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            <title>DIE LINKE. Bernd Riexinger: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE. Bernd Riexinger</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 23:54:24 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-408899</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 15:38:15 +0200</pubDate>
                <title>Teil 5 - Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/teil-5-brueche-und-krisen-der-gesellschaftlichen-entwicklungen/</link>
                
                <description>Für eine gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus. Wir können uns dieses System nicht mehr leisten, wenn unsere Kinder und Enkel eine Zukunft haben wollen. Dafür wird DIE LINKE gebraucht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Text "Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen" habe ich mehrere Thesen für das Verständnis und die Politik der Partei DIE LINKE formuliert, die ich hier in den letzten Tagen veröffentlicht habe. Im fünften und letzte Teil befasse ich mich mit der Partei DIE LINKE als Mitglieder- und Bewegungspartei:</p>
<p>Die Partei hat seit den Bundestagswahlen über 5000 Mitglieder verloren. Wie schnell das Zusammenwirken verschiedener Krisenfaktoren (schlechte Wahlergebnisse und innere Konflikte) zu Austritten aus der Partei führen, drückt aus, wie fragil die Bindung eines Teils der Mitglieder immer noch ist. Ein einziger Anlass, wie eine umstrittene Rede von Wagenknecht, führte zu 800 Austritten. Es ist verständlich, dass dieser Konflikt viele Mitglieder nervt, dass er sogleich Anlass für Austritte ist, macht die Partei nicht krisensicherer. Gerade in Krisen wäre es wichtig zu seiner Partei zu stehen und sie zu stützen. Politische Grundlagenbildung kann hier sicherlich helfen und sollte möglichst viele der neuen Mitglieder erfassen. Gleichzeitig gilt es den Charakter als Mitgliederpartei zu stärken. Im Unterschied zur populären Linken, die auf die öffentliche Wirkung bekannter Persönlichkeiten und deren zum Teil populistisches Auftreten setzt, betont die Bewegungslinke die Bedeutung der Mitglieder und deren Aktivitäten. Dass DIE LINKE erfolgreich Wahlkämpfe organisieren kann ist wichtig. Die andere Seite ist das Verständnis der Partei als außerparlamentarische Kraft zu stärken, die sich in der Gesellschaft verankert, aktiv in Gewerkschaften mitarbeitet, in fortschrittlichen Bewegungen aktiv ist und im außerparlamentarischen wie parlamentarischen Raum als Träger und Verstärker deren Forderungen und Positionen wirkt. Gesellschaftliche Veränderungen werden in aller Regel nicht ohne Bewegungen und soziale Kämpfe herbeigeführt. Die von Lauterbach angekündigte teilweise Abschaffung der Fallpauschalen wäre kaum ohne die Streiks in den Kliniken möglich gewesen. Fridays for Future hatte mit einer großen Mobilisierung erreicht, dass sich alle politischen Parteien, mit Ausnahme der AfD, mit der Klimakrise auseinandersetzen müssen. Die erfolgreiche Volksabstimmung zur Enteignung großer Immobilienkonzerne in Berlin braucht einen parlamentarischen Arm im Berliner Senat, um dem Mehrheitswillen zum Durchbruch zu verhelfen. Die Chancen dafür verbaut gerade die SPD, indem sie sich für Koalitionsverhandlungen mit der CDU entschieden hat.</p>
<p>Hundertausende von Hausbesuchen haben die Linke verankert und in vielen Fällen organisierende Stadtteilarbeit befördert. Um die organisierende Arbeit, die Verankerung in Gewerkschaften, die positiven Beziehungen zu sozialen und ökologischen Bewegungen herzustellen bzw. auszubauen braucht es aktive, selbstbewusste und gefestigte Mitglieder. Deren Bindung wird gefördert, wenn die Partei nach innen demokratisch ist und nach außen einladend auftritt. Der Charakter einer linkspluralistischen Partei ist das Ringen um gemeinsame Positionen unterschiedlicher Strömungen und Richtungen, auf der Basis eines gemeinsamen Programmes. Minderheiten können ihren Standpunkt jederzeit vertreten und um Mehrheiten kämpfen. Sie müssen jedoch die Mehrheitsbeschlüsse anerkennen und vertreten, sonst ist es weder möglich, konsistent die eigenen Positionen öffentlich zu verstärken, noch eine gemeinsame Praxis zu organisieren. Die u.a. von Teilen der SL verbreitete Aussage, der Parteivorstand würde nicht mehr die Basis widerspiegeln, eine Strömung, die Bewegungslinke, hätte durchgezogen und würde die Partei dominieren ist falsch. In zwei Parteitagen hintereinander hatten die Delegierten mit überzeugender Mehrheit Vertreter*innen der Bewegungslinken als stärkste Kraft und Vertreter*innen der Reformer*innen in den Parteivorstand gewählt. Keine Vertreter konnte das Lager um Wagenknecht stellen. Die sozialistische Linke hat ihre Kandidaten*innen zurückgezogen. Das ist ein eindeutiger Auftrag der gewählten Vertreter*innen der Basis, dass die BL zusammen mit eher linken Reformern das Zentrum der Partei stellt und dieser Verantwortung gerecht wird.</p>
<p>Die meisten Delegierten teilen das Selbstverständnis einer Mitglieder- und Bewegungspartei und haben sich u.a. deshalb die aktuelle Führung gewählt. Die Gründung einer neuen Partei ist noch lange nicht vom Tisch. Auf die Entscheidung derjenigen, die dieses Projekt verwirklichen wollen haben wir weitgehend keinen Einfluss. Umso wichtiger ist es, die Erzählung, welche Partei wir sind, stark zu machen und zu verdeutlichen, worin die Unterschiede zu einer linkspopulistischen/linkskonservativen „Parteigründung“ bestehen. Nach dem angekündigten Rückzug von Sahra Wagenknecht gilt es umso mehr das Selbstverständnis einer modernen sozialistischen Partei, die auf ihre eigenen Mitglieder setzt mit großem Selbstbewusstsein zu vertreten und in der Praxis zu leben. Wir laden alle Interessierten, die sich bisher daran gehindert sahen ein, uns bei diesem wichtigen Projekt zu unterstützen.</p>
<p>Unterstützung linker Intellektueller</p>
<p>Um aus der Krise herauszukommen braucht es intellektuelle Unterstützung. Intellektuelle, die die Partei kritisch und solidarisch unterstützen, wichtige politische Debatten anstoßen, an der Verbesserung von Programmatik und Kommunikation mitarbeiten und als Multiplikatoren für linke Politik wirken. Die gesellschaftliche Entwicklung bestätigt die linke Theorie der Mehrfachkrisen des Kapitalismus. Gerechtigkeitskrise, Wirtschaftskrise, Hegemoniekrise mit verstärkten Kriegsgefahren und die Klimakatastrophe verschränken und verstärken sich gegenseitig. Linke Intellektuelle können die Partei darin unterstützen grundlegende gesellschaftliche Alternativen zum Kapitalismus und Einstiege in Zukunftsentwürfe herauszuarbeiten.</p>
<p>Die Partei kann linken Intellektuellen anbieten kritische und solidarische Beiträge zu leisten, Debatten in der Partei und in der Gesellschaft anzustoßen, helfen die eigenen Positionen zu schärfen und einen Raum für politische Diskurse zu schaffen. Dazu bedarf es eines organisierten Diskussionszusammenhanges mit den uns wohlgesonnenen linken Intellektuellen. Auch gibt es im Umfeld der Rosa Luxemburg Stiftung nicht Wenige, die darauf warten von der Partei angesprochen zu werden.</p>
<p>Konsistente Politik</p>
<p>Der Weg um aus dem Umfragetief herauszukommen führt über konsistenten Politik, die über längere Zeit mit glaubwürdigen und begründeten Positionen, Forderungen und Lösungen vertreten wird. Hierfür hat die Parteispitze eine besondere Verantwortung die dazu notwendige politische Führung zu übernehmen. Nach wie vor leiden wir darunter, dass zu Krieg, Sanktionen, Klimagerechtigkeit, Mobilitätswende, besonders von Mitgliedern der Fraktion unterschiedliche, zum Teil gegensätzliche Positionen öffentlich vertreten werden. Das ist in einer pluralistischen Partei nicht zu verhindern. Mit dem schlechten Wahlergebnis ist erschwerend verbunden, dass die Fraktion nicht mehr die gesamte Partei widerspiegelt.</p>
<p>Bei der an uns interessierten Öffentlichkeit führt das jedoch zu erheblicher Verwirrung und bestärkt die Wahrnehmung einer zerstrittenen Partei. Nicht selten handelt es sich um Richtungsauseinandersetzungen, die in der Partei längst durch Beschlüsse geklärt sind. Deshalb liegt die Möglichkeit für eine konsistente Politik eher bei der Partei als in bei der Fraktion. Sie muss auf jeder Ebene immer wieder und kontinuierlich ihre Positionen öffentlich vertreten, selbstbewusst auftreten, ihre programmatische und inhaltliche Führungsrolle annehmen, verdeutlichen dass der Parteivorstand die Autorität besitzt die Positionen zu vertreten, die mehrheitlich vereinbart und beschlossen sind. Natürlich darf nichts unterlassen bleiben um auch die Fraktion einzubinden und die Misstöne einzuschränken, damit das gesamte Orchester nicht ständig aus dem Takt geworfen wird.</p>
<p>Dabei liegen die Themen für eine konsistente Politik auf der Straße:</p>
<p>DIE LINKE ist die einzige Partei, die Waffenlieferungen an die Ukraine ablehnt, die militaristische Sprache von Teilen der Grünen, CDU und FDP nicht übernommen hat und auf eine Verhandlungslösung im Ukrainekonflikt drängt. Es war klug Indien und China als Vermittler vorzuschlagen, die in der Lage wären Druck auf Russland auszuüben, ebenso wie die Vermittlungsangebote von Lula aufzugreifen. Auch lehnt die Partei das größte Aufrüstungsprogramm in der Nachkriegsgeschichte ab. Wir erleben aktuell eine Einstellungsverschiebung bei der Bevölkerung. Verschiedene Umfragen ermittelten, dass 35 Prozent der Befragten die Lieferung schwerer Waffen ablehnt, lediglich 30 Prozent sind dafür. Eine deutliche Mehrheit ist für die schnelle Aufnahme von Verhandlungen.</p>
<p>Die hohe Inflation, besonders die Verdoppelung und Verdreifachung der Energiepreise treibt Millionen Menschen in die Armut oder bringt sie an den Rand existenzieller Krisen. Die Entlastungspakete der Regierung tragen zwar zu einer teilweisen Entlastung bei, weisen aber eine nicht unerhebliche soziale Schieflage auf. Stärker entlastet wird die vergleichsweise gut ausgestattete Mittelschicht, während die einkommensschwachen- und die Schichten mit mittlerem Einkommen deutlich weniger entlastet werden. Der etwas voreilig ausgerufene heiße Herbst ist ausgeblieben, weil viele ihre Energierechnung noch gar nicht erhielten, die wenigsten ermessen können, was die Entlastungspakete der Bundesregierung bringen, die einkommensarmen Schichten viel Energie aufbringen müssen um über die Runden zu kommen und die Gewerkschaften als gewichtiger Akteur erst einmal ausgefallen sind. Die Position der Linken „Entlasten, Energiepreise deckeln und umverteilen“ kann im Laufe der Zeit, wenn mehr und mehr Menschen spüren, dass die Entlastungen nicht ausreichen, Resonanz finden. Außerdem kann die Linke Proteste und Aktivitäten auf den Weg bringen, die dem wachsenden Unmut Ausdruck verleihen. Das wird in vielen Orten und Städten auch gemacht.</p>
<p>Deutschland erreicht im letzten Jahr zum wiederholten Male die selbstgesteckten Klimaziele nicht. Verantwortlich ist die Reaktivierung von Kohle, der Verkehrssektor und Gebäude. Die Grünen verlieren an Glaubwürdigkeit. DIE LINKE kann hier offensiv ihr Konzept für eine sozialökologische Transformation in eine emissionsfreie Wirtschaft stark machen und ein Bezugspunkt für die Klimabewegung werden.</p>
<p>Die FDP propagierte auf ihrem Dreikönigstreffen in Stuttgart weiteres Wirtschaftswachstum und warnte vor Umverteilung. Um Unterschied zu vielen europäischen Ländern findet die Ampel nicht einmal die Kraft etwas so einfaches zu verabschieden wie eine Übergewinnsteuer. Inzwischen plädieren sogar bürgerliche Ökonomen für eine stärkere Belastung einkommensstarker und vermögender Bevölkerungsgruppen. Der Club Of Rome forderte, dass die reichsten 10 Prozent die Kosten der Klimakrise bezahlen müssen. Es gibt ein weit verbreitetes Bewusstsein, dass es nicht gerecht zugeht. Bei diesen Fragen hat die Partei ein Alleinstellungsmerkmal, welches sie von allen anderen Parteien unterscheidet.</p>
<p>Im Alltagsleben werden die Verwüstungen der neoliberalen Ära für mehr und mehr Menschen erfahrbar. Unpünktliche Bahnen, mangelhafter ÖPNV, Personalmangel und Unterfinanzierung bringen Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Altenheime, Schulen und weitere Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge an den Rand des Zusammenbruchs. Die Bedeutung des Öffentlichen und der Gemeingüter bekommt größere Beachtung. DIE Linke kann deutlich machen, dass es für den gesellschaftlichen Wohlstand und Teilhabe entscheidend ist, in welchem Zustand die Daseinsvorsorge und die Gemeingüter sind und ihre klaren Positionen zum Ausbau und zur Finanzierung stärken. Hier geht es auch um Einstiege in ein anderes Wohlstandsmodell und die Stärkung öffentlichen oder genossenschaftlichen Eigentums. Das sind Schlüsselfragen beim sozialökologischen Umbau.</p>
<p>Sowohl während der Coronakrise, als auch in Zeiten der allgemeinen Verteuerung steigen die Mieten weiter. Die Partei hat schon vor Jahren eine Mietenkampagne auf den Weg gebracht. Die Forderungen nach einem bundesweiten Mietendeckel und dem vermehrten Bau von Sozialwohnungen in öffentlicher oder genossenschaftlicher Hand sind hoch aktuell im Kampf um bezahlbare Wohnungen. Dazu kommen noch die gewaltigen Kosten für die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes, die in aller Regel auf die Mieter*innen abgewälzt werden.</p>
<p>Der nicht erwartete Erfolg beim 9-Euro-Ticket zeigt die enorme Nachfrage nach einem funktionierenden, gut ausgebauten und günstigen ÖPNV. Die Partei konnte sich auf diesem Feld durchaus profilieren. Die Mobilitätswende ist ein wesentlicher Baustein zum Erreichen der Klimaziele. Die Bundesregierung droht dabei zu scheitern. Die Linke verfügt über ein gutes Konzept für eine Mobilitätswende und für den Umbau der Automobilindustrie in eine Mobilitätsindustrie. Arbeitsplätze und Klima sollen gleichermaßen geschützt werden. Wir reden hier also über ein wichtiges Zukunftsprojekt, indem sich die Linke profilieren kann.</p>
<p>Es stimmt, dass wir schon mal bessere Zeiten für die Linke hatten. Das schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl hängt uns immer noch nach. Wir sind nicht weiter abgesunken, aber wir kleben gerade bei den 5 Prozent fest. Wenn man mal unten drinhängt dauert es einfach bis man wieder herauskommt. Aber es gibt uns und wir haben keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken oder zu verzweifeln. Gerade jetzt wollen wir uns zeigen, gerade jetzt machen wir deutlich für was wir stehen.</p>
<p>Für eine gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus, der mit seinen Dauer- und Mehrfachkrisen längst destruktiv geworden ist. Wir können uns dieses System nicht länger leisten, wenn unsere Kinder und Enkel eine Zukunft haben wollen. Für eine Gesellschaft für die es sich zu kämpfen lohnt. Dafür werden wir gebraucht.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Das muss drin sein!</category><category>DIE LINKE</category><category>Flüchtlingspolitik</category><category>Frieden und Internationales</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Pflege/Gesundheitspolitik</category><category>Rentenpolitik</category><category>UmFAIRteilen</category><category>Umwelt</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-364139</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 12:52:00 +0100</pubDate>
                <title>CDU-Rentenpläne sind Angriff auf Sicherheit der gesetzlichen Rente</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/cdu-rentenplaene-sind-angriff-auf-sicherheit-der-gesetzlichen-rente/</link>
                
                <description>Zu den Plänen des CDU-Bundesfachausschusses Soziale Sicherung und Arbeitswelt für einen Umbau der gesetzlichen Rente sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Länger für die Rente arbeiten – das ist nichts anderes als eine Rentensenkung. Zudem: Die Vorstellung, man könne den Renteneintritt generell an die Versichertenjahre knüpfen, ist in Zeiten prekärer Beschäftigung lebensfremd.</p>
<p>Man kann eine Zahl an Versichertenjahren festlegen, mit denen man auf jeden Fall in Rente gehen darf. Die Linke schlägt dafür 40 Versichertenjahre vor. Aber: Man braucht auch ein Höchstalter, in dem auch Menschen, die lange ohne Sozialversicherung arbeiten mussten, vollen Anspruch auf Rente haben. Dieses Alter sollte wieder 65 Jahre sein. Und natürlich muss die Regierung mit gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass prekäre Beschäftigungsverhältnisse durch sozialversicherungspflichtige Jobs ersetzt werden.</p>
<p>Die Pläne aus der CDU enthalten aber noch einen zweiten Hammer zum Schaden der Versicherten: Rentnerinnen und Rentner sollen künftig den Unsicherheiten der Kapitalmärkte ausgesetzt werden. Das ist ein Unding bei einer Versicherung, die vor allem eines leisten soll: Sicherheit vor Armut im Alter.</p>
<p>Schon die Riesterrente hat die Steuerzahler und die Versicherten Millionen gekostet. Und jetzt legt man noch einen drauf und will Teile der gesetzlichen Rente an die Börse bringen. Bis heute gilt: Die gesetzliche Rente ist der stabilste und lukrativste Teil der Altersvorsorge. Wir müssen die gesetzliche Rente stärken, indem wir die Ansprüche aus der Riesterrente zurück in die gesetzliche Rentenversicherung übertragen und die paritätische Finanzierung wieder einführen.</p>
<p>Was in der CDU geplant wird, ist das Gegenteil: Die CDU-Pläne wären eine weitere Aushöhlung der gesetzlichen Rente. Die CDU-Pläne sind ein Angriff auf die Sicherheit der gesetzlichen Rente. Das wird auf heftigste Gegenwehr der Linken stoßen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363642</guid>
                <pubDate>Thu, 26 Nov 2020 13:28:53 +0100</pubDate>
                <title>Staatliche Rente stärken statt Spekulation mit Rentengeldern</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/staatliche-rente-staerken-statt-spekulation-mit-rentengeldern/</link>
                
                <description>Mit Blick auf den am Mittwoch im Bundeskabinett verabschiedeten Rentenversicherungsbericht und die anstehenden Fachberatungen der CDU zum Thema Rente erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Politik von Rentenkürzung und Rentenprivatisierung ist gescheitert. Es war ein Fehler von SPD und Grünen, die Arbeitgeber teilweise aus der Verantwortung zu entlassen und Steuergeld, das die Rentnerinnen und Rentner gebraucht hätten, über das Riester-Konzept an private Finanzkonzerne zu überweisen. Ein Fehler, den die große Koalition weitergeführt hat und den die CDU nach allem, was von dort verlautet, noch verschlimmern möchte.<br> <br> Wir brauchen keine privaten Versicherer, wir brauchen eine starke und verlässliche staatliche Rentenkasse. Dafür müssen alle Gelder, die bisher an das Riester-System fließen, wieder in die Rentenkasse fließen und es muss einen Rechtsanspruch auf Übertragung von Riesteransprüchen in die gesetzliche Rente geben.<br> <br> Millionen Menschen mit normalen und niedrigen Einkommen können ohnehin nicht privat vorsorgen. Jahr für Jahr rutschen Rentnerinnen und Rentner in Altersarmut. Dagegen muss das Rentenniveau sofort auf 53 Prozent angehoben und eine solidarische Mindestrente von 1050 Euro eingeführt werden.<br> <br> Die Idee der CDU, die abschlagsfreie Rente statt an das Alter an die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitsjahre zu koppeln, ist lebensfremd in einer Zeit, in der prekäre Beschäftigung, auch dank der Politik der CDU, immer weiter um sich greift.<br> <br> Eine gute Rente für alle ist bezahlbar, wenn alle in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und die paritätische Finanzierung zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern wiederhergestellt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351621</guid>
                <pubDate>Fri, 15 May 2020 17:15:29 +0200</pubDate>
                <title>Scheindebatte über Grundrenteneinführung beenden  </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/scheindebatte-ueber-grundrenteneinfuehrung-beenden/</link>
                
                <description>Zur Debatte um die Einführung einer Grundrente erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Hinauszögerungstaktik und Infragestellung der Grundrente aus Kreisen der Union und seitens von Wirtschaftslobbyisten ist zutiefst beschämend. Die Grundrente ist ein Mindestmaß an Anerkennung der Lebensleistungen von Menschen, deren Rente zum Leben nicht ausreicht. Über die Finanzierung eine Scheindebatte zu führen und Steuerlöcher als vermeintliche Argumente anzuführen, ist unseriös. Mit vielen Milliarden Euro Krediten wird die Wirtschaft gerettet, aber bei der Auszahlung der Grundrente, mit einem Volumen von ca. 1,3 Milliarden Euro, soll gespart werden. Zur Finanzierung brauchen wir eine Vermögensabgabe der reichsten ein Prozent und keine absurde Rentendebatte zulasten von Rentnerinnen und Rentnern. Zu Bewältigung der Krise gilt es, die stärksten Schultern in die Pflicht zu nehmen.<br> Grundsätzlich ist die Grundrente ein Schritt in die richtige Richtung, aber unzureichend. Zu wenige Menschen werden von ihr profitieren. Besser wäre eine Reform des Rentensystems mit einer solidarischen Mindestrente von 1.050 Euro, die die Lebensleistung der Menschen anerkennt und sie vor Altersarmut schützt. Dazu einen Mindestlohn von 13 Euro und die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent. Auch brauchen wir ein solidarisches Rentensystem mit einer Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-344722</guid>
                <pubDate>Sat, 18 Jan 2020 11:03:00 +0100</pubDate>
                <title>Riexinger zur Debatte über Finanzierung der Grundrente</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/riexinger-zur-debatte-ueber-finanzierung-der-grundrente/</link>
                
                <description>Zur Kritik der Union an dem fehlenden Finanzierungsvorschlag für die Grundrente sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die CDU versucht mal wieder die Einführung der Grundrente mit Scheinargumenten zu verzögern. Dass sie jetzt die fehlende Finanztransaktionssteuer als Hindernis anführt, ist blanker Hohn. Seit Jahren ist die Bundesregierung nicht in der Lage diese Steuer einzuführen.</p>
<p>Und bei einem Bundeshaushalt von knapp 360 Milliarden Euro zu behaupten, dass die 1,4 Milliarden Euro für eine Grundrente nicht zu finden seien, ist unaufrichtig. Dass die Union der Presse die Geschichte vom fehlenden Geld ausgerechnet in der Woche erzählt, in der die Regierung über die Verwendung des Haushaltüberschusses von 13,5 Milliarden Euro sinniert, ist an Zynismus schwer zu übertreffen.</p>
<p>Was es grundlegend braucht, ist eine Reform des Rentensystems mit einer solidarischen Mindestrente von 1.050 Euro, die die Lebensleistung der Menschen anerkennt und sie vor Altersarmut schützt. Dazu einen Mindestlohn von 13 Euro und die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent. Auch brauchen wir ein solidarisches Rentensystem mit einer Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-343830</guid>
                <pubDate>Thu, 09 Jan 2020 12:26:00 +0100</pubDate>
                <title>Rentenreform statt Altersarmut</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/rentenreform-statt-altersarmut/</link>
                
                <description>Zum MONITOR-Bericht, über den deutlichen Anstieg von Altersarmut in Deutschland, erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die aktuellen Zahlen sind ein Beleg für die Untätigkeit und Unfähigkeit der Großen Koalition. Sie kann oder will nicht die dringend notwendigen Reformen in der Renten- und Lohnpolitik angehen. Das derzeitige Rentensystem ist nicht in der Lage, niedrige Löhne und unterbrochene Erwerbsbiografien ansatzweise abzufedern. Die beschlossene Grundrente ist ein Schritt in die richtige Richtung, greift aber zu kurz und reicht nicht aus, um die Renten auf ein armutsfestes Niveau zu heben. Wenn wir jetzt nicht gegensteuern, wird die Altersarmutsquote weiter ansteigen. Immer mehr Menschen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, werden im Alter nicht von der Rente leben können. Es ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, dass dies unter allen Umständen vermieden wird. Die Lebensleistungen von Menschen müssen anerkannt und honoriert werden.<br> Ich fordere die Bundesregierung auf, dieses Problem nicht weiter zu ignorieren. Die gesetzliche Rente muss den Lebensstandard im Alter wieder sichern und wirksam vor Armut schützen. Dies kann nur mit einer grundlegenden Reform des staatlichen Rentensystems gelingen. Wir brauchen eine armutsfeste, solidarische Mindestrente von 1.050 Euro. Dazu einen Mindestlohn von 13 Euro und die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent. Auch brauchen wir ein solidarisches Rentensystem mit einer Erwerbstätigenversicherung, die alle Erwerbseinkommen einbezieht – auch Beamte, Freiberufler, Selbstständige und Politiker – sowie die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze. Wer 12.000 Euro im Monat verdient, muss auch für 12.000 Euro Beiträge zahlen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-339010</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Oct 2019 09:23:00 +0200</pubDate>
                <title>Keine Anhebung des Rentenalters</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/keine-anhebung-des-rentenalters/</link>
                
                <description>Zum Vorschlag der Bundesbank, das Renteneintrittsalter auf über 69 Jahre zu erhöhen, erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Vorschlag der Bundesbank, das Renteneintrittsalter auf über 69 Jahre zu erhöhen, erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:<br> <br> “Alle Jahre wieder zerrt die Bundesbank die Anhebung des Rentenalters aus der Mottenkiste. Wenn es nach dem Willen der Bundesbank ginge, würden Menschen überhaupt niemals in Rente gehen. Die Bundesregierung muss derartigen Ansinnen, die das Vertrauen in die gesetzliche Rente weiter zerstören, eine klare Absage erteilen.<br> <br> Die Anhebung des Rentenalters ist ja nichts anderes als eine weitere Rentenkürzung. Denn: Immer weniger Menschen erreichen regulär das Rentenalter. Wer über 50 arbeitslos wird, hat es schwer, wieder einen Job zu finden, vor allem, wenn man dann noch eine Umschulung braucht, weil es den gelernten Job kaum noch gibt. Dazu kommen chronische Krankheiten. Schon heute schlagen sich viele mit Hartz IV die letzten Jahre bis zur Rente durch. Das bedeutet, dass sie mit jeder Anhebung des Rentenalters die Rente Jahre später und viel niedriger bekommen. Schon die Rente mit 67 war deshalb ein Fehler.<br> <br> Dabei ist die von der Bundesbank angeführte Finanzierungslücke vollständig hausgemacht. Mit einem solidarischen Rentensystem, bei dem alle einzahlen, kann eine gute Rente für alle problemlos auch langfristig finanziert werden.<br> <br> Dazu gehört aus Sicht der Linken eine Mindestrente oberhalb des Armutsniveaus und die generelle Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Bernd Riexinger</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-337757</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Oct 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
                <title>Pflege-TÜV verbessern</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/pflege-tuev-verbessern/</link>
                
                <description>Heute haben die Krankenkassen den neuen Pflege-TÜV vorgestellt. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, dazu: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben die Krankenkassen den neuen Pflege-TÜV vorgesteckt. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, dazu:&nbsp;<br> <br> Es ist richtig und wichtig, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen die Qualität der Pflege in verschiedenen Heimen vergleichen können. Allerdings gibt es bei dem neuen TÜV zwei grundlegende Probleme.<br> <br> Hier wird ein System aufgebaut, dass durch den Konkurrenzdruck zwischen verschiedenen Einrichtungen den Druck letztendlich auf die Schultern der Pflegekräfte lädt. Wir brauchen stattdessen ein System, in dem wir gemeinsam mit Pflegenden, Pflegebedürftigen und Angehörigen an der Verbesserung der Pflege arbeiten. Voraussetzung dafür wäre aber gewesen, dass diese Menschen maßgeblich an der Entwicklung eines TÜVs beteiligt gewesen wären. Das ist leider verpasst worden.<br> <br> Außerdem kann dieser TÜV das zentrale Problem in der Pflege nicht lösen: Personalmangel. Die konsequente und genaue Behandlung von Schmerzen, der Erhalt von Mobilität, das Unterbinden von Stürzen: Die überprüften Kriterien sind alle von einem ausreichenden Personalschlüssel abhängig. Wenn es hier keine massiven Verbesserungen gibt, ist auch die aufwendigste Qualitätskontrolle letztendlich nutzlos.<br> <br> Deshalb fordern wir endlich eine am wirklichen Bedarf orientierte Finanzierung der Pflege, mit einer Pflegevollversicherung an der sich alle beteiligen, also auch Politikerinnen und Politiker, Beamtinnen und Beamte sowie Selbstständige.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Bernd Riexinger</category><category>Aktuell</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-337292</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Sep 2019 15:00:27 +0200</pubDate>
                <title>Grundrente wird nicht ausreichen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/grundrente-wird-nicht-ausreichen/</link>
                
                <description>Zu den heutigen Verhandlungen einer Arbeitsgruppe der Großen Koalition über die Ausgestaltung einer Grundrente erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder hat die GroKo das Thema Grundrente vertagt. Diese Aufschieberitis muss beendet werden. Es ist unerträglich, dass die Große Koalition nicht in der Lage oder willens ist, eine Entscheidung bei so einem wichtigen Thema zu treffen.<br> Die Forderung der CDU, die Grundrente an eine Bedürftigkeitsprüfung zu koppeln, widerspricht dem System der gesetzlichen Rentenversicherung. Es geht um erworbene Rentenansprüche und soziale Gerechtigkeit, nicht um Bedürftigkeit.<br> Das Grundkonzept geht in die richtige Richtung, auch wenn es noch immer nicht ausreichend ist, um für wirklich armutsfeste Renten zu sorgen. Zum Beispiel gehen die vorgeschlagenen 35 Beitragsjahre an der Lebensrealität vieler Menschen, insbesondere Frauen, vorbei. Für eine armutsfeste und Lebensstandard sichernde Rente ist eine wirkliche, grundlegende Reform im Rentensystem nötig.<br> Um nachhaltig Altersarmut zu bekämpfen und Lebensleistungen in Ost wie West anzuerkennen, brauchen wir eine armutsfeste Mindestrente von 1.050 Euro. Dazu gute Löhne – 12 Euro Mindestlohn – und die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent. Auch brauchen wir ein solidarisches Rentensystem mit einer Erwerbstätigenversicherung, die alle Erwerbseinkommen einbezieht.<br> <br> ----------------------------------------------------------------------------<br> Quelle: <a href="https://deref-web-02.de/mail/client/BTgFP9hCHIM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.die-linke.de%2F%3Fid%3D3665%26tx_news_pi1%255Bnews%255D%3D76874" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.die-linke.de/?id=3665&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=76874</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 23 Aug 2019 14:44:27 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE: Zu Habecks Altersvorsorge-Konzept</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/die-linke-zu-habecks-altersvorsorge-konzept/</link>
                
                <description>Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, kommentiert den Wunsch Robert Habecks, einen Staatsfond zur privaten Altersvorsorge einzurichten:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorstoß von Robert Habeck zur Fokussierung auf private Altersvorsorge über einen Staatsfond löst doch ziemliches Befremden bei mir aus.<br> Vielleicht ist das auch schon der erste Ausblick auf die Politik, die unter einer schwarz-grünen Bundesregierung drohen würde, schließlich erinnert das doch sehr an das Lieblingsprojekt von Friedrich Merz, der am liebsten die komplette Altersvorsorge privatisieren und an die Kapitalmärkte bringen möchte.<br> DIE LINKE sagt, es muss eine stabile gesetzliche Rentenversicherung geben, die garantiert, dass niemand im Alter in Armut lebt.<br> Wie eine gute Altersvorsorge aussieht, macht Österreich vor. Dort zahlen alle in die Rentenversicherung ein, also auch Selbstständige, Beamte und Politiker. Mit dem Ergebnis, dass die Rentner in Österreich im Durchschnitt etwa 800 Euro mehr Rente bekommen als in Deutschland. Das bedeutet doch, dass es in Deutschland statt eines Bürgerfonds eine gesetzliche Rentenversicherung braucht, in die alle einzahlen, um eine sichere Altersvorsorge zu gewährleisten.<br> <br> ----------------------------------------------------------------------------<br> Quelle: <a href="https://deref-web-02.de/mail/client/gA3deafAFm8/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.die-linke.de%2F%3Fid%3D3665%26tx_news_pi1%255Bnews%255D%3D76646" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.die-linke.de/?id=3665&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=76646</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-326014</guid>
                <pubDate>Tue, 09 Apr 2019 11:35:00 +0200</pubDate>
                <title>Lebensleistung von Rentnern nicht anerkannt</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/lebensleistung-von-rentnern-nicht-anerkannt/</link>
                
                <description>46 Prozent aller Rentner haben das Gefühl, dass ihre Lebensleistung nicht ausreichend anerkannt wird. Dies geht aus einer Umfrage der BILD-Zeitung hervor. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es handelt sich hierbei nicht nur um ein Gefühl. Weit verbreitete Altersarmut ist in Deutschland schlicht die harsche Realität. Menschen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, können von ihrer Rente nicht mehr leben."</p>
<p>DIE LINKE fordert eine solidarische Mindestrente von 1050 Euro für alle. Menschen mit niedrigem Einkommen sind stark von Altersarmut bedroht und müssen über eine Mindestrente abgesichert werden – im Osten genauso wie im Westen.</p>
<p>Bernd Riexinger weiter: "Die Rente muss den Lebensstandard absichern. Deshalb fordern wir eine Festsetzung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und zwar bei fairen Löhnen. Der Mindestlohn muss umgehend auf 12 Euro erhöht werden. Wenn die Große Koalition nicht endlich Löhne garantiert von denen man leben kann, ist Armut im Alter für immer mehr Menschen vorprogrammiert. Traurige Nachrichten wie die Verurteilung einer Rentnerin, die für ein paar Euro Kosmetik stiehlt, weil ihre Rente hinten und vorne nicht reicht, sind exemplarisch für eine Rentenpolitik, die sich um die Lebensleistung der Menschen nicht schert. Frauen im Westen erhalten im Schnitt nur 60 Prozent der durchschnittlichen Rentenzahlung an Männer. Nach einem langen Arbeitsleben leben Frauen häufig in versteckter Armut. Das ist ein Skandal."</p>
<p>----------------------------------------------------------------------------</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.die-linke.de/?id=3665&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=75074" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.die-linke.de/?id=3665&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=75074</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-321888</guid>
                <pubDate>Thu, 14 Feb 2019 17:07:00 +0100</pubDate>
                <title>SPD-Grundrente geht in die richtige Richtung, aber an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/spd-grundrente-geht-in-die-richtige-richtung-aber-an-der-lebensrealitaet-der-vieler-menschen-vorbei/</link>
                
                <description>Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, erklärt:
 
Die Grundrente geht zwar in die richtige Richtung, sie greift aber zu kurz, es wäre mehr Mut angebracht. Es ist höchste Zeit, das Problem der drohenden Altersarmut anzupacken. Es geht vor allem um die vielen Verkäuferinnen und Verkäufer, Amazon-Beschäftigte und Pflegkräfte, die trotz harter Arbeit häufig keine armutsfeste Rente bekommen. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD-Grundrente löst das Problem der drohenden Altersarmut, besonders von Frauen und der jüngeren Generation, leider nicht. Denn sie geht mit den geforderten 35 Beitragsjahren an der Lebensrealität der vieler Menschen vorbei.</p>
<p>Ich begrüße es ausdrücklich, dass vor allem Rentnerinnen und Rentner in Ostdeutschland davon profitieren könnten. Aber zur wirklichen Erneuerung des Sozialstaates gehört auch eine Absicherung, die für heutige Erwerbsbiographien passt. Und selbst wer die Grundrente bekommen sollte wird vermutlich enttäuscht sein. Denn nach Abzug der Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge blieben häufig nur wenige Euro mehr als beim Rentner-Hartz IV.</p>
<p>DIE LINKE fordert deshalb eine solidarische Mindestrente in Höhe von 1050 Euro, die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und eine Aufwertung niedriger Löhne. Wir brauchen außerdem eine andere Arbeitsmarktpolitik, die 12 Euro Mindestlohn, die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und das Recht auf 22 Stunden Mindestarbeitszeit im Arbeitsvertrag beinhaltet.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-192610</guid>
                <pubDate>Thu, 14 Sep 2017 10:34:00 +0200</pubDate>
                <title>Menschenwürdiger Ruhestand statt Altersarmut</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/menschenwuerdiger-ruhestand-statt-altersarmut/</link>
                
                <description>Im Rahmen des morgigen DGB-Rentenaktionstages &quot;Nicht auf die lange Bank schieben - Handeln statt aussitzen!&quot; fordert der DGB, insbesondere von der CDU, einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Dazu erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich begrüße es sehr, dass die  Gewerkschaften Druck für einen Kurswechsel in der Rentenpolitik machen.  Denn auch bei der Rentenpolitik hat die Große Koalition außer einem  sozialpolitischen Totalversagen nichts zu bieten. Der Lohn von CDU und  SPD für Menschen, die ein Leben lang hart gearbeitet und Rentenbeiträge  gezahlt haben, ist Altersarmut und Ausgrenzung. Fast die Hälfte aller  Rentnerinnen und Rentner werden künftig mit einer Armutsrente  abgefertigt. Aber die Menschen haben einen Ruhestand in Würde und ohne  materielle Entbehrung und gesellschaftliche Ausgrenzung verdient. 
</p>
<p>DIE LINKE fordert entschiedenes Handeln gegen Altersarmut: Wir  brauchen eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen. Auch Politiker,  Selbstständige, Freiberufler und Beamte, damit alle sich einen  Lebensabend in Würde leisten können. Und auch mit den Rabatten für  Reiche muss endlich Schluss sein: Die Beitragsbemessungsgrenze wollen  wir drastisch anheben und schließlich aufheben. 
</p>
<p>Außerdem fordert DIE LINKE die Anhebung des Rentenniveaus auf 53  Prozent und ein solidarische Mindestrente in Höhe von 1050 Euro. DIE  LINKE fordert auch die längst überfällige Angleichung der Renten in Ost  und West, die allerdings nicht zu Lasten der Rentenbewertung der  arbeitenden, jüngeren Menschen gehen darf. DIE LINKE lehnt jede weitere  Erhöhung des Renteneintrittsalters entschieden ab. 
</p>
<p>Doch der Kampf gegen Altersarmut muss schon vorher beginnen: Die  Hungerlöhne von heute sind die Armutsrenten von morgen - nur mit höheren  Löhne gibt es armutsfeste Renten.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category><category>Aktuell</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-186407</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Jun 2017 14:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Soziale Schieflage trotz Wirtschaftsboom ist Armutszeugnis für die Bundesregierung</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/soziale-schieflage-trotz-wirtschaftsboom-ist-armutszeugnis-fuer-die-bundesregierung/</link>
                
                <description>Zu dem heute vorgestellten Jahresgutachten des Paritätischen Gesamtverbands zur sozialen Lage in Deutschland erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem heute vorgestellten Jahresgutachten des Paritätischen Gesamtverbands zur sozialen Lage in Deutschland erklärt <strong>Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE</strong>:<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br>Auch das aktuelle Gutachten des Paritätischen Gesamtverbands stellt der Bundesregierung erneut ein Armutszeugnis aus: Es gab keine merklichen Erfolge bei der Armutsbekämpfung. Armut, Ungleichheit und mangelnde Aufstiegschancen sind zu einer Gefahr für den Zusammenhalt der Gesellschaft geworden.<br>&nbsp;<br>Wir unterstützen die Forderung des Paritätischen nach einer „Agenda des Sozialen“ und einem ‚rigorosen Kurswechsel‘ in der Steuer- und Finanzpolitik ausdrücklich. Wenn selbst nach Jahren einer positiven Entwicklung von Konjunktur und Arbeitsmarkt bei vielen Menschen nichts davon ankommt, dann muss man sich das Scheitern der eigenen Politik eingestehen. Besonders bedrückend ist, dass Menschen zunehmend dauerhaft - ihr ganzes Leben lang oder gar generationsübergreifend - gesellschaftlich ausgegrenzt werden. Das lässt die Perspektiven der rund 2,5 Millionen betroffen Kinder und Jugendlichen umso düsterer erscheinen. Armut wird vererbt – und das in einem der reichsten Länder der Welt. DIE LINKE wird das nicht akzeptieren.<br>&nbsp;<br>Wir fordern entschlossene Maßnahmen zur Armutsbekämpfung: Einen Mindestlohn in Höhe von 12 Euro, eine sanktionsfreie, individuelle Mindestsicherung in Höhe von 1050 Euro statt Hartz IV. Zudem braucht es eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen und die mit einer solidarischen Mindestrente von 1050 Euro alle sicher vor Armut schützt sowie eine Kindergrundsicherung für alle Kinder und Jugendlichen.<br>&nbsp;<br>Das aktuelle Jahresgutachten des Paritätischen Gesamtverbandes zur sozialen Lage in Deutschland findet sich hier:<br><a href="http://www.der-paritaetische.de/presse/detail/News/paritaetisches-jahresgutachten-zur-sozialen-lage-in-deutschland-aufstiegsversprechen-der-sozialen-ma/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">http://www.der-paritaetische.de/presse/detail/News/paritaetisches-jahresgutachten-zur-sozialen-lage-in-deutschland-aufstiegsversprechen-der-sozialen-ma/</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Gute Arbeit</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category><category>Aktuell</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-186362</guid>
                <pubDate>Mon, 19 Jun 2017 15:57:00 +0200</pubDate>
                <title>Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wählen links!</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/gewerkschafterinnen-und-gewerkschafter-waehlen-links/</link>
                
                <description>Heute haben Ralf Krämer, Gewerkschaftssekretär und Vertreter der Initiative, und der Parteivorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger, im Rahmen einer Pressekonferenz die Wahlinitiative zur Bundestagswahl „Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wählen links!“ der Öffentlichkeit vorgestellt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben <strong>Ralf Krämer, Gewerkschaftssekretär und Vertreter der Initiative</strong>, und <strong>der Parteivorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger</strong>, im Rahmen einer Pressekonferenz die Wahlinitiative zur Bundestagswahl „Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wählen links!“ der Öffentlichkeit vorgestellt.<br>&nbsp;<br>„Nur DIE LINKE verteidigt im Bündnis mit Gewerkschaften und sozialen Bewegungen sozialstaatliche Errungenschaften und will diese ausbauen. Eine Wende zu sozialer Gerechtigkeit, die diesen Namen auch verdient, kann es nur mit der LINKEN geben. Darum rufen wir auf: Wählt DIE LINKE für einen grundlegenden Politikwechsel!“, heißt es im dem Aufruf, der unter <a href="http://www.gewerkschafter-waehlen-links.de" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">www.gewerkschafter-waehlen-links.de</a> zu finden ist. <br>&nbsp;<br>Wie schon in den vergangen Jahren haben sich in der Initiative Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zusammengefunden, um gemeinsam zur Wahl der LINKEN aufzurufen.<br>Sie wollen mit dem Aufruf gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte ansprechen – eine Gruppe, bei denen DIE LINKE traditionell überdurchschnittlich stark gewählt wird.<br>&nbsp;<br>Als Erstunterzeichner/-innen konnten insgesamt 78 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus allen acht DGB-Gewerkschaften sowie dem DGB selber, aus 14 Bundesländern gewonnen werden. Darunter 17 Betriebsratsvorsitzende und 52 Hauptamtliche Gewerkschafter. Prominente Erstunterzeichner sind Detlef Hentsche und Horst Schmitthenner. Die Erstunterzeichner/-innen wollen sich als GewerkschafterInnen aktiv in den Wahlkampf einmischen und für einen echten Politikwechsel werben.<br>&nbsp;<br>Die Initiative „Gewerkschafter wählen links“ ist unabhängig von der Partei DIE LINKE. Es geht ihr darum zu zeigen, dass viele aktive Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter eine starke linke Alternative zur Politik der Großen Koalition für nötig halten.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>DIE LINKE</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 07 Jun 2017 15:25:00 +0200</pubDate>
                <title>SPD springt bei Rente zu kurz</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/spd-springt-bei-rente-zu-kurz/</link>
                
                <description>Zum Rentenkonzept der SPD äußert sich der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Rentenkonzept der SPD äußert sich der <strong>Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger</strong>:<br>&nbsp;<br>Der SPD-Kanzlerkandidat hat bei der Rente einen langen Anlauf genommen - und springt doch viel zu kurz. Wer wirklich Altersarmut verhindern will, darf sich nicht darauf beschränken, ein weiteres Absinken des Rentenniveaus zu stoppen, sondern muss dafür sorgen, dass es wieder angehoben wird.<br>&nbsp;<br>Martin Schulz drückt sich letztlich um das, was wirklich notwendig ist – eine grundlegende Korrektur der Rentenpolitik der SPD der letzten beiden Jahrzehnte, die die gesetzliche Rente ihrer beiden wesentlichen Funktionen – Schutz vor Altersarmut und Sicherung des Lebensstandards im Alter – beraubt hat.<br>&nbsp;<br>Folgerichtig gibt es nicht mal einen Versuch, die Arbeitgeber wieder zur paritätischen Zahlung der Alterssicherung zu verpflichten. Riester u.a. Modelle der Privatisierung der Alterssicherung, die die Arbeitgeber von Beitragszahlungen entlastet haben, sind gescheitert und entpuppen sich für viele Betroffene als reine Augenwischerei.<br>&nbsp;<br>Ein wirklicher Generationenvertrag für eine armutsfeste, den Lebensstandard sichernde Rente ist eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, auch Millionäre, Politiker, Beamte, Anwälte. Nur die sichert auch den&nbsp; Jüngeren, dass sie in Zukunft eine gute Rente bekommen. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass die von SPD und Grünen mit der Agenda 2010 provozierte Senkung des Lohnniveaus und die Ausbreitung eines europaweit einzigartigen Niedriglohnsektors gestoppt und umgekehrt wird. Denn letztlich sichern vor allem gute Löhne eine gute Rente.<br>&nbsp;<br>Martin Schulz doktert mit seinem Rentenkonzept ein wenig an den Symptomen einer verfehlten Rentenpolitik herum. Nachhaltige Veränderungen zugunsten der heutigen und künftigen Rentnerinnen und Rentner wird er so nicht bewirken können.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Aktuell</category><category>Rentenpolitik</category>
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                <pubDate>Mon, 27 Mar 2017 09:38:00 +0200</pubDate>
                <title>15 Jahre Riester-Rente</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/15-jahre-riester-rente/</link>
                
                <description>Zu den heute vorgestellten Untersuchungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft zur privaten Altersvorsorge erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE: „15 Jahre Riester-Rente sind ein milliardenschweres Konjunkturprogramm für die private Versicherungswirtschaft.“
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                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den heute vorgestellten Untersuchungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft zur privaten Altersvorsorge erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE: „15 Jahre Riester-Rente sind ein milliardenschweres Konjunkturprogramm für die private Versicherungswirtschaft.“</strong><br>&nbsp;<br>Riexinger weiter: „Statt sich weiterhin mit Steuergeld von der Verantwortung frei zu kaufen muss die künftige Bundesregierung die gesetzliche Altersvorsorge wieder auf ein solides Fundament stellen. Riester gehört abgeschafft. Die in Riester-Verträgen erworbenen individuellen Ansprüche müssen auf das Konto bei der gesetzlichen Rentenversicherung übertragbar sein. Die staatliche Riesterförderung von über drei Milliarden Euro jährlich muss eingestellt und die Bundeszuschüsse für die Gesetzliche Rentenversicherung um diese Summen erhöht werden.<br>&nbsp;<br>Das Ziel, den Lebensstandard auch im Alter zu gewährleisten, lässt sich nicht durch die Zerschlagung der gesetzlichen Rente erreichen, im Gegenteil. Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Lohn-, Beschäftigungs- und Rentenpolitik zusammengedacht und miteinander verknüpft werden: Prekäre Beschäftigung muss eingedämmt werden und ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von zwölf Euro brutto pro Stunde ist ebenso eine conditio sine qua non, wie die sehr deutliche Stärkung der Tarifbindung, wenn Altersarmut schon im Vorfeld vermieden werden soll.<br>&nbsp;<br>Das Rentenniveau muss wieder auf 53 Prozent zurück, die gesetzliche Rente muss paritätisch von den Beschäftigten selbst und den Unternehmen bzw. Auftraggeberinnen und Auftraggebern finanziert werden. Das gilt für alle Erwerbstätigen.<br>Um Altersarmut wirksam zu bekämpfen braucht es eine bedarfsdeckende, einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente in Höhe von 1050,- Euro.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-180118</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Feb 2017 17:59:00 +0100</pubDate>
                <title>Solidarrente wäre Minimalkompromiss</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/solidarrente-waere-minimalkompromiss/</link>
                
                <description>Zur Forderung der SPD eine Solidarrente noch vor den Bundestagswahlen einzuführen, äußert sich der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger:
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Zur Forderung der SPD eine Solidarrente noch vor den Bundestagswahlen einzuführen, äußert sich der <strong>Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger</strong>:
</p>
<p>Die Rente muss armutsfest gemacht werden. Deshalb fordert DIE LINKE die Wiederherstellung des Rentenniveaus auf 53 Prozent, eine solidarische Mindestrente von 1050€ und einen Solidarausgleich für Niedriglohn, von dem insbesondere Arbeitnehmerinnen profitieren würden. Eine Gruppe, die immer sehr stark von sozialer Benachteiligung betroffen war und die deshalb einem besonderen gesellschaftlichen Schutz unterstellt sein sollte. Für einen langfristigen, sozialen Wandel in Deutschland. Riexinger weiter:<br>&nbsp;<br>Es freut mich, dass die SPD jetzt in Sachen Absicherung gegen die Altersarmut „richtig Druck machen will“, und dazu die bestehenden Rot-Rot-Grünen Mehrheiten im Bundestag für die Einführung einer Solidarrente nutzen möchte. Das sollte natürlich kein Wahlkampfmanöver sein, um die Union vorzuführen, sondern ein ernst gemeinter Schritt. Das Problem mit dieser Solidarrente ist, neben ihrer Höhe, die lediglich einen zehnprozentigen Aufschlag auf die Grundsicherung vorsieht, der Kreis ihrer Empfänger. Sie gilt nämlich nur für langjährig Versicherte, die mindestens 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben. Hinzu kommt noch, dass ab 2023 insgesamt 40 Beitragsjahre vorgesehen sind. Als Konsequenz trifft es oft sozial Schwächere, wie beispielsweise Arbeitnehmerinnen in Deutschland. Deshalb brauchen wir eine Rundumerneuerung, keinen Minimalkompromiss, wie ihn die Große Koalition vorsieht.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-179845</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Feb 2017 11:58:00 +0100</pubDate>
                <title>Neue Renten-Präsidentin warnt vor Übertreibungen bei Altersarmut</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/neue-renten-praesidentin-warnt-vor-uebertreibungen-bei-altersarmut/</link>
                
                <description>Dazu erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:
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                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dazu erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</strong><br>&nbsp;<br>Die neue Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, betreibt mit ihrer Aussage, dass keine massenhafte Altersarmut zu befürchten sei dramatische Schönfärberei, die Zweifel an ihrer Kompetenz aufkommen lässt. Sie räumt zugleich ein, dass immer mehr „Risikogruppen“ durch das Netz fallen und damit sehr wohl von Armut bedroht sind.
</p>
<p>Doch längst bekommen auch immer mehr Durchschnittsverdiener keine Lebensstandard sichernde Rente mehr. Und auch die Erwerbsbiographien dieser „Risikogruppen“ sind schon lange keine exotischen Ausnahmen mehr: Das Rentensystem muss auch Erwerbsminderungsrentnern, Solo-Selbständigen, Langzeitarbeitslosen und Geringverdienern vor Armut schützen.<br>
</p>
<p>Deshalb fordert DIE LINKE ein entschiedenes Handeln gegen Altersarmut: eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen, die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und ein solidarische Mindestrente in Höhe von 1050 Euro.</p>]]></content:encoded>
                <category>Rentenpolitik</category><category>Presse</category><category>Das muss drin sein!</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-175467</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Nov 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
                <title>Rentenpolitisches Versagen der großen Koalition verhöhnt die Lebensleistung von Millionen Menschen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/rentenpolitisches-versagen-der-grossen-koalition-verhoehnt-die-lebensleistung-von-millionen-menschen/</link>
                
                <description>Zum Rentengipfel der großen Koalition erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE: Die große Koalition kapituliert vor der wachsenden Altersarmut. Was da ausgehandelt wurde ist ein rentenpolitisches Versagen und verhöhnt die Lebensleistung von Millionen Menschen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Rentengipfel der großen Koalition erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</strong> <strong>Die große Koalition kapituliert vor der wachsenden Altersarmut. Was da ausgehandelt wurde ist ein rentenpolitisches Versagen und verhöhnt die Lebensleistung von Millionen Menschen.</strong> Insbesondere der Menschen in Ostdeutschland: Die Angleichung der Ost-Renten an Westniveau wird bis 35 Jahre nach der Deutschen Einheit hinausgezögert. Außerdem werden die Beschäftigten in Ostdeutschland aufgrund der niedrigeren Löhne mit dem Abschmelzen der Umrechnung der Ostentgelte erneut benachteiligt. Die längst überfällige Angleichung der Renten in Ost und West darf nicht zu Lasten der Rentenbewertung der arbeitenden, jüngeren Menschen gehen.<br>&nbsp;<br>Dass Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles nach dem gescheiterten Rentengipfel trotzdem unverdrossen ihr Gesamtkonzept Alterssicherung präsentiert, zeigt den desolaten Zustand der großen Koalition. Die große Koalition bietet nur geringe reale Verbesserungen für wenige Menschen und ist sich über die Finanzierung der Beschlüsse offensichtlich nicht einig. Andrea Nahles wartet dafür mit Versprechen auf, deren Realisierung in der Koalition nicht durchsetzbar sind. Sie kündigte u.a. ein Rentenniveau bis 2045 von 46 Prozent und einen Beitragssatz von maximal 25 Prozent sowie einen „Standardriester“ an. <br>&nbsp;<br>DIE LINKE fordert ein entschiedenes Handeln gegen Altersarmut: eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen, die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und ein solidarische Mindestrente in Höhe von 1050 Euro.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Rentenpolitik</category>
                
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