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            <title>DIE LINKE. Bernd Riexinger: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Bernd Riexinger</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 01:26:07 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 18 Aug 2026 01:26:07 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-433437</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 11:15:00 +0200</pubDate>
                <title>Meine Rede auf dem gestrigen Antikriegstag in Villingen-Schwenningen: </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/meine-rede-auf-dem-gestrigen-antikriegstag-in-villingen-schwenningen/</link>
                
                <description>Liebe Friedensfreunde,
liebe Friedensfreundinnen,
in meiner politisch aktiven Zeit habe ich noch nie eine dermaßen aufgeladene militarisierte Stimmung erlebt, als seit Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges von Russland auf die Ukraine. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich noch genau, als am 3. Juni 2022 das sog. Sondervermögen von 100 Mrd. Euro für die Bundeswehr in namentlicher Abstimmung beschlossen wurde. 593 Abgeordnete stimmten dafür, 80 dagegen, sieben enthielten sich.</p>
<p>Danach erhoben sich die 593 Abgeordneten und klatschten enthusiastisch Beifall für das größte Aufrüstungsprogramm der Nachkriegsgeschichte. Beerdigt wurden Jahrzehnte der Entspannungspolitik, des Misstrauens gegenüber Aufrüstung und militärischen Drohungen. Ich habe so eine Stimmung noch nie erlebt. Es war bedrohlich und befremdlich zugleich.</p>
<p>Dabei ist der Verteidigungsetat seit 2014 von 32,4 Mrd. auf 51,95 Mrd. angehoben worden. Über 70 Mrd. sind es, wenn das 2 Prozentziel umgesetzt wird. Weltweit sind die Militärausgaben 2023 um 6,8 Prozent auf unvorstellbare 2,4 Billionen US-Dollar gestiegen. Davon die USA 916 Mrd., China 296, Russland 109. Man sollte meinen, das wäre genug, um die Welt mehrmals zu vernichten. Angesichts des Hungers, des Mangels an sauberem Wasser, des Zustandes der Bildung, angesichts der weltweiten Klimakatastrophe müssten dort die vielen Milliarden untergebracht werden, anstatt in die Ausrüstung fürs Töten.</p>
<p>Auch bei uns bräuchten wir dringend 100 Mrd. für unsere Schulen und Kindertagestätten, für eine funktionierende Bahn, für das Gesundheitswesen und die bessere Bezahlung der Pflegekräfte, für eine funktionierende soziale und öffentliche Infrastruktur, aber nicht für Panzer und Raketen.</p>
<p>Liebe Friedensfreunde,</p>
<p>der beliebteste Politiker in Deutschland ist Verteidigungsminister Boris Pistorius. Ein Sozialdemokrat, der ausgerechnet am 9. November 2023 mit den neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien mit seinem Generalinspekteur die deutsche Kriegstüchtigkeit ausgerufen hat. „Sie sind deswegen ein sicherheitspolitisches Armutszeugnis, weil die Sicherheit dort allein als Kriegstüchtigkeit und als Kriegsbereitschaft definiert wird“, schreibt der Journalist Heribert Prantl. Die Richtlinien propagieren die jederzeitige „Bereitschaft zum Kampf mit dem Anspruch auf Erfolg im hochintensiven Gefecht“. Es geht um die Umstellung auf Kriegswirtschaft schon in Friedenszeiten.</p>
<p>Auch sonst fallen nahezu alle Mauern: Die Rüstungsexporte erreichen Höchststände. Auch Außenministerin Annalena Baerbock hatte keine Bedenken mehr gegen die Lieferung von Kampfjets an Saudi-Arabien. So viel zur feministischen Außenpolitik.</p>
<p>Am 10. Juli dieses Jahres kündigten die Regierungen der Vereinigten Staaten und Deutschlands an, ab 2026 Raketen und Marschflugkörper auf deutschem Territorium zu stationieren. Ein Teil davon kann auch atomar bestückt werden. Ich gehöre zu der Generation, die in den 80er Jahren mit Millionen Menschen gegen die damalige Stationierung von Mittelstreckenraketen auf die Straße gegangen ist. Ich bedaure es sehr und verstehe es auch nicht, warum es heute so viel wie keinen Widerstand gegen diese gefährliche Maßnahme gibt. Noch nicht einmal im Parlament sollte darüber diskutiert werden. Gerade Europa steht im Zentrum hochgerüsteter Atommächte in Ost und West und würde einen Atomkrieg nicht überleben. Dass es bisher nicht gelungen ist das Atomwaffenarsenal zu verbannen, welches ermöglicht die Menschheit mehrmals zu vernichten, zeigt nur wie wichtig es ist die Friedensbewegung wieder zu beleben.</p>
<p>Liebe Friedensfreunde und Friedensfreundinnen,</p>
<p>der Ukraine-Krieg war nicht nur eine Zäsur für die Militarisierung der Gesellschaft. Er hat auch die Friedensbewegung oder zumindest Teile davon verunsichert, ehemalige Kriegsdienstverweigerer wurden zu Befürwortern von Waffenlieferungen oder grüne Umweltpolitiker*innen mutierten plötzlich zu Waffenexperten für Panzer und Kampfjets. Es entstand ein politisches Klima in dem Pazifisten, selbst Politiker*innen, die lediglich forderten Verhandlungsmöglichkeiten auszuloten als nützliche Idioten für Putin beschimpft wurden. Dabei gibt es kaum jemand in der Friedensbewegung, der oder die den völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine nicht verurteilten. Es gibt auch keinen Grund mit einer autoritären Regierung, die einem Oligarchenkapitalismus vorsteht und massenhaft junge Menschen auf die Schlachtfelder schickt zu sympathisieren. Im Gegenteil.</p>
<p>Ich habe als junger Sozialist das Prinzip gelernt: Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter. Wenn sie uns in einen Krieg hetzen, sag nein. Vieles erinnert bei diesem Krieg an den ersten Weltkrieg von 1914. Wegen weniger km Geländegewinn müssen Tausende junger Menschen sterben. Sie haben nur ein Leben. Und diejenigen auch im deutschen Bundestag, die völlig überzeugt sind, gerade bei den Grünen, auf der Seite der Guten zu stehen, die westliche Demokratie und Kultur zu verteidigen haben vergessen, dass ihre Aufgabe ist, alles dafür zu tun diesen Krieg zu beenden. Das ganze Gerede von Strack-Zimmermann und andern, die Ukraine müsse siegen, ist längst von der Wirklichkeit widerlegt. Die Reaktion darauf ist, noch mehr Waffen zu liefern. Die Aktienkurse von Rheinmetall schießen in die Decke. Wie lange soll das noch so weitergehen, wie viele Menschen müssen noch sterben? Mit Putin könne man nicht verhandeln, heißt es. Kriege können jedoch nur durch Verhandlungen beendet werden. Ein Siegfrieden ist nicht möglich und man kann sich seine Verhandlungspartner nicht heraussuchen. Alles andere hieße so lange weiter Krieg führen bis in Russland ein Regimewechsel stattfindet. Das kann noch lange dauern. Soll der Krieg noch Jahre gehen und wie viele Menschen sollen noch sterben? Und würde die Ukraine die besetzten Gebiete wieder zurückbekommen?</p>
<p>Helmut Schmidt hat einmal gesagt: Lieber 1000-mal verhandeln als einmal schießen. Der bereits zitierte Heribert Prantl schrieb: Man muss Verhandlungen auch herbeiverhandeln. Wir haben vorgeschlagen, dass China und Indien als Vermittler agieren müssen. Indien hat sich gerade wieder angeboten.</p>
<p>Unsere Aufgabe als Friedensbewegung ist der Militarisierung der Politik und der Gesellschaft eine klare Absage zu erteilen. Unsere Aufgabe ist, dafür zu kämpfen, dass Deutschland friedenstüchtig wird und nicht kriegstüchtig.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Baden-Württemberg </category><category>DIE LINKE</category><category>Europa</category><category>Flüchtlingspolitik</category><category>Frieden und Internationales</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-429808</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Jun 2024 14:57:00 +0200</pubDate>
                <title>Transparenz bei Finanzierung und Umsetzung von Stuttgart 21 herstellen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/transparenz-bei-finanzierung-und-umsetzung-von-stuttgart-21-herstellen/</link>
                
                <description>Auf Antrag der Linken im Bundestag hat sich der Verkehrsausschuss mit dem Thema Stuttgart21 befasst. Weiterhin besteht Unklarheit bei der Frage der Finanzierung und der Eröffnung des neuen Tiefbahnhofs.

Stuttgarter MdB Bernd Riexinger, verkehrspolitischer Sprecher für Die Linke im Bundestag, erklärt dazu:
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Das Bundesverkehrsministerium lässt sich weiter von der Deutschen Bahn an der Nase herumführen oder spielt selbst ein falsches Spiel. Seit dem Gerichtsurteil zu den Mehrkosten beim Projekt Stuttgart 21 stellt sich die Frage woher die Milliarden kommen sollen, die von der Deutschen Bahn selbst getragen werden müssen? Auf diese Frage gibt es bisher keine transparente und befriedigende Auskunft. </em></p>
<p><em>Staatssekretär Theurer windet sich auch im Verkehrsausschuss weiter und bleibt der Öffentlichkeit eine klare Antwort schuldig. Die Summe der Rückstellungen ist wird weiterhin nicht genannt. Es sieht so aus, als hoffe man Verzweifelt auf die Revision in der nicht höheren Instanz. Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf Transparenz auf diese weitere Fragen. </em><br> <br> <em>Welche Folgen für viele geplante Infrastrukturprojekte entstehen, wenn die Deutsche Bahn weitere Milliarden Euro beim Projekt Stuttgart 21 vergraben muss, sind bisher nicht geklärt. Dabei sind weitere Gelder, die für die Digitalisierung des Bahnknotens zu Stuttgart 21 dringend gebraucht werden bis heute noch nicht freigegeben. Unklar ist auch welche Auswirkungen auf die stationären Trassenpreise entstehen. </em></p>
<p><em>Die Bundesregierung und die Deutsche Bahn vermeiden es weiterhin einen Eröffnungstermin für Stuttgart 21 zu verkünden. </em></p>
<p><em>Es scheint so, als warte man die nächste Wahl ab, um dann erst die nächste Verzögerung zu verkünden. Die Komplexität und Einmaligkeit dieses Projekts wird vermutlich zu weiteren Verzögerungen führen. Diese Salamitaktik gegenüber der Öffentlichkeit muss aufhören. Insbesondere die Stuttgarter:innen haben ein Recht darauf zu wissen, wann das Stuttgart 21 Chaos ein Ende hat.“&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>DIE LINKE</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-428579</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Mar 2024 12:59:00 +0100</pubDate>
                <title>Blindflug der Bundesregierung beim Projekt Stuttgart 21</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/blindflug-der-bundesregierung-beim-projekt-stuttgart-21/</link>
                
                <description>Mit einem Antrag von MdB Bernd Riexinger auf Selbstbefassung an die Bundesregierung zum Stand des Projekts Stuttgart 21 hat sich der Verkehrsausschuss am heutigen Mittwoch befasst. Im Anhang finden Sie die Antwort der Bundesregierung. 

Stuttgarter MdB Bernd Riexinger, Sprecher für nachhaltige Mobilität für Die Linke im Bundestag erklärt zur Antwort der Bundesregierung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Die Beantwortung unserer Fragen zum Stand der Arbeiten beim Projekt Stuttgart 21 verdeutlichen einmal mehr, dass die Bundesregierung, als Eigentümerin der Deutschen Bahn AG, das Projekt Stuttgart 21 im Blindflug begleitet. Es ist inakzeptabel, dass das Verkehrsministerium und der zuständige Staatssekretär Theurer keine weiteren und aktuellen Erkenntnisse über den Zeitpunkt und die Form der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 hat. Es ist unfassbar, dass die Kapazität und Funktionsfähigkeit des Tiefbahnhofs bei der Eröffnung im Jahr 2025&nbsp;bis heute unklar ist. Da hilft es auch nicht, dass Herr Theurer sich ebenfalls über das Vorgehen der Bahn ärgert. Hier stellt sich die Frage wie lange der Schwanz mit dem Hund wedelt bis die Bundesregierung endlich einschreitet und Klarheit bei Stuttgart 21 schafft. </em></p>
<p><em>Um es ganz klar zu sagen, die Bewohner:innen der Stadt Stuttgart haben ein Anrecht auf Transparenz von Seiten der Deutschen Bahn und der Bundesregierung. War es nicht zuletzt die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, die an dieses Projekt die Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik&nbsp;geknüpft hat. Mit dieser Zukunftsfähigkeit ist es nicht weit gekommen, wenn bis jetzt nicht klar ist wie der angeblich „weltweit bisher einmalige volldigitalisierte Verkehrsknoten“ konkret umgesetzt werden soll. Es ist noch nicht einmal klar wann und ob die dritte und vierte Tranche der Finanzierung freigegeben wird. Verzögerungen bei der Umsetzung werden auch auf die ausführenden Firmen geschoben, bleibt dennoch der Fakt, dass die Funktionsfähigkeit und Kapazitätsversprechen mit der Digitalisierung des Bahnknotens Stuttgart 21 zusammenhängen. Einen Ausweg über eine analoge Signaltechnik gibt es ebenfalls nicht, denn für diese gibt es in den engen Tunneln keinen Platz. Also warten nun alle Projektbefürworter auf einen Prototyp, der noch nicht fertig&nbsp;entwickelt ist. Wer das Ganze bezahlen soll ist auch noch nicht klar. Die Antwort ist&nbsp;verschoben auf die Haushaltsberatungen im Jahr 2025.</em></p>
<p><em>Eines steht allerdings fest: die Projektgegner:innen haben bisher Recht behalten mit all ihrer Kritik an diesem Projekt. Alle auftretenden Probleme und immensem Kosten wurden von engagierten Ingenieur:innen und weiteren Expert:innen vor mehr als 10 Jahren schon aufgeführt. Die Politik auf Bundes und Landesebene hat aber lieber die Augen vor der Realität verschlossen. Wenn nun langjährige Projektbefürworter wie Staatssekretär Theurer das Vorgehen der Bahn beklagen, dann sind das nichts anderes als Krokodilstränen. </em></p>
<p><em>Die Linke im Bundestag, in Baden-Württemberg und in Stuttgart fordert beim Projekt Stuttgart 21 endlich Transparenz zu schaffen&nbsp;zum Start und Form der Inbetriebnahme, zu dem Kosten, zur Kapazität, zur&nbsp;Gäubahn und zur&nbsp;Bebauung der oberirischen Gleisflächen.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>DIE LINKE</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-409630</guid>
                <pubDate>Tue, 02 May 2023 14:24:14 +0200</pubDate>
                <title>MdB Riexinger kritisiert grundlose Polizeigewalt am 1. Mai in Stuttgart</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/mdb-riexinger-kritisiert-grundlose-polizeigewalt-am-1-mai-in-stuttgart/</link>
                
                <description>Bei den verschiedenen Demonstrationen zum 1. Mai in Stuttgart kam es zu grundloser Polizeigewalt gegenüber den friedlichen Demonstrant:innen. 

Bernd Riexinger, Stuttgarter Bundestagsabgeordneter für DIE LINKE:
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Die Polizei hat am 1. Mai in Stuttgart grundlos und ohne jegliche Verhältnismäßigkeit über den Tag verteilt Gewalt gegen die friedlichen Demonstrationen ausgeübt. Das tragen von medizinischen Masken, die Maße von Banner und das zünden von farbigem Rauch rechtfertigt eine solche Eskalation von Seiten der Polizei nicht. Gegen junge und ältere Demonstrant:innen wurden Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt. Ich habe selbst mit angesehen wie die Polizei grundlos auf die Demonstrant:innen einschlägt. Diese Gewalt von Seiten der Polizei verurteile ich aufs Schärfste.</em><br> <br> <em>Die Ordnungsbehörde und die Einsatzleitung der Polizei kehren immer mehr zu alten Mustern zurück. Nach der brutalen Polizeigewalt am sogenannten Schwarzen Donnerstag gegen eine Stuttgart21-Demonstration wurden die richtigen Lehren gezogen und über viele Jahre auf Demos besonnen agiert. Nun wird erneut jegliche Nichtigkeit zum Anlass genommen, um Gewerkschafter:innen, Antifaschist:innen und Klimaaktivist:innen bei Demonstrationen mit Gewalt und anschließenden Prozessen zu schikanieren. Ich fordere die Polizeiführung und die Ordnungsbehörde auf wieder zur Besonnenheit zurückzukehren. Das Demonstrationsrecht gehört zu den Säulen unserer Demokratie und gerade die Polizei muss dieses Recht respektieren und darf es nicht weiter mit Füßen treten.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Frieden und Internationales</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-408900</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 15:51:00 +0200</pubDate>
                <title>Streckensperrung Bad Canstatt-Waiblingen minimieren – Bahn kundenfreundlicher gestalten</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/streckensperrung-bad-canstatt-waiblingen-minimieren-bahn-kundenfreundlicher-gestalten/</link>
                
                <description>Zur angekündigten Vollsperrung vom 12.5. bis zum 29.7.der Strecke Bad Canstatt- Waiblingen erklärte Bernd Riexinger, Stuttgarter Bundestagsabgeordneter sowie Sprecher für nachhaltige Mobilität der Bundestagsfraktion DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist mehr als unglaubwürdig, wenn sich Politiker*innen von Kommune bis zum Land nun „schockiert“ über die Streckensperrung zeigen. Es sind gerade diejenigen, die für den Zustand der Bahn und das S21 Chaos verantwortlich sind. Was wir brauchen ist eine Planung und Umsetzung die nicht auf Kosten der Reisenden geht sowie eine Überführung der gewinnorientierten Aktiengesellschaft zur Bürgerbahn: pünktlich, mit günstigen Preisen, guter Bezahlung für die Beschäftigten und gut ausgebaut - auch jenseits der großen Metropolen. Nur so erreichen wir, dass Bahnfahren zum Verkehrsmittel Nummer eins für alle wird.&nbsp;<br> <br> Menschen die mit der Bahn fahren sind aufgrund fehlender Investitionen in den Ausbau der Kapazitäten, Personalmangel wegen schlechter Bezahlung und einer Zerstückelung des Bahnbetriebs durch private Betreiber, Zugausfälle, Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit gewohnt. Leider auch in unserer Region. Aus einer ursprünglichen 4-wöchigen Sperrung der Strecke Bad Canstatt-Waiblingen wird eine 11-wöchige und laut Bahn muss bei solchen Projekten stets mit „unvorhergesehenen Entwicklungen“ gerechnet werden, d.h. es kann am Ende noch länger dauern. Sowohl die Installation als auch die Kommunikation der Vollsperrungen geschieht in einer fragwürdigen und hektischen Art und Weise. Bis Ende März gab es von Seiten der Bahn keine Informationen zum Vorhaben. Die Zusage eines funktionierenden Ersatzverkehrs ist aufgrund dieses Vorgehens fraglich. Ähnliches droht weiteren Bahn-Strecken Richtung Stuttgart. Ich fordere die Verantwortlichen auf die Streckensperrungen zu minimieren sowie einen reibungslosen Ersatzverkehr zu garantieren.<br> <br> Die Pendler leiden mal wieder unter dem Planungsversagen beim ECTS-System, dem Aufbau des „Digitalen Knoten Stuttgart“ und der Großbaustelle S21. Denn beides hängt zusammen: Es wird versucht, die mehrfach nachgewiesene verringerte Kapazität des 8-gleisigen Hauptbahnhofs durch das ECTS-System um 20% zu erhöhen. Erfahrungen in der Schweiz zeigen, dass diese Annahme illusorisch ist. Gerade dieses Nachbarland hat bewiesen, dass es auch anders geht. In der Schweiz ging der Bau von ECTS ohne Streckensperrungen unter rollendem Rad – das muss auch bei uns möglich sein.&nbsp;<br> <br> Ich unterstütze daher die Demo vom „Bündnis gegen Streckensperrungen“ am heutigen Freitag, 14. April um 18:00 Uhr am Stuttgarter Hauptbahnhof."</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Klima/Mobilität</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-407521</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Feb 2023 18:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Klima-Maßnahmen-Register ist wirkungslos.</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/klima-massnahmen-register-ist-wirkungslos/</link>
                
                <description>DIE LINKE in Baden-Württemberg sieht in dem neuen Klima-Maßnahmen-Register kein wirkungsvolles Instrument zur Einhaltung der Klimaziele. Mit unzureichenden Maßnahmen, ohne Fristen, Budgets und Sanktionsmöglichkeiten lasse sich Klimaneutralität nicht erreichen.

Bernd Riexinger, Stuttgarter Bundestagsabgeordnete und Sprecher für nachhaltige Mobilität für die Linksfraktion, sagt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Im Klima-Maßnahmen-Register fehlen konkrete und mutige Maßnahmen zum Erreichen der Klimaneutralität. Insbesondere die sozial-ökologische Transformation der Automobilindustrie hin zu einer klimafreundlichen Mobilitätsindustrie muss in Baden-Württemberg stattfinden und umgesetzt werden. Im Klima-Maßnahmen-Register ist dazu aber nichts zu finden. Um die Klimaziele einzuhalten, muss der Anteil der privat genutzten PKWs, wie die Mobilitätsstudie Baden-Württemberg aufgezeigt hat, bis spätestens 2035 halbiert werden. Dazu ebenfalls nichts an konkreten Maßnahmen. Das Land muss den Rahmen dafür schaffen, dass der Ausbau des ÖPNV und die Stärkung von Rad- und Fußverkehr mit der Schaffung von Arbeitsplätzen Hand in Hand geht. Die Mobilitätswende muss und kann nur gemeinsam mit den Beschäftigten im Land voran gebracht werden.“<br> <br> Luigi Pantisano, stellv. Landessprecher, ergänzt: „Die Mobilitätswende muss sozial sein. Im Klima-Maßnahmen-Register fehlen neben dem Jugendticket weitere innovative Ticketmodelle für den ÖPNV. Anders als andere Bundesländer nun planen, fehlt ein landesweites Sozialticket in Kombination zum Deutschlandticket ebenfalls. Ein Mobilitätspass für eine nachhaltige Finanzierung des ÖPNV ist weiterhin nur angekündigt, ohne konkret zu werden. Eine ausreichende Finanzierung des ÖPNV darf nicht mehr von Ticketeinnahmen abhängen. So wird das nichts mit der klimagerechten Mobilitätswende. Ministerpräsident Kretschmann und Verkehrsminister Hermann müssen nachsitzen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-404253</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Nov 2022 13:28:00 +0100</pubDate>
                <title>Guter ÖPNV und die Einhaltung der Klimaziele dürfen nicht an der Schuldenbremse scheitern </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/guter-oepnv-und-die-einhaltung-der-klimaziele-duerfen-nicht-an-der-schuldenbremse-scheitern/</link>
                
                <description>DIE LINKE. Baden-Württemberg begrüßt den Protest der Gewerkschaft Ver.di und Fridays for Future anlässlich der Verkehrsministerkonferenz am Dienstag, 29. November 2022. Die Partei fordert die Landesregierung auf, die Mobilitätsgarantie und die damit verbundenen Klimaziele nicht der Schuldenbremse zum Opfer fallen zu lassen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bernd Riexinger, Sprecher für nachhaltige Mobilität der Linksfraktion im Bundestag, kritisiert die Landesregierung entsprechend: „Ministerpräsident Kretschmann tritt die eigenen Klimaziele beim Verkehr in die Tonne und empfiehlt den Kommunen selbst Wege zu finden, die Mobilitätswende zu finanzieren. Welch ein Hohn gegenüber Kommunen mit klammen Kassen.“</p>
<p>Kretschmann hatte bereits vergangene Woche angekündigt, dass zur Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Klimaziele im Verkehrssektor das Geld fehle.</p>
<p>„Klimaschutz darf nicht am ideologisch motivierten Festklammern an der schwarzen Null scheitern. Auf Bundesebene knicken die Grünen vor der FDP genauso ein wie in Baden-Württemberg vor der CDU. Diese Verhindererpolitik muss beendet werden. Investitionen in die Verkehrswende und den Klimaschutz sind Investitionen in die Zukunft. Wenn wir diese jetzt unterlassen, müssen das künftige Generationen teuer bezahlen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Klima/Mobilität</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-399054</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Aug 2022 13:34:00 +0200</pubDate>
                <title>Die unterirdische Stadtautobahn A 860 ist ein klimapolitischer Wahnsinn</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/die-unterirdische-stadtautobahn-a-860-ist-ein-klimapolitischer-wahnsinn/</link>
                
                <description>Der Bundestagsabgeordnete Bernd Riexinger und DIE LINKE. Freiburg kritisieren die Freiburger Verkehrspolitik aufs Schärfste. Der (Aus)Bau von Fernstraßen ist keine Lösung für das Verkehrsproblem und schon gar keine Lösung für die Klimaproblematik. Im Gegenteil: Größere Straßen ziehen mehr Verkehr an und produzieren damit mehr klimaschädliche Emissionen. MdB Bernd Riexinger ist Vertreter der LINKSFRAKTION im Verkehrsausschuss des Bundestags.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Bittschreiben des Freiburger Oberbürgmeisters Martin Horn und einiger Bundestagsabgeordneten an den Bundesverkehrsminister, in dem die rasche Umsetzung des Tunnelbaus gefordert wird, ist ein völlig falsches politisches Signal und führt das Green-City-Label ad absurdum, das sich die Stadt so gerne anheftet.<br> <br> „Die Tunnelautobahn ist ein kurzsichtiges und unzeitgemäßes Projekt“, so Bernd Riexinger, „eine menschen-, klima- und umweltgerechte Politik sieht anders aus!“ Der Verkehr, vor allem der Schwerlastverkehr muss in erster Linie reduziert werden. Dies gelingt, indem die regionale Wirtschaft gestärkt wird und damit lange Transportwege von Produkten möglichst vermieden werden. Außerdem müssen die Gütertransporte von der Straße auf die Schiene verlegt werden. Ein rascher Ausbau der Rheintalbahn ist die wichtigere Forderung. Außerdem muss endlich ein Transitverbot auf der B31 durch Freiburg für den Schwerlastverkehr erlassen werden.<br> <br> Dieselbe Kritik gilt übrigens für den Weiterbau der B31-West von Gottenheim nach Breisach und andere Maßnahmen zum Ausbau der Ost-West-Achse zwischen A 5 und A 81, führt Riexinger weiter aus. „Ich bin da ganz auf der Seite der Bürgerinitiativen, die sich seit Jahren schon gegen den Ausbauwahnsinn wehren.“<br> <br> DIE LINKE kritisiert, dass der Bundesverkehrswegeplan die dort vor Jahren bzw. Jahrzehnten festgeschriebenen Straßenbauprojekte einfach umgesetzt werden, ohne dass geprüft wird, ob diese noch zeitgemäß sind. Die vielen hundert Millionen Euro, die Straßenbauprojekte in der Region verschlingen werden, müssen sinnvoller eingesetzt werden, zum Beispiel im Ausbau des Schienennetzes, für der Förderung eines bedarfsgerechten ÖPNV.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-397311</guid>
                <pubDate>Tue, 28 Jun 2022 16:33:00 +0200</pubDate>
                <title> DIE LINKE lehnt geplante Unterbrechung der Gäubahn ab - Antrag auf Befassung im Verkehrsausschuss des Bundestags</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/die-linke-lehnt-geplante-unterbrechung-der-gaeubahn-ab-antrag-auf-befassung-im-verkehrsausschuss-des-bundestags/</link>
                
                <description> In den letzten Wochen sind zur Gäubahnstrecke von Singen bis Stuttgart drei Gutachten in der Öffentlichkeit bekannt geworden (jeweils von der Stadt Stuttgart, von einem Städtenetzwerk entlang der Gäubahn und von Umwelt- und Verkehrsinitiativen), die alle zur selben Meinung kommen: die geplante Unterbrechung ab dem Jahr 2025 für die Zeit von rund15 Jahren ab dem Bahnhof Stuttgart-Vaihingen ist unzulässig. Eine Unterbrechung der Gäubahnstrecke ist laut aller drei gleich lautender Gutachten nur Zulässig nach einer Genehmigung des Eisenbahnbundesamtes - die aber in diesem Fall nicht vorliegt.

Bernd Riexinger, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestags und Sprecher für nachhaltige Mobilität der LINKSFRAKTION erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Wir haben für den kommenden Verkehrsausschuss im Bundestag am 6. Juli 2022 eine Selbstbefassung zur Gäubahn beantragt und erwarten vom BMDV entsprechend konkrete Antworten. Wir lehnen eine Unterbrechung der Gäubahn wie sie aktuell geplant ist entschieden ab.</em><br> <br> <em>Die Posse um Stuttgart 21 ist um ein weiteres absurdes Kapitel reicher. Das Bahnprojekt Stuttgart 21 hatte ursprünglich das Ziel, auf der Bahnstrecke Paris-Bratislava im Abschnitt zwischen dem Hauptbahnhof Stuttgart und dem Bahnhof Ulm wenige Minuten an Reisezeit einzusparen. Nun wird Stuttgart 21 vermutlich dazu führen, dass bis zu 15 Jahre lang auf der für den Personenfernverkehr sehr wichtigen Gäubahnstrecke zwischen Singen und Stuttgart gar kein Zug mehr am Hauptbahnhof hält. </em></p>
<p><em>Eine Planung, die laut verschiedenen Gutachten nicht Rechtmäßig ist, weil es bisher für eine Unterbrechung in einem solch langen Zeitraum keine Genehmigung vom Eisenbahnbundesamt gibt. Es ist eine Riesensauerei, dass solche Erkenntnisse stets von Verkehrsinitiativen an die Öffentlichkeit gezerrt werden müssen. Das Bundesverkehrsministerium und die Bundesregierung haben scheinbar kein Interesse an einem funktionierenden Schienenverkehr.</em></p>
<p><em>Eine Unterbrechung von 15 Jahren auf der Gäubahn führt zu erheblichen Reisezeitverzögerungen für den gesamten Personenfernverkehr aus dem Südwesten ins Bundesgebiet und konterkariert jeden Versuch einer nachhaltigen Mobilitätswende. Mit der geplanten Unterbrechung der Gäubahn werden potenzielle Bahnkunden auf dieser Strecke regelrecht zur Fahrt mit einem privaten PKW genötigt.&nbsp;</em><br> <br> <em>Die kursierenden Vorschläge aus dem Bahnkonzern und des Bundesverkehrsministeriums zu alternativen Streckenumleitungen über Tübingen oder Renningen sind ein Hohn für jeden und jede Bahnkundin.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Klima/Mobilität</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-391990</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Mar 2022 15:40:42 +0100</pubDate>
                <title>Polizei verteilt am Weltfrauentag Schläge statt Blumen - Vorfälle am Weltfrauentag in Stuttgart müssen vom Landtag untersucht werden </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/polizei-verteilt-am-weltfrauentag-schlaege-statt-blumen-vorfaelle-am-weltfrauentag-in-stuttgart-muessen-vom-landtag-untersucht-werden/</link>
                
                <description>Wie aus einer heute erschienen Pressemitteilung des Aktionsbündnis 8. März Stuttgart zum Weltfrauentag und zu den Warnstreiks in den Sozial- und Erzieher:innenberufen hervorgeht, hat die Polizei Stuttgart mit einem Großaufgebot und übermäßiger Gewalt friedliche Frauen vor dem Stuttgarter Gewerkschaftshaus angegriffen. DIE LINKE. Baden-Württemberg fordert vom Innenministerium im Land und von der Stuttgarter Ordnungsbehörde eine Aufklärung der Vorfälle und eine Entschuldigung gegenüber den betroffenen Frauen.
Bernd Riexinger, MdB für DIE LINKE im Wahlkreis Stuttgart, erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Verhalten der Polizei beim Internationalen Frauentag und den Warnstreiks in den Sozial- und Erzieher:innenberufen in Stuttgart ist ein Skandal. Ich war selbst vor Ort, Mittags zunächst vor dem Gewerkschaftshaus und dann im Stadtgarten. Schon hier war die Polizei mindestens mit acht berittenen Polizeikräften und mehreren Wannen anwesend. Das Auftreten der Polizei war völlig deplatziert und unangemessen. Die vielen hundert weiblichen Demonstrant:innen, und Streikenden Beschäftigten waren bunt, laut und friedlich.<br> <br> Während des Demonstrationszugs sollten vor dem Rathaus Klebezettel mit Forderungen angebracht werden. Hier hat die Polizei dann das erste Mal eingegriffen und diese friedliche Aktion mit Gewaltandrohung verhindert. Beim feministischen Abschluss am DGB-Haus ist die Polizei schließlich völlig durchgedreht und hat die symbolische Umbenennung der Gustav-Heinemann-Platz in Clara-Zetkin-Platz mit brutaler Gewalt verhindert. Sie haben auf die Frauen mit Tritten und Fäusten eingeschlagen. Dieses Verhalten ist nicht zu rechtfertigen. Ich verlange, dass das Landesinnenministerium diese Vorfälle untersucht und aufklärt. Die Polizei Stuttgart muss sich für ihr skandalöses Verhalten entschuldigen.“<br> <br> <strong>Luigi Pantisano, Stadtrat in Stuttgart und stellv. Landessprecher für DIE LINKE. Baden-Württemberg, ergänzt:</strong><br> <br> &nbsp;„Die Polizei hat am Weltfrauentag an die Streikenden Kolleg:innen der Sozial- und Erzieher:innenberufe Schläge statt Blumen verteilt. Die Stuttgarter Ordnungsbehörde hebt stets hervor, sich für die Sicherheit von Frauen in den Abendstunden einzusetzen, gleichzeitig lassen sie es aber zu, dass am Weltfrauentag die Polizei gewaltsam gegen Frauen vorgeht und deren Sicherheit massiv gefährdet. Scheinbar spielt die Sicherheit von Frauen nur dann eine Rolle, wenn Jugendliche an den Pranger gestellt werden sollen. Selbst eine friedliche Aktion, bei der Klebezettel am Marktplatz und am Rathaus angebracht werden sollten, wurde mit massiver Polizeipräsenz verhindert. Auf den Klebezetteln wurden Forderungen für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen für Frauen formuliert. Die kommunalen Arbeitgeberverbände, zu denen die Stadt Stuttgart gehört, blockieren in den bisherigen Tarifverhandlungen eine bessere Bezahlung von Erzieher:innen und Sozialarbeiter:innen. Die massive Polizeipräsenz bei den Warnstreiks sollte vermutlich die Beschäftigen einschüchtern. Wir stehen an der Seite der Kolleg:innen und unterstützen ihre Forderungen.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-391989</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Mar 2022 15:37:41 +0100</pubDate>
                <title>Brückengipfel ist zu klein gedacht</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/brueckengipfel-ist-zu-klein-gedacht-1/</link>
                
                <description>„Die Vielzahl maroder Brücken in Deutschland ist die Folge einer fehlgeleiteten Politik. Endloses Kaputtsparen, vor allem aber falsche Prioritätensetzung bei der öffentlichen Infrastruktur und die Verlegung des Güterverkehres auf immer schwerere Lkw haben zu einem katastrophalen Zustand der Autobahnbrücken geführt. Bänder durchschneiden statt Substanzerhalt war und ist die falsche Strategie“, erklärt Bernd Riexinger, Sprecher der Fraktion DIE LINKE für nachhaltige Mobilität, zum Brückengipfel des Verkehrsministers. Riexinger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ein Brückengipfel ist viel zu klein gedacht. Was wir jetzt brauchen, ist ein Mobilitätswende-Gipfel. Ohne die nötige Transformation des Personen- und Güterverkehrs können wir die Probleme nicht nachhaltig lösen, sondern verschieben sie nur. Zur Wahrheit gehört: Planungs- und Bauressourcen sind kurzfristig und mittelfristig stark begrenzt und können nur einmal eingesetzt werden. Wer jetzt alles in die Straße wirft, nimmt in Kauf, dass Kapazitäten für die Schiene fehlen. Die Erkenntnis, dass wir weg von der Straße und hin zu mehr Schienenverkehr müssen, wird so zur Sonntagsrede.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-391944</guid>
                <pubDate>Wed, 09 Mar 2022 12:35:17 +0100</pubDate>
                <title>Die Pendlerpauschale ist unsozial – einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld jetzt!</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/die-pendlerpauschale-ist-unsozial-einkommensunabhaengiges-mobilitaetsgeld-jetzt-1/</link>
                
                <description>Bernd Riexinger, Sprecher der Fraktion DIE LINKE für nachhaltige Mobilität, zu den enormen Spritpreisen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die enormen Spritpreise fressen zunehmend den Lohn vieler auf. Hier braucht es jetzt eine echte Entlastungsperspektive für Pendler, die nicht auf Bus und Bahn umsteigen können. Dabei ist die Erhöhung der Pendlerpauschale für zu wenige eine echte Verbesserung bei hohen Spritpreisen. Menschen, die keine oder wenig Einkommensteuer zahlen, werden schlichtweg nicht mitbedacht. Die, die es am nötigsten hätten, gehen also leer aus. Spitzenverdiener mit hohen Einkommen hingegen werden sogar noch stärker bevorteilt“, kommentiert Bernd Riexinger, Sprecher der Fraktion DIE LINKE für nachhaltige Mobilität, das Entlastungspaket der Ampel gegen steigende Energiepreise. Riexinger weiter:</strong></p>
<p>„Die Pendlerpauschale ist unsozial. Was es jetzt braucht, ist ein einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld, das allen Pendlern dieselbe Entlastung verschafft, indem es mit der Einkommenssteuer verrechnet oder bei einer geringen Steuerschuld direkt ausgezahlt werden kann.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>DIE LINKE</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-391983</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Mar 2022 15:03:00 +0100</pubDate>
                <title>Lobbyregister zeigt – Wirtschaftslobbyisten verhindern Mobilitätswende </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/lobbyregister-zeigt-wirtschaftslobbyisten-verhindern-mobilitaetswende/</link>
                
                <description>In dieser Woche endete die Eintragungsfrist für das Lobbyregister für die Interessenvertretung gegenüber dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung. Nach einer Auswertung von MdB Bernd Riexinger unter dem öffentlich einsehbaren Register unter lobbyregister.bundestag.de wird deutlich, dass Wirtschaftsinteressen den Verkehrsbereich dominieren:

Bernd Riexinger, Sprecher für nachhaltige Mobilität der Fraktion DIE LINKE erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es wird erschreckend deutlich, wie schwer es um die nötige Verkehrswende steht. 285 Lobbyist:innen aus Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Beraterfirmen sind im Interessenbereich Straßenverkehr aktiv. Diese Masse an Wirtschaftsinteressen stehen nur 65 gemeinnützige Organisationen, mehrheitlich gemeinwohlorientierten NGOs und Forschungseinrichtungen gegenüber. Wirtschaftsinteressen dominieren also mit mehr als viermal so vielen Vertretungen.</p>
<p>Hinzu kommt, dass es doppelt so viele Interessenvertreter:innen aus dem Straßenverkehr sind im Vergleich zu den Vertreter:innen im Bereich des Schienenverkehrs. Kein Wunder, dass die Straße noch immer Vorrang hat in der Politik der Bundesregierung.&nbsp;</p>
<p>Betrachtet man den jährlichen finanziellen Aufwand im Bereich Automobilwirtschaft, haben allein die größten deutschen Autobauer nach eigenen Angaben insgesamt bis zu 16.130.000 Euro für ihre Lobbytätigkeiten ausgegeben.</p>
<p>Dieses Ausmaß&nbsp;an Lobbytätigkeit von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden verhindert eine soziale und ökologische Mobilitätswende. Das Lobbyregister ist zwar ein Anfang für mehr Transparenz, doch lässt sich so der Einfluss auf einzelne Gesetze und Ministerien nicht einmal abschätzen. Dafür braucht es einen klaren legislativen Fußabdruck, um den Einfluss der Lobby auf Entscheidungen der Bundesregierung transparent zu machen. Unser klares Ziel ist es den Einfluss von Lobbyisten auf die Politik zu stoppen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Klima/Mobilität</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-390999</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Feb 2022 09:07:00 +0100</pubDate>
                <title>Aktuelles zu Stuttgart 21</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/aktuelles-zu-stuttgart-21/</link>
                
                <description>Wir haben einige Fragen zu den erneuten Mehrkosten bei Stuttgart 21 an die Bundesregierung gestellt. Die Regierung hat auch schon &quot;geantwortet&quot;, die Debatte im Ausschuss wurde aber vertagt. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben einige Fragen zu den erneuten Mehrkosten bei Stuttgart 21 an die Bundesregierung gestellt. Die Regierung hat auch schon "geantwortet", die Debatte im Ausschuss wurde aber vertagt.</p>
<p>Die Öffentlichkeit wird beim Projekt Stuttgart 21 seit Jahren hinters Licht geführt. Bei diesem Projekt wird auf allen politischen Ebenen seit Jahren verschleiert, getäuscht, gelogen und betrogen. Dies macht auch diese nichts sagende Antwort der Bundesregierung deutlich.</p>
<p>Und neben CDU, FDP und SPD spielen nun auch die Grünen seit Jahren in der Stadt Stuttgart, in der Landesregierung und nun auch in der Bundesregierung mit. Die Kolleg:innen der Grünen haben in den letzten Jahren immer gerne Kritik an Stuttgart 21 geäußert. Jetzt hätten sie auf Seiten der Bundesregierung die Möglichkeit gehabt zu zeigen, dass es ihnen ernst ist mit ihrer Kritik. Davon ist nun nichts mehr zu hören und zu sehen.</p>
<p>Aus Baden-Württemberg heuchelt die grün geführte Landesregierung ebenfalls immer wieder Kritik. Faktisch sind sie auf allen Ebenen mitverantwortlich für die Umsetzung dieses Projekts.   Wir erwarten von der Bundesregierung, dass vollständige Transparenz hergestellt wird beim Projekt Stuttgart 21.</p>
<p>Die Bundesregierung ist als Eigentümerin der DB AG in der Verantwortung, dass die DB zu den Kosten und dem Projektfortschritt vollständige Transparenz herstellt. Wir sind überzeugt davon, dass beim Projekt Stuttgart 21 ein Umstieg zu einem wirklich nachhaltigen Bahnverkehrsprojekts immer noch möglich ist.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-390107</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Jan 2022 12:26:00 +0100</pubDate>
                <title> Stromsteuer für Personen- und Güterverkehr auf der Schiene abschaffen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/stromsteuer-fuer-personen-und-gueterverkehr-auf-der-schiene-abschaffen/</link>
                
                <description>Im Verkehrsausschuss des Bundestags wurde in dieser Woche über die Gefahr steigender Stromkosten für den klimafreundlichen Schienenverkehr debattiert. Deutschland ist bei der Höhe der Strompreise in der EU an der Spitze. Es gibt die Gefahr einer weiteren Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße.

Bernd Riexinger, MdB aus Stuttgart und Sprecher für nachhaltige Mobilität der LINKSFRAKTION erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Die Deutsche Bahn zahlt die EEG Umlage, sie muss für 100 Prozent der CO2-Zertifikate im Emissionshandel kostenpflichtig aufkommen und sie muss die Stromsteuer bezahlen, trotz massiv steigender Strompreise. Gleichzeitig genießen konkurrierende Verkehrsträger wie der Luftverkehr und die Binnenschiffsfahrt eine Reihe von Privilegien. Flugzeuge und Binnenschiffe sind von der Mineralöl- und Ökosteuer befreit und nur 15 Prozent der CO2-Zertifikate sind für den Luftverkehr kostenpflichtig.<br> <br> Es ist an der Zeit, dass dieses Missverhältnis umgekehrt wird. Klimaschädliche Subventionen für den Luftverkehr müssen beendet werden, stattdessen muss der Personen- und Güterverkehr bevorzugt werden. Die Stromsteuer muss für den Schienenverkehr auf Null gesetzt werden, so wie auch in Österreich und anderen Ländern der EU. Damit eine sozial-ökologische Mobilitätswende gelingt, ist es unerlässlich den Personen- und Güterverkehr auf der Schiene gegenüber den klimaschädlichen Luft- und Binnenschiffsverkehr zu bevorteilen.<br> <br> Notwendig sind auch massive finanzielle Investitionen in Elektrifizierung von Schienenstrecken. Die Ampelregierung muss die bisherige Methodik bei der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zum Ausbau der Elektrifizierung des Schienenverkehrs im Bundesverkehrswegeplan verändern. Klimaschutz und Netzwirksamkeit sind dann deutlich besser in der Bemessung zu berücksichtigen. Es wäre ein grober Unsinn, wenn die Elektrifizierung wichtiger Strecken aufgrund falsch angelegter Wirtschaftlichkeitsberechnungen gestoppt&nbsp;würde.</em></p>
<p><em>Die Entscheidungsgrundlage für den klimafreundlichen Bahnverkehr darf nicht mehr mit der Denkweise und den Grundlagen des letzten Jahrhunderts stattfinden. Eine Elektrifizierung führt schließlich dazu, dass Züge schneller, leiser, umweltfreundlicher und günstiger Unterweg sind.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Das muss drin sein!</category><category>DIE LINKE</category><category>Europa</category><category>Gute Arbeit</category><category>UmFAIRteilen</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-390108</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 12:32:00 +0100</pubDate>
                <title>Kinderarmut im reichen Stuttgart ist eine Schande</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/kinderarmut-im-reichen-stuttgart-ist-eine-schande/</link>
                
                <description>In der Stuttgarter Zeitung wird heute die Frage aufgeworfen „Wann gilt ein Kind in Stuttgart als arm?“, da basierend auf neuen Daten des Statistischen Landesamts die Stadt Stuttgart in Baden-Württemberg das Schlusslicht bildet. 

Bernd Riexinger, Mitglied des Bundestags aus Stuttgart erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Es ist eine Schande, dass in der reichen Stadt Stuttgart Kinder in Armut leben müssen oder von Armut bedroht sind. Die Frage ist doch nicht, ab wann ein Kind in Armut lebt und wie die jeweiligen Statistiken richtig ausgelegt werden müssen. Die richtige Frage muss sein, was notwendig ist, damit Kinder nicht mehr in Armut leben. Es ist in der Verantwortung de des Gemeinderats, Landes- und Bundesregierung&nbsp;diese Frage zu beantworten.<br> <br> Die größte soziale Krise in der Stadt Stuttgart sind die immer weiter steigenden Mieten. Gerade junge Familien, Alleinerziehende und prekär Beschäftigte müssen große Teile ihres Einkommens für die Miete aufwenden. Es müssen endlich mehr sozial geförderte Wohnungen geschaffen und die bestehenden erhalten werden.<br> <br> Die Gebühren für Kita und Hort sind in Stuttgart ebenfalls erheblich. Bildung muss auch Baden-Württemberg von der Kita bis zur Universität gebührenfrei sein. Es kann nicht sein, dass in Heilbronn Kinder keine Gebühren bezahlen, in Stuttgart und an vielen anderen Orten Hunderte Euro Gebühren im Monat erhoben werden.<br> <br> Es gibt auch viele Möglichkeiten Kinder direkt finanziell zu unterstützen. Das Mittagessen in der Schule und der Nahverkehr für Schüler:innen muss für alle Kindern kostenlos sein.<br> <br> Was in armen Städten wie Berlin möglich ist, ist in der reichen Stadt Stuttgart und im reichen Land Baden-Württemberg auch möglich. Bisher fehlt es allerdings am politischen Willen der grün-schwarzen Landesregierung und der grün-schwarz-liberalen Mehrheit im Stuttgarter Gemeinderat.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Bildung</category><category>Das muss drin sein!</category><category>DIE LINKE</category><category>UmFAIRteilen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-390443</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Jan 2022 11:45:00 +0100</pubDate>
                <title>Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/einsteigen-umsteigen-aufsteigen/</link>
                
                <description>Eine sozial-ökologische Mobilitätswende ist unerlässlich für mehr Klimagerechtigkeit. Meine neue Meinungsstark-Kolumne in der Freiheitsliebe.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mobilitätswende ist ein entscheidender Faktor, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und damit die notwendige Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 zu erreichen. In Zahlen ausgedrückt werden in der EU jährlich fast 900 Millionen Tonnen CO2 durch die Verbrennung von Kraftstoffen im Straßenverkehr ausgestoßen. Den allergrößten Teil verursacht hierbei der privat genutzte PKW. Der Straßenverkehr ist insgesamt für 26 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in der EU verantwortlich. Tendenz steigend, denn seit 1990 ist dieser Anteil um zehn Prozent gestiegen. Aus diesen wenigen Zahlen (Statistisches Bundesamt, 2021) wird deutlich, dass insgesamt der verursachte Straßenverkehr massiv reduziert werden muss.</p>
<p>Die Forderung nach einer Reduktion von Straßenverkehr führt aber seit jeher zu heftigen Debatten zwischen der Autolobby und der Klimabewegung. Zwei Fronten stehen sich hier gegenüber. Auch in der Linken wird bis heute in dieser Frage um die richtige Antwort gerungen. Kaum ein Parkplatz oder eine Straße kann zurückgebaut werden zugunsten von Radwegen oder Bäumen – ohne Proteste und Unterschriftenaktionen angrenzender Bewohner:innen und Unternehmen. Gleichzeitig sind in Städten wie Stuttgart, als Standort von Daimler, Porsche, Bosch, Mahle und vieler anderer Zulieferer, viele Arbeitsplätze mit der Automobilindustrie verbunden.</p>
<p>Klar ist auch, dass die hoch gesteckten Klimaziele nur im Gleichgewicht von ökologischen und sozialen Maßnahmen erreicht werden können. Arbeiter:innen am Fließband oder in der Pflege müssen sich die Klimawende auch leisten können. Das bedeutet, dass allen Menschen weiterhin uneingeschränkte Mobilität ermöglicht werden muss. Es darf nicht vom Geldbeutel, vom Alter oder vom Wohnort in der Stadt oder auf dem Land abhängen, ob man gut und günstig mobil ist. Die Existenzgrundlage der Beschäftigten muss durch gut bezahlte Arbeitsplätze weiterhin gesichert werden.</p>
<p>Im Koalitionsvertrag der Ampel wird eine Verkehrs- oder Mobilitätswende mit keinem Wort erwähnt. Für die Ampel beschränkt sich die Verkehrspolitik auf eine Antriebswende. Die FDP hat sich durchgesetzt. Millionen von Autos mit Verbrennermotor sollen durch weitere 15 Millionen E-Autos ergänzt werden. Wer jetzt schon ein zweites Auto besitzt, kann sich zukünftig ein drittes subventioniertes E-Auto hinzukaufen. Das ist ganz im Sinne der Autokonzerne, die damit ihren Gewinn noch weiter steigern. Bereits jetzt werden Tausende von Arbeitsplätzen abgebaut, Standorte geschlossen oder meist in osteuropäische Länder verlagert.</p>
<p>Denjenigen, die auf eine Beteiligung der Grünen an einer Bundesregierung gehofft haben – damit es bei der Mobilitätswende vorangeht – sei ein Blick nach Baden-Württemberg empfohlen. Ministerpräsident Kretschmann und sein grüner Verkehrsminister Herrmann lassen sich kaum eine Präsentation von Edelkarossen bei Daimler und Porsche entgehen, in Stuttgart herrscht weiterhin die schlechteste Luft in Europa, die Privatisierung des Bahnbetriebes wird vorangetrieben und die Preise im Nahverkehr steigen weiterhin konstant an: Von einer Wende kaum eine Spur.</p>
<p>Für eine linke, sozial-ökologische Mobilitätswende ist ein Systemwechsel in drei Bereichen notwendig: erstens in der Entwicklung unserer Städte und Gemeinden, zweitens bei der Finanzierung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs und drittens in der Automobilwirtschaft. Das Programm der Partei DIE LINKE bietet hier schon sehr gute Ansätze. In Publikationen der letzten Monate und Jahre haben linke Verkehrsexpert:innen wie Sabine Leidig und Winnie Wolf wichtige Lösungsansätze erarbeitet und bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung sind wissenschaftliche Studien zur Frage einer sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft entstanden. Diese Ansätze gilt es in die politische Praxis der LINKEN umzusetzen.</p>
<p>Lebenswerte Städte</p>
<p>In den 1960er Jahren wurden deutsche Städte nach der Vision von renommierten Stadtplaner:innen zu autofreundlichen Städten weiterentwickelt. Die Vorstellung, sich mit dem Automobil frei und grenzenlos fortbewegen zu können, hat dazu geführt, dass verschiedene Funktionen in der Stadt getrennt wurden. An einem Ende der Stadt wohnen und leben, in der Mitte Einkauf und Dienstleistungen, am Rand Gewerbe und Freizeit. Jeder dieser Orte wurde mit Parkplätzen ausgestattet, Straßen dazwischen wurden asphaltiert und alle konnten mit dem eigenen Auto vom Wohnort zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren und wieder zurück. Diese „Freiheit“ hat zu einer absoluten Fehlentwicklung geführt.</p>
<p>Die Menge an Autos hat in den letzten Jahrzehnten so sehr zugenommen, dass sie ständig im Stau stehen, Parkplätze fehlen und der Platz insgesamt für Menschen, Bäume, Radverkehr, Bus und Bahn im öffentlichen Raum fehlt. Die Fläche für Verkehr ist in vielen Städten oft genauso groß wie die Fläche, die wir zum Wohnen haben. Es entstehen weiterhin Einfamilienhäuser am Stadtrand, bezahlbare Wohnungen in Innenstädten werden zu Büros umgebaut, stehen leer und die Mietpreise steigen. Von Seiten der Ampelkoalition gibt es hierzu ebenfalls kaum ein Wort. Kommunen werden mit diesen Problemen meist sich selbst überlassen.</p>
<p>Um eine Abkehr dieser Entwicklung hinzubekommen, müssen Städte und Gemeinden in Zukunft umgebaut werden zu Städten der kurzen Wege. Alle notwendigen Dinge des Lebens sollten in wenigen Minuten erreicht werden. Fünf Minuten zu Fuß, zehn Minuten mit dem Rad und 15 Minuten mit Bus oder Straßenbahn. Die Funktionstrennung in der Stadt muss aufgehoben werden. Wohnen, arbeiten, einkaufen rücken zusammen. Innenstädte werden zu autofreien Zonen umgebaut, lebenswert mit mehr Platz für Kinder und ältere Menschen. Fahrspuren werden für den Rad- und Busverkehr umgewidmet. Wo heute geparkt wird, können zukünftig Menschen wohnen, neue Grünflächen, Spielplätze oder Parks entstehen. Ein solcher Umbau kostet Geld und es muss deutlich mehr investiert werden.</p>
<p>Kostenloser Nahverkehr</p>
<p>Der öffentliche Nahverkehr bildet das Rückgrat einer sozial-ökologischen Mobilitätswende. Bundesweit gibt es ganz verschiedene Verkehrsverbünde, die es mit Bussen, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen allen Menschen ermöglichen, mobil zu sein. Qualität, Preis und Ausbaugrad variieren von Ort zu Ort stark. Meist ist das von der finanziellen Situation der jeweiligen Kommune abhängig. Umso ländlicher eine Gemeinde, umso länger müssen Menschen auf einen Bus warten – falls überhaupt einer fährt. In Städten hingegen steigen die Preise für den Nahverkehr kontinuierlich an, Busse und Bahnen sind überfüllt, veraltet und werden mit Diesel betankt. Zusätzlich fehlt das Personal zum Fahren und Warten der Fahrzeuge. Mitverantwortlich für diese Situation sind die letzten Bundesregierungen und viele grünkonservative Landesregierungen, die sich aus der Finanzierung des ÖPNV weitestgehend zurückgezogen haben.</p>
<p>Die Finanzierung des ÖPNV muss langfristig gesichert werden, damit eine Mobilitätswende überhaupt erst möglich wird. Dazu gibt es ebenfalls keine Ideen und Konzepte von Seiten der Ampelkoalition. Das Angebot muss zum Erreichen der Klimaneutralität massiv ausgebaut werden, vor allem in ländlichen Regionen. Sonst ist ein Umstieg vom privaten Auto hin zum ÖPNV kaum möglich. Die Preise für Tickets im öffentlichen Nahverkehr müssen stark sinken, kurzfristig für maximal 1 Euro am Tag, langfristig hin zu einem kostenlosen Nahverkehr. Und es muss mehr Personal ausgebildet und eingestellt werden, welches besser bezahlt wird.</p>
<p>Ein einfaches Einsteigen und Umsteigen in Bus und Bahn und ein Aufsteigen beim Lohn fürs Personal ist nur möglich mit deutlich mehr Investitionen. Diese dürfen jedoch nicht über immer weiter steigende Ticketpreise finanziert werden. Es braucht eine alternative Finanzierung des ÖPNV. Hier wurden in den letzten Jahren unter Beteiligung der LINKEN in den Landesregierungen von Berlin und Bremen verschiedene Modelle untersucht. Bremen will im nächsten Jahr schon mit der Umsetzung für einen kostenlosen Nahverkehr beginnen.</p>
<p>Die Finanzierung des ÖPNV muss sozial gestaltet sein. Eine Umverteilung ist notwendig. Unternehmen, Grundbesitzer:innen, Vermögende müssen bei der Finanzierung als Nutznießer des ÖPNV herangezogen werden. Unternehmen profitieren vom ÖPNV, wenn ihre Mitarbeiter:innen und Kund:innen mit dem Bus anfahren, Grundbesitzer:innen profitieren von höheren Grundstückspreisen bei einer guten ÖPNV-Anbindung und Vermögende haben die Verantwortung, sich an der Finanzierung der Klima- und Mobilitätswende mit einer ordentlichen Vermögenssteuer zu beteiligen. Kleine und mittlere Einkommen müssen entlastet werden, gerade auch bei den Kosten der Mobilität. Entsprechend lehnen wir die von den Grünen oft geforderte City-Maut oder sonstige zusätzliche pauschale Belastungen bei der Preisen für Autofahrer:innen ab. Solche Modelle sind unsozial, belasten kleine Einkommen und konterkarieren letztlich eine sozial-ökologische Mobilitätswende.</p>
<p>Klimafreundliche Arbeitsplätze</p>
<p>Viele Menschen in Städten wie Stuttgart, die von der Automobilindustrie geprägt sind, sorgen sich um ihre Arbeitsplätze bei einer konsequent umgesetzten Mobilitätswende. In verschiedenen Studien wird vorgerechnet, dass bis zum Jahr 2035 bis zu 50 Prozent der privat genutzten Autos weniger auf Straßen fahren dürfen, um das Ziel der Klimaneutralität erreichen zu können. Es sollen nur noch halb so viele Autos auf unseren Straßen fahren und das ganz unabhängig von der jeweiligen Antriebstechnik. Vor dieser Realität verschließen neben der FDP und SPD auch die Grünen die Augen. Ihr Lösungsvorschlag ist – ganz zur Freude der Automobilunternehmen –, die jetzigen Verbrennermotoren in PKWs durch Elektromotoren auszutauschen. Für die E-Mobilität plant die Ampelkoalition Milliardeninvestitionen und Subventionen in den nächsten Jahren.</p>
<p>Die bloße Konzentration auf eine Wende bei der Antriebstechnik, hin zur E-Mobilität führt zwar zu hohen Gewinnen bei Automobilunternehmen, sichert aber keineswegs die Arbeitsplätze der Beschäftigten. Für ein E-Auto braucht es in der Produktion viel weniger Beschäftigte. Zulieferer sind besonders hart betroffen, aber auch bei den großen Automobilfirmen werden Tausende von Arbeitsplätzen abgebaut. Städte wie Stuttgart könnten zu einem neuen Detroit werden. Dies gilt es zu verhindern. Die Lösung hierfür liegt auch auf dem Tisch, indem die Automobilindustrie hin zu einer sozial-ökologischen Mobilitätsindustrie transformiert wird. Daran hat die Ampelkoalition im Schulterschluss mit der Kapitalseite der Automobilunternehmen bisher aber kein Interesse. Hier sind Gewerkschaften und Klimabewegungen gleichermaßen gefragt, den nötigen Druck zu erzeugen.</p>
<p>Dem Klima ist mit einer Entwicklung wie von der Ampel vorgesehen nicht geholfen, denn der notwendige Stadtumbau und ein Ausbau des ÖPNV wie in diesem Text beschrieben wird nicht gelingen. Eine Klimaneutralität rückt damit in weite Ferne. In einer aktuellen Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit dem Titel „Spurwechsel – Studien zu Mobilitätsindustrien, Beschäftigungspotenzialen und alternativer Produktion“ wird vorgerechnet, dass mit einer klimagerechten Mobilitätswende viele neue und zusätzliche industrielle Jobs entstehen können.</p>
<p>Wenn wir den Umstieg zu mehr Bus, Bahn, Fern- und Güterverkehr auf der Schiene schaffen, dann eröffnet sich laut Studie ein großes wirtschaftliches Potenzial. Es braucht mehr S-Bahnen, Regional- und Fernzüge, E-Bussysteme, E-Oberleitungen, neue Leitsysteme, Schienen, Werkstätten, Lastenräder und E-Bikes. Es wird deutlich, dass eine Mobilitätswende, die soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen umsetzt, weiterhin viele Arbeitskräfte und Personal braucht. Die Studie hat konkret berechnet, dass auch bei einer Halbierung der Automobilproduktion und bei einer gleichzeitig steigenden Fahrgastzahl im Nah- und Fernverkehr über 400.000 neue Arbeitsplätze entstehen können. Ein Großteil davon weiterhin als unentbehrliche Industriearbeitsplätze.</p>
<p>Fazit</p>
<p>Eine soziale und ökologische Mobilitätswende ist möglich. Die Ampelkoalition weist hier sehr viele Lücken auf. DIE LINKE sollte ihre Rolle als Opposition innerhalb und außerhalb des Parlaments nutzen und in diese Lücke vorstoßen. Langfristig werden die Hoffnungen in die Grünen in der Bundesregierung verpuffen. Das haben wir in Baden-Württemberg erlebt. Es ist unsere Aufgabe als LINKE, an der Seite der Beschäftigten der Automobilindustrie und an der Seite der Klimabewegungen zu stehen für eine sozial und ökologische Mobilitätswende.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Klima/Mobilität</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-389554</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Jan 2022 12:27:47 +0100</pubDate>
                <title>Stuttgart darf nicht Detroit werden - Mobilitätswende schafft neue Jobs</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/stuttgart-darf-nicht-detroit-werden-mobilitaetswende-schafft-neue-jobs/</link>
                
                <description> Die Rosa-Luxemburg-Stiftung verdeutlicht in ihrer heute veröffentlichten Studie „Spurwechsel - Studien zu Mobilitätsindustrien, Beschäftigungspotenzialen und alternativer Produktion“, dass mit einer sozial-ökologischen Mobilitätswende viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. 

Bernd Riexinger, MdB aus Stuttgart und Sprecher für nachhaltige Mobilität für DIE LINKE im Bundestag erklärt zur RLS-Studie:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Eine Mobilitätswende ist nur mit einer sozial-ökologischen Transformation der Automobilwirtschaft möglich. Die heute von der Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentliche Studie „Spurwechsel“ führt dies mit wissenschaftlich erhobenen Daten deutlich vor Augen. Mit einer sozial-ökologischen Mobilitätswende können hunderttausende neue und zusätzliche Jobs entstehen. Eine Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 ist möglich, wenn die Automobilindustrie zu einer nachhaltigen Mobilitätsindustrie umgebaut wird. Die Ampelkoalition und der Verkehrsminister Wissing fahren allerdings in die komplett falsche Richtung.<br> <br> Es ist nicht damit getan, Millionen kraftstoffbetriebener PKWs mit weiteren 15 Millionen elektrobetriebenen PKWs zu ergänzen. Diese Strategie mag zwar die Gewinne von Automobilunternehmen auf Kosten vieler Arbeitsplätze und Beschäftigten steigern, dem Klima ist damit nicht geholfen. Notwendig sind Investitionen in Bus und Bahn, in den Ausbau der Schiene, in Radverkehr und den Umbau von Städten und Gemeinden. Das schafft zusätzliche klimafreundliche Arbeitsplätze. In der Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung werden konkrete Einstiegsprojekte und Ansatzpunkte vorgestellt. Dazu sind deutlich höhere Investitionen nötig, als von der Ampelkoalition bisher geplant.“<br> &nbsp;</em><br> Link zur Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung: <a href="https://deref-web.de/mail/client/778e1us-nzE/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.rosalux.de%2Fpublikation%2Fid%2F45668%2Fund-was-ist-jetzt-mit-meinem-job" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.rosalux.de/publikation/id/45668/und-was-ist-jetzt-mit-meinem-job</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Gute Arbeit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-388092</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Nov 2021 14:59:00 +0100</pubDate>
                <title>Vorwürfe der Korruption bei Stuttgart 21 lückenlos aufklären  </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/vorwuerfe-der-korruption-bei-stuttgart-21-lueckenlos-aufklaeren/</link>
                
                <description>Die Financial Times hat vor wenigen Tagen in einem Artikel von einem glaubhaften Korruptionsverdacht beim Projekt Stuttgart 21 berichtet. Bernd Riexinger, MdB für DIE LINKE aus Stuttgart fordert mit einer Anfrage an die Bundesregierung eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe.
 
Bernd Riexinger, MdB für DIE LINKE aus Stuttgart erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Financial Times hat vor wenigen Tagen in einem Artikel von einem glaubhaften Korruptionsverdacht beim Projekt Stuttgart 21 berichtet. Bernd Riexinger, MdB für DIE LINKE aus Stuttgart fordert mit einer Anfrage an die Bundesregierung eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe.</p>
<p><strong>Bernd Riexinger, MdB für DIE LINKE aus Stuttgart erklärt:</strong></p>
<p><em>„Der Vorwurf der Korruption bei der Vergabe von Auftragsleistungen beim Projekt Stuttgart 21 wiegt schwer. Dass dieser Vorwurf erst durch einen Bericht der Financial Times bekannt wurde ist ein politischer Skandal. Die Deutsche Bahn ist zu 100% in öffentlicher Hand und hat auch entsprechend zu Handeln und für volle Transparenz zu sorgen. Das Projekt Stuttgart 21 ist unter vielerlei Hinsicht ein Fass ohne Boden. Die negativen Folgen für die Bahninfrastruktur werden uns noch viele Jahre begleiten.</em></p>
<p><em>Die neue Bundesregierung muss darauf hinwirken, dass die im Raum stehenden Vorwürfe von Seiten der Deutschen Bahn lückenlos aufgeklärt werden. Die Politik in Bund und Land hat mit dem Projekt Stuttgart 21 in der Stuttgarter Bevölkerung sehr viel Vertrauen verspielt. Eine lückenlose Aufklärung und Transparenz bei den Ermittlungen rund um die schwerwiegenden Vorwürfe sind das Mindeste was die Menschen in Stuttgarter erwarten dürfen. Wir erwarten mit unserer Anfrage einen ersten Schritt zur Aufklärung der Vorwürfe.“</em></p>
<p><strong>Eingereichte Anfragen an die Bundesregierung: </strong></p>
<p>1. Seit wann hat die Bundesregierung Kenntnis über die Meldung zweier Whistleblower:innen über mögliche Korruption beim Projekt Stuttgart 21 (siehe: <a href="https://deref-web.de/mail/client/EgDJYaMvP18/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcontent%2F7373c137-80ce-4a23-8257-9be3e8af0297" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ft.com/content/7373c137-80ce-4a23-8257-9be3e8af0297</a>) und hat sie Kenntnis von weiteren Verdachtsmeldungen bzgl. Korruption bei der Deutschen Bahn, insbesondere im Zusammenhang mit dem Projekt Stuttgart 21?</p>
<p>2. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse vor, welche Bereiche des Projektes Stuttgart 21 von den Korruptionsmeldungen betroffen sind und zu Lasten welcher Vertragspartner der mutmaßliche Schaden von 600 Millionen Euro entstanden ist?</p>
<p>3. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse vor, ob Unternehmen bei der Vergabe von Leistungen auf der Baustelle zum Projekt Stuttgart 21 auf Verbindungen zur organisierten Kriminalität, wie der italienischen Mafia, überprüft werden?</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-388093</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Nov 2021 15:16:00 +0100</pubDate>
                <title>Menschenrechte wahren - Flüchtlinge an EU-Außengrenzen retten</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/menschenrechte-wahren-fluechtlinge-an-eu-aussengrenzen-retten/</link>
                
                <description>Vom 01. bis zum 03. Dezember findet in Stuttgart die 215. Konferenz der Innenminister:innen statt. Der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Bernd Riexinger fordert von der Innenministerkonferenz einen Beschluss für sofortige Maßnahmen zum Schutz und zur Aufnahme von Flüchtlingen an der polnischen/belarussischen Grenze.
 
Bernd Riexinger, MdB für DIE LINKE aus Stuttgart erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„In den letzten Jahren wurden die Menschenrechte an den EU-Außengrenzen mit Füßen getreten - vor allem auf Geheiß von Deutschland und dem bisherigen Bundesinnenminister Seehofer. Die Folge war eine Militarisierung des Grenzschutzes durch Frontex, Zäune und Mauern um EU-Staaten und illegale Pushbacks im Mittelmeer mit tausenden Toten. Nun erfrieren Menschen - auch Babys und Kindern - in den Wäldern an der polnisch/belarussischen Grenze und der belarussische Diktator Lukashenko führt der Welt vor welche Doppelmoral in der europäischen Politik herrscht.</p>
<p>Gerade an Weihnachten sollten all diejenigen Politiker:innen, die sich sonst immer gerne auf ihren christlichen Glauben berufen, wieder auf die Allgemeinen Menschenrechte besinnen und nicht auf noch mehr Abschottung und Bewaffnung. Ich fordere von der in Stuttgart tagenden Innenministerkonferenz einen Beschluss zur Aufnahme von Flüchtlingen die aktuell an der polnisch/belarussischen Grenze ausharren. Sie handelt sich um Menschen und nicht um Spielbälle, mit denen Politik gemacht werden sollte. Es dürfen keine Menschen mehr an den EU-Außengrenzen ertrinken oder erfrieren.</p>
<p>Ich rufe dazu auf, am Dienstag 30.11. um 18 Uhr vor der Oper Stuttgart unter dem Motto „Keine Auftaktgala für die IMK“ am „Konzert für die verstorbenen und vergessenen Menschen auf der Flucht“ teilzunehmen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Europa</category><category>Flüchtlingspolitik</category><category>Frieden und Internationales</category>
                
            </item>


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