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            <title>DIE LINKE. Bernd Riexinger: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Bernd Riexinger</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 00:39:38 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-437050</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 12:26:00 +0100</pubDate>
                <title>VW Beschäftigte haben klare Perspektive verdient – Die Linke im Bundestag legt ein Positionspapier zur Zukunft von VW und der Automobilindustrie vor.</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/vw-beschaeftigte-haben-klare-perspektive-verdient-die-linke-im-bundestag-legt-ein-positionspapier-zur-zukunft-von-vw-und-der-automobilindustrie-vor/</link>
                
                <description>Der verkehrspolitische Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag Bernd Riexinger kritisiert die unklare Haltung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Weil zur geplanten Schließung von Standorten und Entlassungen bei VW: „Ministerpräsident Weil soll sich endlich klar auf die Seite der Beschäftigten, des Betriebsrates und der IG-Metall stellen. Es ist unverantwortlich, sich auf Appelle an die Tarifpartner zu beschränken. Muss man ihn ernsthaft daran erinnern, dass er Mitglied des Aufsichtsrats von VW, mit einer Sperrminorität im Rücken ist und nicht Zuschauer von der Seitenlinie“. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bernd Riexinger fordert auch Kanzler Scholz auf, sich um die Beschäftigungsicherung und Standortsicherung zu kümmern: <em>„VW und die gesamte Automobilbranche brauchen eine Zukunftsperspektive und eine klare Strategie für die anstehende Transformation. Die Autoindustrie steckt in einer strukturellen Krise, die nicht mit Lohnabsenkungen, Entlassungen und Standortschliessungen gelöst werden kann“</em>, erklärt Riexinger.</p>
<p>Unter anderem wird in dem Positionspapier der Linken vorgeschlagen, mit einem öffentlichen Beschaffungsprozess die Produktion von Elektroautos anzukurbeln und gleichzeitig von der Automobilindustrie zu verlangen, dass sie ein bezahlbares Elektroauto zum Preis von maximal 20.000 € auf den Markt bringt. Außerdem wird vorgeschlagen, die Automobilregionen in Mobilitätsregionen umzubauen.</p>
<p>Riexinger: <em>„Es gibt massenhaft Bedarfe an Elektrobussen, Elektro Kleinbussen, Lade Säulen, Straßenbahnen und Bahnen, Bahn, Zubehör und digitale Umrüstung des ÖPNV. Es ist absurd, wenn Beschäftigte der Automobilindustrie mit weitreichende industriellen Know-how vor dem Jobverlust stehen, während die dringend nötige Ausrüstung für die Mobilitätswende nicht geliefert werden kann“.</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-436130</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 14:17:00 +0200</pubDate>
                <title>Rede im Bundestag: Flugverkehrsstandort: Gute Beschäftigung statt Profitmaximierung</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/flugverkehrsstandort-gute-beschaeftigung-statt-profitmaximierung-1/</link>
                
                <description>CDU/CSU Forderungen zielen einseitig darauf ab, die Profite von Flughäfen und Airlines zu erhöhen. Wer die Klimaziele erreichen will, darf den Luftverkehr nicht weiter ausdehnen. Weniger Flüge durch mehr Videokonferenzen ist eine gute Nachricht, keine schlechte. Wer den Personalmangel beklagt, muss auskömmliche Löhne, gute Arbeitsbedingungen, Tarifverträge und gewählte Betriebsräte sicherstellen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin/ sehr geehrter Herr Präsident,</p>
<p>sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Der Antrag der Union wirkt merkwürdig aus der Zeit gefallen. Die Klage über zu hohe Standortkosten in Deutschland ist faktisch falsch. Die Kosten im Flugverkehr haben sich gerade einmal um etwa 3 Euro pro Passagier seit 2019 erhöht. Die Differenz zu anderen europäischen Flughäfen hat sich nicht geändert. Damit eine vermeintliche Standortschwäche zu diagnostizieren ist lächerlich.</p>
<p>Wer ernsthaft im Verkehrssektor die Klimaziele erreichen will, darf den Luftverkehr nicht weiter ausdehnen. Im Gegenteil muss er im Idealfall reduziert werden. Weniger Flüge durch mehr Videokonferenzen ist eine gute Nachricht, keine schlechte. Es ist sinnvoll und klimagerecht, wenn mehr Menschen vom Flugzeug auf die Schiene wechseln. &nbsp;</p>
<p>Würden nicht zwei politische Parteien auf dem Antrag stehen, könnte man den Eindruck bekommen, dass sich ein Lobbyverband der Luftverkehrswirtschaft einen Antrag geschrieben hat. Ihre Forderungen zielen einseitig darauf ab, die Profite von Flughäfen und Airlines zu erhöhen. Das ist jedoch ein seltsames Politikverständnis.</p>
<p>Die Abwägung mit anderen Interessen wie der Beschäftigten oder Fragen des Gesundheits-, Klima- und Umweltschutzes tauchen nicht auf. Die jahrzehntelange Deregulierung im Flugverkehr bedeutet für viele Beschäftigte, bei den Bodenverkehrsdiensten, der Gepäckabfertigung, &nbsp;Niedriglöhne, häufig prekäre Arbeitsverhältnisse, fehlende Tarifverträge und betriebsratslose Betriebe. Wer den Personalmangel beklagt muss drei Dinge sicherstellen: Auskömmliche Löhne, gute Arbeitsbedingungen, Tarifverträge und gewählte Betriebsräte. Davon reden Sie nicht, aber wir.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>DIE LINKE</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-409630</guid>
                <pubDate>Tue, 02 May 2023 14:24:14 +0200</pubDate>
                <title>MdB Riexinger kritisiert grundlose Polizeigewalt am 1. Mai in Stuttgart</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/mdb-riexinger-kritisiert-grundlose-polizeigewalt-am-1-mai-in-stuttgart/</link>
                
                <description>Bei den verschiedenen Demonstrationen zum 1. Mai in Stuttgart kam es zu grundloser Polizeigewalt gegenüber den friedlichen Demonstrant:innen. 

Bernd Riexinger, Stuttgarter Bundestagsabgeordneter für DIE LINKE:
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Die Polizei hat am 1. Mai in Stuttgart grundlos und ohne jegliche Verhältnismäßigkeit über den Tag verteilt Gewalt gegen die friedlichen Demonstrationen ausgeübt. Das tragen von medizinischen Masken, die Maße von Banner und das zünden von farbigem Rauch rechtfertigt eine solche Eskalation von Seiten der Polizei nicht. Gegen junge und ältere Demonstrant:innen wurden Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt. Ich habe selbst mit angesehen wie die Polizei grundlos auf die Demonstrant:innen einschlägt. Diese Gewalt von Seiten der Polizei verurteile ich aufs Schärfste.</em><br> <br> <em>Die Ordnungsbehörde und die Einsatzleitung der Polizei kehren immer mehr zu alten Mustern zurück. Nach der brutalen Polizeigewalt am sogenannten Schwarzen Donnerstag gegen eine Stuttgart21-Demonstration wurden die richtigen Lehren gezogen und über viele Jahre auf Demos besonnen agiert. Nun wird erneut jegliche Nichtigkeit zum Anlass genommen, um Gewerkschafter:innen, Antifaschist:innen und Klimaaktivist:innen bei Demonstrationen mit Gewalt und anschließenden Prozessen zu schikanieren. Ich fordere die Polizeiführung und die Ordnungsbehörde auf wieder zur Besonnenheit zurückzukehren. Das Demonstrationsrecht gehört zu den Säulen unserer Demokratie und gerade die Polizei muss dieses Recht respektieren und darf es nicht weiter mit Füßen treten.“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Frieden und Internationales</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-408899</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 15:38:15 +0200</pubDate>
                <title>Teil 5 - Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/teil-5-brueche-und-krisen-der-gesellschaftlichen-entwicklungen/</link>
                
                <description>Für eine gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus. Wir können uns dieses System nicht mehr leisten, wenn unsere Kinder und Enkel eine Zukunft haben wollen. Dafür wird DIE LINKE gebraucht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Text "Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen" habe ich mehrere Thesen für das Verständnis und die Politik der Partei DIE LINKE formuliert, die ich hier in den letzten Tagen veröffentlicht habe. Im fünften und letzte Teil befasse ich mich mit der Partei DIE LINKE als Mitglieder- und Bewegungspartei:</p>
<p>Die Partei hat seit den Bundestagswahlen über 5000 Mitglieder verloren. Wie schnell das Zusammenwirken verschiedener Krisenfaktoren (schlechte Wahlergebnisse und innere Konflikte) zu Austritten aus der Partei führen, drückt aus, wie fragil die Bindung eines Teils der Mitglieder immer noch ist. Ein einziger Anlass, wie eine umstrittene Rede von Wagenknecht, führte zu 800 Austritten. Es ist verständlich, dass dieser Konflikt viele Mitglieder nervt, dass er sogleich Anlass für Austritte ist, macht die Partei nicht krisensicherer. Gerade in Krisen wäre es wichtig zu seiner Partei zu stehen und sie zu stützen. Politische Grundlagenbildung kann hier sicherlich helfen und sollte möglichst viele der neuen Mitglieder erfassen. Gleichzeitig gilt es den Charakter als Mitgliederpartei zu stärken. Im Unterschied zur populären Linken, die auf die öffentliche Wirkung bekannter Persönlichkeiten und deren zum Teil populistisches Auftreten setzt, betont die Bewegungslinke die Bedeutung der Mitglieder und deren Aktivitäten. Dass DIE LINKE erfolgreich Wahlkämpfe organisieren kann ist wichtig. Die andere Seite ist das Verständnis der Partei als außerparlamentarische Kraft zu stärken, die sich in der Gesellschaft verankert, aktiv in Gewerkschaften mitarbeitet, in fortschrittlichen Bewegungen aktiv ist und im außerparlamentarischen wie parlamentarischen Raum als Träger und Verstärker deren Forderungen und Positionen wirkt. Gesellschaftliche Veränderungen werden in aller Regel nicht ohne Bewegungen und soziale Kämpfe herbeigeführt. Die von Lauterbach angekündigte teilweise Abschaffung der Fallpauschalen wäre kaum ohne die Streiks in den Kliniken möglich gewesen. Fridays for Future hatte mit einer großen Mobilisierung erreicht, dass sich alle politischen Parteien, mit Ausnahme der AfD, mit der Klimakrise auseinandersetzen müssen. Die erfolgreiche Volksabstimmung zur Enteignung großer Immobilienkonzerne in Berlin braucht einen parlamentarischen Arm im Berliner Senat, um dem Mehrheitswillen zum Durchbruch zu verhelfen. Die Chancen dafür verbaut gerade die SPD, indem sie sich für Koalitionsverhandlungen mit der CDU entschieden hat.</p>
<p>Hundertausende von Hausbesuchen haben die Linke verankert und in vielen Fällen organisierende Stadtteilarbeit befördert. Um die organisierende Arbeit, die Verankerung in Gewerkschaften, die positiven Beziehungen zu sozialen und ökologischen Bewegungen herzustellen bzw. auszubauen braucht es aktive, selbstbewusste und gefestigte Mitglieder. Deren Bindung wird gefördert, wenn die Partei nach innen demokratisch ist und nach außen einladend auftritt. Der Charakter einer linkspluralistischen Partei ist das Ringen um gemeinsame Positionen unterschiedlicher Strömungen und Richtungen, auf der Basis eines gemeinsamen Programmes. Minderheiten können ihren Standpunkt jederzeit vertreten und um Mehrheiten kämpfen. Sie müssen jedoch die Mehrheitsbeschlüsse anerkennen und vertreten, sonst ist es weder möglich, konsistent die eigenen Positionen öffentlich zu verstärken, noch eine gemeinsame Praxis zu organisieren. Die u.a. von Teilen der SL verbreitete Aussage, der Parteivorstand würde nicht mehr die Basis widerspiegeln, eine Strömung, die Bewegungslinke, hätte durchgezogen und würde die Partei dominieren ist falsch. In zwei Parteitagen hintereinander hatten die Delegierten mit überzeugender Mehrheit Vertreter*innen der Bewegungslinken als stärkste Kraft und Vertreter*innen der Reformer*innen in den Parteivorstand gewählt. Keine Vertreter konnte das Lager um Wagenknecht stellen. Die sozialistische Linke hat ihre Kandidaten*innen zurückgezogen. Das ist ein eindeutiger Auftrag der gewählten Vertreter*innen der Basis, dass die BL zusammen mit eher linken Reformern das Zentrum der Partei stellt und dieser Verantwortung gerecht wird.</p>
<p>Die meisten Delegierten teilen das Selbstverständnis einer Mitglieder- und Bewegungspartei und haben sich u.a. deshalb die aktuelle Führung gewählt. Die Gründung einer neuen Partei ist noch lange nicht vom Tisch. Auf die Entscheidung derjenigen, die dieses Projekt verwirklichen wollen haben wir weitgehend keinen Einfluss. Umso wichtiger ist es, die Erzählung, welche Partei wir sind, stark zu machen und zu verdeutlichen, worin die Unterschiede zu einer linkspopulistischen/linkskonservativen „Parteigründung“ bestehen. Nach dem angekündigten Rückzug von Sahra Wagenknecht gilt es umso mehr das Selbstverständnis einer modernen sozialistischen Partei, die auf ihre eigenen Mitglieder setzt mit großem Selbstbewusstsein zu vertreten und in der Praxis zu leben. Wir laden alle Interessierten, die sich bisher daran gehindert sahen ein, uns bei diesem wichtigen Projekt zu unterstützen.</p>
<p>Unterstützung linker Intellektueller</p>
<p>Um aus der Krise herauszukommen braucht es intellektuelle Unterstützung. Intellektuelle, die die Partei kritisch und solidarisch unterstützen, wichtige politische Debatten anstoßen, an der Verbesserung von Programmatik und Kommunikation mitarbeiten und als Multiplikatoren für linke Politik wirken. Die gesellschaftliche Entwicklung bestätigt die linke Theorie der Mehrfachkrisen des Kapitalismus. Gerechtigkeitskrise, Wirtschaftskrise, Hegemoniekrise mit verstärkten Kriegsgefahren und die Klimakatastrophe verschränken und verstärken sich gegenseitig. Linke Intellektuelle können die Partei darin unterstützen grundlegende gesellschaftliche Alternativen zum Kapitalismus und Einstiege in Zukunftsentwürfe herauszuarbeiten.</p>
<p>Die Partei kann linken Intellektuellen anbieten kritische und solidarische Beiträge zu leisten, Debatten in der Partei und in der Gesellschaft anzustoßen, helfen die eigenen Positionen zu schärfen und einen Raum für politische Diskurse zu schaffen. Dazu bedarf es eines organisierten Diskussionszusammenhanges mit den uns wohlgesonnenen linken Intellektuellen. Auch gibt es im Umfeld der Rosa Luxemburg Stiftung nicht Wenige, die darauf warten von der Partei angesprochen zu werden.</p>
<p>Konsistente Politik</p>
<p>Der Weg um aus dem Umfragetief herauszukommen führt über konsistenten Politik, die über längere Zeit mit glaubwürdigen und begründeten Positionen, Forderungen und Lösungen vertreten wird. Hierfür hat die Parteispitze eine besondere Verantwortung die dazu notwendige politische Führung zu übernehmen. Nach wie vor leiden wir darunter, dass zu Krieg, Sanktionen, Klimagerechtigkeit, Mobilitätswende, besonders von Mitgliedern der Fraktion unterschiedliche, zum Teil gegensätzliche Positionen öffentlich vertreten werden. Das ist in einer pluralistischen Partei nicht zu verhindern. Mit dem schlechten Wahlergebnis ist erschwerend verbunden, dass die Fraktion nicht mehr die gesamte Partei widerspiegelt.</p>
<p>Bei der an uns interessierten Öffentlichkeit führt das jedoch zu erheblicher Verwirrung und bestärkt die Wahrnehmung einer zerstrittenen Partei. Nicht selten handelt es sich um Richtungsauseinandersetzungen, die in der Partei längst durch Beschlüsse geklärt sind. Deshalb liegt die Möglichkeit für eine konsistente Politik eher bei der Partei als in bei der Fraktion. Sie muss auf jeder Ebene immer wieder und kontinuierlich ihre Positionen öffentlich vertreten, selbstbewusst auftreten, ihre programmatische und inhaltliche Führungsrolle annehmen, verdeutlichen dass der Parteivorstand die Autorität besitzt die Positionen zu vertreten, die mehrheitlich vereinbart und beschlossen sind. Natürlich darf nichts unterlassen bleiben um auch die Fraktion einzubinden und die Misstöne einzuschränken, damit das gesamte Orchester nicht ständig aus dem Takt geworfen wird.</p>
<p>Dabei liegen die Themen für eine konsistente Politik auf der Straße:</p>
<p>DIE LINKE ist die einzige Partei, die Waffenlieferungen an die Ukraine ablehnt, die militaristische Sprache von Teilen der Grünen, CDU und FDP nicht übernommen hat und auf eine Verhandlungslösung im Ukrainekonflikt drängt. Es war klug Indien und China als Vermittler vorzuschlagen, die in der Lage wären Druck auf Russland auszuüben, ebenso wie die Vermittlungsangebote von Lula aufzugreifen. Auch lehnt die Partei das größte Aufrüstungsprogramm in der Nachkriegsgeschichte ab. Wir erleben aktuell eine Einstellungsverschiebung bei der Bevölkerung. Verschiedene Umfragen ermittelten, dass 35 Prozent der Befragten die Lieferung schwerer Waffen ablehnt, lediglich 30 Prozent sind dafür. Eine deutliche Mehrheit ist für die schnelle Aufnahme von Verhandlungen.</p>
<p>Die hohe Inflation, besonders die Verdoppelung und Verdreifachung der Energiepreise treibt Millionen Menschen in die Armut oder bringt sie an den Rand existenzieller Krisen. Die Entlastungspakete der Regierung tragen zwar zu einer teilweisen Entlastung bei, weisen aber eine nicht unerhebliche soziale Schieflage auf. Stärker entlastet wird die vergleichsweise gut ausgestattete Mittelschicht, während die einkommensschwachen- und die Schichten mit mittlerem Einkommen deutlich weniger entlastet werden. Der etwas voreilig ausgerufene heiße Herbst ist ausgeblieben, weil viele ihre Energierechnung noch gar nicht erhielten, die wenigsten ermessen können, was die Entlastungspakete der Bundesregierung bringen, die einkommensarmen Schichten viel Energie aufbringen müssen um über die Runden zu kommen und die Gewerkschaften als gewichtiger Akteur erst einmal ausgefallen sind. Die Position der Linken „Entlasten, Energiepreise deckeln und umverteilen“ kann im Laufe der Zeit, wenn mehr und mehr Menschen spüren, dass die Entlastungen nicht ausreichen, Resonanz finden. Außerdem kann die Linke Proteste und Aktivitäten auf den Weg bringen, die dem wachsenden Unmut Ausdruck verleihen. Das wird in vielen Orten und Städten auch gemacht.</p>
<p>Deutschland erreicht im letzten Jahr zum wiederholten Male die selbstgesteckten Klimaziele nicht. Verantwortlich ist die Reaktivierung von Kohle, der Verkehrssektor und Gebäude. Die Grünen verlieren an Glaubwürdigkeit. DIE LINKE kann hier offensiv ihr Konzept für eine sozialökologische Transformation in eine emissionsfreie Wirtschaft stark machen und ein Bezugspunkt für die Klimabewegung werden.</p>
<p>Die FDP propagierte auf ihrem Dreikönigstreffen in Stuttgart weiteres Wirtschaftswachstum und warnte vor Umverteilung. Um Unterschied zu vielen europäischen Ländern findet die Ampel nicht einmal die Kraft etwas so einfaches zu verabschieden wie eine Übergewinnsteuer. Inzwischen plädieren sogar bürgerliche Ökonomen für eine stärkere Belastung einkommensstarker und vermögender Bevölkerungsgruppen. Der Club Of Rome forderte, dass die reichsten 10 Prozent die Kosten der Klimakrise bezahlen müssen. Es gibt ein weit verbreitetes Bewusstsein, dass es nicht gerecht zugeht. Bei diesen Fragen hat die Partei ein Alleinstellungsmerkmal, welches sie von allen anderen Parteien unterscheidet.</p>
<p>Im Alltagsleben werden die Verwüstungen der neoliberalen Ära für mehr und mehr Menschen erfahrbar. Unpünktliche Bahnen, mangelhafter ÖPNV, Personalmangel und Unterfinanzierung bringen Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Altenheime, Schulen und weitere Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge an den Rand des Zusammenbruchs. Die Bedeutung des Öffentlichen und der Gemeingüter bekommt größere Beachtung. DIE Linke kann deutlich machen, dass es für den gesellschaftlichen Wohlstand und Teilhabe entscheidend ist, in welchem Zustand die Daseinsvorsorge und die Gemeingüter sind und ihre klaren Positionen zum Ausbau und zur Finanzierung stärken. Hier geht es auch um Einstiege in ein anderes Wohlstandsmodell und die Stärkung öffentlichen oder genossenschaftlichen Eigentums. Das sind Schlüsselfragen beim sozialökologischen Umbau.</p>
<p>Sowohl während der Coronakrise, als auch in Zeiten der allgemeinen Verteuerung steigen die Mieten weiter. Die Partei hat schon vor Jahren eine Mietenkampagne auf den Weg gebracht. Die Forderungen nach einem bundesweiten Mietendeckel und dem vermehrten Bau von Sozialwohnungen in öffentlicher oder genossenschaftlicher Hand sind hoch aktuell im Kampf um bezahlbare Wohnungen. Dazu kommen noch die gewaltigen Kosten für die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes, die in aller Regel auf die Mieter*innen abgewälzt werden.</p>
<p>Der nicht erwartete Erfolg beim 9-Euro-Ticket zeigt die enorme Nachfrage nach einem funktionierenden, gut ausgebauten und günstigen ÖPNV. Die Partei konnte sich auf diesem Feld durchaus profilieren. Die Mobilitätswende ist ein wesentlicher Baustein zum Erreichen der Klimaziele. Die Bundesregierung droht dabei zu scheitern. Die Linke verfügt über ein gutes Konzept für eine Mobilitätswende und für den Umbau der Automobilindustrie in eine Mobilitätsindustrie. Arbeitsplätze und Klima sollen gleichermaßen geschützt werden. Wir reden hier also über ein wichtiges Zukunftsprojekt, indem sich die Linke profilieren kann.</p>
<p>Es stimmt, dass wir schon mal bessere Zeiten für die Linke hatten. Das schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl hängt uns immer noch nach. Wir sind nicht weiter abgesunken, aber wir kleben gerade bei den 5 Prozent fest. Wenn man mal unten drinhängt dauert es einfach bis man wieder herauskommt. Aber es gibt uns und wir haben keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken oder zu verzweifeln. Gerade jetzt wollen wir uns zeigen, gerade jetzt machen wir deutlich für was wir stehen.</p>
<p>Für eine gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus, der mit seinen Dauer- und Mehrfachkrisen längst destruktiv geworden ist. Wir können uns dieses System nicht länger leisten, wenn unsere Kinder und Enkel eine Zukunft haben wollen. Für eine Gesellschaft für die es sich zu kämpfen lohnt. Dafür werden wir gebraucht.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Das muss drin sein!</category><category>DIE LINKE</category><category>Flüchtlingspolitik</category><category>Frieden und Internationales</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Klima/Mobilität</category><category>Pflege/Gesundheitspolitik</category><category>Rentenpolitik</category><category>UmFAIRteilen</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-408842</guid>
                <pubDate>Thu, 13 Apr 2023 15:34:30 +0200</pubDate>
                <title>Teil 4: Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/teil-4-brueche-und-krisen-der-gesellschaftlichen-entwicklungen/</link>
                
                <description>Es geht darum verbindende Interessen, Forderungen und Konzepte zu formulieren, die der Zersplitterung und Ausgrenzung entgegenwirken und gemeinsame Klasseninteressen herstellen können.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Text "Brüche und Krisen der gesellschaftlichen Entwicklungen" habe ich mehrere Thesen für das Verständnis und die Politik der Partei DIE LINKE formuliert, die ich hier in den nächsten Tagen in 5 Teilen veröffentliche. Im vierten Teil befasse ich mich mit verbindender Klassenpolitik und unserem Verhältnis zu den Gewerkschaften:<br> <br> Der Begriff der verbindenden Klassenpolitik hat längst Eingang in unsere Partei gefunden. In den letzten Monaten, besonders in Zusammenhang mit den unterschiedlichen Interpretationen der Wahlniederlage bei den Bundestagswahlen, wird am Konzept der verbindenden Klassenpolitik Kritik geäußert. Alban Werner bezeichnete den Begriff im Sozialismus als Buzzwort (Schlagwort) in einem Artikel unter der Überschrift „Eine Partei in schrittweiser Auflösung“ siehe auch Antwort von Bernd Riexinger in Sozialismus 2/2023). Jan Richter, Susanne Ferschl und Ulrike Eifler (ebenfalls in Sozialismus) bezeichneten das Konzept als beliebig. Eine nähere Begründung hatten sich die genannten Autoren erspart (s. auch die sehr gute Erwiderung von Thomas Goes in Links aktiv). Hinter dem Konzept der verbindenden Klassenpolitik steht der Ansatz einen stärkeren Bezug zu den Lohnabhängigen, ihren Interessen und Kämpfen herzustellen. Gleichzeitig wurde analysiert, dass die lohnabhängige Klasse, befeuert durch die Agenda 2010, stark gespalten und zersplittert ist, besonders in einerseits prekär und andererseits noch sozial und tariflich regulierter Beschäftigungsverhältnissen. Diese Spaltung hat die Gewerkschaften geschwächt und ihre Fähigkeit Tarifverträge für die Mehrheit der Beschäftigten abzuschließen eingeschränkt. Das Konzept der verbindenden Klassenpolitik fand darin seinen Ursprung. Es geht darum verbindende Interessen, Forderungen und Konzepte zu formulieren, die der Zersplitterung und Ausgrenzung entgegenwirken und gemeinsame Klasseninteressen herstellen können. Statt Abgrenzung nach Unten (Prekär Beschäftigte und prekär Lebende) und Außen (Geflüchtete, Migranten*innen) ist der Gegnerbezug zum Kapital entscheidend. Der Begriff der Solidarität ist vor diesem Hintergrund weiter zu entwickeln. Ausfluss dieses Verständnisses war (2017 Becker/Riexinger, Supplement der Zeitschrift Sozialismus) ein Vorschlag für ein neues Normalarbeitsverhältnis, also für eine umfassende Neuregulierung der Arbeitsbeziehungen. In Anlehnung an die Kommunistische Partei Italiens (KPI) in den 60er Jahren beschränkt sich das Konzept nicht nur auf das direkte Lohnarbeitsverhältnis in den Betrieben, sondern auch auf die reproduktiven Bereiche, wie Wohnen/Miete, Gesundheitsversorgung, Erziehung und Bildung usw. Die KPI und linke Gewerkschaften in Italien nannten das den zweiten Scheck. Damit wurde gleichzeitig die Idee der verbindenden Partei aufgegriffen, die die direkten Kämpfe um Löhne und Arbeitsbedingungen mit den sozialen Kämpfen und Bewegungen verknüpft. Es ist schon eine Frechheit, den Begriff der verbindenden Klassenpolitik als nichtssagendes, „weil letztlich alles umfassendes Buzzword“ abzutun.<br> <br> Wir tun gut dran dieses Konzept weiter zu verfolgen und praktisch auszufüllen. Indirekt geht es den Kritikern um die Orientierung auf ein Bündnis von Klimabewegung, Gewerkschaften und Linken, das sie, meist unausgesprochen, fragwürdig finden. Praktisch haben das Ver.di und Friday for Future bereits umgesetzt, indem sie auf der Basis gemeinsamer Interessen ein Bündnis zwischen Gewerkschaft und Klimabewegung geschlossen haben (dazu eine interessante Broschüre der RLS „Mein Pronomen ist Busfahrerin“). Sowohl beim Klimaschutz, wie auch bei den Kämpfen um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen der Verkehrsbeschäftigten handelt es sich um Klassenauseinandersetzungen. Bündnisse mit der Mieter*innenbewegung, mit den Kämpfen der Beschäftigten im Gesundheitsbereich und der Pflege sind weitere Beispiele für diesen Ansatz, der weit über das gewinnen von Wähler*innenstimmen hinausgeht.<br> <br> Beim Streik der Verkehrsbetriebe Anfang März wurde von den Arbeitgeberverbänden die Gewerkschaft ver.di heftig kritisiert, weil sie gemeinsam mit Friday for Future gestreikt hat und auf die Straße gegangen ist. Gerade linke Aktivisten hatten erheblichen Anteil daran, dass diese Bündnisse vor Ort gelebt wurden. Das ist in der Praxis gar nicht so einfach, weil es von Teilen der Betriebsräte und Vertrauensleuten Vorbehalte gibt. Es gibt jedoch viele positive Beispiele. So wurden z.B. in Stuttgart Aktivisten von FfF Zugang zu den Betriebshöfen ermöglicht. Am internationalen Frauentag streikten besonders die überwiegend weiblichen Belegschaften in der sozialen Arbeit und gingen mit vielen feministischen Frauengruppen und Bündnissen auf die Straße. Ich bin noch ganz beeindruckt von der Kundgebung und Demonstration in Stuttgart mit über 5000 Teilnehmer*innen. Das ist eine wichtige Öffnung von ver.di und teilweise anderen Gewerkschaften gegenüber den sozialen, feministischen und ökologischen Bewegungen. Diese Ansätze zu verfestigen und vor Ort stabile Bündnisstrukturen aufzubauen, ist eine wichtige Aufgabe unserer Partei. Hilfreich ist, wenn es regionale Gruppen der Bundesarbeitsgemeinschaft BAG(Betrieb und Gewerkschaft) gibt. Deshalb sollten die Kreisverbände deren Aufbau aktiv unterstützen.<br> <br> Für kämpferische Gewerkschaften und offensive Wahrnehmung des politischen Mandates<br> <br> Als Alternative zur verbindenden Klassenpolitik wird dann die stärkere Hinwendung oder auch Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften genannt. Das ist kein wirklicher Widerspruch. Natürlich sollen Mitglieder der Linken auch Mitglied der Gewerkschaften werden und sich dort für die Interessen der Lohnabhängigen stark machen. Gewerkschaften sind in besonderen Maße Bezugspunkt für Linke, gerade weil sie Interessen der Lohnabhängigen gegen das Kapital direkt in den Betrieben vertreten. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie das tatsächlich immer tun oder die vorhandene Kampfkraft in ausreichendem Maße einsetzen, geschweige denn, dass sie selbst verbindende Klassenpolitik praktizieren. Es gibt in erheblichem Maße Co. Management, eine starke Orientierung an der Sozialdemokratie und u.a. deshalb eine starke Zurückhaltung gegen eine SPD geführte Regierung auf die Straße zu gehen. Gerade in der Ausübung des politischen Mandats gibt es viel Luft nach oben. Linke in den Gewerkschaften stehen für einen konfliktorientierten und kämpferischen Kurs, für ein immer wieder neu auszulotendes Kräfteverhältnis in der Praxis. Sie stehen für basisorientierte Politik und für die Demokratisierung von Arbeitskämpfen. Dazu gehört auch die Mobilisierung im politischen Raum. Es ist kaum vorstellbar, dass ohne eine politische Verschiebung der Kräfteverhältnisse nach links die Tarifbindung erweitert werden oder erfolgreich die Prekarisierung der Arbeit bekämpft werden können. Genauso wenig, wie die Forderungen nach mehr Personal und bessere Bezahlung in der Pflege, Bildung und Erziehung eingelöst oder auskömmliche Renten durchgesetzt werden können.<br> <br> Wir erleben gerade in Frankreich, bei einem ähnlich schlechten Organisationsgrad, heftige Kämpfe um die Verlängerung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre, bei denen Millionen auf die Straße gehen. Etwas Ähnliches hat es in Deutschland bei der Verlängerung auf 67 Jahre nicht gegeben. Ich war verwundert, als Eifler, Ferschl und Richter im genannten Artikel kritisierten, dass auf Initiative der Grundsatzabteilung ins Wahlprogramm die Aussage reingenommen wurde, in Tarifauseinandersetzungen müsste mindestens der Ausgleich der Inflationsrate vereinbart werden, weil dieser Anspruch (der ja nicht einmal an die Gewerkschaften gerichtet war) von den Gewerkschaften nicht einzulösen wäre. Fast zeitgleich hatte die österreichische Bahngewerkschaft ein Angebot von 9 Prozent mit der Begründung abgelehnt, das würde die Inflation nicht ausreichend ausgleichen. Es geht hier nicht um einfache Vergleiche unterschiedlicher Bedingungen, aber es gibt offensichtlich Gewerkschaften, die um einen ausreichenden Inflationsausgleich kämpfen, auch in Deutschland. Aktuell z.B ver.di bei der Post. Auf den ersten Blick liegt der Abschluss oberhalb der Inflationsrate, bei den unteren und mittleren Tarifgruppen sogar deutlich. Beim Bund und den Kommunen geht es um das gleiche Ziel. Die Mobilisierung ist erfolgreich, ein Erzwingungsstreik wahrscheinlich geworden. Außerdem gelingt ver.di eine zeitgleiche Mobilisierung und Warnstreiks in verschiedenen Branchen, z.B. Post und öffentlicher Dienst. Erstmals gibt es eine gemeinsame Streikplanung von ver.di und der EVG im Verkehrsbereich.<br> <br> Die Formel, Inflationsrate- plus Produktivitätsausgleich plus Umverteilung bildeten Jahrzehnte lang die Grundlage für Tarifforderungen. Es ist kein Naturgesetz, welches den Gewerkschaften vorschreibt Reallohnverluste akzeptieren zu müssen. Vielmehr sollten Linke die Frage stellen, woher die Schwäche kommt, dass sie sich das vielerorts nicht mehr zuzutrauen. Der Rückgang auf inzwischen noch 5,7 Millionen DGB-Mitglieder hat nicht nur etwas mit Strukturwandel sondern auch mit gewerkschaftlicher Politik zu tun. Wir sehen gerade in England eine sektorenübergreifende Streikbewegung, bei der täglich tausende von neuen Gewerkschaftsmitglieder aufgenommen werden. Ver.di hat dem Vernehmen nach 65 000 Mitglieder (Stand Mitte März) während der laufenden Warnstreiks aufgenommen. Damit wird bestätigt, dass bei guter Mobilisierung Warnstreiks und Streiks den Organisationsgrad erhöhen, was dringend notwendig ist.<br> <br> Es würde in Deutschland genügend Gründe geben mehr Arbeitskämpfe gegen Reallohnverluste und für bessere Arbeitsbedingungen zu organisieren und gegen die unzureichenden Maßnahmen der Regierung, gegen die Verteuerung der Energiepreise auf die Straße zu gehen. Es ist Ausdruck von Schwäche, dass das kaum passiert und falscher Rücksichtnahme auf eine SPD geführte Bundesregierung. Es geht hier nicht um Voluntarismus, aber um die Notwendigkeit solidarischer Kritik an der vorherrschenden Ausrichtung der meisten Gewerkschaften. Es geht um eine Politik, die die Gewerkschaften stärken und die Kräfteverhältnisse verbessern würde. Deshalb geht es nicht um eine einfache Zuwendung zu den Gewerkschaften, sondern um die Stärkung konfliktorientierter und kämpferischer Politik, wie auch um eine Repolitisierung der Gewerkschaften nach links.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktionen</category><category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>DIE LINKE</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-378438</guid>
                <pubDate>Wed, 14 Apr 2021 12:04:00 +0200</pubDate>
                <title>Bernd Riexinger kritisiert Geschäftsführung von Bosch AS wegen Standortschließung </title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/bernd-riexinger-kritisiert-geschaeftsfuehrung-von-bosch-as-wegen-standortschliessung/</link>
                
                <description>Bernd Riexinger, Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE, wirft der Geschäftsleitung von Bosch soziale Verantwortungslosigkeit gegenüber den Beschäftigten vor.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Er verurteilt scharf das Vorgehen der Geschäftsführung von Bosch AS, die am Standort Bietigheim-Bissingen 290 Arbeitsplätze verlagern wird. Riexinger: „Ich habe keinerlei Verständnis, dass die Fertigung nach Ungarn verlagert wird, weil dort die Lohnkosten niedriger sind“. Riexinger kritisiert auch die Untätigkeit der Baden-Württembergischen Landesregierung. „Ich hätte erwartet, dass die Landesregierung den Kampf und das Engagement der Betriebsräte und der IG-Metall um den Standort unterstützt. Da war jedoch nichts zu hören“.<br> Vor den Betriebsräten habe Riexinger großen Respekt. Sie hätten alles getan um für den Erhalt des Standortes zu kämpfen. Leider seien Sie an die Grenzen der nicht vorhandenen Mitbestimmung gestoßen. Deshalb habe seine Fraktion vor kurzem eine Erweiterung der Mitbestimmung bei Standortschließungen und Verlagerungen beantragt. Er sei jedoch von der Regierungsmehrheit abgeschmettert worden.<br> Riexinger kritisiert weiter, dass viele Unternehmen in der Region die Gunst der Stunde nutzen, um massiv Stellen abzubauen, Standorte zu schließen oder zu verlagern. Es drohe eine massive Vernichtung von gut bezahlten Industrie-Arbeitsplätzen. Bosch Bietigheim, Mann und Hummel, Eberspächer seien lediglich die Spitze des Eisberges. Viele Belegschaften, wie Mahle-Behr, würden sich gegen einen massiven Stellenabbau völlig zu Recht wehren. Riexinger: „Es wird höchste Zeit, dass Bund und Land mit einer offensiven Industriepolitik eingreifen. Es geht darum, die Arbeitsplätze und das Klima zu schützen“.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Baden-Württemberg </category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-370051</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Feb 2021 13:34:56 +0100</pubDate>
                <title>Riexinger zum Start der Petition „Kein Kahlschlag, keine Standortschließungen - Rettungsschirm für Industriearbeitsplätze!“</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/riexinger-zum-start-der-petition-kein-kahlschlag-keine-standortschliessungen-rettungsschirm-fuer-ind/</link>
                
                <description>Heute hat Bernd Riexinger zusammen mit Gewerkschaftern den Start der Petition „Kein Kahlschlag, keine Standortschließungen - Rettungsschirm für Industriearbeitsplätze!“ bekannt gegeben. Dazu erklärt Riexinger:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist einfach nicht zu akzeptieren, dass die Kosten der Krise auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Die Corona-Krise und der notwendige Umbau der Automobilindustrie werden von der Unternehmerseite missbraucht, um Stellenabbau und Standortverlagerungen zu rechtfertigen. Was notwendig wäre, ist aber eine sozial-ökologische Transformation, die die Beschäftigten mitnimmt.</p>
<p>Dazu braucht es eine gemeinsame Strategie und das fordert diese Petition jetzt für die Betriebe in Baden-Württemberg. Damit unterstützt die Petition die Forderungen der IG Metall für eine ‚soziale, ökologische Transformation‘.</p>
<p>Mit einem Green New Deal, wie ihn Die Linke vorschlägt, können in den nächsten 15 Jahren gut bezahlte Industriearbeitsplätze mit Zukunft in Deutschland gesichert werden und neue entstehen. Durch die Umverteilung von Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung kann der Übergang zusätzlich abgefedert werden.</p>
<p>Für den notwendigen Umbau brauchen wir eine schnelle soziale und ökologische Transformation der Automobil- und Mobilitätsindustrie, mit Arbeitsplatz- und Einkommensgarantien für die Beschäftigten und einer mittelfristigen Konversion der Autoindustrie zu einer modernen Mobilitätsindustrie. Das muss von staatlicher Seite durch einen massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und einen Konversionsfonds flankiert werden."</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-368336</guid>
                <pubDate>Thu, 28 Jan 2021 11:44:00 +0100</pubDate>
                <title>Commerzbank: Staatlich subventionierte Massenentlassungen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/commerzbank-staatlich-subventionierte-massenentlassungen/</link>
                
                <description>Zu den angekündigten Entlassungen bei der Commerzbank sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Weigerung der Regierung, für mit Steuergeld gerettete Unternehmen und ihre Beschäftigten auch Verantwortung zu übernehmen, rächt sich einmal wieder. Das Vorgehen der Commerzbank muss den Regierenden eine Lehre sein.</p>
<p>Die Bundesregierung muss aus Erfahrungen wie dieser endlich Konsequenzen ziehen und Geld nur noch mit klaren Bedingungen zur Unternehmenspolitik oder in Form von stimmberechtigten Anteilen an gefährdete Unternehmen geben. Nicht die Besitzer der Unternehmen müssen gerettet werden, sondern die Arbeitsplätze und der Nutzen des Unternehmens für die Allgemeinheit.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-368360</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Jan 2021 14:30:00 +0100</pubDate>
                <title>Riexinger zum Stellenabbau bei H&amp;M</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/riexinger-zum-stellenabbau-bei-h-m/</link>
                
                <description>Zu dem bei H&amp;M geplanten Stellenabbau sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Vorgehen von H&amp;M zeigt den ungeschminkten Kapitalismus. Junge Mütter will man loswerden, weil sie weniger profitabel sind. Verantwortung für schutzbedürftige Mitarbeiterinnen sieht die Unternehmensführung offenbar nur als lästiges Hindernis beim Geld scheffeln.</p>
<p>Auch die Praxis, bei Umzügen von Filialen die alte Belegschaft rauszuwerfen mit dem schnöden Hinweis, sie könnten sich ja für die neue Filiale bewerben, deutet in die gleiche Richtung.</p>
<p>Nun greift es freilich zu kurz, die Unternehmensleitung an ihre moralischen Verpflichtungen zu erinnern. Firmen haben keine Moral, sie haben ein Profitinteresse. Was wir brauchen, sind verbindliche Vorgaben, die Unternehmen befolgen müssen, wenn sie weiter Profite machen dürfen wollen.</p>
<p>Das bedeutet entsprechenden arbeitsrechtlichen Schutz von Eltern kleiner Kinder, aber auch eine bessere Absicherung von Beschäftigten bei Umstrukturierungen in Unternehmen. Es muss klar sein, dass ein Unternehmen, das eine Filiale schließt und zwei Straßen weiter eine andere aufmacht, das Personal der alten Filiale weiterbeschäftigen muss. Es muss klar sein, dass eine Firma, die Ladenfläche abbaut und den Onlinehandel aufbaut, prüfen muss, ob es bestehendes Personal für die neuen Aufgaben weiterqualifizieren kann ehe es Kündigungen ausspricht. Dafür ist ein Digitalisierungstarifvertrag, wie ihn ver.di fordert, ein sinnvoller Weg.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-363426</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Nov 2020 17:14:00 +0100</pubDate>
                <title>Riexinger zur IG-Metall-Solidaritätsaktion bei Daimler</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/riexinger-zur-ig-metall-solidaritaetsaktion-bei-daimler/</link>
                
                <description>Zur ersten gemeinsamen Solidaritätsaktion an allen Gesellschaften und Standorten von Daimler erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Völlig zu Recht protestiert die Daimler-Belegschaft gegen die Pläne des Managements . Die Corona-Krise wird von der Konzernleitung weit über die tatsächlichen Auswirkungen hinaus zum Vorwand für Veränderungen zu Lasten der Beschäftigten genommen. Statt sich auf die notwendigen Umbauten hin zu Produkten für eine sozial-ökologische Wende zu konzentrieren und den Belegschaften eine klare Zukunftsperspektive zu geben setzt der Konzern auf Stellenabbau, Stellenverlagerung und den Verkauf von Unternehmensteilen.<br> &nbsp;<br> Die Bundesregierung schaut mehr oder weniger tatenlos zu, wie zu Lasten der Beschäftigten Arbeitsplätze vernichtet und Kosten eingespart werden. Es rächt sich, dass die Bundesregierung versäumt hat, die Inanspruchnahme staatlicher Hilfen in der Krise an Arbeitsplatz- und Standortgarantien zu knüpfen. Die Bundesregierung muss endlich aus ihren Fehlern lernen. Es darf keine Unterstützung und finanzielle Hilfen geben, ohne Bedingungen an die Sicherung der Arbeitsplätze und Klimaschutz zu stellen. Außerdem ist es höchste Zeit die Mitbestimmung auf Standortschließungen und Verlagerungen auszudehnen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-363130</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Nov 2020 18:38:20 +0100</pubDate>
                <title>Staat darf Ausverkauf und Stellenstreichungen bei Thyssenkrupp nicht länger zusehen</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/staat-darf-ausverkauf-und-stellenstreichungen-bei-thyssenkrupp-nicht-laenger-zusehen/</link>
                
                <description>Zu den Meldungen über weiteren Stellenabbau bei Thyssenkrupp erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Staat muss seine industriepolitische Verantwortung wahrnehmen, bei Thyssenkrupp einsteigen und dort eine führende Rolle übernehmen. Das ist er den Beschäftigten und dem Industriestandort schuldig.</p>
<p>Thyssenkrupp ist ein international führender Konzern in einer Schlüsselindustrie, von dem zehntausende Arbeitsplätze abhängen. Zuzusehen, wie hier scheibchenweise Unternehmensteile Verkauft und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen werden.</p>
<p>Die Landesverfassung NRW würde eine Verstaatlichung des Konzerns erlauben. Ein staatlicher Einstieg mit einer stimmberechtigten Beteiligung wäre das mindeste. Dafür schlägt Die Linke eine Industriestiftung vor.</p>
<p>Mit der Beteiligung des Staates können auch übergeordnete Ziele, wie die Umstellung auf klimaneutrale Stahlproduktion, durchgesetzt werden. Dafür wäre eine Mehrheitsbeteiligung sinnvoll.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-362806</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Nov 2020 13:39:00 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE: Riexinger zu Mini-Jobs und Arbeitsrecht</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/die-linke-riexinger-zu-mini-jobs-und-arbeitsrecht/</link>
                
                <description>Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, zu der Bertelsmann «Für wen lohnt sich Arbeit?»-Studie der Bertelsmann Stiftung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Diese Krise zeigt: Statt der atmenden Betriebe und viel Flexibilität für Arbeitgeber brauchen wir gute Arbeitnehmerrechte für alle. Dafür muss die Bundesergierung die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen deutlich ausweiten. Darüber hinaus muss die sie eine Strategie für mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung entwickeln.<br> So sind Mini-Jobber überdurchschnittlich oft sachgrundlos befristet. Diese Befristungen gehören endlich abgeschafft. Mini-Jobber waren die ersten, die in der Krise ihre Stelle verloren haben. Sie haben kein Anrecht auf Kurzarbeitergeld und sind nicht über ALG1 abgesichert. Das heißt, zu dem fehlenden Schutz in der Beschäftigung kommt die fehlende soziale Absicherung. Die Bertelsmann-Studie zeigt: Das trifft besonders Frauen.<br> Für Beschäftigte, die sich in Gewerkschaften und Betriebsräte organisieren können, sind die Einbußen durch die Krise deutlich geringer. Wenn die Bundesregierung den sozialen Zusammenhalt in dieser Krise nicht völlig zerstören will, dann muss sie tätig werden. "</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361036</guid>
                <pubDate>Tue, 20 Oct 2020 13:48:00 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE: Seehofer redet Arbeitgeberangebot ÖD schön</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/die-linke-seehofer-redet-arbeitgeberangebot-oed-schoen/</link>
                
                <description>Zur Äußerung von Bundesinnenminister Seehofer, das Angebot der Arbeitgeberseite in der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst sei eine Anerkennung der Arbeit von Beschäftigten in systemrelevanten Berufen, sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Arbeitgeberseite bietet den viel beklatschten Helden der Corona-Krise weniger als den Inflationsausgleich. Die Gewerkschaft nennt das zu Recht respektlos. Wenn Seehofer das für eine angemessene Anerkennung der Leistung hält, wird klar: Wer von Seehofer honoriert wird, muss den Gürtel enger schnallen.<br> Es ist an der Zeit für eine spürbare Anhebung der Gehälter in den systemrelevanten Berufen, gerade in den niedrigen Gehaltsklassen. Die Linke fordert unter anderem insbesondere in der Pflege mindestens 500 Euro mehr Grundgehalt. Auch, um dem Pflegenotstand abzuhelfen. Corona hat die in diesem Bereich schon vorher bestehende Notlage weiter verschärft und für alle unwiderlegbar deutlich gemacht, wie nötig das ist.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361039</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Oct 2020 14:13:00 +0200</pubDate>
                <title>Gesprächskreis AUTO-MOBIL -mit Bernd Riexinger</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/gespraechskreis-auto-mobil-mit-bernd-riexinger/</link>
                
                <description>Die Meldungen über Stellenstreichungen, Betriebsschließungen und Produktionsverlagerungen reißen in den letzten Monaten nicht ab.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Verstärkt durch die Pandemie kündigen die Arbeitgeber in den Betrieben der Metall-und Elektroindustrie, hier in der Region hauptsächlich die Zuliefer-und Automobilindustrie, auch betriebsbedingte Kündigungen an. Am Wochenende (2./3. Oktober)fand dazu in Stuttgart die 2-tägige Veranstaltung «Spurwechsel» Gerechte Mobilität und alternative Produktion der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Anknüpfende an diese Veranstaltung wurde am 9.Oktober 2020 im Veranstaltungsraum von Trott-war, in der Falkertstr. 56, der erste Gesprächskreis AUTO-MOBIL mit Bernd Riexinger ins Leben gerufen und die Diskussion als Abendveranstaltung in kleinerem Rahmen fortgesetzt. Als wichtigste Schlussfolgerung des Abends war allen Teilnehmenden klar, dass es einen Zusammenschluss aller Betriebe beim Kampf um den Arbeitsplatzerhalt geben muss.</p>
<p>Die Diskussion soll in Folgeveranstaltungen fortgesetzt werden. Am Dienstag, den 10. November ist ein weiterer Abend geplant. Interessenten melden sich bitte per Mail bei: walter.kubach(at)t-online.de</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-360509</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Oct 2020 13:16:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Nahverkehr streikt für die richtige Sache</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/der-nahverkehr-streikt-fuer-die-richtige-sache/</link>
                
                <description>Zu den heutigen Streiks im öffentlichen Nahverkehr in Berlin, Brandenburg und Bayern sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Genauso wie die Mobilität nicht an der Ortsgrenze endet, darf auch der Tarifvertrag nicht an der Ortsgrenze enden. Die Forderungen der Gewerkschaften nach mehr Lohn und einem bundesweiten Rahmentarifvertrag sind absolut berechtigt.</p>
<p>Wir brauchen dringend eine Verkehrswende mit einem massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Das bedeutet auch, dass in den Verkehrsbetrieben künftig mehr Personal gebraucht wird. Das geht nur, wenn auch die Arbeit in den Verkehrsbetrieben attraktiv gemacht wird.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360084</guid>
                <pubDate>Mon, 05 Oct 2020 13:03:00 +0200</pubDate>
                <title>Riexinger zum Tarifstreit im öffentlichen Dienst</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/riexinger-zum-tarifstreit-im-oeffentlichen-dienst/</link>
                
                <description>Zum Tarfikonflitkt im öffentlichen Dienst erklärt Bernd Riexinger, Vorstzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst verdienen mehr Gehalt.&nbsp;Vom Klatschen alleine zahlt sich keine Miete. Die Gewerkschaft ver.di fordert 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens 150 Euro im Monat.</p>
<p>Es sind genau die Menschen, die&nbsp;durch ihre Arbeit den Laden am Laufen halten. 2,3 Millionen Menschen helfen uns wenn wir krank oder pflegebedürftig sind, kümmern sich um Familien, die Probleme haben, helfen unseren Kindern in der Welt zurecht zu kommen. Sie schließen uns das Schwimmbad auf, holen den Müll ab und arbeiten seit Monaten lange Überstunden in den Gesundheitsämtern.&nbsp;</p>
<p>Dass sie mehr verdienen, sollte wirklich niemand anzweifeln. Hinzu kommt: bessere Löhne stärken die Wirtschaft. Sie ermöglichen Konsum und bieten Planungssicherheit. Im Gegensatz zu kurzfristigen Mehrwertsteuerkürzungen bringen bessere Löhne nachhaltig etwas."</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-359773</guid>
                <pubDate>Tue, 29 Sep 2020 13:34:55 +0200</pubDate>
                <title>Riexinger zum Streik im ÖPNV</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/riexinger-zum-streik-im-oepnv/</link>
                
                <description>Heute wird im öffentlichen Personennahverkehr gestreikt. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dieser Streik ist für viele ärgerlich. Aus vielen Gesprächen vor Ort weiß ich: besonders ärgern sich die Beschäftigten in den öffentlichen Verkehrsbetrieben. Dass die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) nicht einmal in Verhandlungen mit ihnen tritt ist schlicht unerträglich.<br> <br> Wir sind davon überzeugt, dass die geforderten Lohnerhöhung, Regelungen zur Nachwuchsförderung und zur Entlastung der Beschäftigten richtige und wichtige Forderungen sind. Das Gleiche gilt für den bundesweiten Rahmentarifvertrag, der die Ungleichbehandlung in den Bundesländern beenden soll. Die VKA scheint nicht mal der Meinung zu sein, dass man über diese Forderung reden sollte.<br> <br> Für die Kommunen gilt jetzt: stellt euch an die Seite derer, die euren Laden am Laufen halten. Kämpft für die Beschäftigten, die jeden Tag für die Menschen in der Kommune arbeiten – viele von Ihnen sogar während des Lockdowns. Klamme Kassen sind ein politisches Problem, nehmt die Bundesregierung dafür in die Verantwortung. Das darf nicht auf den Schultern der Beschäftigten im öffentlichen Dienst abgeladen werden."<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Das muss drin sein!</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <pubDate>Thu, 24 Sep 2020 14:14:00 +0200</pubDate>
                <title>Zu den Warnstreiks im Öffentlichen Dienst</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/zu-den-warnstreiks-im-oeffentlichen-dienst/</link>
                
                <description>Heute gibt es in verschiedenen Orten Proteste im Rahmen der Warnstreiks der Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>4,8 Prozent mehr Gehalt, eine Angleichung zwischen Ost und West, das sind keine Luftschlösser, sondern faire Forderungen der Gewerkschaft. Linke Angeordnete in kommunalen Parlamenten machen sich dafür stark, dass die Beschäftigten die Lohnerhöhungen erhalten, die sie fordern.<br> Das Kostenargument der Arbeitgeber ist leider zu kurz gedacht. Wir haben in den letzten Wochen gesehen, dass Investitionen eine Frage des politischen Willens sind. Statt die Kosten der Krise auf die Beschäftigten abzuwälzen, müssen die klammen Kommunen Druck auf die Bundesregierung ausüben. Die Bundesregierung muss die Finanzierung der Kommunen verbessern.<br> Und bessere Löhne helfen letztendlich auch der Wirtschaft. Statt kurzfristiger Mehrwertsteuergeschenke helfen bessere Löhne langfristig, sie schaffen Planungssicherheit und erhöhen die Kaufkraft. Wer bemängelt, dass die Kommunen zu wenig Geld haben, soll endlich dafür sorgen, dass die Reichen endlich gerecht besteuert werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Das muss drin sein!</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361038</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Sep 2020 13:56:00 +0200</pubDate>
                <title>Aktion vor Mahle in Stuttgart</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/aktion-vor-mahle-in-stuttgart/</link>
                
                <description>Bernd Riexinger war am Mittwoch, den 24. September 2020, vor dem Stammwerk des Zulieferers MAHLE in Stuttgart. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE ist solidarisch mit den Beschäftigten, die mit ihrem Betriebsrat und der Gewerkschaft IGM gegen den angekündigten Personalabbau kämpfen. 2.000 Arbeitsplätze in Deutschland sollen gestrichen werden. „Es wäre jetzt dringend geboten dass sich die Beschäftigten aus dem Bereicht Automobil- und Zulieferindustrie zusammenschließen“ so Bernd Riexinger, Parteivorsitzender der LINKEN und Bundestagsabgeordneter. DIE LINKE ruft zu einem Gesprächskreis AUTO-MOBIL in Stuttgart am 9.10. 2020 um 18:00 auf. Ort: Falkertstr. 56, 70176 Stuttgart.</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
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                <pubDate>Fri, 18 Sep 2020 13:43:30 +0200</pubDate>
                <title>Undank beim TVÖD: Weniger Lohn für die Corona-Helden?</title>
                <link>https://www.bernd-riexinger.de/standpunkte/artikel/detail/news/undank-beim-tvoed-weniger-lohn-fuer-die-corona-helden/</link>
                
                <description>In den Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst wird gerade der größte Tarifvertrag Deutschlands verhandelt. Die 2,3 Millionen Beschäftigten sollen stillschweigend eine Reallohnsenkung akzeptieren, obwohl viele von ihnen jene Heldinnen und Helden sind, die im Lockdown die öffentliche Infrastruktur am Laufen gehalten haben. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE hat zur Unterstützung des Beschäftigten einen Aufruf veröffentlicht. Erstunterzeichner sind 175 Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen aus dem ganzen Land sowie Klaus Ernst, Mitglied des Bundestags, Hermann Schaus, kommunalpolitischer Sprecher DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag und Martina Michels, Mitglied des Europaparlaments.<br> <br> Der Aufruf ist ab sofort online und kann unterzeichnet werden.<br> <br> <a href="https://deref-web.de/mail/client/U1r6Ij4bIuA/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.die-linke.de%2Fmitmachen%2Fkampagnen%2Ftarifrunde-oeffentlicher-dienst-2020%2F" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.die-linke.de/mitmachen/kampagnen/tarifrunde-oeffentlicher-dienst-2020/</a> &lt;<a href="https://deref-web.de/mail/client/U1r6Ij4bIuA/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.die-linke.de%2Fmitmachen%2Fkampagnen%2Ftarifrunde-oeffentlicher-dienst-2020%2F" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.die-linke.de/mitmachen/kampagnen/tarifrunde-oeffentlicher-dienst-2020/</a>&gt;<br> <br> Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, erklärt dazu: „Undank ist offensichtlich nicht nur der Welten Lohn, sondern auch der der kommunalen Arbeitgeber. Die gefeierten und beklatschten Corona-Helden mit weniger Lohn abzuspeisen, ist eine Frechheit und ein politisches Signal in die falsche Richtung: Die Kosten der Krise sollen die Beschäftigten zahlen. Es droht weiterer Sozialabbau. DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten und unterstützt ihre Forderung nach 4,8 Prozent und 150 Euro mehr sowie einer Ost-West-Angleichung für den öffentlichen Dienst. Das wollen unsere 175 Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen als Erstunterzeichner ausdrücken.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Aktuell</category><category>Artikel</category><category>Das muss drin sein!</category><category>Gewerkschaftspolitik</category><category>Gute Arbeit</category><category>Presse</category>
                
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