung an der Sozialdemokratie und u.a. deshalb eine starke Zurückhaltung gegen eine SPD geführte Regierung auf die Straße zu gehen. Gerade in der Ausübung des politischen Mandats gibt es viel Luft nach oben. Linke in den Gewerkschaften stehen für einen konfliktorientierten und kämpferischen Kurs, für ein immer wieder neu auszulotendes Kräfteverhältnis in der Praxis. Sie stehen für basisorientierte Politik und für die Demokratisierung von Arbeitskämpfen. Dazu gehört auch die Mobilisierung im politischen Raum. Es ist kaum vorstellbar, dass ohne eine politische Verschiebung der Kräfteverhältnisse nach links die Tarifbindung erweitert werden oder erfolgreich die Prekarisierung der Arbeit bekämpft werden können. Genauso wenig, wie die Forderungen nach mehr Personal und bessere Bezahlung in der Pflege, Bildung und Erziehung eingelöst oder auskömmliche Renten durchgesetzt werden können.<br> <br> Wir erleben gerade in Frankreich, bei einem ähnlich schlechten Organisationsgrad, heftige Kämpfe um die Verlängerung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre, bei denen Millionen auf die Straße gehen. Etwas Ähnliches hat es in Deutschland bei der Verlängerung auf 67 Jahre nicht gegeben. Ich war verwundert, als Eifler, Ferschl und Richter im genannten Artikel kritisierten, dass auf Initiative der Grundsatzabteilung ins Wahlprogramm die Aussage reingenommen wurde, in Tarifauseinandersetzungen müsste mindestens der Ausgleich der Inflationsrate vereinbart werden, weil dieser Anspruch (der ja nicht einmal an die Gewerkschaften gerichtet war) von den Gewerkschaften nicht einzulösen wäre. Fast zeitgleich hatte die österreichische Bahngewerkschaft ein Angebot von 9 Prozent mit der Begründung abgelehnt, das würde die Inflation nicht ausreichend ausgleichen. Es geht hier nicht um einfache Vergleiche unterschiedlicher Bedingungen, aber es gibt offensichtlich Gewerkschaften, die um einen ausreichenden Inflationsausgleich kämpfen, auch in Deutschland. Aktuell z.B ver.di bei der Post. Auf den ersten Blick liegt der Abschluss oberhalb der Inflationsrate, bei den unteren und mittleren Tarifgruppen sogar deutlich. Beim Bund und den Kommunen geht es um das gleiche Ziel. Die Mobilisierung ist erfolgreich, ein Erzwingungsstreik wahrscheinlich geworden. Außerdem gelingt ver.di eine zeitgleiche Mobilisierung und Warnstreiks in verschiedenen Branchen, z.B. Post und öffentlicher Dienst. Erstmals gibt es eine gemeinsame Streikplanung von ver.di und der EVG im Verkehrsbereich.<br> <br> Die Formel, Inflationsrate- plus Produktivitätsausgleich plus Umverteilung bildeten Jahrzehnte lang die Grundlage für Tarifforderungen. Es ist kein Naturgesetz, welches den Gewerkschaften vorschreibt Reallohnverluste akzeptieren zu müssen. Vielmehr sollten Linke die Frage stellen, woher die Schwäche kommt, dass sie sich das vielerorts nicht mehr zuzutrauen. Der Rückgang auf inzwischen noch 5,7 Millionen DGB-Mitglieder hat nicht nur etwas mit Strukturwandel sondern auch mit gewerkschaftlicher Politik zu tun. Wir sehen gerade in England eine sektorenübergreifende Streikbewegung, bei der täglich tausende von neuen Gewerkschaftsmitglieder aufgenommen werden. Ver.di hat dem Vernehmen nach 65 000 Mitglieder (Stand Mitte März) während der laufenden Warnstreiks aufgenommen. Damit wird bestätigt, dass bei guter Mobilisierung Warnstreiks und Streiks den Organisationsgrad erhöhen, was dringend notwendig ist.<br> <br> Es würde in Deutschland genügend Gründe geben mehr Arbeitskämpfe gegen Reallohnverluste und für bessere Arbeitsbedingungen zu organisieren und gegen die unzureichenden Maßnahmen der Regierung, gegen die Verteuerung der Energiepreise auf die Straße zu gehen. Es ist Ausdruck von Schwäche, dass das kaum passiert und falscher Rücksichtnahme auf eine SPD geführte Bundesregierung. Es geht hier nicht um Voluntarismus, aber um die Notwendigkeit solidarischer Kritik an der vorherrschenden Ausrichtung der meisten Gewerkschaften. Es geht um eine Politik, die die Gewerkschaften stärken und die Kräfteverhältnisse verbessern würde. Deshalb geht es nicht um eine einfache Zuwendung zu den Gewerkschaften, sondern um die Stärkung konfliktorientierter und kämpferischer Politik, wie auch um eine Repolitisierung der Gewerkschaften nach links.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-390107</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Jan 2022 12:26:00 +0100</pubDate>
                <title> Stromsteuer für Personen- und Güterverkehr auf der Schiene abschaffen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/stromsteuer-fuer-personen-und-gueterverkehr-auf-der-schiene-abschaffen/</link>
                
                <description>Im Verkehrsausschuss des Bundestags wurde in dieser Woche über die Gefahr steigender Stromkosten für den klimafreundlichen Schienenverkehr debattiert. Deutschland ist bei der Höhe der Strompreise in der EU an der Spitze. Es gibt die Gefahr einer weiteren Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße.

Bernd Riexinger, MdB aus Stuttgart und Sprecher für nachhaltige Mobilität der LINKSFRAKTION erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Die Deutsche Bahn zahlt die EEG Umlage, sie muss für 100 Prozent der CO2-Zertifikate im Emissionshandel kostenpflichtig aufkommen und sie muss die Stromsteuer bezahlen, trotz massiv steigender Strompreise. Gleichzeitig genießen konkurrierende Verkehrsträger wie der Luftverkehr und die Binnenschiffsfahrt eine Reihe von Privilegien. Flugzeuge und Binnenschiffe sind von der Mineralöl- und Ökosteuer befreit und nur 15 Prozent der CO2-Zertifikate sind für den Luftverkehr kostenpflichtig.<br> <br> Es ist an der Zeit, dass dieses Missverhältnis umgekehrt wird. Klimaschädliche Subventionen für den Luftverkehr müssen beendet werden, stattdessen muss der Personen- und Güterverkehr bevorzugt werden. Die Stromsteuer muss für den Schienenverkehr auf Null gesetzt werden, so wie auch in Österreich und anderen Ländern der EU. Damit eine sozial-ökologische Mobilitätswende gelingt, ist es unerlässlich den Personen- und Güterverkehr auf der Schiene gegenüber den klimaschädlichen Luft- und Binnenschiffsverkehr zu bevorteilen.<br> <br> Notwendig sind auch massive finanzielle Investitionen in Elektrifizierung von Schienenstrecken. Die Ampelregierung muss die bisherige Methodik bei der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zum Ausbau der Elektrifizierung des Schienenverkehrs im Bundesverkehrswegeplan verändern. Klimaschutz und Netzwirksamkeit sind dann deutlich besser in der Bemessung zu berücksichtigen. Es wäre ein grober Unsinn, wenn die Elektrifizierung wichtiger Strecken aufgrund falsch angelegter Wirtschaftlichkeitsberechnungen gestoppt&nbsp;würde.</em></p>
<p><em>Die Entscheidungsgrundlage für den klimafreundlichen Bahnverkehr darf nicht mehr mit der Denkweise und den Grundlagen des letzten Jahrhunderts stattfinden. Eine Elektrifizierung führt schließlich dazu, dass Züge schneller, leiser, umweltfreundlicher und günstiger Unterweg sind.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Das muss drin sein!</category><category>DIE LINKE</category><category>Europa</category><category>Gute Arbeit</category><category>UmFAIRteilen</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-389554</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Jan 2022 12:27:47 +0100</pubDate>
                <title>Stuttgart darf nicht Detroit werden - Mobilitätswende schafft neue Jobs</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/stuttgart-darf-nicht-detroit-werden-mobilitaetswende-schafft-neue-jobs/</link>
                
                <description> Die Rosa-Luxemburg-Stiftung verdeutlicht in ihrer heute veröffentlichten Studie „Spurwechsel - Studien zu Mobilitätsindustrien, Beschäftigungspotenzialen und alternativer Produktion“, dass mit einer sozial-ökologischen Mobilitätswende viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. 

Bernd Riexinger, MdB aus Stuttgart und Sprecher für nachhaltige Mobilität für DIE LINKE im Bundestag erklärt zur RLS-Studie:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Eine Mobilitätswende ist nur mit einer sozial-ökologischen Transformation der Automobilwirtschaft möglich. Die heute von der Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentliche Studie „Spurwechsel“ führt dies mit wissenschaftlich erhobenen Daten deutlich vor Augen. Mit einer sozial-ökologischen Mobilitätswende können hunderttausende neue und zusätzliche Jobs entstehen. Eine Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 ist möglich, wenn die Automobilindustrie zu einer nachhaltigen Mobilitätsindustrie umgebaut wird. Die Ampelkoalition und der Verkehrsminister Wissing fahren allerdings in die komplett falsche Richtung.<br> <br> Es ist nicht damit getan, Millionen kraftstoffbetriebener PKWs mit weiteren 15 Millionen elektrobetriebenen PKWs zu ergänzen. Diese Strategie mag zwar die Gewinne von Automobilunternehmen auf Kosten vieler Arbeitsplätze und Beschäftigten steigern, dem Klima ist damit nicht geholfen. Notwendig sind Investitionen in Bus und Bahn, in den Ausbau der Schiene, in Radverkehr und den Umbau von Städten und Gemeinden. Das schafft zusätzliche klimafreundliche Arbeitsplätze. In der Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung werden konkrete Einstiegsprojekte und Ansatzpunkte vorgestellt. Dazu sind deutlich höhere Investitionen nötig, als von der Ampelkoalition bisher geplant.“<br> &nbsp;</em><br> Link zur Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung: <a href="https://deref-web.de/mail/client/778e1us-nzE/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.rosalux.de%2Fpublikation%2Fid%2F45668%2Fund-was-ist-jetzt-mit-meinem-job" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.rosalux.de/publikation/id/45668/und-was-ist-jetzt-mit-meinem-job</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Gute Arbeit</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-378438</guid>
                <pubDate>Wed, 14 Apr 2021 12:04:00 +0200</pubDate>
                <title>Bernd Riexinger kritisiert Geschäftsführung von Bosch AS wegen Standortschließung </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/bernd-riexinger-kritisiert-geschaeftsfuehrung-von-bosch-as-wegen-standortschliessung/</link>
                
                <description>Bernd Riexinger, Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE, wirft der Geschäftsleitung von Bosch soziale Verantwortungslosigkeit gegenüber den Beschäftigten vor.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Er verurteilt scharf das Vorgehen der Geschäftsführung von Bosch AS, die am Standort Bietigheim-Bissingen 290 Arbeitsplätze verlagern wird. Riexinger: „Ich habe keinerlei Verständnis, dass die Fertigung nach Ungarn verlagert wird, weil dort die Lohnkosten niedriger sind“. Riexinger kritisiert auch die Untätigkeit der Baden-Württembergischen Landesregierung. „Ich hätte erwartet, dass die Landesregierung den Kampf und das Engagement der Betriebsräte und der IG-Metall um den Standort unterstützt. Da war jedoch nichts zu hören“.<br> Vor den Betriebsräten habe Riexinger großen Respekt. Sie hätten alles getan um für den Erhalt des Standortes zu kämpfen. Leider seien Sie an die Grenzen der nicht vorhandenen Mitbestimmung gestoßen. Deshalb habe seine Fraktion vor kurzem eine Erweiterung der Mitbestimmung bei Standortschließungen und Verlagerungen beantragt. Er sei jedoch von der Regierungsmehrheit abgeschmettert worden.<br> Riexinger kritisiert weiter, dass viele Unternehmen in der Region die Gunst der Stunde nutzen, um massiv Stellen abzubauen, Standorte zu schließen oder zu verlagern. Es drohe eine massive Vernichtung von gut bezahlten Industrie-Arbeitsplätzen. Bosch Bietigheim, Mann und Hummel, Eberspächer seien lediglich die Spitze des Eisberges. Viele Belegschaften, wie Mahle-Behr, würden sich gegen einen massiven Stellenabbau völlig zu Recht wehren. Riexinger: „Es wird höchste Zeit, dass Bund und Land mit einer offensiven Industriepolitik eingreifen. Es geht darum, die Arbeitsplätze und das Klima zu schützen“.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370051</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Feb 2021 13:34:56 +0100</pubDate>
                <title>Riexinger zum Start der Petition „Kein Kahlschlag, keine Standortschließungen - Rettungsschirm für Industriearbeitsplätze!“</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/riexinger-zum-start-der-petition-kein-kahlschlag-keine-standortschliessungen-rettungsschirm-fuer-ind/</link>
                
                <description>Heute hat Bernd Riexinger zusammen mit Gewerkschaftern den Start der Petition „Kein Kahlschlag, keine Standortschließungen - Rettungsschirm für Industriearbeitsplätze!“ bekannt gegeben. Dazu erklärt Riexinger:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist einfach nicht zu akzeptieren, dass die Kosten der Krise auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Die Corona-Krise und der notwendige Umbau der Automobilindustrie werden von der Unternehmerseite missbraucht, um Stellenabbau und Standortverlagerungen zu rechtfertigen. Was notwendig wäre, ist aber eine sozial-ökologische Transformation, die die Beschäftigten mitnimmt.</p>
<p>Dazu braucht es eine gemeinsame Strategie und das fordert diese Petition jetzt für die Betriebe in Baden-Württemberg. Damit unterstützt die Petition die Forderungen der IG Metall für eine ‚soziale, ökologische Transformation‘.</p>
<p>Mit einem Green New Deal, wie ihn Die Linke vorschlägt, können in den nächsten 15 Jahren gut bezahlte Industriearbeitsplätze mit Zukunft in Deutschland gesichert werden und neue entstehen. Durch die Umverteilung von Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung kann der Übergang zusätzlich abgefedert werden.</p>
<p>Für den notwendigen Umbau brauchen wir eine schnelle soziale und ökologische Transformation der Automobil- und Mobilitätsindustrie, mit Arbeitsplatz- und Einkommensgarantien für die Beschäftigten und einer mittelfristigen Konversion der Autoindustrie zu einer modernen Mobilitätsindustrie. Das muss von staatlicher Seite durch einen massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und einen Konversionsfonds flankiert werden."</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-369656</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Feb 2021 10:28:00 +0100</pubDate>
                <title>Mindestlohnverstöße stoppen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/mindestlohnverstoesse-stoppen/</link>
                
                <description>Im Jahr 2020 wurden in Baden-Württemberg nur 5.245 Betriebsprüfungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit durchgeführt wurden, 2019 waren es 7.450 Prüfungen. Bei jeder elften Prüfung wurde ein Mindestlohnverstoß aufgedeckt. Das ergibt eine schriftliche Frage an den Bundestag von Bundestagsabgeordneten Bernd Riexinger von der Partei DIE LINKE. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bernd Riexinger, Parteivorsitzender der Partei DIE LINKE und Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Stuttgart, kommentiert die Zahlen: „Dass die Anzahl der Betriebsprüfungen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Jahr massiv gesunken ist, ist angesichts der Corona-Pandemie nachvollziehbar. Hinnehmbar ist dieser Zustand hingegen nicht. Kontrollen sind gerade jetzt wichtig. Denn mit jedem Mindestlohnverstoß entgehen dem Sozialstaat wichtige Einnahmen für gute Renten, für eine gute Gesundheitsversorgung und die Bildung unserer Kinder. Unternehmen, die gegen das Mindestlohngesetz verstoßen, schaden damit der ganzen Gesellschaft und das wiegt während der Pandemie umso schwerer.“ Im Jahr 2020 wurden bei jeder elften Prüfung ein Mindestlohnverstoß aufgedeckt und damit häufiger als in den Jahren zuvor. 2019 waren nur bei jeder dreizehnten und 2018 nur bei jeder sechzehnten Prüfung Verstöße festgestellt worden.</p>
<p>Sahra Mirow, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl und Landessprecherin der LINKEN Baden-Württemberg, bekräftigt: „Mindestlohnverstöße sind kein Kavaliersdelikt. Mindestlohnverstöße sind ein Betrug am Sozialstaat und an den Beschäftigten. Den Beschäftigten wird nicht nur der Lohn vorenthalten, sie werden auch um ihre Rentenansprüche betrogen. Und die Zahlen, die uns vorliegen, sind nur die Spitze des Eisbergs. Wenn Unternehmen nur rund alle 60 Jahre damit rechnen müssen, geprüft zu werden, wird sich an der Situation so schnell nichts ändern. Die Landesregierung muss Druck für gute Löhne machen und sich für mehr Kontrollen durch den Zoll in Baden-Württemberg einsetzen. Mindestlohnverstöße müssen gesellschaftlich geächtet und konsequent verfolgt werden.“</p>
<p>Im Jahr 2020 wurden 5.245 von 420.973 Betrieben geprüft. Das heißt, dass in 80 Jahren jeder Betrieb einmal geprüft worden wäre. Im Jahr 2018 wurden 7.324 von 426.459 Betrieben geprüft, somit wäre in 58 Jahren jeder Betrieb einmal geprüft worden.</p>
<p>Mirow ergänzt: „Der aktuelle Mindestlohn von 9,50 Euro reicht nicht zum Leben und führt in die Altersarmut. Es ist daher das mindeste, dass sich die Landesregierung für die Einhaltung des Mindestlohns einsetzt. Das reicht aber selbstverständlich nicht. Die Landesregierung muss sich für einen höheren Mindestlohn stark machen. Mit einer Einführung eines landesspezifischen Mindestlohns bei der Auftragsvergabe von 13 Euro muss das Land den ersten Schritt in die richtige Richtung gehen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368336</guid>
                <pubDate>Thu, 28 Jan 2021 11:44:00 +0100</pubDate>
                <title>Commerzbank: Staatlich subventionierte Massenentlassungen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/commerzbank-staatlich-subventionierte-massenentlassungen/</link>
                
                <description>Zu den angekündigten Entlassungen bei der Commerzbank sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Weigerung der Regierung, für mit Steuergeld gerettete Unternehmen und ihre Beschäftigten auch Verantwortung zu übernehmen, rächt sich einmal wieder. Das Vorgehen der Commerzbank muss den Regierenden eine Lehre sein.</p>
<p>Die Bundesregierung muss aus Erfahrungen wie dieser endlich Konsequenzen ziehen und Geld nur noch mit klaren Bedingungen zur Unternehmenspolitik oder in Form von stimmberechtigten Anteilen an gefährdete Unternehmen geben. Nicht die Besitzer der Unternehmen müssen gerettet werden, sondern die Arbeitsplätze und der Nutzen des Unternehmens für die Allgemeinheit.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368360</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Jan 2021 14:30:00 +0100</pubDate>
                <title>Riexinger zum Stellenabbau bei H&amp;M</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/riexinger-zum-stellenabbau-bei-h-m/</link>
                
                <description>Zu dem bei H&amp;M geplanten Stellenabbau sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Vorgehen von H&amp;M zeigt den ungeschminkten Kapitalismus. Junge Mütter will man loswerden, weil sie weniger profitabel sind. Verantwortung für schutzbedürftige Mitarbeiterinnen sieht die Unternehmensführung offenbar nur als lästiges Hindernis beim Geld scheffeln.</p>
<p>Auch die Praxis, bei Umzügen von Filialen die alte Belegschaft rauszuwerfen mit dem schnöden Hinweis, sie könnten sich ja für die neue Filiale bewerben, deutet in die gleiche Richtung.</p>
<p>Nun greift es freilich zu kurz, die Unternehmensleitung an ihre moralischen Verpflichtungen zu erinnern. Firmen haben keine Moral, sie haben ein Profitinteresse. Was wir brauchen, sind verbindliche Vorgaben, die Unternehmen befolgen müssen, wenn sie weiter Profite machen dürfen wollen.</p>
<p>Das bedeutet entsprechenden arbeitsrechtlichen Schutz von Eltern kleiner Kinder, aber auch eine bessere Absicherung von Beschäftigten bei Umstrukturierungen in Unternehmen. Es muss klar sein, dass ein Unternehmen, das eine Filiale schließt und zwei Straßen weiter eine andere aufmacht, das Personal der alten Filiale weiterbeschäftigen muss. Es muss klar sein, dass eine Firma, die Ladenfläche abbaut und den Onlinehandel aufbaut, prüfen muss, ob es bestehendes Personal für die neuen Aufgaben weiterqualifizieren kann ehe es Kündigungen ausspricht. Dafür ist ein Digitalisierungstarifvertrag, wie ihn ver.di fordert, ein sinnvoller Weg.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367807</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Jan 2021 15:37:00 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE: UN-Jahr gegen Kinderarbeit - Bundesregierung muss handeln</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/die-linke-un-jahr-gegen-kinderarbeit-bundesregierung-muss-handeln/</link>
                
                <description>Heute beginnt das UN-Jahr für die Beseitigung von Kinderarbeit. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, sagt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kinderarbeit zu beenden ist eine internationale Aufgabe. Dazu muss Deutschland einen Beitrag leisten. Mit einem soliden Lieferketten-Gesetz müssen deutsche Unternehmen dafür haften, dass Arbeitsbedingungen und Umweltschutz bei der Herstellung und Beschaffung ihrer Produkte einem vernünftigen Standart entsprechen.<br> <br> Dagegen spräche doch nur, dass die Profite der Unternehmen leiden könnten. Dazu kann ich nur sagen: Es gibt kein Anrecht auf Profite durch die Ausbeutung von Kindern. Die Bundesregierung muss endlich ihre Arbeit tun. Absichtserklärungen in Koalitionsverträgen sind einfach zu wenig.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367505</guid>
                <pubDate>Tue, 19 Jan 2021 11:33:29 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE: Zur anstehenden Bund-Länder-Beratung</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/die-linke-zur-anstehenden-bund-laender-beratung/</link>
                
                <description>Heute beraten Bund und Länder über die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der anstehenden Bund-Länder-Verhandlung muss endlich der Schutz am Arbeitsplatz in den Fokus rücken. Das fordern wir bereits seit Wochen. Schön, dass auch Herr Heil das scheinbar erkannt hat - jetzt ist es höchste Zeit, dass er auch liefert.<br> Und noch zwei Punkte werden zentral: 1. Die Taktung des ÖPNV muss erhöht werden. Diese Debatten um eine Schließung des ÖPNV sind völliger Unsinn. Natürlich ist eine Senkung der Mobilität wichtig, aber Mobilität jetzt nur noch Menschen mit Auto zu gestatten, ist extrem unsolidarisch.<br> 2. Die Pflicht zum Tragen medizinischer oder ffp2-Masken kann nur funktionieren, wenn diese Masken auch zur Verfügung gestellt werden. Dort, wo Menschen weiter zur Arbeit gehen, muss der Betrieb solche Masken zur Verfügung stellen. In dieser Pandemie muss das Teil der Arbeitsschutzkleidung werden. Für den öffentlichen Raum ist der Staat in der Pflicht. Wir dürfen keine Beschränkungen schaffen, denen Menschen aus finanziellen Gründen nicht nachkommen können.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gute Arbeit</category><category>Pflege/Gesundheitspolitik</category>
                
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