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            <title>DIE LINKE. Bernd Riexinger: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE. Bernd Riexinger</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 23:54:25 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-408899</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 15:38:15 +0200</pubDate>
                <title>Teil 5 - Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/teil-5-brueche-und-krisen-der-gesellschaftlichen-entwicklungen/</link>
                
                <description>Für eine gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus. Wir können uns dieses System nicht mehr leisten, wenn unsere Kinder und Enkel eine Zukunft haben wollen. Dafür wird DIE LINKE gebraucht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Text "Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen" habe ich mehrere Thesen für das Verständnis und die Politik der Partei DIE LINKE formuliert, die ich hier in den letzten Tagen veröffentlicht habe. Im fünften und letzte Teil befasse ich mich mit der Partei DIE LINKE als Mitglieder- und Bewegungspartei:</p>
<p>Die Partei hat seit den Bundestagswahlen über 5000 Mitglieder verloren. Wie schnell das Zusammenwirken verschiedener Krisenfaktoren (schlechte Wahlergebnisse und innere Konflikte) zu Austritten aus der Partei führen, drückt aus, wie fragil die Bindung eines Teils der Mitglieder immer noch ist. Ein einziger Anlass, wie eine umstrittene Rede von Wagenknecht, führte zu 800 Austritten. Es ist verständlich, dass dieser Konflikt viele Mitglieder nervt, dass er sogleich Anlass für Austritte ist, macht die Partei nicht krisensicherer. Gerade in Krisen wäre es wichtig zu seiner Partei zu stehen und sie zu stützen. Politische Grundlagenbildung kann hier sicherlich helfen und sollte möglichst viele der neuen Mitglieder erfassen. Gleichzeitig gilt es den Charakter als Mitgliederpartei zu stärken. Im Unterschied zur populären Linken, die auf die öffentliche Wirkung bekannter Persönlichkeiten und deren zum Teil populistisches Auftreten setzt, betont die Bewegungslinke die Bedeutung der Mitglieder und deren Aktivitäten. Dass DIE LINKE erfolgreich Wahlkämpfe organisieren kann ist wichtig. Die andere Seite ist das Verständnis der Partei als außerparlamentarische Kraft zu stärken, die sich in der Gesellschaft verankert, aktiv in Gewerkschaften mitarbeitet, in fortschrittlichen Bewegungen aktiv ist und im außerparlamentarischen wie parlamentarischen Raum als Träger und Verstärker deren Forderungen und Positionen wirkt. Gesellschaftliche Veränderungen werden in aller Regel nicht ohne Bewegungen und soziale Kämpfe herbeigeführt. Die von Lauterbach angekündigte teilweise Abschaffung der Fallpauschalen wäre kaum ohne die Streiks in den Kliniken möglich gewesen. Fridays for Future hatte mit einer großen Mobilisierung erreicht, dass sich alle politischen Parteien, mit Ausnahme der AfD, mit der Klimakrise auseinandersetzen müssen. Die erfolgreiche Volksabstimmung zur Enteignung großer Immobilienkonzerne in Berlin braucht einen parlamentarischen Arm im Berliner Senat, um dem Mehrheitswillen zum Durchbruch zu verhelfen. Die Chancen dafür verbaut gerade die SPD, indem sie sich für Koalitionsverhandlungen mit der CDU entschieden hat.</p>
<p>Hundertausende von Hausbesuchen haben die Linke verankert und in vielen Fällen organisierende Stadtteilarbeit befördert. Um die organisierende Arbeit, die Verankerung in Gewerkschaften, die positiven Beziehungen zu sozialen und ökologischen Bewegungen herzustellen bzw. auszubauen braucht es aktive, selbstbewusste und gefestigte Mitglieder. Deren Bindung wird gefördert, wenn die Partei nach innen demokratisch ist und nach außen einladend auftritt. Der Charakter einer linkspluralistischen Partei ist das Ringen um gemeinsame Positionen unterschiedlicher Strömungen und Richtungen, auf der Basis eines gemeinsamen Programmes. Minderheiten können ihren Standpunkt jederzeit vertreten und um Mehrheiten kämpfen. Sie müssen jedoch die Mehrheitsbeschlüsse anerkennen und vertreten, sonst ist es weder möglich, konsistent die eigenen Positionen öffentlich zu verstärken, noch eine gemeinsame Praxis zu organisieren. Die u.a. von Teilen der SL verbreitete Aussage, der Parteivorstand würde nicht mehr die Basis widerspiegeln, eine Strömung, die Bewegungslinke, hätte durchgezogen und würde die Partei dominieren ist falsch. In zwei Parteitagen hintereinander hatten die Delegierten mit überzeugender Mehrheit Vertreter*innen der Bewegungslinken als stärkste Kraft und Vertreter*innen der Reformer*innen in den Parteivorstand gewählt. Keine Vertreter konnte das Lager um Wagenknecht stellen. Die sozialistische Linke hat ihre Kandidaten*innen zurückgezogen. Das ist ein eindeutiger Auftrag der gewählten Vertreter*innen der Basis, dass die BL zusammen mit eher linken Reformern das Zentrum der Partei stellt und dieser Verantwortung gerecht wird.</p>
<p>Die meisten Delegierten teilen das Selbstverständnis einer Mitglieder- und Bewegungspartei und haben sich u.a. deshalb die aktuelle Führung gewählt. Die Gründung einer neuen Partei ist noch lange nicht vom Tisch. Auf die Entscheidung derjenigen, die dieses Projekt verwirklichen wollen haben wir weitgehend keinen Einfluss. Umso wichtiger ist es, die Erzählung, welche Partei wir sind, stark zu machen und zu verdeutlichen, worin die Unterschiede zu einer linkspopulistischen/linkskonservativen „Parteigründung“ bestehen. Nach dem angekündigten Rückzug von Sahra Wagenknecht gilt es umso mehr das Selbstverständnis einer modernen sozialistischen Partei, die auf ihre eigenen Mitglieder setzt mit großem Selbstbewusstsein zu vertreten und in der Praxis zu leben. Wir laden alle Interessierten, die sich bisher daran gehindert sahen ein, uns bei diesem wichtigen Projekt zu unterstützen.</p>
<p>Unterstützung linker Intellektueller</p>
<p>Um aus der Krise herauszukommen braucht es intellektuelle Unterstützung. Intellektuelle, die die Partei kritisch und solidarisch unterstützen, wichtige politische Debatten anstoßen, an der Verbesserung von Programmatik und Kommunikation mitarbeiten und als Multiplikatoren für linke Politik wirken. Die gesellschaftliche Entwicklung bestätigt die linke Theorie der Mehrfachkrisen des Kapitalismus. Gerechtigkeitskrise, Wirtschaftskrise, Hegemoniekrise mit verstärkten Kriegsgefahren und die Klimakatastrophe verschränken und verstärken sich gegenseitig. Linke Intellektuelle können die Partei darin unterstützen grundlegende gesellschaftliche Alternativen zum Kapitalismus und Einstiege in Zukunftsentwürfe herauszuarbeiten.</p>
<p>Die Partei kann linken Intellektuellen anbieten kritische und solidarische Beiträge zu leisten, Debatten in der Partei und in der Gesellschaft anzustoßen, helfen die eigenen Positionen zu schärfen und einen Raum für politische Diskurse zu schaffen. Dazu bedarf es eines organisierten Diskussionszusammenhanges mit den uns wohlgesonnenen linken Intellektuellen. Auch gibt es im Umfeld der Rosa Luxemburg Stiftung nicht Wenige, die darauf warten von der Partei angesprochen zu werden.</p>
<p>Konsistente Politik</p>
<p>Der Weg um aus dem Umfragetief herauszukommen führt über konsistenten Politik, die über längere Zeit mit glaubwürdigen und begründeten Positionen, Forderungen und Lösungen vertreten wird. Hierfür hat die Parteispitze eine besondere Verantwortung die dazu notwendige politische Führung zu übernehmen. Nach wie vor leiden wir darunter, dass zu Krieg, Sanktionen, Klimagerechtigkeit, Mobilitätswende, besonders von Mitgliedern der Fraktion unterschiedliche, zum Teil gegensätzliche Positionen öffentlich vertreten werden. Das ist in einer pluralistischen Partei nicht zu verhindern. Mit dem schlechten Wahlergebnis ist erschwerend verbunden, dass die Fraktion nicht mehr die gesamte Partei widerspiegelt.</p>
<p>Bei der an uns interessierten Öffentlichkeit führt das jedoch zu erheblicher Verwirrung und bestärkt die Wahrnehmung einer zerstrittenen Partei. Nicht selten handelt es sich um Richtungsauseinandersetzungen, die in der Partei längst durch Beschlüsse geklärt sind. Deshalb liegt die Möglichkeit für eine konsistente Politik eher bei der Partei als in bei der Fraktion. Sie muss auf jeder Ebene immer wieder und kontinuierlich ihre Positionen öffentlich vertreten, selbstbewusst auftreten, ihre programmatische und inhaltliche Führungsrolle annehmen, verdeutlichen dass der Parteivorstand die Autorität besitzt die Positionen zu vertreten, die mehrheitlich vereinbart und beschlossen sind. Natürlich darf nichts unterlassen bleiben um auch die Fraktion einzubinden und die Misstöne einzuschränken, damit das gesamte Orchester nicht ständig aus dem Takt geworfen wird.</p>
<p>Dabei liegen die Themen für eine konsistente Politik auf der Straße:</p>
<p>DIE LINKE ist die einzige Partei, die Waffenlieferungen an die Ukraine ablehnt, die militaristische Sprache von Teilen der Grünen, CDU und FDP nicht übernommen hat und auf eine Verhandlungslösung im Ukrainekonflikt drängt. Es war klug Indien und China als Vermittler vorzuschlagen, die in der Lage wären Druck auf Russland auszuüben, ebenso wie die Vermittlungsangebote von Lula aufzugreifen. Auch lehnt die Partei das größte Aufrüstungsprogramm in der Nachkriegsgeschichte ab. Wir erleben aktuell eine Einstellungsverschiebung bei der Bevölkerung. Verschiedene Umfragen ermittelten, dass 35 Prozent der Befragten die Lieferung schwerer Waffen ablehnt, lediglich 30 Prozent sind dafür. Eine deutliche Mehrheit ist für die schnelle Aufnahme von Verhandlungen.</p>
<p>Die hohe Inflation, besonders die Verdoppelung und Verdreifachung der Energiepreise treibt Millionen Menschen in die Armut oder bringt sie an den Rand existenzieller Krisen. Die Entlastungspakete der Regierung tragen zwar zu einer teilweisen Entlastung bei, weisen aber eine nicht unerhebliche soziale Schieflage auf. Stärker entlastet wird die vergleichsweise gut ausgestattete Mittelschicht, während die einkommensschwachen- und die Schichten mit mittlerem Einkommen deutlich weniger entlastet werden. Der etwas voreilig ausgerufene heiße Herbst ist ausgeblieben, weil viele ihre Energierechnung noch gar nicht erhielten, die wenigsten ermessen können, was die Entlastungspakete der Bundesregierung bringen, die einkommensarmen Schichten viel Energie aufbringen müssen um über die Runden zu kommen und die Gewerkschaften als gewichtiger Akteur erst einmal ausgefallen sind. Die Position der Linken „Entlasten, Energiepreise deckeln und umverteilen“ kann im Laufe der Zeit, wenn mehr und mehr Menschen spüren, dass die Entlastungen nicht ausreichen, Resonanz finden. Außerdem kann die Linke Proteste und Aktivitäten auf den Weg bringen, die dem wachsenden Unmut Ausdruck verleihen. Das wird in vielen Orten und Städten auch gemacht.</p>
<p>Deutschland erreicht im letzten Jahr zum wiederholten Male die selbstgesteckten Klimaziele nicht. Verantwortlich ist die Reaktivierung von Kohle, der Verkehrssektor und Gebäude. Die Grünen verlieren an Glaubwürdigkeit. DIE LINKE kann hier offensiv ihr Konzept für eine sozialökologische Transformation in eine emissionsfreie Wirtschaft stark machen und ein Bezugspunkt für die Klimabewegung werden.</p>
<p>Die FDP propagierte auf ihrem Dreikönigstreffen in Stuttgart weiteres Wirtschaftswachstum und warnte vor Umverteilung. Um Unterschied zu vielen europäischen Ländern findet die Ampel nicht einmal die Kraft etwas so einfaches zu verabschieden wie eine Übergewinnsteuer. Inzwischen plädieren sogar bürgerliche Ökonomen für eine stärkere Belastung einkommensstarker und vermögender Bevölkerungsgruppen. Der Club Of Rome forderte, dass die reichsten 10 Prozent die Kosten der Klimakrise bezahlen müssen. Es gibt ein weit verbreitetes Bewusstsein, dass es nicht gerecht zugeht. Bei diesen Fragen hat die Partei ein Alleinstellungsmerkmal, welches sie von allen anderen Parteien unterscheidet.</p>
<p>Im Alltagsleben werden die Verwüstungen der neoliberalen Ära für mehr und mehr Menschen erfahrbar. Unpünktliche Bahnen, mangelhafter ÖPNV, Personalmangel und Unterfinanzierung bringen Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Altenheime, Schulen und weitere Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge an den Rand des Zusammenbruchs. Die Bedeutung des Öffentlichen und der Gemeingüter bekommt größere Beachtung. DIE Linke kann deutlich machen, dass es für den gesellschaftlichen Wohlstand und Teilhabe entscheidend ist, in welchem Zustand die Daseinsvorsorge und die Gemeingüter sind und ihre klaren Positionen zum Ausbau und zur Finanzierung stärken. Hier geht es auch um Einstiege in ein anderes Wohlstandsmodell und die Stärkung öffentlichen oder genossenschaftlichen Eigentums. Das sind Schlüsselfragen beim sozialökologischen Umbau.</p>
<p>Sowohl während der Coronakrise, als auch in Zeiten der allgemeinen Verteuerung steigen die Mieten weiter. Die Partei hat schon vor Jahren eine Mietenkampagne auf den Weg gebracht. Die Forderungen nach einem bundesweiten Mietendeckel und dem vermehrten Bau von Sozialwohnungen in öffentlicher oder genossenschaftlicher Hand sind hoch aktuell im Kampf um bezahlbare Wohnungen. Dazu kommen noch die gewaltigen Kosten für die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes, die in aller Regel auf die Mieter*innen abgewälzt werden.</p>
<p>Der nicht erwartete Erfolg beim 9-Euro-Ticket zeigt die enorme Nachfrage nach einem funktionierenden, gut ausgebauten und günstigen ÖPNV. Die Partei konnte sich auf diesem Feld durchaus profilieren. Die Mobilitätswende ist ein wesentlicher Baustein zum Erreichen der Klimaziele. Die Bundesregierung droht dabei zu scheitern. Die Linke verfügt über ein gutes Konzept für eine Mobilitätswende und für den Umbau der Automobilindustrie in eine Mobilitätsindustrie. Arbeitsplätze und Klima sollen gleichermaßen geschützt werden. Wir reden hier also über ein wichtiges Zukunftsprojekt, indem sich die Linke profilieren kann.</p>
<p>Es stimmt, dass wir schon mal bessere Zeiten für die Linke hatten. Das schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl hängt uns immer noch nach. Wir sind nicht weiter abgesunken, aber wir kleben gerade bei den 5 Prozent fest. Wenn man mal unten drinhängt dauert es einfach bis man wieder herauskommt. Aber es gibt uns und wir haben keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken oder zu verzweifeln. Gerade jetzt wollen wir uns zeigen, gerade jetzt machen wir deutlich für was wir stehen.</p>
<p>Für eine gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus, der mit seinen Dauer- und Mehrfachkrisen längst destruktiv geworden ist. Wir können uns dieses System nicht länger leisten, wenn unsere Kinder und Enkel eine Zukunft haben wollen. Für eine Gesellschaft für die es sich zu kämpfen lohnt. Dafür werden wir gebraucht.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Das muss drin sein!</category><category>DIE LINKE</category><category>Flüchtlingspolitik</category><category>Frieden und Internationales</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Pflege/Gesundheitspolitik</category><category>Rentenpolitik</category><category>UmFAIRteilen</category><category>Umwelt</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-394608</guid>
                <pubDate>Thu, 12 May 2022 10:28:09 +0200</pubDate>
                <title>9-Euro-Ticket auf Dauer - Ausbau des ÖPNV beschleunigen!</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/9-euro-ticket-auf-dauer-ausbau-des-oepnv-beschleunigen/</link>
                
                <description> DIE LINKE im Bundestag beantragt die Verlängerung des 9-Euro-Tickets mindestens bis zum Jahresende und eine Beschleunigung beim Ausbau des Personennahverkehrs. 

Bernd Riexinger, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestags und Sprecher für nachhaltige Mobilität der LINKSFRAKTION erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Die Einführung des 9-Euro-Ticket ist ein guter Beitrag zur Entlastung der Bürger:innen, die von hohen Preissteigerungen betroffenen sind. Es ist aber auch eine wichtige Maßnahme für die Mobilitätswende. Ein richtig umgesetzter Testversuch kann aufzeigen welchen Effekt günstigere Preise im Nahverkehr für einen Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf den ÖPNV haben. Die begrenzte Umsetzung in den Sommerferien ist dafür allerdings nur bedingt geeignet. Valide Erkenntnisse werden sich erst zeigen, wenn das Ticket auch im Alltag beispielsweise von Pendler:innen genutzt wird. Gleichzeitig hat die Bundesregierung vernachlässigt, die höhere Nachfrage für den ÖPNV mit einem Ausbau zu verknüpfen und entsprechend finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Eine Erhöhung der Regionalisierungsmittel soll sogar erst ab dem Jahr 2023 erfolgen. </em></p>
<p><em>Statt Überlegungen zu Abwrackprämien und Ausweitung der Kaufförderung für E-Autos brauchen wir massiven Ausbau des ÖPNVs und der Schiene. Wir haben zurzeit kein Absatzproblem von E-Autos vielmehr ein Angebotsproblem. Die bisherigen Überlegung aus dem Verkehrsministerium, auch wenn es auf politischen Druck hin Dementis gab, gehen in die völlig falsche Richtung. Ich würde mir ein ähnliches Engagement mal für den ÖPNV, Schiene, Rad- und Fußgängerverkehr wünschen. In dieser Richtung kommt seitens des Ministeriums viel zu wenig. Wir haben im Bundestag beantragt, dass die Laufzeit des 9-Euro-Tickets mindestens bis Ende des Jahres fortgeführt und entsprechend wissenschaftlich begleitet wird. Die Regionalisierungsmittel sollen mit dem Angebotsausbau entsprechend aufgestockt und schon 2022 erhöht werden. Grüne und SPD können nun im Bundestag beweisen, dass sie es ernst meinen mit einer klimagerechten Mobilitätswende.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category><category>UmFAIRteilen</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-390107</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Jan 2022 12:26:00 +0100</pubDate>
                <title> Stromsteuer für Personen- und Güterverkehr auf der Schiene abschaffen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/stromsteuer-fuer-personen-und-gueterverkehr-auf-der-schiene-abschaffen/</link>
                
                <description>Im Verkehrsausschuss des Bundestags wurde in dieser Woche über die Gefahr steigender Stromkosten für den klimafreundlichen Schienenverkehr debattiert. Deutschland ist bei der Höhe der Strompreise in der EU an der Spitze. Es gibt die Gefahr einer weiteren Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße.

Bernd Riexinger, MdB aus Stuttgart und Sprecher für nachhaltige Mobilität der LINKSFRAKTION erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Die Deutsche Bahn zahlt die EEG Umlage, sie muss für 100 Prozent der CO2-Zertifikate im Emissionshandel kostenpflichtig aufkommen und sie muss die Stromsteuer bezahlen, trotz massiv steigender Strompreise. Gleichzeitig genießen konkurrierende Verkehrsträger wie der Luftverkehr und die Binnenschiffsfahrt eine Reihe von Privilegien. Flugzeuge und Binnenschiffe sind von der Mineralöl- und Ökosteuer befreit und nur 15 Prozent der CO2-Zertifikate sind für den Luftverkehr kostenpflichtig.<br> <br> Es ist an der Zeit, dass dieses Missverhältnis umgekehrt wird. Klimaschädliche Subventionen für den Luftverkehr müssen beendet werden, stattdessen muss der Personen- und Güterverkehr bevorzugt werden. Die Stromsteuer muss für den Schienenverkehr auf Null gesetzt werden, so wie auch in Österreich und anderen Ländern der EU. Damit eine sozial-ökologische Mobilitätswende gelingt, ist es unerlässlich den Personen- und Güterverkehr auf der Schiene gegenüber den klimaschädlichen Luft- und Binnenschiffsverkehr zu bevorteilen.<br> <br> Notwendig sind auch massive finanzielle Investitionen in Elektrifizierung von Schienenstrecken. Die Ampelregierung muss die bisherige Methodik bei der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zum Ausbau der Elektrifizierung des Schienenverkehrs im Bundesverkehrswegeplan verändern. Klimaschutz und Netzwirksamkeit sind dann deutlich besser in der Bemessung zu berücksichtigen. Es wäre ein grober Unsinn, wenn die Elektrifizierung wichtiger Strecken aufgrund falsch angelegter Wirtschaftlichkeitsberechnungen gestoppt&nbsp;würde.</em></p>
<p><em>Die Entscheidungsgrundlage für den klimafreundlichen Bahnverkehr darf nicht mehr mit der Denkweise und den Grundlagen des letzten Jahrhunderts stattfinden. Eine Elektrifizierung führt schließlich dazu, dass Züge schneller, leiser, umweltfreundlicher und günstiger Unterweg sind.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Das muss drin sein!</category><category>DIE LINKE</category><category>Europa</category><category>Gute Arbeit</category><category>UmFAIRteilen</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-390108</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 12:32:00 +0100</pubDate>
                <title>Kinderarmut im reichen Stuttgart ist eine Schande</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/kinderarmut-im-reichen-stuttgart-ist-eine-schande/</link>
                
                <description>In der Stuttgarter Zeitung wird heute die Frage aufgeworfen „Wann gilt ein Kind in Stuttgart als arm?“, da basierend auf neuen Daten des Statistischen Landesamts die Stadt Stuttgart in Baden-Württemberg das Schlusslicht bildet. 

Bernd Riexinger, Mitglied des Bundestags aus Stuttgart erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Es ist eine Schande, dass in der reichen Stadt Stuttgart Kinder in Armut leben müssen oder von Armut bedroht sind. Die Frage ist doch nicht, ab wann ein Kind in Armut lebt und wie die jeweiligen Statistiken richtig ausgelegt werden müssen. Die richtige Frage muss sein, was notwendig ist, damit Kinder nicht mehr in Armut leben. Es ist in der Verantwortung de des Gemeinderats, Landes- und Bundesregierung&nbsp;diese Frage zu beantworten.<br> <br> Die größte soziale Krise in der Stadt Stuttgart sind die immer weiter steigenden Mieten. Gerade junge Familien, Alleinerziehende und prekär Beschäftigte müssen große Teile ihres Einkommens für die Miete aufwenden. Es müssen endlich mehr sozial geförderte Wohnungen geschaffen und die bestehenden erhalten werden.<br> <br> Die Gebühren für Kita und Hort sind in Stuttgart ebenfalls erheblich. Bildung muss auch Baden-Württemberg von der Kita bis zur Universität gebührenfrei sein. Es kann nicht sein, dass in Heilbronn Kinder keine Gebühren bezahlen, in Stuttgart und an vielen anderen Orten Hunderte Euro Gebühren im Monat erhoben werden.<br> <br> Es gibt auch viele Möglichkeiten Kinder direkt finanziell zu unterstützen. Das Mittagessen in der Schule und der Nahverkehr für Schüler:innen muss für alle Kindern kostenlos sein.<br> <br> Was in armen Städten wie Berlin möglich ist, ist in der reichen Stadt Stuttgart und im reichen Land Baden-Württemberg auch möglich. Bisher fehlt es allerdings am politischen Willen der grün-schwarzen Landesregierung und der grün-schwarz-liberalen Mehrheit im Stuttgarter Gemeinderat.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Bildung</category><category>Das muss drin sein!</category><category>DIE LINKE</category><category>UmFAIRteilen</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361688</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 15:20:18 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE: DIW-Studie zur Vermögensabgabe</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/die-linke-diw-studie-zur-vermoegensabgabe/</link>
                
                <description>Zur Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Linksfraktion sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung über eine mögliche Vermögensabgabe sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Vermögensabgabe für Superreiche ist möglich und dringend notwendig. Die jetzt vorliegende Studie liefert die beste Antwort auf die Frage, wer die Kosten der Krise zahlen soll. Wir müssen jetzt diejenigen zur Kasse bitten, die es sich leisten können und die in der Krise oftmals am besten verdient haben.<br> Die Bundesregierung hat in der Corona-Krise Hilfspakete im Umfang von hunderten Milliarden Euro beschlossen. Das war und ist – bei allen Differenzen im Detail – dringend notwendig. Allerdings stellt sich die bange Frage, wer am Ende die Zeche zahlt. Die Bundesregierung will die fatale Schuldenbremse beibehalten und auch die jetzt aufgenommenen Schulden zeitnah zurückzahlen. Damit steht die Finanzierung des Sozialstaates und der Zukunftsinvestitionen in Frage. Die Vermögensabgabe bietet eine gerechte und elegante Alternative zum Sozialabbauprogramm, das die Regierungskoalition anscheinend favorisiert.<br> Die Partei DIE LINKE fordert eine Vermögensabgabe mit einem Eingangssatz von 10 Prozent, angemessenen Freibeträgen und einer progressiven Ausgestaltung, also einen steigenden Abgabesatz bei steigendem Vermögen. Die Vermögensabgabe soll bei dem einen Prozent der vermögendsten Privatpersonen erhoben werden. Das betrifft rund 400 000 Haushalte mit einem Vermögen von mindestens 2,5 Millionen Euro. Insgesamt besitzt das reichste Prozent mehr als ein Drittel des gesamten Vermögens.<br> Ich bin der Ansicht, dass die Erhebung einer Vermögensabgabe als Einstieg für die Wiederbelebung einer regulären Vermögenssteuer genutzt werden sollte. Diese Einnahmen werden auch nach der Corona-Krise langfristig gebraucht, um den notwendigen sozial-ökologischen Wandel zu finanzieren.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Presse</category><category>UmFAIRteilen</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356809</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Aug 2020 09:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Riexinger zu BVerfG-Urteil zum Bildungs- und Teilhabepaket</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/riexinger-zu-bverfg-urteil-zum-bildungs-und-teilhabepaket-1/</link>
                
                <description>Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, dass die Ausweitung der Aufgaben der Kommunen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes nicht verfassungsgemäß ist, erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Urteil ist eine erneute Ohrfeige aus Karlsruhe für die Bundesregierung. Das ist keine Überraschung: Die verfassungsrechtlich bedenkliche Übertragung von Aufgaben an die Kommunen ist ja seit vielen Jahren geübte Praxis. Vor knapp 10 Jahren hat das Verfassungsgericht NRW zum Beispiel auch die Finanzierung der U3-Betreuung durch die Kommunen beanstandet.<br> Der Skandal ist, dass sich Kommunen als schwächstes Glied in der Hackordnung der staatlichen Gliederungen ihr Recht wieder und wieder vor Verfassungsgerichten erkämpfen müssen. Es wäre doch einmal eine schöne Neuerung, wenn Bundes- und Landesregierungen neue Leistungen der Kommunen und deren Finanzierung von vornherein verfassungsgemäß absichern würden. Das Verhalten der Verantwortlichen erinnert zuweilen an das von Vermietern, die rechtlich nicht haltbare Mieterhöhungen durchführen, in der Hoffnung, dass kein Einspruch erhoben wird.<br> Die Übertragung von Aufgaben ohne Gegenfinanzierung ist ein wesentlicher Grund für die finanzielle Schieflage der Kommunen. Dass das Bundesverfassungsgericht das in einem Fall jetzt gekippt hat, ist eine gute Nachricht für die Kommunen, die ja auch durch Corona erhebliche finanzielle Belastungen zu bewältigen haben.<br> Um die Kommunen langfristig auf finanziell solide Füße zu stellen muss der kommunale Einnahmeanteil am Gesamtsteueraufkommen deutlich angehoben werden. Die Gewerbesteuer wollen wir zu einer Gemeindewirtschaftssteuer weiterentwickeln. Dafür müssen die Bemessungsgrundlage erweitert und freie Berufe, wie vom Deutschen Städte- und Gemeindebund gefordert, mit einbezogen werden. Das sollte eingebettet sein in eine Gemeindefinanzreform, die unter anderem einen Altschuldenfonds für überschuldete Kommunen beinhaltet.<br> <br> Das Urteil im Original findet sich hier:<br> <a href="https://deref-web.de/mail/client/jUONc6FSOxk/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.bundesverfassungsgericht.de%2FSharedDocs%2FPressemitteilungen%2FDE%2F2020%2Fbvg20-069.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/bvg20-069.html</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Presse</category><category>UmFAIRteilen</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-352273</guid>
                <pubDate>Wed, 27 May 2020 10:28:00 +0200</pubDate>
                <title>Zur Hauptversammlung bei Amazon</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/zur-hauptversammlung-bei-amazon/</link>
                
                <description>Heute findet die Hauptversammlung von Amazon statt. Das Unternehmen gehört zu den wenigen Gewinnern in der Krise. Dazu kommentiert Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Amazon hat in dieser weltweiten Krise noch offensichtlicher als zuvor rücksichtslose Profite auf Kosten der Gesundheit der Beschäftigten gemacht. Die Konzernbosse verweigern ihren Mitarbeitern den Corona-Zuschlag, wenn sie krank zu Hause bleiben. Alleinerziehenden, die sich jetzt zu Hause um ihre Kinder kümmern, wird mit Entlassung gedroht. Es fehlt in den Arbeitsstätten überall an Schutzmaßnahmen. Die Informationspolitik war bei Corona-Ausbrüchen in den Verteilerzentren völlig unseriös.<br> Jeff Bezos hat an dieser Krise Milliarden verdient und mit ihm können sich auch die anderen Anteilseigner über massive Kurzgewinne freuen. Der Fall Amazon ist ein deutliches Beispiel dafür, dass wir einen massiven Ausbau der Mitbestimmung brauchen. Jeff Bezos Vermögen beträgt 146,9 Milliarden Dollar.&nbsp; Es sind die Beschäftigten, die den Profit erzeugen - oftmals auf Kosten ihrer Gesundheit. Betriebsräte müssen gestärkt werden und die Benachteiligung von Betriebsratsmitgliedern muss konsequent geahndet werden.<br> Außerdem muss Amazon hierzulande endlich den Tarifvertrag mit der zuständigen Gewerkschaft Verdi schließen. An dieser Stelle ist auch die Bundesregierung gefragt. Sie muss den Weg frei machen, für allgemeinverbindliche Tarifverträge um die Beschäftigten flächendeckend vor schlechter Bezahlung zu schützen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category><category>UmFAIRteilen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-339538</guid>
                <pubDate>Thu, 31 Oct 2019 13:00:13 +0100</pubDate>
                <title>Apple zur Kasse bitten</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/apple-zur-kasse-bitten/</link>
                
                <description>Erneut kann sich Apple rühmen, das wertvollste Unternehmen der Welt zu sein. Mit einem Börsenwert von über einer Billion Dollar, verzückt das Unternehmen Anleger und Analysten. Die Schattenseite: Das Unternehmen generiert seine Gewinne massiv mithilfe von Steuervermeidungstricks. Hierzu erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Apple steht programmatisch für eine nicht erklärbare Steuerungerechtigkeit in der EU. Mit Steuervermeidungstricks gelang es Apple 2014 lediglich 0,005 Prozent Steuern auf seine Gewinne in der EU zu zahlen. Erst kürzlich startete ein Gerichtsverfahren der EU-Kommission gegen Apple. Die EU-Kommission fordert eine Steuernachnachzahlung in Höhe von 13 Milliarden Euro, die der Konzern in Irland nachzahlen soll. Während sich das Unternehmen um seine Steuern drückt, mussten Beschäftige in Deutschland im letzten Jahr durchschnittlich 21 Prozent Steuern auf ihr Einkommen zahlen.<br> <br> Es gibt keine Rechtfertigung dafür, dass die Unternehmen mit den größten Gewinnen am wenigsten zum Allgemeinwohl beitragen. Internationale Konzerne wie Apple müssen ebenso ihren Beitrag leisten, wie kleine und mittlere Unternehmen. Es braucht einen einheitlichen europäischen Mindeststeuersatz für Unternehmen, um Steuerschlupflöcher zu schließen und ein Mindestmaß an Steuergerechtigkeit herzustellen. Der Steuerwettkampf innerhalb der EU muss beendet werden. Apple und Co. müssen zur Kasse gebeten werden.“<br> <br> ----------------------------------------------------------------------------<br> Quelle: <a href="https://deref-web-02.de/mail/client/QM1HQM6WRa4/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.die-linke.de%2F%3Fid%3D3665%26tx_news_pi1%255Bnews%255D%3D77111" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.die-linke.de/?id=3665&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=77111</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Presse</category><category>UmFAIRteilen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338225</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 12:04:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Konjunkturprognosen sehen weiter schwach aus</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/die-konjunkturprognosen-sehen-weiter-schwach-aus/</link>
                
                <description>Die Konjunkturprognosen sehen weiter schwach aus, Altmaier lehnt Konjunkturprogramm ab. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, dazu: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die vom IWF prognostizierte Schwächung der internationalen Konjunktur wird die deutsche Wirtschaft mit ihrer Exportabhängigkeit hart treffen. Dass der Wirtschaftsminister Altmaier behauptet, dem sei nicht so, ist schlicht weltfremd. Genauso weltfremd wie sein Plan, der Wirtschaft mit Steuergeschenken für Unternehmen unter die Arme zu greifen.</p>
<p>Was wir brauchen ist ein ambitioniertes Investitionsprogramm, das eine sozial-ökologische Transformation finanziert. Nur mit grundlegenden Veränderungen können wir unsere Wirtschaft zukunftsfähig machen. Wir brauchen umfassende Investitionen in ÖPNV und Bahn, Bildung, erneuerbare Energien, Pflege und Gesundheit und bezahlbaren Wohnraum.</p>
<p>Zusätzlich brauchen wir einen Fonds, der sich mit 20 Milliarden Euro im Jahr auf die Transformation der Industrie konzentriert. Zukunftsfähige Arbeitsplätze müssen erhalten und ausgebaut werden. Niemand soll mehr zwischen Arbeitslosigkeit oder der Zukunft ihrer Kinder entscheiden müssen.</p>
<p>----------------------------------------------------------------------------</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.die-linke.de/?id=3665&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=77008" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.die-linke.de/?id=3665&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=77008</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category><category>UmFAIRteilen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-192611</guid>
                <pubDate>Fri, 15 Sep 2017 10:35:00 +0200</pubDate>
                <title>Aktionstag &quot;Reichtum umverteilen&quot;: Schluss mit dem Kuschelkurs mit Reichen und Superreichen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/aktionstag-reichtum-umverteilen-schluss-mit-dem-kuschelkurs-mit-reichen-und-superreichen/</link>
                
                <description>Im Rahmen des Aktionstags &quot;Reichtum umverteilen&quot; fordert das Bündnis &quot;Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!&quot; mit Protestaktion am heutigen Freitag und morgigen Samstag die Parteien auf, mit einen rigorosen steuer- und finanzpolitischen Kurswechsel für den Abbau sozialer Ungleichheit und eine gerechtere Vermögensverteilung zu sorgen. In dem Bündnis &quot;Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle&quot; setzen sich 33 Organisationen, darunter Attac, OXFAM, ver.di, GEW, Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Paritätische Wohlfahrtsverband, für soziale Gerechtigkeit ein. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich begrüße die Forderungen des  Bündnisses "Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle" nach  Renten- und Sozialreformen, Investitionen in das Gemeinwesen und  stärkerer Besteuerung sehr hoher Einkommen, Vermögen und Erbschaften  ausdrücklich. DIE LINKE setzt sich als einzige Partei entschlossen für  soziale Gerechtigkeit ein und ist bereit, sich dafür mit Superreichen  und Konzernen anzulegen. Es muss Schluss sein mit dem Kuschelkurs mit  den Reichen und Superreichen. Denn ohne Umverteilung gibt es keine  soziale Gerechtigkeit. <span class="teaser"></span> 
</p>
<p>Während sich DIE LINKE auf den Euro genau klar positioniert und die  Menschen wissen woran sie bei uns sind, drücken sich die meisten anderen  Parteien in Steuerfragen vor klaren Ansagen. Wir brauchen ein  gerechtetes Steuersystem, das mit den Steuergeschenken Schluss macht und  die Reichen stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranzieht, u.a.  mit der Wiedereinführung der Vermögensteuer, einer angemessenen  Erbschaftssteuer und einem Spitzensteuersatz von 53 Prozent. Bei  gleichzeitiger Entlastung von Menschen mit kleinen und mittleren  Einkommen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Presse</category><category>UmFAIRteilen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-181201</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Mar 2017 09:39:00 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE und Bündnis &quot;Reichtum umverteilen&quot; fordern stärkere Besteuerung von Konzernen und Reichen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/die-linke-und-buendnis-reichtum-umverteilen-fordern-staerkere-besteuerung-von-konzernen-und-reichen/</link>
                
                <description>DIE LINKE unterstützt das Bündnis „Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle&quot;, in dem 30 Organisationen, darunter neben Attac, OXFAM, ver.di, GEW, Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Paritätische Wohlfahrtsverband, entschlossenes Handeln gegen Armut und soziale Ausgrenzung fordern und soziale Gerechtigkeit zum Wahlkampfthema machen wollen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE unterstützt das Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle", in dem 30 Organisationen, darunter neben Attac, OXFAM, ver.di, GEW, Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Paritätische Wohlfahrtsverband, entschlossenes Handeln gegen Armut und soziale Ausgrenzung fordern und soziale Gerechtigkeit zum Wahlkampfthema machen wollen.<br>&nbsp;<br>Zum ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritt des Bündnisses in der Bundespressekonferenz erklärt <strong>Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE</strong>: Umverteilung ist mehr als das Verschieben von Geld von A nach B. Umverteilung ist die grundlegende Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit. Gebührenfreie Bildung&nbsp; von der Kita bis zur Uni und alle Menschen&nbsp; vor Armut zu schützen, das ist nur mit Umverteilung machbar. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass sich das „Reichtum umverteilen“-Bündnis zum Ziel gesetzt hat, die Steuer- und Umverteilungspolitik zum Brennpunkt des Wahlkampfs zu machen. Eine solidarische Gesellschaft ist nur durch eine Abkehr von der neoliberalen Politik möglich. Denn wir brauchen dringend mehr Investitionen in eine gute öffentliche Versorgung und einen Sozialstaat, der alle Menschen sicher vor Armut schützt, statt ein weiteres Anwachsen des privaten Reichtums in den Händen weniger Menschen.<br><br><strong>Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE</strong>, erklärt: DIE LINKE engagiert sich schon seit langem in den Parlamenten und in außerparlamentarischen Bündnissen für eine gerechtere Reichtumsverteilung und ist als einzige Partei bereit, sich mit den Superreichen und Konzernen anzulegen. Deutschland darf nicht weiter eine Steueroase für Millionäre und Unternehmen bleiben. Wir brauchen deshalb ein gerechtes Steuersystem, das mit den Steuergeschenken Schluss macht und sie stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranzieht, u.a. mit der Wiedereinführung der Vermögensteuer, einer angemessenen Erbschaftssteuer und einem Spitzensteuersatz von 53 Prozent. Bei gleichzeitiger Entlastung von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. SPD und Grüne müssen sich in Steuerfragen endlich klar positionieren. Sie müssen sagen, ob sie dazu bereit sind – denn ohne Umverteilung gibt es keine soziale Gerechtigkeit.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>DIE LINKE</category><category>Presse</category><category>UmFAIRteilen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-17946</guid>
                <pubDate>Tue, 26 Jan 2016 12:24:00 +0100</pubDate>
                <title>Koalition spielt mit populistischem Aktionismus AfD in die Hände</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/koalition-spielt-mit-populistischem-aktionismus-afd-in-die-haende/</link>
                
                <description>Der Schlagabtausch der Regierungsparteien wird von Tag zu Tag armseliger, erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger. Durch populistischen Aktionismus spielen SPD und Union der rechtspopulistischen AfD in die Hände.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Schlagabtausch der Regierungsparteien wird von Tag zu Tag armseliger, erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger. Durch populistischen Aktionismus spielen SPD und Union der rechtspopulistischen AfD in die Hände.</strong>
</p>
<p>Es ist ignorant nicht wahrhaben zu wollen, dass die Flüchtlinge uns eine Botschaft bringen: Es kann nicht so weitergehen wie bisher. Eine Welt, in der 62 Menschen so viel besitzen wie die Hälfte der Menschheit hat keine Zukunft. Die Vorstellung, ein kleiner Teil der Welt könne auf Dauer in Frieden und Wohlstand leben, während der Großteil in Kriegen und Armut versinkt, ist egoistisch und naiv.
</p>
<p>Es gibt in Deutschland keine Flüchtlingskrise sondern eine völlig verzerrte Wahrnehmung auf die realen Verhältnisse: während eine kleine Elite – nämlich nur 10 Prozent aller Haushalte – über die Hälfte des gesamten Nettovermögens besitzt, verarmen jedes Jahr mehr Rentnerinnen und Rentner, haben immer weniger Menschen sichere Jobs von denen sie gut leben können, verschulden sich Haushalte, um die steigenden Kosten für Miete und Strom zu bezahlen.
</p>
<p>Die reichsten zehn Prozent verschonen und die Mehrheit belasten – das sind die untauglichen Rezepte, mit denen in Deutschland seit Jahrzehnten Politik gemacht wird.
</p>
<p>So lange SPD und die Union nichts dafür tun, diese klaffende Gerechtigkeitslücke zu schließen, versündigen sie sich am Gemeinwesen und gefährden unsere offene Gesellschaft.
</p>
<p>DIE LINKE schlägt eine Vermögensabgabe in Höhe von 5% ab der zweiten Million vor. Dadurch hätte der Staat jährlich 80 Milliarden Euro Mehreinnahmen – genug, um endlich bezahlbare Wohnungen für alle bereitzustellen und Gemeinden wieder handlungsfähig zu machen, das Personalchaos in Behörden und Polizei zu beenden und mehr Personal für die Versorgung von Kindern und Alten, Kranken und Hilfsbedürftigen einzustellen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Flüchtlingspolitik</category><category>UmFAIRteilen</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-35548</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Jan 2013 11:13:00 +0100</pubDate>
                <title>Lackmustest Umverteilung</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/lackmustest-umverteilung/</link>
                
                <description>Die Frage »Wer bekommt wieviel vom gesellschaftlichen Reichtum?« sollte für die Gewerkschaften im Zentrum stehen. Anstatt auf eine große Koalition zu spekulieren, könnten sie mit Hilfe der Linkspartei einen Politikwechsel einfordern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage »Wer bekommt wieviel vom gesellschaftlichen Reichtum?« sollte für die Gewerkschaften im Zentrum stehen. Anstatt auf eine große Koalition zu spekulieren, könnten sie mit Hilfe der Linkspartei einen Politikwechsel einfordern.In getrennten Interviews plädierten vor wenigen Wochen der DGB-Vorsitzende Michael Sommer und der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber mehr oder weniger direkt für eine Wiederauflage der großen Koalition. Zwei wichtige Gewerkschaftsführer zeigen der Öffentlichkeit, daß sie keinesfalls gewillt sind, ihre Organisationen für einen Politikwechsel im Bundestagswahljahr 2013 zu mobilisieren, sondern daß sie mit Angela Merkel als Bundeskanzlerin und der SPD als Juniorpartnerin durchaus leben können. Insbesondere Huber drückt damit aus, daß seine Organisation mit der Politik der großen Koalition ganz gut durch die größte Krise der Nachkriegsgeschichte gekommen ist, mit Hilfe insbesondere der Verlängerung der Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld und der Abwrackprämie, was die Basis für zahlreiche innerbetriebliche Bündnisse bildete.
</p>
<p><a href="http://www.jungewelt.de/2013/01-08/008.php" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Weiterlesen</a>:<br></p>]]></content:encoded>
                <category>In der Presse</category><category>Gute Arbeit</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Aktuell</category><category>UmFAIRteilen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-36315</guid>
                <pubDate>Sun, 18 Nov 2012 09:40:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Reichen sollen für die Krise zahlen! </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/die-reichen-sollen-fuer-die-krise-zahlen/</link>
                
                <description>Die Europäische Linke fordert eine Sonderabgabe auf große Vermögen, um elementare soziale Dienstleistungen zu finanzieren </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> <img height="39" width="239" alt>
</p>
<p><b>Die Reichen sollen für die Krise zahlen! </b>
</p>
<p><b><i>Die Europäische Linke fordert eine Sonderabgabe auf große Vermögen, um elementare soziale Dienstleistungen zu finanzieren </i></b>
</p>
<p>Für die Europäische Linke ist es nicht akzeptabel, dass Milliarden Euro staatlicherseits für die Rekapitalisierung von privaten Banksystemen aufgewendet werden, während Millionen europäischer Bürgerinnen und Bürger unter massivsten Auswirkungen der Krise leiden und ihres notwendigen Zugangs zu grundlegenden sozialen Dienstleistungen (Nahrung, Gesundheitsfürsorge, Bildung, Wasser, Energie, etc.) beraubt werden.
</p>
<p>Aus diesem Grund fordert die Europäische Linke eine Sonderabgabe auf große Vermögen, damit die europäischen Mitgliedsstaaten einen Teil dieses notwendigen Fonds dazu verwenden können,&nbsp; um den Bürgerinnen und Bürgern die erwähnten Dienstleistungen und Güter bereitstellen können. 
</p>
<p>Die EL-Mitgliedsparteien werden in ihren Ländern Initiativen für solch eine Abgabe entsprechend ihrer jeweiligen Situation starten. In Ländern mit einer parlamentarischen Vertretung sind die Fraktionen aufgefordert, in ihren Parlamenten Vorschläge einzubringen. Die Fraktionen werden ersucht, ihre Vorschläge zu koordinieren. 
</p>
<p>Die Einnahmen aus dieser Abgabe sollen dazu genutzt werden, um elementare öffentliche Dienstleistungen und Sozialprogramme zu finanzieren. Auf diese Weise werden die Reichen – endlich! – dazu gebracht, einen Teil der sozialen Kosten der Krise zu zahlen, die bis heute durch die Ausgestaltung des barbarischen Austeritätsprogramms vollständig auf dem Rücken der unprivilegierten, unteren und Mittelschichten abgeladen wird.
</p>
<p> Zur gleichen Zeit sollen neue Möglichkeiten öffentlicher Investitionen und Sozialpolitik eingeführt werden. Die Nachfrage nach einer solchen Abgabe wird die Nachfrage nach einer Demokratisierung des Steuersystems und die Einführung einer regulären Vermögenssteuer, in Ländern, in denen diese nicht existiert, nicht ersetzen. 
</p>
<p><b>EL Vorstandssitzung, Kopenhagen, 2012-11-17/18</b>
</p>
<p><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden und Internationales</category><category>UmFAIRteilen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-34647</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Nov 2012 10:55:00 +0100</pubDate>
                <title>Hier und in Europa: Demokratie und Sozialstaat verteidigen!</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/hier-und-in-europa-demokratie-und-sozialstaat-verteidigen/</link>
                
                <description>Europaweit gehen die Menschen am 14. November auf die Straße. In Portugal, Spanien und Griechenland protestieren sie mit Generalstreiks dagegen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ganz Europa für die Folgen der Finanzkrise zahlen sollen. Während Banken mit milliardenschweren Rettungspaketen unterstützt werden, werden europaweit Hundertausende Arbeitsplätze vernichtet, Sozialleistungen zusammengestrichen und die dortige Wirtschaft weiter kaputtgespart. Schon jetzt fehlt es auch in Deutschland überall an Geld für notwendige Investitionen in Bildung und Soziales.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Europaweit gehen die Menschen am 14. November auf die Straße. In  Portugal, Spanien und Griechenland protestieren sie mit Generalstreiks  dagegen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ganz Europa für die  Folgen der Finanzkrise zahlen sollen. Während Banken mit  milliardenschweren Rettungspaketen unterstützt werden, werden europaweit  Hundertausende Arbeitsplätze vernichtet, Sozialleistungen  zusammengestrichen und die dortige Wirtschaft weiter kaputtgespart.  Schon jetzt fehlt es auch in Deutschland überall an Geld für notwendige  Investitionen in Bildung und Soziales.</b>
</p>
<p><b>Kundgebung mit Bernd Riexinger | 14.11.2012 | 17.30 Uhr | Stuttgart | Schloßplatz</b>
</p>
<p><b></b><span id="more-837"></span>
</p>
<p>Während die Steuern für die Reichen und Konzerne gesenkt wurden,  schuften in Deutschland zunehmend mehr Menschen für einen Niedriglohn  und sind arm – trotz Arbeit. Gleichzeitig ist die Zahl der Millionäre  trotz Finanzkrise in Deutschland gestiegen. Die Schere zwischen Arm und  Reich geht immer weiter auseinander.
</p>
<p><b>Europaweiter Protest am 14. November&nbsp;</b>
</p>
<p>Die Menschen in Europa sind immer weniger bereit, die erzwungenen  Kürzungen bei Löhnen, Renten, im Gesundheits- oder Bildungsbereich über  sich ergehen zu lassen. Auch der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) hat  daher zu einem europaweiten Protesttag aufgerufen, den DIE LINKE  unterstützt. Denn die brutalen Kürzungsdiktate, die maßgeblich von der  schwarz-gelben Bundesregierung durchgesetzt werden, gefährden Demokratie  und Sozialstaat – hier und in Europa. Griechenland, Spanien und  Portugal sind die Teststrecke für weiteren Soziallabbau auch in  Deutschland.
</p>
<p><b>Reichtum ist teilbar – Millionärsteuer jetzt!&nbsp;</b>
</p>
<p>DIE LINKE fordert europaweit eine Vermögensabgabe und die Einführung  einer Millionärsteuer zur Finanzierung der Kosten der Finanzmarktkrise  und zur Reduzierung der öffentlichen Schulden. Nicht die  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Erwerbslosen, Rentnerinnen und  Rentner, sondern die Reichen und Superreichen müssen zur Kasse gebeten  werden. DIE LINKE fordert Löhne, von denen sich leben lässt. Die Banken  und Finanzmärkte müssen entmachtet und unter öffentliche Kontrolle  gestellt werden.
</p>
<p><b>Jetzt selbst aktiv werden!&nbsp;</b>
</p>
<p>Wenn wir Demokratie und Sozialstaat in Europa verteidigen wollen,  müssen wir jetzt aktiv werden. DIE LINKE ist mit dabei. Mischen auch Sie  sich ein!
</p>
<p><b>Kundgebung mit Bernd Riexinger | 14.11.2012 | 17.30 Uhr | Stuttgart | Schloßplatz</b></p>]]></content:encoded>
                <category>UmFAIRteilen</category><category>Presse</category>
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 05 Oct 2012 13:29:00 +0200</pubDate>
                <title>Interview mit Bernd Riexinger im Kurswechsel</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/interview-mit-bernd-riexinger-im-kurswechsel/</link>
                
                <description>Ohne uns keine Gerechtigkeit! DIE LINKE steht bundesweit für faire Löhne, gute Renten und bezahlbare Mieten. Bernd Riexinger war bis 2012 Landesvorsitzender der Südwest-LINKEN. Seit Mitte 2012 ist er zusammen mit Katja Kipping Parteivositzender der LINKEN. Im Interview mit Kurswechsel, der Zeitung der LINKEN. Baden-Württemberg steht er Rede und Antwort.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Ohne uns keine Gerechtigkeit! DIE LINKE steht bundesweit für faire  Löhne, gute Renten und bezahlbare Mieten. Bernd Riexinger war bis 2012  Landesvorsitzender der Südwest-LINKEN. Seit Mitte 2012 ist er zusammen  mit Katja Kipping Parteivositzender der LINKEN. Im Interview mit  Kurswechsel, der Zeitung der LINKEN. Baden-Württemberg steht er Rede und  Antwort.</b><span id="more-729"></span>
</p>
<p><b>KURSwechsel:</b> Was nimmst du als erster Partei-Chef der LINKEN aus Baden-Württemberg&nbsp; mit nach Berlin?
</p>
<p><b>Riexinger:</b> Die neue Aufgabe ist eine große  Umstellung für mich und meine Familie. Ich wurde in Berlin gut  aufgenommen.&nbsp; Aus dem Südwesten nehme ich&nbsp; meine reiche Erfahrung im  Landesverband und bei ver.di mit. Die Kontakte aus beiden Positionen  helfen mir viel. Und meinen schwäbischen Akzent, den behalte ich.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>KURSwechsel:</b> Was sagst du zur Kür von Peer Steinbrück zum SPD-Kanzlerkandidaten?
</p>
<p><b>Riexinger:</b> Seine Nominierung ist eine schallende  Ohrfeige für alle in der SPD, die sich verabschieden wollten von der  Rentenkürzungspolitik Schröders, von der Agenda 2010 und Hartz IV.&nbsp; DIE  LINKE will Bündnisse für Alternativen.&nbsp; Aber Steinbrück steht nicht für  einen Politikwechsel,&nbsp; sondern für eine Große Koalition mit Merkel.&nbsp; Und  bei der Regulierung der Finanzmärkte kneift die SPD am entscheidenden  Punkt:&nbsp; Wird die Staatsfinanzierung aus der Abhängigkeit der privaten  Banken befreit, und wird es eine Vergesellschaftung des Bankensektors  geben?
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>KURSwechsel:</b> Die Bundestagswahl 2013 steht vor der Tür. Wie ist die Ausgangslage der LINKEN?
</p>
<p><b>Riexinger:</b> Ich glaube, sie ist deutlich besser als  vor einigen Monaten.&nbsp; Wir sind in der Öffentlichkeit wieder stärker  präsent. Eine zentrale Rolle wird die Frage der Staatsfinanzierungskrise  spielen. Wir erleben doch in ganz Europa, wie die Armen die Schulden  der Reichen begleichen müssen,&nbsp; wie Renten- und Sozialleistungen gekürzt  werden. Wir brauchen höhere staatliche Einnahmen durch die Einführung  von Vermögenssteuern, eine Erhöhung&nbsp; der Spitzensteuersätze und eine  rote Karte für Spekulanten. Zudem ist die&nbsp; Frage von Niedriglöhnen und  prekärer Beschäftigung von zentraler Bedeutung, ebenso die zunehmende  Altersarmut. Wichtige Themen sind auch die steigenden Energiepreise und  unsere Rolle als einzige Partei, die strikt gegen Kriege eintritt und  auf eine friedliche Außenpolitik setzt.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>KURSwechsel:</b> Kretschmann ist in Baden-Württemberg gut ein Jahr im Amt. Wie bewertest du die Arbeit der neuen Landesregierung?
</p>
<p><b>Riexinger:</b> Sie bleibt zu sehr in der konservativen  Tradition.&nbsp; Kretschmann fühlt sich mit dem Titel “Landesvater” wohl. Als  Schwabe gesprochen: Der isch bieder.
</p>
<p>Das kommt bei vielen gut an. Um die Macht zu sichern, hat er die  Protestbewegung gegen Stuttgart 21, der er das Ministerpräsidenten-Amt  mit verdankt, vor den Kopf gestoßen. Statt die Verkrustungen aus 50  Jahren CDU aufzubrechen, verweist er immer nur auf den übernommenen  Schuldenberg von Schwarz-Gelb.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>KURSwechsel:</b> Was kann Menschen motivieren, bei uns Mitglied zu werden?
</p>
<p><b>Riexinger:</b> Wir haben ganz viele tolle Mitglieder in  allen Landesverbänden und in allen Altersgruppen. Bei meiner Sommertour  fiel mir positiv auf, dass unsere Mitglieder gut in den Themen drin sind  und viel wissen. Die Erleichterung ist spürbar, dass wir uns jetzt  nicht mehr so viel mit uns, sondern mit politischen Alternativen  beschäftigen. Auch bei den ganz Jungen bin ich optimistisch. Beim  Sommercamp von solid haben wir super Gespräche geführt.
</p>
<p>Wir wollen als Partei weiter wachsen. Es gibt gute Argumente,  Mitglied zu werden. Wer die&nbsp; Verursacher der Euro-Krise an die Leine  legen will, kommt an der LINKEN nicht vorbei.</p>]]></content:encoded>
                <category>UmFAIRteilen</category><category>Aktuell</category><category>DIE LINKE</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-34612</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Aug 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Aktionstag am 29.09.2012: UmFAIRteilen – Reichtum besteuern!</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/aktionstag-am-29092012-umfairteilen-reichtum-besteuern/</link>
                
                <description>Zum 29.9. ruft das Bündnis &quot;UmFAIRteilen - Reichtum besteuern!&quot; zum bundesweiten Aktionstag auf. In Berlin, Bochum, Hamburg, Frankfurt/Main, Köln und an vielen anderen Orten werden viele Menschen auf die Straßen gehen, die sagen: Genug an der falschen Stelle gespart! Die Vermögenden müssen wieder an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden - mit einer einmaligen Vermögensabgabe und einer dauerhaften Vermögensteuer.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 29.9. ruft das Bündnis "UmFAIRteilen - Reichtum besteuern!" zum bundesweiten Aktionstag auf. In Berlin, Bochum, Hamburg, Frankfurt/Main, Köln und an vielen anderen Orten werden viele Menschen auf die Straßen gehen, die sagen: Genug an der falschen Stelle gespart! Die Vermögenden müssen wieder an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden - mit einer einmaligen Vermögensabgabe und einer dauerhaften Vermögensteuer.
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Video</category><category>UmFAIRteilen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-34606</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Aug 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Ohne Vermögenssteuer gibt es keine soziale Gerechtigkeit!</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/ohne-vermoegenssteuer-gibt-es-keine-soziale-gerechtigkeit/</link>
                
                <description>Ich begrüße die Initiative “Umfairteilen” für die Einführung einer Vermögenssteuer. Das ist die richtige Initiative zur richtigen Zeit. Der Reichtum von wenigen führt zur Armut von vielen. Es gibt eine breite gesellschaftliche Mehrheit für die Vermögenssteuer. Jetzt sind die Parteien gefragt, die bisher blockiert haben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Ich begrüße die Initiative “Umfairteilen” für die Einführung einer Vermögenssteuer. Das ist die richtige Initiative zur richtigen Zeit. Der Reichtum von wenigen führt zur Armut von vielen. Es gibt eine breite gesellschaftliche Mehrheit für die Vermögenssteuer. Jetzt sind die Parteien gefragt, die bisher blockiert haben.</b>
</p>
<p>Wir wünschen uns, dass die Initiative Erfolg hat und kämpfen mit den Initiatoren für diesen Erfolg. Höhere Reichensteuern sind der wichtigste Baustein für eine langfristige Bewältigung der europäischen Banken- und Wirtschaftskrise. Wer neues Wachstum will, muss den überflüssigen Reichtum in den Händen weniger abpumpen und in die Realwirtschaft umleiten. Dazu brauchen wir eine Millionärssteuer und einen Spitzensteuersatz von deutlich über 70 Prozent.</p>]]></content:encoded>
                <category>UmFAIRteilen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-34584</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Jul 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Europäischer Gipfel: Nur die Banken haben gesiegt</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/europaeischer-gipfel-nur-die-banken-haben-gesiegt/</link>
                
                <description>Die führenden Vertreter der Europäischen LINKEN, Pierre Laurent, Nationalsekretär der KP Frankreich, Präsident der Partei der Europäischen Linken (Frankreich), Paolo Ferrero, Nationalsekretär der Rifondazione Communista (Italien), Alexis Tsipras, Präsident von Syriza, Vize-Präsident der EL (Griechenland), Cayo Lara, Sprecher für Izquierda unida (Spanien), Jose- Luis Centella, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Spaniens (Spanien), Katja Kipping und Bernd Riexinger, Vorsitzende der Partei DIE LINKE (Deutschland), Francisco Louçà, Koordinator des Bloco de Esquerda (Portugal) kritisieren die Ergebnisse des 19. Krisengipfels in Brüssel. Sie erklären:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die führenden Vertreter der Europäischen LINKEN, Pierre Laurent, Nationalsekretär der KP Frankreich, Präsident der Partei der Europäischen Linken (Frankreich), Paolo Ferrero, Nationalsekretär der Rifondazione Communista (Italien), Alexis Tsipras, Präsident von Syriza, Vize-Präsident der EL (Griechenland), Cayo Lara, Sprecher für Izquierda unida (Spanien), Jose- Luis Centella, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Spaniens (Spanien), Katja Kipping und Bernd Riexinger, Vorsitzende der Partei DIE LINKE (Deutschland), Francisco Louçà, Koordinator des Bloco de Esquerda (Portugal) kritisieren die Ergebnisse des 19. Krisengipfels in Brüssel. Sie erklären:
</p>
<p><b>Europäischer Gipfel: Nur die Banken haben gesiegt</b>
</p>
<p>Die Staats- und Regierungschefs unserer Länder erklären, laut der Darstellung von Kanzlerin Merkel, von Mario Draghi und Claude Junker, dass sie vom EU Gipfel mit einem Sieg für ihre Bevölkerungen zurückgekehrt sind. Sie haben sich zum 19. Mal seit Beginn der Krise getroffen, um „Europa zu retten“. Francois Hollandé erklärt sogar, dass sich Europa in die richtige Richtung „reorientiert“. Das ist verlogene Stimmungsmache.
</p>
<p>Der Entwurf des Fiskalpakts bleibt unverändert erhalten, auch wenn es eine „Neuverhandlung“ geben sollte, und der Wachstumspakt Francois Hollandes hat keine juristische Gültigkeit. Ob direkt oder indirekt finanziert, durch den EMS oder nicht, all die sogenannten „Finanzhilfen“ werden wieder eimal von den europäischen BürgerInnen und Bürgern über Lohnkürzungen und Angriffe auf die Rechte der ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmer bezahlt werden müssen. Alle diese Maßnahmen, die im Namen der Solidarität mit Italien und Spanien ergriffen werden, sind nur Maßnahmen, um die massiven Verluste der Banken zu vergesellschaften. Das ist ein erneuter Angriff auf die Souveränität der Bevölkerung und führt zum Abbau der parlamentarischen Demokratie.
</p>
<p>Die Wahrheit ist: Die Verhandlungen in der liberalen EU finden unter 27 Mitgliedsstaaten statt, die Gewinner sind aber immer die Banken. Wir rufen alle Linken und alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier auf, aktiv zu werden, um die Ratifizierung dieses fatalen Paktes in unseren Ländern zu verhindern.
</p>
<p>Nur eine Neugründung der EU kann deren Krise lösen. Wir werden es, so oft es nötig ist, wiederholen: Kürzungspolitik führt zur Rezession. In diesem Rahmen wird es kein Wachstum geben. Wir schlagen folgende Alternative vor:
</p>
<p>Eine europäische Lösung, die dazu beiträgt, die unermesslich hohen Staatsschulden in bedeutendem Umfang zu reduzieren.
</p>
<p>Eine Neubestimmung der Rolle und des Auftrags der EZB. Nicht Spekulanten dürfen refinanziert werden, sondern die Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildung müssen gefördert werden.
</p>
<p>Die Schaffung einer neuen Institution, einer öffentlichen Europäische Bank, die von der EZB und einer Finanztransaktionssteuer finanziert wird. Deren Fonds sollen ausschließlich dazu genutzt werden, die öffentliche Investition in öffentliche Dienste und nachhaltige industrielle Entwicklung zu fördern.
</p>
<p>Die Harmonisierung der Arbeitnehmerrechte auf höchstem Niveau und aller sozialen Rechte.
</p>
<p><i>Pierre Laurent, Nationalsekretär der KP Frankreich, Präsident der Partei der Europäischen Linken (Frankreich), Paolo Ferrero, Nationalsekretär der Rifondazione Communista (Italien), Alexis Tsipras, Präsident von Syriza, Vize-Präsident der EL (Griechenland), Cayo Lara, Sprecher für Izquierda Unida (Spanien), Jose- Luis Centella, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Spaniens (Spanien), Katja Kipping und Bernd Riexinger, Parteivorsitzenden der Die Linke (Deutschland), Francisco Louçà, Koordinator des Bloco de Esquerda (Portugal)</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>DIE LINKE</category><category>UmFAIRteilen</category><category>Europa</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-34576</guid>
                <pubDate>Mon, 11 Jun 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Finanztransaktionssteuer: Empörung der SPD ist lächerlich</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/positionen/detail/news/finanztransaktionssteuer-empoerung-der-spd-ist-laecherlich-1/</link>
                
                <description>“Die SPD beweist erneut ihre Unglaubwürdigkeit”, kommentiert Bernd Riexinger, Vorsitzender der LINKEN, die Ankündigung der SPD, der europäischen Schuldenbremse nur zuzustimmen, wenn die mit der Bundesregierung ausgehandelten Finanztransaktionssteuer noch diese Legislaturperiode umgesetzt wird.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>“Die SPD beweist erneut ihre Unglaubwürdigkeit”, kommentiert Bernd Riexinger, Vorsitzender der LINKEN, die Ankündigung der SPD, der europäischen Schuldenbremse nur zuzustimmen, wenn die mit der Bundesregierung ausgehandelten Finanztransaktionssteuer noch diese Legislaturperiode umgesetzt wird.</b>
</p>
<p>Eher wird die SPD Willy Brandt aus ihren Annalen tilgen, als dem europäischen Fiskalvertrag die Zustimmung zu verweigern. Die SPD hatte auch in der Vergangenheit keine Hemmungen, zusammen mit der Union und der FDP und den Grünen, die Schuldenbremse in das Grundgesetz aufzunehmen. Sie wird es beim europäischen Fiskalpakt wieder tun. Das Säbelrasseln der SPD gegenüber der Bundesregierung ist deshalb unglaubwürdig. Wer sich die Dimensionen des Fiskalpakts vor Augen führen will, der muss nur nach Griechenland, Spanien oder Portugal schauen: Rezession in historischem Ausmaß, explodierende Armut durch Sozialabbau, weiter steigende Staatsverschuldung und andauernde Bankenrettung sind die Folgen der diktierten Kürzungsprogramme der Troika aus EU, IWF und europäischer Zentralbank. Wird der Fiskalpakt tatsächlich Realität, dann wird auch eine Finanztransaktionssteuer Europa vor dem endgültigen Ausbluten nicht schützen können. Die SPD darf sich deshalb nicht mit billigen Placebos, wie der Finanztransaktionsteuer kaufen lassen. Der permanente Krisenherd, die Regulierung der Finanzmärkte, ist bislang nicht beseitigt.
</p>
<p>DIE LINKE lehnt den Fiskalpakt ab, weil er den europäischen Integrationsprozess endgültig zerstört. Europaweiter Abbau von Demokratie und Sozialstandards wären die Folge. Wir fordern deshalb einen sofortigen Stopp der Kürzungspolitik. Die Finanzierung der öffentlichen Haushalte muss in der Eurozone über eine öffentliche europäische Bank sichergestellt werden, die zinsgünstige Kredite bei der EZB erhält. Durch diese Maßnahme würde die Finanzierung der öffentlichen Haushalte von der Diktatur der Finanzmärkte befreit. Die Staatsschulden sind durch einen harten Schuldenschnitt über eine europaweite Vermögensabgabe für Millionäre drastisch zu senken. Deutschland muss zudem geeignete Maßnahmen etwa durch einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro, zur Stärkung der Binnennachfrage ergreifen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Europa</category><category>Presse</category><category>UmFAIRteilen</category>
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